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Nach Orthopädischer Reha kurz darauf Psychosomatische?

Hallo liebe Forumteilnehmer,

ich habe mir jetzt eine Zeitlang das Forum durchgelesen und finde es toll, dass es dieses gibt.
Meine Situation:
Ich bin letztes Jahr von August-September zu einer Orthopädischen Reha gewesen, arbeitsfähig begonnen und arbeitsfähig
von dort entlassen. Die Monate vorher hatte ich in der Arbeit schon ziemliche Probleme (psychisch und körperlich), was ich aber erst später in der Reha realisierte und hierzu auch mit einem Psychologen sprechen konnte. Ich arbeitete dann eineinhalb Wochen und brach zusammen - der Arzt hat mich seitdem krank geschrieben. Diagnosen mittelgradige Depression und Überlastung. Jetzt habe ich neben meinen körperlichen chronischen Krankheiten mit Schmerzen noch Psychische Diagnosen.
Der Sachbearbeiter der Krankenversicherung meinte, dass ich wohl noch eine Reha machen muss.
Jetzt meine Frage: gibt es Erfahrungen, dass diese Reha so kurz nach der vorherigen überhaupt genehmigt wird?
Grüße und Danke für Eure Hilfe
Peter

17.01.2020 18:53 • x 1 #1


Irgendeine
Da es sich um neue Diagnosen handelt, wegen denen du in Reha gehen sollst, sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Falls es nicht genehmigt wird, auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Einige Kassen lehnen per se viele Dinge erst mal ab, genehmigen sie aber bei Einspruch. Nach dem Motto "wir können ja mal probieren, ob wir billiger davon kommen".
Schon öfters erlebt. Zwar nicht bei mir (meine Kasse ist wirklich sehr kulant und hat bis jetzt alles Nötige ohne Murren genehmigt), aber bei meinen Patienten.

17.01.2020 20:27 • x 1 #2



Hallo Peter15,

Nach Orthopädischer Reha kurz darauf Psychosomatische?

x 3#3


Danke für die Antwort. Ich denke, bei mir ist die Rentenversicherung wieder zuständig, auch wenn ich arbeitsunfähig bin.

17.01.2020 21:58 • #3


Irgendeine
Achso. Aber das Prinzip ist ja das gleiche.

17.01.2020 22:53 • x 1 #4


Albarracin
Hallo,

die DRV ist grundsätzlich Reha-Träger bei Arbeitnehmerinnen.
Die 4-Jahres-Frist des § 12 Abs. 2 SGB VI
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__12.html
gilt nur für vergleichbare Einschränkungen der Erwerbsminderung.

Und die Krankenkasse geht Dein Reha-Antrag - insbesondere die medizinische/ärztliche Begründung - nichts an. Sie hat keinen Anspruch auf eine Antragskopie und erst recht nicht auf den Abschlußbericht. Deswegen bieten die Krankenkasse´s auch gerne "Hilfe" bei der Antragstellung an, um ihre Nase gaaaaanz tief in Deine Angelegenheiten stecken zu können.
Für die Antragstellung haben die DRVen aber eigene Beratungs- und Auskunftstellen. Auch kann man sich bei einer EUTB
https://www.teilhabeberatung.de/node/34
unabhängig beraten und helfen lassen.

21.01.2020 08:45 • x 3 #5


Hallo,
vielen Dank für den link!

21.01.2020 17:04 • #6


Eis
Hallo Peter
Mir ging es ähnlich wie dir, viele Jahre immer wieder orthopädische Probleme, dann ambulante Reha, das hat mir erst recht den Boden unter den Füßen weggezogen. Mir ging es immer schlechter, wenige Monate nach der orthopädischen Reha der psychische Zusammenbruch. Die psychiatrische Reha zu bekommen war bei mir kein Problem. Der Abstand zwischen beiden Rehas etwa ein dreiviertel bis ein Jahr.
VG Eis

21.01.2020 17:23 • x 1 #7





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