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Morgentief und Gedächtnisstörungen, wann hört das auf?

caressa
Hallo in die Runde,
Ich möchte gerne mal was von Euch wissen:
Mir geht es seit ca. 2 1/2 Wochen so, dass ich guten Gewissens auf die Frage: "wie geht es dir?" antworten kann: "Gut." endlich bin an einem Punkt, an dem ich vorsichtig zuversichtlich bin, nicht gleich wieder von einer Welle von Depression, Angst oder Panik weggespült zu werden. Zu meiner Therapeutin habe ich gesagt, dass ich wohl endlich auf Arbeitsniveau bin, was nicht heißt, dass ich meinem Job nachgehen kann - davon bin ich noch ziemlich weit entfernt - sondern, dass ich jetzt endlich an mir arbeiten kann.

Allerdings machen mir mein Morgentief und dieses doofe "Gedächtnisding" das Leben noch ganz schön schwer. Darum würde ich gerne mal wissen, wie lange das so extrem noch anhält?

Ich muss ja morgens mit den Kindern aufstehen, aber allein das Aufstehen fällt mir schon sooo schwer. Dann mache ich den Kindern Brote und mir nen Kaffee: dafür brauche ich teilweise geschlagene 20 Minuten und hinterher frage ich mich, was ich die ganze Zeit gemacht hab? Ich fühle mich so richtig bematscht. Ich versuche es zu vermeiden, aber wenn ich mich nochmal hinlege, schlafe ich tatsächlich noch mal 1,5-2 Stunden.

Mit dem "Gedächtnisding" sind verschiedene Dinge zusammengefasst: Natürlich Wortfindungsstörungen, aber die belasten mich nicht so schlimm. Aber wenn ich mich in einem Gespräch konzentrieren muss, kann es sein, dass von jetzt auf gleich alles weg ist, sowohl der Rest des Satzes, den ich grade sagen wollte, als auch teilweise das ganze Gesprächsthema. Dann fühlt es sich in meinem Kopf an, wie zäher Brei. Das macht mich echt fertig!
Außerdem habe ich offensichtlich ganze Begebenheiten vergessen und selbst wenn Freunde mir die Situation schildern, klingelt bei mir nichts. Leider ist aber zusätzlich auch noch völlig willkürlich, was ich mir merken kann und was nicht. Und auch bei Gesprächen ist es ganz unterschiedlich; manche verlaufen ganz normal und manche sind so anstrengend, dass ich mich spätestens hinterher nur noch ins Bett wünsche, weil es so anstregend ist.

Einige von euch haben diese Phase hoffentlich schon hinter sich gelassen und können mir berichten, wann auch diese Hindernisse endlich vergehen. Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten.

Liebe Grüße
Caressa

04.04.2019 07:59 • x 4 #1


Axel61
Vielleicht bist Du einfach eine Nachtigall? Es gib verschiedene Typen von Menschen und es ist in unserer Gesellschaft leider so, dass viele gegen ihren Biorhythmus leben müssen. Ich kann da auch keinen Tip geben. Vielleicht kann ein guter Arzt da Empfehlungen geben, wie man den Tagesablauf besser anpassen kann. Nochmal 2 Stunden schlafen muss ja nix schlechtes sein. Die Südländer machen das doch 4 mal am Tag

Den Brei im Hirn habe ich auch (jetzt grade). Kommt sobald sich Druck aufbaut. Ob das wieder weg geht, frage ich mich auch Vielleicht muss ich es einfach akzeptieren und Stress-Abbau Methoden erlernen.

04.04.2019 08:32 • x 4 #2


caressa
Hi Axel,
hm, vom Schlaftyp bin ich unter normalen Umständen ein "Wenig-Schläfer". Heißt, ich kam mit 6 Stunden Schlaf gut aus, weniger waren auch ok. Ich habe Schicht gearbeitet und bin deswegen teilweise um 4:15 Uhr aufgestanden, das war gut machbar. Lange Zeit hatte ich einen Partner Typ "Nachteule", teilweise bin ich zu seiner Zeit ins Bett gegangen und zu meiner Frühdienstzeit aufgestanden. Heute undenkbar! Da frag ich mich halt schon, wird das jemals wieder "normal"?
Und die 1,5-2 Stunden Schlaf brauch ich - wenn nicht morgens - dann zu einem anderen Zeitpunkt am Tag, weil irgendwie alles immer noch so anstrengend ist.
Das mit dem Druck hat meine Therapeutin auch schon gemeint. Gerade die Therapiestunden verlangen ja einiges von meinem Hirn und da ist es dann besonders schlimm. Die Konzentration reicht nie kontinuierlich die ganze Sitzung und dann fang ich an, mich über meine Vergesslichkeit aufzuregen, was es natürlich nicht besser macht.
Wie lange hast du diese Symptome schon? Glaubst du, dass du sie wieder los wirst? Wie gehst du damit um? Und wie ist die Vorstellung für dich, das niemals (ganz) loszuwerden?
Lieben Dank für deine Antwort,
LG
Caressa

PS.: Alle, die Ihr hier mitgelesen habt, dürft bitte gerne auch Antworten und eure Erfahrungen mit mir teilen!

04.04.2019 21:06 • x 2 #3


Guten Abend!

Grundsätzlich gehöre ich zu denen, die das "alles" schon hinter sich haben.

Daher kann ich Dir sagen, dass Du auf die "Wie geht es Dir"-Frage mit "Gut" antworten kannst, ist ein enormer Fortschritt.

Es heißt wohl weiterhin geduldig sein und achtsam. Sich immer wieder bewusst machen, dass man nicht alles kontrollieren muss, etc. Den "Zustand" annehmen, so wie er ist. Nicht zu viel von sich erwarten und das "Wollen aufgeben". Das war für mich die aller schwierigste Sache.

Das Morgentief kenne ich nach wie vor, allerdings war ich immer schon eine "Eule". Je weniger Druck ich mir mache, desto besser ist es und manchmal muss ich mich "einfach" früher hinlegen als ich's gewohnt bin. Mein Schlafbedarf ist auf jeden Fall erhöht.

04.04.2019 21:50 • x 3 #4


Das von Dir beschriebene "Gedankendings" kenne ich auch und leider ist das immer noch vorhanden. Gelöschte Erinnerungen und Wortfindungsstörungen gehören inzwischen irgendwie zum Leben dazu.
Als wäre das Gehirn einfach zu lange Zeit überstrapaziert gewesen und die Aufnahmekapazität etwas eingeschränkt. Aber es beeinträchtigt mich jetzt nicht wirklich. Es gelingt mir, die Sache mit Humor zu sehen.

Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder lebensfähig bin und glücklich sein kann.

Vermutlich müsste man noch langsamer machen, sich mehr Auszeiten nehmen, sich weniger unter Druck setzen, damit man "besser denken" kann?

Jedenfalls müssen meine Erfahrungen ja nicht die selben sein wie Deine. Möglicherweise kommt Deine ganze "Hirn-Leistungsfähigkeit" ja wieder?

Ich bin außerdem gar nicht mehr stressresistent und passe gut auf, was ich mir zumuten kann.

Hoffe, das klingt nicht all zu negativ, denn mein Leben ist gut so wie's ist.

Auf der einen Seite ist viel Struktur & Kontrolle verloren gegangen. Auf der anderen Seite habe ich (Selbst-)Achtsamkeit gewonnen. Perfektionismus ist nicht mehr möglich oder nicht mehr notwendig?

Je nach Stimmung finde ich das manchmal toll, manchmal seltsam, manchmal aber auch beschissen.

So ist das Leben.

In diesem Sinne,
Gute Nacht!

04.04.2019 22:01 • x 3 #5


Axel61
WORDFINDUNGSSTÖRUNG Muss ich mir merken.

Oft findet emin Hirn aber auch Wörter und aus dem Mund kommt was Anderes. Was ist das dann für eine Störung? Jeder hat wohl so seine bösen Geister. Mein heißt Alsheimer

04.04.2019 22:25 • x 3 #6


Hi Caressa,

bei mir sind nun ein Jahr und neun Monate ins Land gegangen. Mein Gedächtnis arbeitet. normal für jemanden in meinem Alter, würde ich sagen, wenn ich mich mit anderen vergleiche. Das Morgentief ist eine andere Sache.

Ja, ich war noch nie ein Morgenmensch. Aber mir geht es eigentlich morgens nur dann gut, wenn ich ausgeschlafen habe. Sonst muss ich durch das Tief hindurch. Ich habe mich damit arrangiert.

1. Ich habe auf der Arbeit vereinbart, dass ich später anfangen kann als früher. Zum Glück war das möglich.
2. Ich versuche, ganz viel Schlaf zu bekommen und gut auf mich aufzupassen.
3. ich gönn mir morgens meine Zeit. Vor allem anderen etwas, was mich tröstet und mir gut tut. Eine heiße Tasse Milchkaffee, ein kleines Filmchen auf Youtube, ein Zeitungsartikel, wenn dir das lieber ist. Man kann auch Musik hören. Am besten noch in eine warme Decke gewickelt. Langsam wachwerden, und warten, dass das Morgentief verschwindet. Dafür stell ich mir den Wecker ne ganze Stunde früher.

Wenn es bei dir wegen der Kinder nicht möglich ist, freu dich darauf, noch mal ins Bett zu kriechen hinterher. Und mach das auch. Ohne schlechtes Gewissen. Es hilft ungemein, nachsichtig mit sich selbst zu sein. Sich zu sagen, dass man nicht immer tapfer sein muss, sondern sich etwas gönnen darf. Und gestatten. Weil man nicht faul ist, sondern weil es die blöde Krankheit st, mit der man einfach leben muss.

05.04.2019 00:07 • x 5 #7


caressa
Guten Morgen ihr Lieben,

ganz vielen lieben Dank für Eure Antworten! Ja, Geduld und annehmen, was ist, ist wohl das, was ich gerade lernen soll.
Was mir auch immer klarer wird, ist dass ich in meinem Job nicht weiter arbeiten kann, auch wenn ich irgendwann zumindest medizinisch wieder hergestellt bin. Aber manchmal muss man halt mal so richtig auf die Fresse fliegen (bitte entschuldigt, aber ist leider so.), damit man mal endlich innehält.
Liebe Grüße
Caressa

05.04.2019 07:52 • x 4 #8


Rowi
Liebe Caressa,
du hast schon recht mit deinem Satz
Zitat von caressa:
Aber manchmal muss man halt mal so richtig auf die Fresse fliegen
.

Bei mir war das auch so und jetzt gibt es immer wieder Rückschläge die sich so anfühlen als wäre ich noch nicht tief genug nach unten gezwungen.

Gegen das Morgentief hilft mir Struktur und das ich Früh ruhe für mich habe und mich noch nicht um irgendetwas kümmern muss. Hilft nicht immer, auch ich habe meine Zähen Zeiten gerade jetzt nach der Zeitumstellung ist es besonders schlimm, da ich ein Mensch bin der mit der Sonne aufsteht und sich an den Rhythmus von Tag und Nacht anpasst. Das heißt im Sommer komme ich mit weniger Schlaf aus als im Winter.
Aber auch ich brauche über den Tag immer wieder Zeiten wo ich mal die Augen schließen kann um Energie aufzuladen. Mir helfen da Kurzschläfchen, gerade im Bereich der Mittagszeit von 12-15 Uhr. Die Schläfchen sind so ca. 15 - 30 Min. lang. Manchmal kann ich es auch mit einer Imaginationsübung kombinieren oder ich Unterstütze die Entspanung mit Musik.

Was die Gedächtnissachen angeht mache ich mir keine Großen Sorgen mehr seit dem mein Therapeut zu mir gesagt hat. "Wenn sie es vergessen war es für den Moment erstmal nicht Wichtig."
Man kann die Gedächtnissleistung aber auch trainieren z.B. mit Memory spielen oder gemeinsamen Puzzeln mit den Kids. Wichtig dabei ist aber es nicht aus Zwang zu machen sondern weil essich gut und richtig anfühlt. Sich eine Sache vom Einkaufzettel zu merken und als erstes imLaden zu kaufen ist zum Beispiel auch so ein kleiner Trick und je nach Lust und können kann man das dann auch auf mehr Artikel ausdehnen. Auch Stricken, sticken und andere Handarbeiten oder kreative Tätigkeiten zählen zum indirekten Gedächtnistraining. Muss also nicht immer das Kreuzworträtsel sein.

Ich denke das mein Hirn momentan einfach auch viel mehr zu tun, ordnen, kategorisieren hat mit der Depression und da so sachen wie Namensgedächtnis (bei mir momentan nicht mehr wirklich vorhanden) hinten an stehen.
Ich habe auch gehört das es teilweise an der Medikation liegen kann. Will da aber lieber nicht weiter drauf eingehen, da ich kein Arzt bin und das ja in den Bereich der Profis fällt.

LG
Rowi

05.04.2019 08:46 • x 4 #9


maya60
Hallo @caressa , bei mir war es immer so in akuten depressiven Phasen, dass sich die Symptome nacheinander zurückzogen. Das Morgentief ist bei mir ein Symptom schwerer Depressionen und ist daher weg, sobald ich in den Bereich des Aufstiegs zu mittlerer Depression komme. Ebenso die Gedächtnisstörungen.

Ich bin allerdings aber auch lebenslang ein Morgenmensch gewesen und darum ist für mich ein Morgentief sehr untypisch.

Mein Mann ist immer ein Morgenmuffel und eine Nachteule. Deshalb wäre bei ihm das Wort Morgentief was ganz anderes.

Dann spielen Lebenssituationen wie Unausgeschlafenheit auch eine Rolle. Wenn ich in den letzten 2 Jahren mehr und mehr zur Nachteule mutiere, dann bin ich jetzt morgens müde und lege mich nach dem Frühstück mit Sohni wieder Schlafen. Das ist aber was ganz anderes als dieses depressive Morgentief

Auch in den Wechseljahren oder wenn ich mit Leuten frühstücken müsste, die mich endlos zutexten, lagen und lägen Bedingungen vor, die mir das Aufstehen so frustig machen, dass es kein depressives Morgentief war und wäre, sondern einfach ein Sch.aufstehen.

Stimmungsaufhellung, so dass es mir "gut" geht, zieht immer eine Abnahme der depressiven Symptome nach sich.

05.04.2019 15:08 • x 2 #10


Eis
Hallo @caressa
Ich hab deinen Thread jetzt erst gelesen, aber ist ja noch nicht so lange her. Ich hatte/habe diese Gedächtnisprobleme auch ganz schlimm. Es hat mich enorm belastet, dass ich immer wieder Sachen vergessen hab, die mir schon mal jemand erzählt hat. Oder der so genannte Rote Faden, der mitten im Gespräch abgerissen ist und dann stand ich da und wusste nicht mehr weiter. Das war mir so peinlich. Wortfindungsstörung klar auch, und einfach falsche Wörter sagen wie Ofen statt Kühlschrank sagen und nix merken, bis mich meine Familie wieder anschaut, was ich eigentlich will. Oder vor der Antwort auf eine Frage die Frage schon wieder vergessen. Gespräche waren für mich wirklich enorm anstrengend und anfangs nur wenige Minuten möglich. Ich hab dann sofort wahnsinnigen Kopfdruck bekommen und musste das Gespräch abwürgen.
Wie lang hat das gedauert? Ca ein Jahr, dann hab ich wieder gearbeitet (langsam, Wiedereingliederung über 3 Monate, Beginn mit 8 Stunden/Woche!). Ich hab da auch in der Arbeit bei null anfangen müssen, ich wusste nix mehr. Ich hab mich am 1. Tag mit dem Chef zusammengesetzt und musste mir Schritt für Schritt zeigen lassen wie ich im PC welche Eingaben machen muss. Hab mir das sogar noch notieren müssen. In den ersten Kundenfesprächen hab ich auch gleich meine Defizite gemerkt, das war soooo schrecklich, wohlgemerkt für mich, nach Auskunft meines Chefs war alles ok, meine Ansprüche an mich halt. Im Lauf der nächsten Wochen und Monate ist mein Kopf dann immer besser geworden. Je mehr er benutzt wurde, desto besser wurde es. Aber ich bin immer noch, jetzt nach 2 Jahren langsamer und ertrage null Stress.
Morgentief hatte ich auch schlimm, konnte aber weitgehend ausschlafen und einfach später aufstehen. Das hat meine Familie akzeptieren müssen, weil ich glatt am Frühstückstisch kurz vorm Einschlafen und nicht ansprechbar war. Das ist jetzt nach 2 Jahren weitgehend weg, muss aber auch immer rechtzeitig ins Bett gehen.
Ich hoffe, ich hab dich mit meinen Zeiträumen nicht entmutigt, sondern dir zeigen können, dass es wieder besser wird.
LG Eis

10.05.2019 21:43 • x 3 #11


Alexandra2
Liebe Caressa,
Mir geht es sehr ähnlich wie Eis.
Ich finde die ganz einfachen Worte nicht mehr, z.B. Satzstellungen und habe ein "Suchgefühl" im Kopf. Als würde sich eine einsame Nervenzelle irritiert umschauen.
Ich vergesse nicht mehr Alles, Gesprächsinhalte, Ereignisse, Termine etc. und das ist schon eine Erleichterung. Sogar das Lesen geht wieder, ohne am Ende des Satzes den Anfang vergessen zu haben. Diese leichte Besserung trat nach >4 Jahren ein, ich war oft verzweifelt, was mir geschadet hat. Stress ist Gift und katapultiert mich zurück in der Entwicklung.
Anfangs der Depression konnte ich weder denken noch sprechen. Das Gehirn war komplett OFF. dagegen gehts mir jetzt richtig gut. Und ich weiß, daß ich nie mehr gesund werde.
Mit dem Schlaf ist es ähnlich, den brauche ich jetzt nur noch 2 x am Tag zusätzlich bis zu 4 Stunden. Nicht nachdenken, es ist so. Und "nur Geduld" macht mich aggressiv, ich habe keine Geduld und das lerne ich auch nicht mehr. Ablenken und Abwarten dagegen hilft mir ganz gut.
Schlimm war die ewig dauernde Endlosschleife, das Gefühl, es bleibt jetzt so. Nun habe ich die Erfahrung gemacht, daß das Gefühl, auf der Leitung zu stehen, vorübergehend ist und tageweise anhalten kann. Dann geht nichts mehr und vielleicht schaffe ich mal den Abwasch. Das nehme ich hin und versuche, die Angst, daß das ein nahendes Tief sein könnte, auszuhalten. Das ist für mich ein großer Schritt.
Liebe Grüße
Alexandra

11.05.2019 06:21 • x 2 #12


Zitat von Alexandra2:
"Suchgefühl" im Kopf


Bin beeindruckt! Das ist DAS Gefühl.
Der perfekte Ausdruck dafür!

Danke!

11.05.2019 14:00 • x 1 #13


Eis
Meine Therapeutin hat mir mal das so erklärt. Normal hat jedes Wort, jede Wortgruppe, Synonyme, usw. einen ganz bestimmten Platz im Kopf. Das soll ich mir wie Schubladen vorstellen. In der Depression sind alle Schubladen rausgefallen und alles liegt jetzt irgendwo an neuen Plätzen. Und ich muss jetzt immer suchen im Kopf nach dem Wort, weil es ja nicht mehr an seinem üblichen Platz ist.

11.05.2019 14:33 • x 3 #14




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