7

Meine Krankenkasse will MD einschalten

Pessimist

Pessimist

234
22
226
Hallo zusammen!

Heute bekam ich Post von meiner Krankenkasse. Die Krankenkasse möchte von mir eine Einwilligung dafür, dass deren MD Einsicht in meinen Entlassungsbericht der Reha-Klinik bekommt.

Ich bin ja vor gut 3 Wochen arbeitsunfähig entlassen worden. Auch laut Entlassungsbericht bin ich arbeitsunfähig und zudem erneut bis zum 10.05. krank geschrieben worden.

Das klingt mir fast schon, als wenn man mir das nicht glauben würde, dass ich krank bin! Wollen die das etwa anzweifeln ?

Das allerbeste ist jedoch der untere Satz: "Es hat übrigens keinen Einfluss auf Ihren Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie uns die Einwilligung nicht geben".

Dann frage ich mich wiederum, weshalb die denn dann überhaupt meinen Entlassungsbericht wünschen und vielleicht sogar meine Erkrankung anzweifeln!?

Auf der einen Seite hätte meine Krankenkasse gerne meinen Entlassungsbericht, auf der anderen Seite ist es jedoch NICHT schlimm und auch OHNE Konsequenzen wenn ich meine Einwilligung NICHT gebe! Klingt irgendwie widersprüchlich, finde ich.

Ich verstehe gar nichts mehr! Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen ? Bei mir dreht sich schon wieder alles im Kopf!

Beste Grüße
Pessimist

19.04.2021 13:30 • x 1 #1


Avatar

Heideblümchen

602
2
1140
Hallo @Pessimist .... ich bin in diesem Thema auch nicht so fit, aber ich schätze, da die Reha den Bericht an die DRV sendet, liegt er dem MDK nicht vor, um eine Einschätzung deines derzeitigen gesundheitlichen Standes festzulegen. Ich kann selber nur berichten, dass ich seinerzeit einen unangekündigten Anruf des MDK bekam (davon habe ich hier zu einem anderen Thema schon mal berichtet ) und man hat mich im Plauderton gefragt, wie denn derzeit mein wertes Befinden sei. Als ich ganz ehrlich sagte, dass es mir immer noch furchtbar mies ginge, bekam ich zu hören, ich solle mir keine Gedanken machen, alles wird gut und gute Besserung. Wenige Tage später hatte ich ein Schreiben von der TK im Briefkasten, dass mir per sofort das Krankengeld gestrichen würde und ich in der Folgewoche wieder arbeiten gehen müsste. Dieses Schreiben hat mich umgehend ins Krankenhaus befördert mit einem erneuten SA.
Was ich damals nicht wusste: ich hätte das sofort meinem Hausarzt erzählen müssen. Der hat mich nämlich dann auch weiterhin krankgeschrieben, weil ER live gesehen hat, wie schlecht es mir ging. Wie gesagt, ich weiß nicht, welchen Einfluss es hat, dem Anruf zu widersprechen, aber wenn ich eins weiß, dann dass man da wirklich äußerst vorsichtig sein muss. Mein Neurologe hat im Übrigen dann ein Schreiben an die Krankenkasse geschickt und denen klar geschrieben, dass mich der Anruf des MDK wieder ins Krankenhaus gebracht hat und dass sie von weiteren solcher Anrufe gefälligst aufgrund meines labilen Zustands Abstand zu nehmen haben!

19.04.2021 14:01 • x 2 #2


Pessimist

Pessimist

234
22
226
Habe gerade mal mit einem älteren Kumpel telefoniert. Er sagte, das sei ein ganz normaler Vorgang, zumal ich ja eh Krankengeld beziehe!

Der MD braucht die Daten, um sich ein Bild von mir machen zu können! Dabei handelt es sich zudem um sensible Daten, wobei wohl der MD eh einer Schweigepflicht unterliegt. Da steht auch, dass ich definitiv nicht dazu verpflichtet sei und dies keinen Einfluss auf mein weiteres Krankengeld haben würde! Das finde ich halt etwas seltsam!

Ja, und letzte Tage war ich eh schon bei meinem Psychiater, der mich auch wieder krank geschrieben hat! Na ja, auch hier geht es wie sonst auch überall nur ums liebe Geld. Die Kassen sind auch leer...

Das ist übrigens erst das zweite Mal in den letzten 42 Jahren krank geschrieben bin. Letztes Mal war es vor etwa 1 Jahr, nach meiner fristlosen, unberechtigten Kündigung, aber das war nur sehr kurze Zeit!

Ich würde mir schon wieder viel zu viel den Kopf zerbrechen, wie sonst auch immer! Auf meinem neuen Krankenschein sind 2 weiter Diagnosen vermerkt. U.a.: F60.6
Passt wohl ganz gut...

Beste Grüße
Pessimist

19.04.2021 14:20 • #3


Avatar

Heideblümchen

602
2
1140
Gut, dass dich dein Kumpel beruhigen konnte. Alles Gute, @Pessimist

19.04.2021 14:24 • x 1 #4


Pessimist

Pessimist

234
22
226
Ja, Danke! War auch gerade noch beim Psychiater sicherheitshalber! Alles in Ordnung und völlig normal so! Ich soll nicht mehr drüber nachdenken...

19.04.2021 16:10 • #5


Avatar

111Sternchen222

3990
3
6093
@Albarracin kennt sich doch gut aus mit sowas, Oder?

19.04.2021 16:13 • #6


Avatar

michi2879

400
3
615
Dagegen wirst Du Dich kaum wehren können. Die wollen nur Akteneinsicht.

gruß michi

19.04.2021 16:52 • x 1 #7


Pessimist

Pessimist

234
22
226
@michi2879 Ich weiß. Ist aber auch völlig OK so. Will mich auch gar nicht gegen so etwas wehren. Habe nun mal, nachdem ich ungelogen über 42 Jahre OHNE Krankenscheine! durchgearbeitet habe absolut keinen Schimmer von solchen Dingen!
Verrückt sowas, ja ? Ist aber in der Tat so!

Ich werde noch öfter solche Schreiben bekommen, vor allen Dingen auch von der DRV. Gehört einfach dazu, scheinbar.

Grüße zurück
Pessimist

19.04.2021 18:10 • #8


Avatar

michi2879

400
3
615
Da bist Du nicht der einzige,

ich hab 41 Jahre voll , zwar mit dem einen oder anderen Krankensche, aber ansonst immer mit Kopf unterm Arm gearbetet.

gruß michi

19.04.2021 18:12 • x 1 #9


Pessimist

Pessimist

234
22
226
Shake hands

19.04.2021 18:25 • #10


Avatar

Albarracin

Experte
1412
24
651
Experte

21.04.2021 12:04 • x 1 #11


Pessimist

Pessimist

234
22
226
@Albarracin Stimmt! So stand das auch in dem Schreiben der Krankenkasse! Mein Psychiater hatte mir das gestern Nachmittag auch noch so erklärt und auch bestätigt.

Danke!
Beste Grüße
Pessimist

21.04.2021 12:09 • #12

Pfeil rechts




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag