Brief von Krankenkasse wegen Arbeitsunfähigkeit

Löckchen73
Hallo

Ich bin seit dem 24 April wegen meiner Depression krank geschrieben.Noch bis zum 28 Mai. Heute habe ich einen Brief von meiner Krankenkasse bekommen.
Im Zusammenhang wegen meiner Arbeitsunfähigkeit haben sie ein paar Fragen ich solle dort anrufen.

Das macht mir Angst.
Was können die wollen?

20.05.2010 17:56 • #1


Hallo Löckchen,

es kann sein, dass sie wissen wollen, wie deine weitere Behandlung aussieht, z.B. Facharzt, Therapie, Reha usw.

Das Telefonat herauszuschieben macht wenig Sinn, denn das wird dich sonst nicht zur Ruhe kommen lassen.
Also so schnell als möglich dort anrufen.

20.05.2010 19:42 • #2



Hallo Löckchen73,

Brief von Krankenkasse wegen Arbeitsunfähigkeit

x 3#3


Löckchen73
Ja ich rufe morgen an.
Ich habe einen Psychologen aber wie war dieses Jahr noch nicht da.
Ich weiß nicht was ich da besprechen soll.

Aber das kann ich denen doch nicht sagen.

20.05.2010 20:05 • #3


Löckchen73
Sie wollte wissen ob es wieder die gleiche Ursache hat mit der Erkrankung.
Ob sie mir die Unterlagen für das Krankengeld schicken soll.
Warum ich krank bin?Wie lange noch?
Ich blöde habe ihr gesagt das es familiäre Probleme gibt und Arbeitstechnische.
War nicht ganz zurechnungsfähig heute morgen.Ohje.
Ich hoffe die drehen mir nichts daraus

Ich soll berücksichtigen das Krankengeld finanzielee einbuße ist.
Ach ja Kurzarbeitergeld auch.

21.05.2010 11:58 • #4


Hallo Löckchen,
Zitat:
Sie wollte wissen ob es wieder die gleiche Ursache hat mit der Erkrankung.
diese Frage war ja in Ordnung und hättest du nur mit ja oder nein beantworten brauchen. Bei gleicher Erkrankung in einer gewissen Frist erhältst du sofort wieder Krankengeld und keine Lohnfortzahlung.

Zitat:
Warum ich krank bin?Wie lange noch?
Da hättest du sie an deinen Arzt verweisen sollen.

Zitat:
Ich soll berücksichtigen das Krankengeld finanzielee einbuße ist.
Ach ja Kurzarbeitergeld auch.
Diese Aussage hätte sie sich ja sparen können, ist für dich ja sehr beruhigend.

21.05.2010 17:41 • #5


Löckchen73
Ja ich habe mich leider bequatschen lassen.
Leider.
Ich habe mehrmals gesagt das ich ihr dazu nichts sagen möchte welcher Ursachen vorlliegen.
Sie hat immer wieder gefragt und sagt sie unterliegen irgendwelchen datenschutz blabla
Dann die Frage ob ich beim Neurologen in Behandlung bin?
Steht doch auf der Arbeitsunfähigkeit.
Ich ärgere mich.
Werde mal mit meinem Neurologen darüber reden ob das überhaupt ok ist.

21.05.2010 18:28 • #6


Knoten
Hallo Löckchen,

als erstes möchte ich dir sagen: cool down ;-))

Die Fragen die gestellt wurden sind "normal" wenn auch nicht alle beantwortet werden müssen/sollten. Dennoch kann dir keiner einen Strick daraus drehen, also erstmal durchatmen.
Die Frage der Diagnose und der zu erwartenden Arbeitsunfähigkeit Zeit musst und kannst du nicht beantworten. Schließlich bist du kein Arzt ;-)) Diesen Hinweis habe ich meiner Krankenkassenberaterin gegeben. Ursachen zu bestimmen ist ebenfalls etwas das nur durch einen fachkundigen Arzt / Psychologen erfolgen kann. Du kannst nur Vermutungen anstellen.

Das eine Krankenkasse sich am Anfang der Krankengeldzeit an dich wendet ist normal. Das sie dir sagen, dass dein Krankengeld weniger sein wird als dein Arbeitsentgeld, liegt in ihrer Pflicht. Ist also auch nichts böses. Im Grunde ist es doch gut und freundlich auf diesen Umstand hinzuweisen.

Es ist wichtig bei einem Neurologen oder Psychaiter in Behandlung zu sein, ein Hausarzt kann dieses Fachgebiet nicht voll ausfüllen. Wie z.B Gynäkologie, Internist etc.
Die Frage ob du in dieser Behandlung bist, empfinde ich eher als Hilfestellung, dir wäre sonst sicher geraten worden dich an einem solchen Arzt zu wenden.

Ich kann dir nur von meinem Umgang mit meiner Krankenkassenberaterin erzählen. Ob es für dich und in deinem Fall gut ist, vermag ich natürlich nicht zu beantworten.

Während meiner ganzen Krankzeit - seit März letzten Jahres - habe ich mit meiner Beraterin sehr offen kommuniziert. Wir Telefonieren oft, ab und zu findet ein Treffen statt.
Durch diese Offenheit bin ich gut gefahren. Ich muss dadurch schon mal nicht zum MDK. Ich sehe meine Beraterin nicht als "Feindin" an, sondern eher wie z.B. meinen Bankberater. Sie ist dafür da sich um mich in meiner Krankzeit zu kümmern. Ich konnte dank des guten Verhältnisses inzwischen 2 genehmigte Urlaube unternehmen, bekam einen Yogakurs bezahlt. Es gibt immer wieder Gespäche in denen ich auf Möglichkeiten hingewiesen werde. Leistungen, die ich eben nur dadurch erhalten habe, weil ich kommuniziere, Fragen stelle, Infos sammel.

Lies mal die Threads am Anfang dieses Unterforums, Darin wirst du sicher auch einiges finden was dir weiterhelfen wird.

LG, Knoten

22.05.2010 17:12 • #7


Löckchen73
Hallo

Vielen Dank für dein Information.
So fühle ich mich schon besser.
Die Frage ob ich bei einem Neurologen bin fand ich deshalb blöd da es ja auf der Arbeitsunfähigkeit steht.
Ich mein das ist meine Krankenkasse.
Die müssen das doch wissen.
Genauso wie mit den Medikamenten.
Von da fand ich das schon sehr seltsam.

Nächstes mal versuche ich die ruhe zu bewahren

Danke dir

22.05.2010 17:38 • #8