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Mein Mann hat Depression weiß nicht mehr, was er will

Janchen09

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Hallo,

Ich freue mich ein Forum gefunden zu haben, in dem ich mal meine Gedanken preis geben kann und vielleicht auch besser verstanden werde als in meinem Freundes- und Familienkreis.
Mein Mann (32 Jahre) hat Depression und ist seit 2 Wochen in stationärer Behandlung in einer Rehaklinik. Es gibt bislang keine Deadline, wie lange er bleiben wird. Während seiner Depression ist er mir fremd gegangen. (Geküsst). Wir sind verheiratet und haben 2 Kinder. Seit Beginn seiner Depression, die merklich vor circa 2 Monaten begann, stehe ich mit allem alleine da. Nun bin ich sehr froh, dass er behandelt wird.
Ich weiß nun nicht, ob ich mir noch große Hoffnungen machen kann. Ich fürchte, dass er nach der Therapie eine Trennung möchte. Er sagte allerdings, dass er eben nichts mehr fühlen kann und wir ihm dennoch wichtig sind. Er sagte zu mir, dass er nicht der sei, den ich kenne und dass wir sehen, was nach der Therapie ist.
Wir haben so gut wie keinen Kontakt. Nur zum Telefonieren mit den Kindern meldet er sich. Er wollte mir keinen Grund nennen, weshalb er sich bei mir nicht meldet. Mir selbst tut der Abstand nach allem gut. Dennoch brach für mich von heut auf morgen eine Welt zusammen und die Illusion, dass wir ein glückliches gemeinsames Leben führen werden. Er war vor 10 Jahren bereits in Therapie und es hieß, er sei nicht geheilt, seine Krankheit könne immer wieder ausbrechen.
Ich versuche stark zu bleiben für die Kinder und für mich.
Ich werde ihn weiterhin in Ruhe lassenstimmt ihr mir da zu? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke!

25.08.2021 15:01 • x 4 #1


narcorit

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Ja ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Meine Freundin ist seit ca 3 Wochen in stationärer Behandlung wegen Depressionen und Panikattacken. Seit 2 Wochen hat sie mich überall blockiert. In der einen Woche als wir noch Kontakt hatten, wurde sie immer distanzierter.

Ich würde ihn in Ruhe lassen und abwarten bis er sich meldet.

25.08.2021 16:03 • x 2 #2



Hallo Janchen09,

Mein Mann hat Depression weiß nicht mehr, was er will

x 3#3


Janchen09

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Ich danke dir herzlich für deine Antwort das ist schon ein komisches Gefühl- oder?
Wie geht es dir denn mit der Situation? Weshalb hat deine Freundin Depression?
Was mir zu Beginn dieser plötzlichen Distanz schwer auf den Magen schlug war, dass es mir vorkam wie eine Beerdigung. Der Mensch, den ich kannte, war plötzlich völlig verschwunden. Vorher ja auch schon auf emotionaler Ebene, aber es war ein ganz kaltes Gefühl zu erleben, dass überhaupt keine Fragen kommen, wie es mir oder den Kindern geht.
Ich weiß, dass er nun verschiedene Tabletten nehmen muss. Wie es ihm mit diesen geht und wie sie ihn "verändern" weiß ich nicht. Eine Freundin sagte mir, er würde sicherlich so oder so nicht mehr der selbe sein, wenn er aus der Klinik kommt.
Ja, ich melde mich nicht bei ihm und du bleibst auch tapfer?

26.08.2021 09:10 • x 2 #3


Janchen09

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Ich denke deine Freundin braucht sicherlich auch Ruhe und würde sich durch "äußere Reize" irgendwie gestört fühlen in ihrem eigenen Denkprozess. Hatte sie dir denn, bevor sie dich blockierte, angezeigt, dass sie ihre Ruhe bzw. Keinen Kontakt möchte?

26.08.2021 09:16 • x 1 #4


narcorit

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Zitat von Janchen09:
Ich denke deine Freundin braucht sicherlich auch Ruhe und würde sich durch "äußere Reize" irgendwie gestört fühlen in ihrem eigenen Denkprozess. ...



Ja sie hatte mir eine längere Nachricht geschrieben. Ich hatte einmal eine kurze WhatsApp gesendet, ich weiß das hätte ich nicht machen sollen. Ich bereue es sehr, aber ändern kann ich das aber auch nicht mehr.

26.08.2021 09:20 • #5


narcorit

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Zitat von Janchen09:
Ich danke dir herzlich für deine Antwort das ist schon ein komisches Gefühl- oder? Wie geht es dir denn mit der Situation? Weshalb hat deine ...


Ja das ist ein mega komisches Gefühl. Mir geht es nicht so richtig gut mit der Situation, mache mir gerade ziemlich große Sorgen.
Meine Freundin hat die Depression aufgrund der Arbeit und eines Kindheitstrauma.

Bei mir war es so, dass sie von Tag zu Tag immer distanzierter wurde.

Mittlerweile bleibe ich auch tapfer.

Mir ist auch klar, dass sich danach vieles verändern wird.

26.08.2021 09:26 • x 1 #6


Janchen09

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Ja, dass du deiner Freundin trotzdem nochmal geschrieben hast, ist doch aber auch total verständlich wir sind auch nur Menschen, mit Gefühlen.
Dass du dich nicht richtig gut fühlst, kann ich total verstehen.
Wir können tatsächlich nur abwarten, was passiert.
Wie waren denn bei euch bzw. Für dich die Wochen vor der Klinik? Also, bevor sie in die Reha kam? Wie verlief da eure Beziehung? War da "noch alles gut"?

26.08.2021 09:35 • #7


Janchen09

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Worüber machst du dir große Sorgen- dass eure Beziehung danach nicht mehr funktioniert?
Habt ihr Kinder oder seid ihr noch relativ "frei"?

26.08.2021 09:36 • #8


narcorit

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@Janchen09
Ja das allermeiste war gut vorher.

26.08.2021 09:50 • x 1 #9


narcorit

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@Janchen09 ich mache mir konkret Sorgen darüber, dass sie vielleicht die Beziehung beendet ohne dass wir darüber reden können. Mir ist es einfach super wichtig mit ihr über alles zu reden. Ich habe halt die Angst weil sie zunehmend distanzierter gewesen ist.

26.08.2021 09:52 • x 2 #10


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 ich mache mir konkret Sorgen darüber, dass sie vielleicht die Beziehung beendet ohne dass wir darüber reden können. Mir ist es einfach ...

Ja, das verstehe ich. Man kann in einen depressiven Menschen nicht hineinschauen. Ich habe in seiner depressiven Zeit schon einige Male erlebt, dass er einiges nur mit sich selbst ausgemacht hat, ohne mich auch daran Teil haben zu lassen.
Am schlimmsten fand ich seine Wesensveränderung, dass er nach sieben Jahren Beziehung einfach fremd geküsst hat. Dahingehend muss er ja noch etwas gefühlt haben, wahrscheinlich war es der große Kick, der ihm überhaupt noch etwas gegeben hat. Schlimme Sache. Das Vertrauen ist eigentlich hinüber.

26.08.2021 10:59 • #11


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 ich mache mir konkret Sorgen darüber, dass sie vielleicht die Beziehung beendet ohne dass wir darüber reden können. Mir ist es einfach ...

Aber generell denke ich, wenn bei euch vorher alles gut war soweit, dass du nicht wirklich Angst haben brauchst. Es ist doch super, dass sie nun in Behandlung ist. Sieh es als Chance, eure Beziehung vielleicht nochmal neu aufleben zu lassen, wenn ihr so lange keinen Kontakt habt und euch auch nicht seht. Das kann erstmal befremdlich und amgsteinflössend sein. Aber dadurch im Nachhinein vielleicht auch wieder neu und dann wieder näher

26.08.2021 11:02 • #12


narcorit

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@Janchen09
Das Vertrauen ist dann auch hin. Er sollte eigentlich um dich kämpfen.

26.08.2021 11:25 • x 1 #13


narcorit

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@Janchen09

Ich sehe das auch als neue Chance, die Beziehung mit neuer Stärke weiter zu führen. Ich bin so gespannt, wie sich das alles weiter entwickeln wird. Ich hoffe dass ich bald endlich mal wieder Kontakt haben werde. Das Kontaktverbot geht jetzt schon seit 2 Wochen. Ich habe kein Gefühl dafür wie lange so etwas geht.

26.08.2021 11:27 • x 1 #14


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 Das Vertrauen ist dann auch hin. Er sollte eigentlich um dich kämpfen.

Genau das ist das Problem. Er weiß bzw. Wusste gar nicht mehr, was er will. Ob er die Familie noch will, oder ob er lieber nochmal 19 ist und Frauen erobern möchte ich selbst kann nichts dafür, wenn er sich nicht genug ausgelebt hat. Wir haben uns "erst" mit 25 kennen gelernt.
Naja.
Ja, genauso wie du bin ich auch gespannt irgendwie ist es ja auch total spannend. Man weiß nicht, was kommt. Und man weiß nicht, wie der Mensch ist, der aus der Klinik kommt.
Muss deine Freundin auch Tabletten nehmen?
Bestimmt oder?

Ja, die erste Zeit ohne Kontakt is
Hart. Gab es das kontaktverbot von ihrer Seite oder vom Arzt aus?
Es wird bald leichter, ohne Kontakt. Versuche dich auf dich zu konzentrieren und die Zeit für dich selbst zu nutzen. Ändern kannst du im Moment nichts.

26.08.2021 11:49 • #15


narcorit

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@Janchen09

Ich weiß tatsächlich gar nicht ob sie im Moment Tabletten nehmen muss. Das kann ich dir gar nicht sagen ob das aktuell so ist.

Für diese Situation kannst weder du was noch ich kann da was für.

Ich mache schon so viel für mich in den letzten Tagen. Aber ich muss dennoch immer wieder an sie denken und wenn ich das mache dann geht es mir schlecht.

26.08.2021 11:55 • #16


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Greta

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Hallo ihr Zwei

ich klinke mich hier mal ein als Betroffene der "anderen Seite", d.h. in meiner Partnerschaft bin ich diejenige welche an einer Depression erkrankt ist.
Vieles, was vor meiner Erkrankung kein Problem war, geht aktuell nicht mehr.
Für gemeinsame Unternehmungen, vor allem, wenn noch andere dabei sind, fehlt mir die Kraft.
Manchmal kann ich morgens kaum aufstehen, weil ich mich fühle, als hätte mich nachts ein Bus überfahren.
Meine Konzentration hat deutlich nachgelassen; oft fällt das Lesen schwer und Fernsehen strengt mich an, weil irgendwie alles so auf mich einströmt. Bei Gesprächen schaltet sich mein Kopf zwischendrin immer irgendwie ab, so dass ich schlecht folgen kann. Und manchmal bin ich einfach nur traurig, niedergeschlagen, sehe alles schwarz und will dann am Liebsten von der Welt nichts mehr sehen.
Mein Partner versucht, mich zu unterstützen, mich aufzumuntern, mich zu motivieren. Aber auch das empfinde ich als anstrengend, wenn da jemand immerzu an mir "herumzerrt". Dann denke ich: Lass mich doch einfach mal eine Weile in Ruhe!
Gleichzeitig spüre ich bei meinem Partner aber auch die Sorge um mich, seine Hilflosigkeit, und dass er die "alte" Greta vermisst.
Oft versuche ich, mich irgendwie zusammenzureißen, zu funktionieren. An guten Tagen klappt das manchmal, an schlechten gar nicht. Und auch das Funktionieren müssen/wollen kostet mich viel Kraft, die ich im Moment einfach nicht habe.
Ich liebe meinen Partner sehr, aber ich bin häufig regelrecht erleichtert, wenn er nicht da ist. Weil ich dann nämlich ganz ICH sein kann, also die, welche ich jetzt gerade bin: erschöpft, müde, ruhebedürftig. Weil ich mich dann nicht erklären muss (Depression ist ohnehin schwer zu erklären für jemanden, der das noch nie erlebt hat), weil ich dann nicht reden muss und auch, weil ich ihn dann nicht beruhigen muss. Ich habe derzeit keine Energie für seine Sorgen um mich.
Und auch das: wenn ich versuche, zu erklären, fühle ich mich gleichzeitig so schwach und klein. Denn ich sage ja Dinge wie "ich bin traurig", "ich bin müde", "ich habe keine Kraft", "ich habe Angst" ....

Mit meiner Mutter, die in der unteren Wohnung hier im Haus lebt, geht es mir ähnlich.
Manchmal mag ich ja tagelang niemanden sehen und ziehe mich völlig zurück.
Wenn ich dann wieder "auftauche", kommen die besorgten Blicke und die Fragen. "Geht es dir nicht gut?" oder "Wir haben uns diese Woche noch gar nicht gesehen?" Immer!
Dann habe ich das Gefühl, ich muss mich auch noch rechtfertigen; muss erklären, was so schwer zu erklären ist.
Da würde ich dann am liebsten gar nicht mehr zu ihr runtergehen.

Dazu kommt das schlechte Gewissen und die Scham, weil die anderen soviel Rücksicht nehmen müssen, weil ich nicht mithalten kann, weil ich soviel Ruhe brauche, weil ich einfachste Dinge nicht erledigen kann.

Ich versuche, meine Erkrankung zu akzeptieren und wünsche mir sehr, die anderen würden das auch tun.
Hätte ich einen doppelten Beckenbruch (was Gott verhüten möge) wäre es für jeden klar, dass ich im Moment keinen Marathonlauf durch den Wald schaffe und jeder würde sagen, "lass es langsam angehen und werd' erstmal in Ruhe wieder gesund". Und niemand käme auf die Idee zu sagen: "Marathon ging ja gestern nicht, aber heute kannst du doch wohl mit zur Radtour."

Kurz und gut: Ein Rückzug/Kontaktabbruch in der Depression ist erstmal überhaupt nichts negatives. Der/die Erkrankte braucht einfach nur ganz viel Zeit und Ruhe für sich selbst und sein/ihr Gesundwerden, und dazu gehört manchmal auch, dass man sich für eine Weile klar und deutlich von den Wünschen, Sorgen, Bedürfnissen der anderen (auch der Familie und des Liebsten) abgrenzen muss.

Für die Angehörigen ist das natürlich schwer auszuhalten (ich kenne auch die andere Seite). Aber nur wenn der Kranke lernt, gut für sich selbst zu sorgen, kann er wieder gesund werden und hat dann irgendwann auch wieder Kraft für die anderen.

Liebe Grüße
Greta

26.08.2021 12:52 • x 7 #17


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Silentium

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Zitat von Greta:
Hallo ihr Zwei ich klinke mich hier mal ein als Betroffene der "anderen Seite", d.h. in meiner Partnerschaft bin ich ...

Besser hätte man die Sicht eines depressiven Menschen nicht beschreiben können. Ich kann mich da nur anschließen

26.08.2021 13:04 • x 3 #18


narcorit

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@Greta danke für deine ausführliche Antwort. Das hat mir sehr geholfen sie besser zu verstehen. Als Außenstehender kann man das sowieso schwer einschätzen.

Wie ist denn deine Einschätzung. Wie lange geht so ein kontaktverbot?

26.08.2021 13:09 • x 1 #19


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Silentium

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Zitat von narcorit:
@Greta danke für deine ausführliche Antwort. Das hat mir sehr geholfen sie besser zu verstehen. Als Außenstehender kann man das sowieso schwer ...

Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich mich da einklinke.

ich denke, das kann man nicht pauschal sagen wie lange die Betroffene Person sich zurückzieht. Bei einer Depression kann man leider nicht sagen: ach in ca 2 Wochen bist du geheilt. Das kommt drauf an, wie schwer die Depression ist, in welcher Phase die Person ist und wie sie damit umgeht. Das ist ganz individuell und man kann es deshalb nicht abschätzen.

26.08.2021 13:15 • x 4 #20


Janchen09

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Ich bin euch gerade so dankbar endlich habe ich das Gefühl, mit dem Thema nicht mehr so allein zu sein es ist so "schön", dass man sich hier austauschen kann

26.08.2021 13:20 • #21


narcorit

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@Silentium Allzu lange kann es ja nicht mehr dauern, das kontaktverbot besteht seit 2 Wochen und der Aufenthalt geht noch 3 Wochen. Die bisherigen 3 Wochen kamen mir aber wie eine halbe Ewigkeit vor.

26.08.2021 13:20 • x 1 #22


narcorit

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@Janchen09 Ohja, da stimme ich dir vollkommen zu. Der Austausch tut mir zumindest unheimlich gut.

26.08.2021 13:21 • x 1 #23


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 Ich weiß tatsächlich gar nicht ob sie im Moment Tabletten nehmen muss. Das kann ich dir gar nicht sagen ob das aktuell so ist. Für ...
das verstehe ich. Du liebst sie eben, du vermisst sie und hast Angst, sie zu verlieren. Aber es wird sicher besser, es dauert nur etwas

26.08.2021 13:22 • #24


narcorit

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@Janchen09
Mittlerweile ist es ja auch schon besser geworden. Ich habe wieder einen ganz normalen Appetit. Nur schlafen ist immer noch ein großes Problem.

26.08.2021 13:24 • x 1 #25


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 Mittlerweile ist es ja auch schon besser geworden. Ich habe wieder einen ganz normalen Appetit. Nur schlafen ist immer noch ein großes ...

Das ist doch schonmal ein guter Anfang. Ja, das Schlafen ist eben ungewohnt, wenn man sonst auch zu zweit im Bett lag oder eben auch jetzt so viele Gedanken in einem schwirren. Man hat so viele Fragen, es gibt aber keine Antworten. Man fragt sich dennoch die gleichen Fragen immer wieder und versucht sie sich dann selbst zu beantworten (ich mach dann den Fehler und beantworte meine Fragen selbstwas manchmal sehr gefährlich ist Schwarzmalerei..)

26.08.2021 13:28 • x 1 #26


narcorit

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@Janchen09

Ja den Fehler begehe ich tatsächlich auch sehr oft. Abends versuche bzw denke gar nicht mehr daran, aber im Schlaf kann ich das gar nicht kontrollieren. Oft wache ich mit Albträumen und schweiß gebadet wieder auf.

26.08.2021 13:31 • x 1 #27


Janchen09

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Zitat von narcorit:
@Janchen09 Ja den Fehler begehe ich tatsächlich auch sehr oft. Abends versuche bzw denke gar nicht mehr daran, aber im Schlaf kann ich das gar nicht ...

Jadie Träume sind böse dein Körper und dein Geist sucht sich eben auch seinen Weg, alles zu verarbeiten

26.08.2021 13:39 • #28


Janchen09

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Ich habe Angst, dass durch alles, was zuletzt war, die Familie zu Bruch geht, bzw. Unsere Beziehung. Die letzten Wochen, bevor er in die Klinik ging, war er ganz schlimm drauf, es ging ihm sehr schlecht. Aber er hat es ziemlich an mir ausgelassen. Er hat mich glaube ich auch benutzt, S. war eine Art Ventil für ihn - aber er fühlte nicht mehr das, wie vor seiner Depression. Er hat auch eine Schachtel am Tag geraucht. Er rauchte sonst nie!

26.08.2021 13:41 • #29



Hallo Janchen09,

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narcorit

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@Janchen09

Ich habe wegen den Schlaf Problem für heute auch einen Termin mit meiner Ärztin/Psychotherapeutin. Ich hoffe du kann mir irgendwas geben, damit ich zumindest einmal durchschlafen kann.

26.08.2021 13:42 • x 1 #30

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