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Lasst uns eine Geschichte schreiben

C

Cinto
Gast

Ich schreibe mit meiner Freundin eine Geschichte, jeder im Wechsel einen Absatz oder auch nur einen Satz und keiner weiß, was als nächstes passiert. Wir haben schon ganz schön was zusammen bekomme und ich finde das total spannend.
Ich frage mich, ob das mit mehreren Leuten auch funktioniert und würde es hier sehr gerne probieren.
Also ich fang einfach mal an:

An einem schönen Sommertag im letzten Jahr saß ich. .

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73 Antworten ↓
maya60

maya60
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Wunderschön und schillernd, aber unterirdisch. Ich wollte zurück zu meinem Pferd und durch die Nebelwand zurück aus der Märchenwelt in meine Welt. Hier war alles so verwirrend, wenn auch märchenhafte Farben.
Der Feuerdrache zeigte mir mehr seiner Erinnerungen und so allmählich wurde mir klar, dass das Verwirrende auch für alle Wesen im Märchenland seit einiger Zeit ein neues Problem geworden war. Überall stellten sich die Maßstäbe auf den Kopf, ganz überraschend: Drachen wurden klein und zwar beim Näherkommen, plötzliche Risse ließen den Boden aufreißen.

Baumäste klingelten in schönster Sphärenmusik, dachte ich.

Nein, das schien wohl normal zu sein. Aha.

Normalerweise, lernte ich an den Erinnerungsbildern des Drachens, klingelten kleine Baumelfen diese Äste, die waren aber nun so groß wie Menschen geworden, dafür die Drachen so klein. In ihren Bruthöhlen hoch in den Felswohnstätten lagen ihre Eier unbeschützt und die großen Säbelzahntiger und ähnliche riesige Raubtiere vermehrten sich viel zu sehr, weil die Drachen sie nicht mehr jagten.

Na, und dass sie Menschen und Pferde vielleicht auch nicht mehr jagten, dachte ich unbehaglich und war eigentlich ganz froh, dass sie momentan klein waren.

Die Antwort des Feuerdrachens zeigte, dass sie nur die Raubtier- und Großwildpopulation eindämmten und die Emotionen, die diese Bilder begleiteten zeigten Empörung, dass ich Drachen für wilde Jäger hielt, die halt Fleisch fraßen.

Naja, es gab halt sehr unterschiedliche Legenden zu Drachen, dachte ich.

Das leuchtete ihm wohl ein, er beruhigte sich.

Dann zeigte er mir viele weitere Bilder und die Lage wurde mir klarer: Anscheinend griff diese ungehemmte Verwirrung immer mehr um sich in allen Teilen und Völkern des Märchenlandes. Vielerorts konnten Zwerge nicht mehr unter der Erde wohnen, weil einige von ihnen plötzlich grün wurden und das Sonnenlicht brauchten, um mithilfe von Photosynthese zu leben, Elfen bekamen an manchen Orten Kiemen und mussten ins Meer.

Und, was das Schlimmste war, diese Verwirrung griff auch auf Nachbaruniversen hinter den Schleiern über. Ich sah ferne Wesen und ferne Welten und wie sie sich veränderten und wie deren Abgesandte in die Märchenwelt kamen, um nach der Ursache zu suchen.

Also war es auch keine Lösung für mich, zurück in die Menschenwelt zu flüchten. Oder vielleicht doch. Denn vielleicht gab es dieses Problem auch nur aus der Sicht hier.

Wollte ich hier mithelfen oder doch lieber heim?

Eigentlich lieber heim, aber dazu musste ich erstmal zur Nebelwand zurück mit Ginger, meinem Pferd.

31.10.2019 11:43 • #22


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A


Hallo Cinto,

Lasst uns eine Geschichte schreiben

x 3#3


Ylva

Ylva
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Nun konnte ich mich nicht mehr halten und öffnete mit Hilfe meiner großen Schneiderschere das Paket, so schnell ich konnte.
Zuerst sah ich in der Mitte eine schöne, große Schamanentrommel mit mir unbekannten Zeichen, die darauf gemalt waren.
Als nächstes nahm ich, ein gut in weiches Papier gewickeltes Ding in die Hand, und ich hörte sofort die zarten Klänge, die ich schon vor dem Öffnen des Paketes gehört hatte.

Es waren 2 wunderschöne, dunkelblaue Kugeln mit goldgelb aufgemalter Sonne auf der einen Kugel und mit ebenfalls goldgelbem Mond auf der anderen Kugel. Die Kugeln waren so groß, dass sie genau in meine Hände passten, und als ich sie leicht in meinen Händen drehte, war dieser schöne, helle Klang zu hören.

17.05.2020 11:05 • x 1 #56


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Cleofee
auf meinem Pferd und ritt durch den Wald.

x 3 #2


Krizzly
Obwohl es noch früh am Morgen war, begann ich bereits zu schwitzen. Die Sonne, die in den kommenden Stunden noch an Kraft gewinnen würde, brach bereits vereinzelt durch die Bäume. Vögel begrüßten singend den Tag, ein Eichhörnchen flitzte neben mir durchs Geäst. Ich liebte diese Tageszeit, wenn die meisten Menschen noch schliefen, die Natur aber schon hellwach war. Gerade fragte ich mich, ob es wohl irgendwo schöner sein könnte, als hier in meinem Wald, als plötzlich . . .

x 2 #3


111Sternchen222
.ein lauter Schrei durch die Stille dröhnte. Dieser schoss mir durch Mark und Bein und fast hätte ich vor Schreck das Gleichgewicht verloren. Das Pferd scheute und raste im Galopp durch den Wald.

x 2 #4


A
Die Bäume standen immer dichter und das derbe Unterholz schlug mir ins Gesicht. Was immer ich versuchte, mein Pferd zu beruhigen und zum Stehen zu bringen, gelang nicht.

x 2 #5


111Sternchen222
Ich bekam große Angst, dass das Pferd stolpern könnte, als es von jetzt auf gleich stehen blieb weil sich vor uns plötzlich Rauch auftat Wie eine schwarze dichte Wand,,,

x 2 #6


C
. und wieder dieser Schrei. Das Pferd tänzelte unruhig unter mir herum. Ich wusste nicht, was ich tun soll, war durch meine Angst vor Feuer wie gelähmt. Aber es gab gar keine Flammen. Also beruhigte ich meine Ginger und stieg ab.

x 1 #7


A
Auch ich wurde ruhiger. Plötzlich erkannte ich, dass es gar kein Rauch war, der wie eine Wand aufstieg. Vor uns lag eine dichte Nebelbank. Bei genauerem Betrachten sah das Naturschauspiel zwar mystisch, aber sehr interessant aus.

x 2 #8


Mas83
Ich sah eine verlassene Feuerstelle. Das Holz hat noch eine Glut. Was war da wohl passiert? Um mich herum herrschte wieder Stille. Aber diesmal war sie nicht schön. Mein Herz pochte laut. "Hallo?" rief ich

x 2 #9


Mas83
Der Nebel löste sich zögernd auf (;)) und ich sah die Feuerstelle. "Hallo?!" rief ich und wartete auf einer Antwort

x 2 #10


maya60
Da sah ich am Himmel einen großen, mächtigen, roten Feuerdrachen fliegen. Ich schaute von der Feuerstelle zu ihm hoch und fragte mich, warum ich keine Angst hatte und ob er wohl diese Feuerstelle entzündet hatte. Was war das denn für eine Idee von mir, wunderte ich mich gleichzeitig.
Wie er über mir kreiste und sehr vorsichtig näher kam, erschien er mir neugierig und aufmerksam, als ob er vermeiden wolle, mir Angst zu machen.
Ich rieb mir die Stirn. Was war das für eine Nebelwand gewesen vorhin? Waren das die Schleier zur Märchenwelt gewesen oder zur Welt der Mythen und Sagen?

Meine Ginger, mein treues Pferd scheute auch nicht, fiel mir auf, sie stand friedlich und zupfte einzelne Grasbüschel vom Waldboden. Jetzt merkte ich auch meinen grummelnden leeren Magen und schaute wieder auf das Feuer, näherte mich ihm, denn mir war kalt. Der Drache stieß eine Feuersäule aus, die das Feuer wieder entzündete, ohne mich dabei zu erreichen.
Der Drache kam noch näher und setzte auf einer nahen Lichtung zum Landen an,

x 1 #11


111Sternchen222
.und wieder dieser Schrei, laut schrill, er kam vom Drachen! "Ist das seine Sprache, was will er mir sagen?" Diesmal ließ Ginger sich nicht aus der Ruhe bringen und auch als der Drache näher und näher kam blieb sie ruhig! "Hä, was ist das denn?" fragte ich mich, als ich feststellte, dass der Drache immer kleiner wurde je näher er kam.

x 1 #12


A
Ich blieb ruhig stehen und alle Angst war auf einmal verflogen. "Was wird wohl als nächstes passieren?", dachte ich. Auf einmal begann der Boden unter mir zart zu vibrieren und liebliche Sphärenklänge ertönten von den Baumkronen her.

x 1 #13


maya60
Ein Drache, der beim Näherkommen immer kleiner wird? Woran erinnerte mich das? Ich saß neben dem Feuer, stopfte einige Kekse in mich hinein, öffnete die Thermoskanne und nahm einen großen Schluck Kaffee gemäß Maykes Weisheitsspruch: "Kaffee erreicht Stellen, da kommt die Motivation niemals hin."
Und schon fiel es mir ein: Der Scheinriese bei Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer! Dieser Scheinriese war nicht größer als ein Mensch, aber je weiter er sich entfernte, desto größer wirkte er.

Der Drache landete im Geäst des Baumes neben mir und war ungefähr so groß wie eine Fledermaus. So niedlich! Er schwenkte seinen nun kleinen stachelbesetzten *beep* und schlug damit leicht gegen einen Ast und die Blätter erzeugten diesen herrlichen klingelnden lieblichen Sphärenklang, der schon aus den Baumkornen ertönte.

Wer mochte da oben die Äste bewegen?

Der Boden unter mir vibrierte nochmal. Also war das keine Einbildung gewesen. Woher kam das? Ein Erdbeben? Oder etwas Riesiges näherte sich?

#14


A


Hallo Cinto,

x 4#15


A
Ganz langsam riss der Boden vor meinen Füßen auf. Die beeindruckende Furche gab den Blick in eine farbenfrohe Unterwelt frei. Grün- und Blautöne wechselten sich in einem züngelnden Farbenspiel ab. Nordlichter im Erdboden? Ich war fasziniert. Doch dann durchzuckte mich eisiges Entsetzen: Ich stand auf der einen Seite der immer tiefer reißenden Spalte und Ginger auf der anderen Seite.

#15

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