Krankenkasse stellt Krankengeld ein / zahlt nicht mehr

BlueAngel

129
26
1
Hallo,

meine Krankenkasse hat mir heute ein Schreiben geschickt, in dem steht dass sie das Krankengeld zum 17.7.09 einstellen wird.

Zitat:

...der Gesetzgeber hat die Krankenkasse´s verpflichtet, unter anderem bei Arbeitsunfähigkeit eine Stellungnahme des Med. Dienstes der Krankenversicherung (MDK) einzuholen. Die Ärzte des MDK zeigen Maßnahmen auf, die den Behandlungserfolg sichern und die Arbeitsfähigkeit wieder herstellen. Ausserdem wird dabei die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit geklärt.
Nach den vorliegenden med. Unterlagen kann die Arbeitsunfähigkeit - in Übereinstimmung mit Ihrem Arzt - zum 17.7.09 beendet werden. Mit diesem Tag endet somit auch Ihr Krankengeldanspruch. Ihren Arzt haben wir über das Ergebnis informiert...

Meine Klinik wo ich zur Reha war, hat mir nun einen neuen Arzt vermittelt (in einem anderen Bundesland!), der mir die Arbeitsunfähigkeit weiter ausstellen wird. Er ist bereits hinreichend über meinen Fall informiert. Er wird mir auch bei der Formulierung des Widerspruches an die Krankenkasse helfen.

Meint Ihr, dass ich damit Erfolg haben werde? Ich war niemals beim Med. Dienst zu einer Untersuchung oder so. Die haben also nach Aktenlage entschieden (ich denke, das dürfen sie auch ohne weiteres). Die Frage ist nur, kann mich ein Arzt trotzdem weiter krank schreiben und kann ich gemeinsam mit ihm gegen den Med. Dienst vorgehen? Hat der Widerspruch überhaupt Aussicht auf Erfolg? Die Krankenkasse schreibt weiter, ich solle mich mit meinem Arbeitgeber in Verbindung setzen, um Nachteile zu vermeiden. Ich habe aber ein Attest vom Chefarzt der Klinik. Dort steht u.a. sinngemäß drinnen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fähig bin dort zu arbeiten oder eine Wiedereingliederung zu machen, da dann von einer schwergradigen Gefährdung der Erwerbsfähigkeit auszugehen ist.
Ich habe eine Widerspruchsfrist von einem Monat. Die Krankenkasse schreibt hierzu noch, dass eine Begründung des Widerspruchs nicht notwendig, aber empfehlenswert sei (Zitat).

Was denkt Ihr? Ich habe große Ängste und setze meine ganze Hoffnung auf den neuen Arzt. Er hat versprochen sich für mich einzusetzen. Ich habe dort nächste Woche einen Termin.

12.06.2009 16:26 • #1


uschi5000

35
11
Hallo Blue Angel,

seit wann bist Du denn krankgeschrieben? Ich verstehe so etwas auch gar nicht. Obwohl Du nicht beim MDK
warst, dass die Dich wieder gesundschreiben.
Da ich jetzt seit ca. 6 Wochen krankgeschrieben bin, interessiert mich, wie lange die Krankenkasse eine Krankschreibung weiterhin genehmigt.

Danke für Deine Antwort.

LG uschi

13.06.2009 08:37 • #2



Hallo BlueAngel,

Krankenkasse stellt Krankengeld ein / zahlt nicht mehr

x 3#3


BlueAngel

129
26
1
Ich bin seit Juni 2008 arbeitsunfähig

13.06.2009 11:20 • #3


mag

1133
11
2
Hallo BlueAngel,

hast du schon mal überlegt, Mitglied im VDK zu werden, da sie damit Erfahrungen haben. Sie würden Deinen Widerspruch begründen und auch im weiteren Verlauf Dich unterstützen.

Schöne Grüße
mag

13.06.2009 16:59 • #4


Avatar

Albarracin

Experte
1545
25
804
Experte

14.06.2009 21:44 • #5


BlueAngel

129
26
1
Lieber Wolfgang,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich bin jetzt wesentlich beruhigter.

In Absprache mit der Klinik wo ich war habe ich diese Woche einen Termin bei einem neuen Arzt. Ich hoffe, dass er mir weiter helfen kann.

Blue Angel

15.06.2009 06:31 • #6


BlueAngel

129
26
1
Zitat von Albarracin:
Hallo BlueAngel,

vorsichtshalber würde ich mal beim Arzt nachfragen, ob das tatsächlich in Übereinstimmung mit ihm war.


Hallo Wolfgang,

hierzu wollte ich noch kurz sagen, dass mein bisheriger Arzt darüber informiert war und es auch in Übereinstimmung mit ihm war. Grade das konnte ich absolut nicht verstehen, da er genau weiß wie schlecht es mir derzeit geht.

15.06.2009 06:34 • #7


BlueAngel

129
26
1
Hallo,

ich habe heute den Widerspruch an meine Krankenkasse fertig gemacht und er geht heute per Einschreiben m. Rückschein raus.

Ich war nun nocheinmal bei einem anderen Arzt, der mir von der Klinik empfohlen wurde.

Er hat mir gesagt, dass er mich weiter krank schreiben wird und mir auch ein sehr ausführliches Attest zur Vorlage bei meiner Krankenkasse ausgestellt. Er meinte allerding, dass dieses Attest und auch die diversen Arztberichte die Sachbearbeiterin meiner Krankenkasse gar nichts angeht und ich solle es nicht zusammen mit dem Widerspruch dort hin schicken. Vielmehr soll ich um persönliche Vorstellung beim Med. Dienst bitten und die Berichte dann dort persönlich dem Arzt vorlegen. Das klang für mich gestern auch ganz einleuchtend. Heute allerdings macht es mir irgendwie Angst. Was ist, wenn es den Med. Dienst gar nicht interessiert wie es mir geht, weil die Krankenkasse ja ein Interesse hat mich gesund zu schreiben um mich aus der KG-Zahlung raus zu bekommen??? Was ist, wenn mir der Med. Dienst keinen Glauben schenkt???
Da die Zeit drängt werde ich den Widerspruch heute weg schicken und mich parallel beim VDK beraten lassen. Aber das ganze macht mir derzeit schon Angst.
Ich hoffe, dass der Med. Dienst die Berichte und Atteste ernst nimmt!

19.06.2009 07:25 • #8

Pfeil rechts