hilfe-jens
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seit September 2018 bin ich krank geschrieben (Depressive Phase;mittelschwere Depression). Seitdem bekomme ich von der Krankenkasse Krankengeld!
Mein Arbeitsverhältnis ist NICHT gekündigt! (möchte da aber definitiv nicht mehr zurück, denke ist u.a. ein Grund für all meine Symptome)
Im März 2019 schickte mich die Krankenkasse zum MDK - Ergebnis nach 5-10 Minuten "Untersuchung" - Ich bin ab 01.04.19 arbeitsfähig.
Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt, mein Hausarzt auch! Durchgehend bin ich auch weiterhin krank geschrieben.
Neben der Depression, liegt auch eine Spielsucht vor (Automaten Spielsucht).
Seit 1 Monat gehe ich einmal die Woche zur Psychologin! Eine ambulante Spielsucht Therapie wurde heute vom Rententräger genehmigt und kann nun endlich starten.
Fakt ist, mir gehts überhaupt nicht gut und von "Gesund" bin ich weit entfernt!
Heute erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse, dass ich nächste Woche Mittwoch einen erneuten MDK Termin habe!
Folgende "Probleme + Fragen" habe ich:
1. Zum 31.03.19 wurde die Krankengeldzahlung eingestellt, ich lebe seitdem vom ersparten! Jetzt geht mein Geld aus und ich frage mich wie es jetzt weiter gehen soll?! Ich kann nicht mal meine Miete nächsten Monat zahlen
2. Ich lese immer wieder, ich soll zum Arbeitsamt, mich arbeitssuchend melden, aber ich bin doch noch angestellt und auch Krank geschrieben.
Soll ich meinen Job kündigen, wegen gesundheitlichen Problemen und mir das vom Psychiater schriftlich geben lassen? so könnte ich eine Sperre beim Arbeitsamt umgehen! Ich würde trotzdem weiterhin krank geschrieben werden vom Arzt, Aber wer zahlt mir dann Geld? Das Arbeitsamt kann mich nicht vermitteln und die Krankenkasse stellt sich sturr!?
3. Soll ich beim Sozialgericht klage einreichen? Kann mir bitte jemand helfen, und mir sagen, was ich step by step machen soll. Ich hab wirklich keine Kraft mich durch alle Gesetzte etc. zu kämpfen und bin hilflos und weiß nicht was ich machen soll!
4. Nächsten Mittwoch habe ich den MDK Termin - ich habe Panische Angst davor, dass auch die sagen: Gehen sie wieder arbeiten <- und die mich nicht ernst nehmen - was mache ich dann? Wieder Widerspruch und was dann? Fakt ist, ich habe kein Geld mehr zum Leben und mich macht das ganze noch zusätzlich psyschich kaputt -
Mir ist das alles hier viel zu viel - habe ganz andere "Probleme" die ich angehen möchte, anstatt meine Kraft für sowas hier aufwenden zu müssen!
Im Endeffekt, macht die Krankenkasse, so kommt es mir vor, alles dafür das es mir nicht besser gehen kann - ich habe einfach kein kopf für solche sachen