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Krank und arbeitslos ohne Leistungsbezug - ausgesteuert?

Tinja

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Hallo,

ich bin 61 Jahre alt und seit über einem Jahr arbeitslos, ohne Bezüge seit Juni. Seit 4 Wochen bin ich nun wegen Depressionen krank geschrieben. Diese hatte ich auch schon vor mehreren Jahren.
Nun möchte ich Erwerbsminderungsrente beantragen.
Laut Psychiaterin ist eine weitere Krankschreibung kein Problem. Ist dies sinnvoll oder gut? Oder geht mir da die Anwartschaft verloren?
Ich werde ja ausgesteuert und dann? Hartz 4 kann nicht beantragt werden.
Danke und Gruß
Tinja

23.02.2019 08:52 • #1


Zwischenwelt

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Hallo und herzlich willkommen Tinja,

Krankschreibung mit gleichen Code, z.b. F32.9 gehört dazu. Meiner Ansicht nach, ist dieses ein schriftlicher Beleg,
das du arbeitsunfähig bist. Krankengeld wird dir sicher gewährt, max. 78 Wochen für eine durchlaufende Erkrankung.
Rentenantrag dauert, wie meist bekannt, aber die 78 Wochen reichen sicher aus.
Ich bin schon lange ausgesteuert und warte noch auf meinen Rentenbescheid. Es blieb mir keine andere Möglichkeit
Harz 4 zur Aufstockung meiner selbstständigen Tätigkeit zu beantragen. Dieses eine Empfehlung von meinem Anwalt.
Aber hier gibt es Experten, die dir noch gezielter helfen können.
Warum kannst du kein Harz 4 beantragen?

beste Grüße
Martin

23.02.2019 15:40 • x 1 #2


Tinja


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Hallo Martin,

vielen lieben Dank für Deine Antwort! Ich denke auch, daß ich dann wenigstens etwas in der Hand habe.
Ich habe noch etwas Erspartes, daß mir noch bis zur Rente in 5einhalb Jahren reichen muss, allerdings nicht wirklich ausreichend. Leider habe ich trotz guter Qualifikation keine Aussicht auf eine stundenweise Beschäftigung. Krankengeld erhalte ich keines, da ich schon zu lange arbeitslos war. Dies ist natürlich alles nicht sehr förderlich für meine Krankheit.
Dir auch alles Gute!
Tinja

23.02.2019 17:30 • x 1 #3


Albarracin

Albarracin

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Hallo,

bevor die eine Erwerbsminderungsrente beantragst - deren Abschläge Dir Dein gesamtes restliches Leben "erhalten" bleiben -, solltest Du zumindest versuchen, einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen, um dann evtl. vorgezogen in Rente gehen zu können.

Selbst eine vorgezogene Rente für Schwerbehinderte mit Abschlägen ist bei den allermeisten Erwerbsbiographien höher als die Rente wegen (voller) Erwerbsminderung.

23.02.2019 23:39 • x 3 #4


Tinja


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Hallo Wolfgang,

Dankeschön! Da werden vermutlich meine Jahre nicht ausreichen, aber ich lasse mich mal beraten. Behalte ich mal im Auge.
Gruß Tinja

24.02.2019 00:45 • #5


Tinja


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Wie kommt es, daß der Titel verändert wurde?

26.02.2019 10:31 • #6




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