Keine Gefühle mehr - wie kommen sie zurück?

Naturfreund

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Hallo,

meine Frau hatte im letzten Jahr einen Burn Out. Den hat sie gut überstanden. Danach stellten wir fest, dass
sie an Depressionen leidet. Nachdem ich mich kundig gemacht habe, stellte ich fest, dass es in der Familie,
ihre Mutter, ebenfalls Anzeichen dafür gibt. In Zusammenhang mit schlechten Kindheitserlebnissen und
ganz schlimmen Erlebnissen im jungen Erwachsenenalter bin ich darauf gekommen, dass sie wohl unter diesen
Depressionen schon ca 25 bis 30 Jahre leidet. (Wir kennen uns jetzt 8,5 Jahre) Nach monatelanger guter Zusprache seit Januar 2011 nimmt sieseit 10. März 2011 (vorher zweimal abgesetzt) wieder regelmäßig Antidepressiva. Nun zeigen sich die ersten positiven Wirkungen. Ein freundlicher vertrauter Umgang ist wieder möglich (per SMS und Telefon). Sie wohnt
seit Januar in einer eigenen kleinen Wohnung. Soweit alles gut.

Wer kann mir sagen, wann und ob überhaupt die Gefühle für mich wiederkommen? Sie selbst fühlt sich top fit. Gefühle fehlen noch.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Naturfreund

12.05.2011 10:49 • #1


Serafina

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Hallo Naturfreund,

ich glaube, die Frage kann dir niemand beantworten. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Lies dich etwas durch diesen Thread und du wirst Parallelen finden.


Hier hast du sicher schon nachgelesen?!

richtiges-falsches-verhalten-von-angehoerigen-t11543.html

Serafina

12.05.2011 11:14 • #2


Steffi

Steffi

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Hallo Naturfreund,

ich war gerade überrascht zu lesen, dass Deine Frau eine eigene Wohnung bewohnt. Vielleicht ist das ja einer der Gründe, weshalb es ihr langsam besser zu gehen scheint.

Du fragst, ob und wann die Gefühle wiederkommen. Welche Gefühle genau meinst Du ? Die Dir gegenüber oder ganz allgemein ?

12.05.2011 11:22 • #3


Naturfreund


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Hallo Steffi,

ich meine die Gefühle zu mir. Sie scheint aber allgemein noch nicht in der Lage zu sein, anderen gegenüber
besondere Gefühle zu zeigen.

Der Umgangston hat sich seit einer Woche 1000prozentig verbessert. Keine Anschuldigungen mehr. Nicht von dem was gewesen ist. Ich erlebe einen freundlichen Umgang, wie in den unbelasteten Zeiten unserer Beziehung.

Liebe Grüße

Naturfreund

12.05.2011 11:28 • #4


Steffi

Steffi

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Hallo Naturfreund,

aha... das bedeutet also, dass Eure Beziehung mal belastet war. Der Umstand, dass Deine Frau sich durch eine eigene Wohnung besser abgrenzen kann, könnte eine mögliche Erklärung des freundlicheren Umgangstones sein. Ich will Dir nicht sagen, dass Du ihr Zeit geben solltest - das hast Du sicher zur Genüge getan. Bei aller Rücksichtname solltest Du aber auch Dich selbst dabei nicht vergessen.

Vielleicht hat Deine Frau ein bisschen Angst, Dir gegenüber Gefühle zu zeigen in der Annahme, Du könntest es falsch auffassen und zur Tagesordnung übergehen. Ich weiß es nicht. Vielleicht ist sie auch ein Mensch, der generell Probleme damit hat, Gefühle nach außen auszudrücken. Das weißt Du besser, denn Du kennst sie.

Lass Dir aber gesagt sein, dass Gefühle immer vorhanden sind bzw. im Falle einer Depression auch zurückkehren. Dafür sorgen u.a. die richtigen Medikamente. Während einer Depression können Gefühle nur nicht wahrgenommen, nicht gespürt werden.

Wie stellst Du Dir denn Euer beider Zukunft vor ?

12.05.2011 13:31 • #5


Naturfreund


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Hallo Steffi,

erst mal vielen Dank dass Du dir Zeit nimmst. Das ist super.

Nun ich denke der freundliche Umgangston wird vermutlich an den regelmäßig genommenen Antidepressiva liegen, die jetzt richtig wirken. Sie sagt selbst, dass sie sich jetzt wieder wahrnehmen kann. Sie fühlt sich selbst wieder, wie sie sagt. Das mit der Wohnung hat sicherlich auch geholfen. Ich denke sie kann noch keine Gefühle zeigen. Angst glaube ich nicht mir gegenüber. Sie will auch wieder zu unseren Kegelclub-Treffen mitkommen. Sie war sehr gefühlsbetont. Sie sagte selbst, das sie aus einem riesengroßen Gefühl bestehe. Sie hat diese aber auch immer ein bischen unterdrückt, weil andere, wohl auch ich, da nicht immer mit zurechtkamen.

Du gibst mir sehr viel Mut, indem Du sagst, dass die Gefühle zurückkehren werden. Das gibt mir Auftrieb mit Ruhe weiter auf sie zu warten.

Für unsere Zukunft stelle ich mir vor, dass sie noch etwas in ihrer Wohnung bleibt. Vielleicht schafft sie es, im Juni unseren gemeinsam geplanten Urlaub an der Ostsee mit mir zu verbringen. Ich werde sie trotzdem mit Sandhandschuhen anfassen.

Nach diesem Urlaub und den vielleicht zurückgekommenen Gefühlen denke ich, dass wir unsere eigentlich super funktionierende Beziehung (wir stimmen bei sehr vielen Dingen überein) wieder neu beginnen können. Ich vermute mal
dass sie dann ein anderer Mensch wird, der auch besser mit den Problemen umgehen kann, nach dieser Tortur.

Sicherlich wird sie weiter gefährdet sein. Auch ich kann ihr in Zukunft besser helfen, mit dem Wissen was ich nun endlich habe.

Ich denke das wird alles sehr viel leichter.

Zum Glück habe ich selbst eine unwahrscheinliche eigene Stärke, sonst hätte ich das in den letzten Monaten nicht ausgehalten. Trotzdem war es sehr schwer. Sollte alles wieder gut werden, dann war es das wert.

Vielen, vielen Dank noch mal für Deine Antworten

Liebe Grüße

Naturfreund

12.05.2011 13:54 • #6


GastAccount

Zitat von Naturfreund:
Du gibst mir sehr viel Mut, indem Du sagst, dass die Gefühle zurückkehren werden. Das gibt mir Auftrieb mit Ruhe weiter auf sie zu warten.

Das hat Steffi so nicht gesagt. Gefühle können zurückkehren, aber das müssen nicht zwangsläufig positive Gefühle zu dir sein. Wie schon alle hier schrieben, kann das niemand im Voraus sagen. Es gibt leider kein Patentrezept. Bei mir kamen sie wieder, andere haben sich endgültig getrennt.

Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber ich finde die Sache mit der eigenen Wohnung schon schwierig. Für mich hat das was ziemlich endgültiges - wie gesagt - für mich!

Sagt sie was dazu? Wie kam es zu der Trennung?

12.05.2011 14:04 • #7


Naturfreund


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Hallo ,

o.k. vielleicht hatte ich mich zu schnell gefreut.

Das mit der Wohnung ist o.k. Sie ist nicht der Mensch der fremdgeht und ist ehrlich. Wir haben uns in der ganzen Zeit öfters beim Sport gesehen.

Zur Trennung sagte sie, dass sie es für uns tut. Damit wir beide in Ruhe nachdenken können. Es war in einer ganz heißen Phase, als sie mir wirklich jedes Wort im Mund herumgedreht hat. Wir haben Anfang Januar jeden Abend diskutiert und
sie ist regelmäßig ausgetickt.

Es hat die nötige Ruhe gebracht.

Sie ist mir ja zur Ziet wieder zugeneigt. Spricht ganz normal mit mir, ich darf sie wieder ganz normal anreden mit den bisherigen Kosenamen. Auch schikct sie mir öfters liebe Grüße. Das ist sehr viel nach dieser Zeit.

Vielen, vielen Dank für Deine Antwort

Liebe Grüße

Naturfreund

12.05.2011 14:36 • #8


GastAccount

Ich kann sagen, dass es mir damals sehr geholfen hatte, als mein Partner eine Trennung verweigerte und einfach blieb. Er meinte, ich könne das doch gar nicht entscheiden (konnte ich wirklich nicht), also würde er das jetzt tun. Er liebt mich und so ist das dann. Am Anfang war ich natürlich vor den Kopf gestoßen - der Gedanke drängte sich auf, er lässt mich nicht gehen. Ich werde nie meine Ruhe haben. Heute bin ich ihm sehr dankbar dafür, denn ich hätte sonst einen riesigen Fehler gemacht.

Weiß sie, dass du sie immer noch liebst und auf sie wartest? Darüber solltet ihr sprechen. Ohne Druck, einfach nur das Wissen sollte sie haben.

Achja denke wirklich auch an dich. Das hatte ich meinem Partner auch gesagt. Geh aus, treff dich mit Freunden, versteife dich nicht nur auf sie. Damit lässt du sie nicht im Stich sondern betreibst persönlich Psychohygiene. Und reden, reden, reden. Mit ihr, mit deinem besten Freund (falls der so etwas versteht - so jemand hat ja leider nicht jeder. Mein Partner auch nicht). Aber die Gespräche mit ihm auch über uns, hatten mir sehr geholfen. Da war plötzlich so viel Druck raus. Und wenn ich jetzt wieder anfange mich zu igeln, dann zwinge ich mich dazu, mit ihm zu reden. Mir hilft das und ich glaube ihm auch.

12.05.2011 16:25 • #9


Naturfreund


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Hallo ,

danke für die Antwort. Es war nie eine richtige Trennung. Höchstens eine räumliche. Sie hat sich nie von mir losgesagt.

Ja sie weiss sehr genau, daß ich sie liebe, daß ich ihr sehr geholfen habe, dafür hat sie sich mehrmals bedankt. Ich sage ihr auch fast
täglich, daß ich sie liebe. Ich setze sie jedoch nicht unter Druck. Wir haben ständig zumindest per SMS Kontakt und sprechen darüber
über die Dinge, die wir unternehmen und die uns bewegen. Außer daß wir zur Zeit nicht über unsere Beziehung reden. Damit lasse
ich sie in Ruhe.

Ich nehme ganz normal am wirklichen Leben teil. Gehe meinen Hobbys nach, gehe regelmäßig zum Sport etc. kein Problem. Das hat es
auch in der genzen Zeit nicht gegeben. Sicherlich habe ich mich auch mals tageweise total schlecht gefühlt und mich versteckt. Das sind
aber wirklich nur einzelne Tage.

Wenn die Frage nicht zu intim ist, möchte ich Dich fragen, wie es denn bei Dir war mit den Gefühlen.

Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort

Liebe Grüße

Naturfreund

12.05.2011 18:50 • #10


GastAccount

Hallo Naturfreund,

klar darfst du das fragen, und ich antworte auch gerne. Ich weiß gar nicht mehr wie alles anfing. Es war so ganz plötzlich. Mein Partner war mir zu viel. Er war da und ich wollte nur noch alleine sein. Er war mir richtig fremd. Er sah auch so fremd aus. Seine Gesichtszüge waren so dunkel. Und das buchstäblich von einem Tag auf den anderen. Ich suchte die Nähe und stieß ihn gleichzeitig ab.

Ich konnte Depressionen auch überhaupt nicht einordnen. Dachte immer ich hab was mit dem Magen. Und traurig bin ich, weil ich wohl einen Kinderwunsch habe. Den hatte ich zuvor nie und auch heute nicht, aber da plötzlich wirkten Mütter so glücklich auf mich und das wollte ich auch. Einfach nur glücklich sein.

Du siehst es war das totale Chaos und ich mittendrin. Dann kamen extreme Schlafstörungen dazu und irgendwann spürte ich gar nichts mehr. Das war der Moment, wo ich dann einen Arzt aufsucht, bzw. mein Vater mich geistesgegenwärtig zu einem schleppte. Das ist auch der Zeitpunkt wo ich mich erinnern kann, dass ich nichts mehr fühlte. Keine Freude, keine Trauer, geschweige den Liebe. Das war alles zu. Und ich muss sagen, dieser Zustand ist der unerträglichste. Ich fühlte mich wie ein Zombie. Nicht tot, aber schon lange nicht mehr lebendig. Ich nahm die Welt überhaupt nicht mehr richtig war, vergrub mich auf mein Sofa, dunkelte das Wohnzimmer ab und ignorierte meinen Partner. Und ich hatte immer das Gefühl, ich bin ihm eine Last. Kein Wunder, ich war mir ja selber die größte Last.

An S. war in der Zeit übrigens auch nicht zu denken. Sogar Umarmungen waren mir zu viel. 3 Monate später (nach meinem Zusammenbruch und ersten Arztbesuch) war ich so ausgelaugt und dem Wahn verfallen, dass ich alleine besser dran bin und hatte mit meinem Partner Schluss gemacht. Tja und er wollte nicht gehen!

Ganz langsam sind wir uns wieder angenähert. Auch Berührungen. Erstmal Händchenhalten, kurze Umarmungen, kleine Küsse, gemeinsam auf dem Sofa sitzen und fern gucken, dabei Hand oder Bein streicheln. Alles ganz langsam. Immer auch mit Rückschritten meinerseits. Und gelegentlich blitzten dann die Gefühle auch wieder auf. Das gab mir immer die Kraft.

Aber es hat wirklich lange gedauert. Ich würde sagen fast 2 Jahre. Das lag aber auch sicherlich daran, dass ich ein Jahr in einer schlechten Therapie verschenkt hatte, sonst wäre es vielleicht auch schneller gegangen.

Inzwischen sind wir seit über einem Jahr verlobt, kriegen es aber aus Zeitgründen nicht hin die Heirat zu planen. Aber wir sind halt langsam. Ist so, und ist vielleicht auch gut so.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Einblick geben. Es ist wirklich schwierig das in Worte zu fassen.

14.05.2011 12:53 • #11


Steffi

Steffi

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Hallo Naturfreund,

K.R. Jamison, eine Psychologin und Professorin für Psychiatrie, und selbst einmal von einer Depression betroffen, beschreibt es sehr zutreffend so :

»Ich fühlte mich total erschöpft und konnte morgens kaum aus dem Bett kommen. Jeder Weg kostete mich doppelt so viel Zeit wie gewöhnlich, ich trug immer wieder dieselben Kleider, denn die Entscheidung für etwas anderes hätte mich zu sehr angestrengt. Ich fürchtete mich davor, mit jemandem sprechen zu müssen, ich ging meinen Freunden, wenn möglich, aus dem Weg, frühmorgens und spät nachmittags saß ich fast reglos in der Schulbibliothek, mit totem Herzen und einem Gehirn so kalt wie ein Lehmklumpen.«

Und sie schreibt weiter: »Jeden Morgen wachte ich todmüde auf, eine Erfahrung, die meinem eigentlichen Ich ebenso fremd war wie der Lebensüberdruss oder die Gleichgültigkeit, die als Nächstes kam.«


Es ist - wie ich finde - das beste Zitat, wenn es um die Beschreibung einer Depression bzw. um die Beschreibung nicht mehr vorhandener Gefühle geht. Ich habe es genau so vor 10 Jahren erlebt.

Ich kann vollkommen darin zustimmen, dass es das Unerträglichste ist, nichts mehr zu fühlen. Dein Verstand sagt Dir, dass es Freude, Trauer, Wut usw. gibt, aber Du weißt nicht (mehr), wie es sich anfühlt. Du verwandelst Dich in einen lebenden Toten. Ein Zustand, den ich niemandem wünsche.

Aber er geht vorbei.

14.05.2011 16:26 • #12


Naturfreund


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Hallo , hallo Steffi,

vielen, vielen Dank. Ich frage mich warum ich so dumm war, dieses Forum nicht schon viel früher aufzusuchen!
Das ist echt klasse was ihr mir vermittelt. Nochmal vielen, vielen Dank. Leider habe ich keinen mit dem ich mich
qualifiziert über diesen schwierigen Lebensabschnitt unterhalten kann. Da es sich um eine ganz furchtbare Erkrankung
handelt, über die niemand spricht, erfährt man auch Nichts! darüber.

, zwei Jahre? Das macht mir im Moment nicht gerade Mut. Ich habe mit meiner Frau gestern einen sehr schönen
Abend mit Freunden verlebt. Nach Außen ist sie sozusagen wieder völlig gesundet. Steht echt so taff da, wie es eigentlich
noch nie bei ihr war. So stark habe ich sie in den ganzen achteinhalb Jahren noch nicht erlebt. Wir haben uns als die Freunde
noch nicht da waren, sehr gut unterhalten. Wir verstehen uns wieder ganz normal super. Auch über die Gefühle haben wir uns
unterhalten. Sie sagt, dass sie noch nicht weiss, wie ihre Gefühle sich entwickeln und macht sich massive Gedanken darum, wie
lange ich es wohl noch aushalten werde, auf sie zu warten. Sie hat sich wieder sehr eindringlich dafür bedankt, dass ich diese Kraft
aufbringe, sie so zu unterstützen und auf sie zu warten.

Das ist aber auch zur Zeit mein Problem. Auf welche Einstellung soll man sich begeben, damit man die zwischenzeitlichen Tage,
Wochen, Monate des Wartens gut gelaunt, mit positiven Gendanken begehen kann?

Das zieht mich im Moment ziemlich runter, obwohl mein Verstand mir sagt, dass ich eigentlich sehr froh über die Entwicklung bis zum
heutigen Tage sein sollte. Oh Mann.

Mal was anderes, aus Sicht des Schwarzsehers. Ich bin eigentlich Optimist, sehe aber auch immer alle Probleme im Voraus und bereite mich für
den schlechtesten Fall der passieren kann schon vor, das erleichtert im Fall der Fälle die sofortige Problembewältigung.

Wenn sie für mich noch keine Gefühle entwickeln kann, kann sie denn schon Gefühle für jemand anderes entwickeln? Hängt das zusammen
oder ist das auch getrennt möglich? Wie schon einmal gesagt, sie ist treu und ehrlich. Das ist auch so geblieben. Ich kann das beurteilen, ich
würde mit großer Wahrscheinlichkeit merken, wenn es nicht so wäre.

Ich möchte nicht gerne auf sie warten und vielleicht noch dabei zusehen, wie sie sich jemand anderem zuwendet! Ich glaube das wäre einfach zu
viel für mich. Ich denke irgendwann schafft es jeden, vielleicht sogar mich? Nein!!

OK, jetzt habe ich euch genug gelangweilt.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag

Meine große Tochter (21 Jahre) ist extra zum Wochenende gekommen, damit ich heute an meinem Geburtstag nicht
alleine bin.

Die Tochter meiner Frau, jetzt auch meine Tochter (dritte) kommt auch heute mit unserem Enkelchen (7 Monate),
darüber freue ich mich auch sehr.

Bis bald

Danke


Naturfreund

15.05.2011 09:27 • #13


Serafina

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Hallo Naturfreund,

beim Lesen deiner Postings habe ich das Gefühl, dass du immer davon ausgehst, dass deine Frau zu dir zurückkommt?! Und alles nur eine Frage der Zeit ist.

Beschäftigst du dich auch mal damit, dass sie vllt. nicht zu dir zurückkehren könnte? Niemand hier hat geschrieben, dass DAS irgendwann vorbeigeht und sie wieder die Alte und alles vergessen ist. Alles ist möglich.

Vllt. sind ja auch die getrennten Wohnverhältnisse der Grund dafür, dass es ihr wieder besser geht. Was nicht heißen soll, dass es auf eine Trennung hinauslaufen muß.

Wie sieht deine Frau eure gemeinsame Zukunft? Wenn sie zurzeit stabil ist, solltest du mit ihr darüber reden. Denn es geht ja auch um dein Leben, um deine Zukunft und deine große Liebe ihr gegenüber. Denk auch an dich !!!!!

Ich wünsche euch viel Glück.

Serafina

15.05.2011 12:28 • #14


Naturfreund


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Hallo Serafina,

du hast natürlich recht, es ist mein größter Wunsch, dass sie zurückkehrt. Ich bin mir jedoch auch unsicher. Setze ich sie nicht zu sehr unter
Druck, wenn ich sie auf unsere weitere Zukunft anspreche? Ich denke das ist in Ihrer Situation immer kontraproduktiv Druck auzuüben?

Ich wüsste schon gerne, wie es weitergeht. Das Warten bin ich leid. Schließlich ist inzwischen seit dem Beginn des Burn Out und der danach
folgenden Depression ein Dreivierteljahr vergangen.

Da ist wahrscheinlich guter Rat teuer. Was heißt das, dass ich an mich denken soll? Keinen Kontakt mehr haben, versuchen von der Liebe
wegzukommen? Eine neue Partnerin suchen und damit das Ende besiegeln?

Manchmal möchte ich das und dann auch wieder nicht.

Bin zur Zeit recht ratlos.

Vielen, vielen Dank für Deine Antwort

Liebe Grüße

Naturfreund

15.05.2011 13:23 • #15




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