Dys
Mitglied
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Zitat von Querkopf:Hat jemand Erfahrungen damit? Ich möchte eigentlich nicht mit jemandem aus einem callcenter sprechen….
Es ist natürlich nicht die Sache eines Sachbearbeiters Diagnosen abzufragen, denn dafür gibt es den MD, der ohnehin eingeschaltet wird, wenn die Therapie genehmigt werden soll.
Ich persönlich hatte aber nie Probleme damit, einem Sachbearbeiter Auskünfte zu geben, die da waren: Über ein voraussichtliches Ende meiner Arbeitsunfähigkeit kann ich leider nichts sagen, da meine Behandelnden mich aktuell so nicht sehen. Das eine Therapie, bzw. ein Klinikaufenthalt angeraten ist und ich derzeit schaue wo das eine oder andere zeitnah möglich wäre. Und das wars dann auch schon. Dabei blieb ich freundlich und sachlich.
Meine Krankenkasse hatte mir aber Hilfe angeboten und ich hatte auch schon Angebote angenommen. Deprexis (Ein online Tool) und auch ein Programm für eine psychotherapeutische Betreuung nach meinem Klinikaufenthalt, der allerdings keine „richtige“ Therapie war, weil die Sitzungsdichte nicht geleistet werden konnte. Dennoch, es war besser als nichts.
Es gibt aber keine Verpflichtung, einem Sachbearbeiter irgendwelche Details zu nennen. Man ist lediglich verpflichtet, bei seiner Genesung mitzuwirken. Was ja im Grunde eine schwammige Formulierung ist. Klar ist, die Krankenkasse möchte die Kosten Deiner Erkrankung niedrig halten. Idealerweise dadurch, dass Du schnell gesund wirst. Nur dauert es halt so lange es dauert und spätestens nach 78 Wochen ist halt Schluss mit Krankengeld.
