Ich bin mit meinem Leben am Ende

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Von Einsamkeit:

Leute. Ich bin am Ende. Ich kann einfach nicht mehr. Es ist als wenn mich mein Kopf killt. Jede Erfahrung in meinem Leben bringt mich an den Punkt, dass ich nichts mehr will. Nichts. Ich will mir keinen Job suchen und irgendwas tun, dass ich nicht mag, mit Leuten die ich noch weniger mag. Ich will kein Geld verdienen. Ich will nicht morgens aufstehen, um zu duschen. Ich will nichts essen oder trinken. Ich will mit keinem reden, will aber auch nicht allein sein. Ich will nicht leben und will nicht sterben. Ich will einfach nur hier liegen und nie wieder irgendetwas tun. kann das irgendwer nachvollziehen?

26.02.2018 14:53 • #1


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Von CeHan:

Das kann dir wohl jeder nachfühlen, der sich schon einmal zwischen mittlerer und schwerer Depression bewegt hat. Da ist dann aber auch einfach alles sch. und ich habe das Gefühl, dass ich mich manchmal so richtig in diesem Dreck suhlen muss - und dann wird es wieder ein Stück besser.
Gibt es denn ganz aktuell einen Anlass für deine Stimmung? Bist du in Therapie?

26.02.2018 14:53 • #2


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Einsamkeit:

Bei mir wird es nur einfach nicht besser.. ich fake ab und zu dass es besser ist aber ist es nicht, war es nie, wird's nie sein. Ich lasse Leute in mein Leben und die verarschen mich, machen mich kaputt, lassen mich am Boden liegen.. Ich will niemanden mehr in meinem Leben, ich will mit keinem reden, keinen sehen, nicht denken.. meine Stimmung ist fast rund um die Uhr so, ich sehe mich nach Jobs um und denk mir "davon kannst du eh nix" und dann geh ich wieder ins Bett. Ich geh joggen und dann denk ich mir wozu überhaupt und geh wieder ins Bett und seit gestern.. steh ich einfach nicht mehr auf. Ich will einschlafen und nicht mehr wach werden. Wie Dornröschen nur dass ich den Prinzen killen würde würde er versuchen mich zu wecken. Ich hatte eine therapie anfangen wollen. Hab antidepressiva gekriegt dies nur schlimmer gemacht haben. Musste dann umziehen und jetzt hab ich absolut nicht die Kraft nochmal irgendwas zu versuchen.

26.02.2018 14:53 • #3


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Dibadu:

Das Gefühl kenn ich zu gut!
Diese Phase habe ich seit Monaten - bis vor ein paar Tagen. Auch ich wollte nicht mehr - gar nichts!
Aber dann hab ich mir die Frage gestellt: was genau will ich denn nicht mehr? Nicht mehr leben? Dann bleibt nur noch eins, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Gott sei dank viel zu feige dafür!
Seit wann hast du dieses Tief?

26.02.2018 14:53 • #4


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Einsamkeit:

Ja ich bin auch zu feige. Ich hab vor allem Angst dass dieses Gefühl danach nicht aufhört.. weiß ja keiner was danach passiert, könnte ja auch noch schlimmer werden. Ich will nur dieses leere Gefühl nicht mehr, diese lethargie, dieses riesengroße nichts in mir. Ich hab das schon ne ganze Weile, eigentlich fing das schon in meiner Kindheit an. Dann bin ich von zu Hause weg und hoffte es wird besser. Die Gedanken waren aber noch da, dann hat mich mein ex betrogen.. Ich konnte lange nicht gehen weil ich tierisch Angst hatte. Im dezember letzten Jahres bin ich dann gegangen und saß einen Monat auf der straße. Jetzt hab ich ne tolle Wohnung aber sonst nichts. Keinen Job, kein Geld, keine Motivation und meine Schwester will mich zum Party machen überreden aber ich will sie nicht runter ziehen.

26.02.2018 14:53 • #5


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Cehan:

In deinem eigenen Interesse solltest du dich trotz aller Bedenken und Lethargie nach Hilfe umsehen, selbst wenn dich dein erster Schritt zu deiner Schwester oder einer Freundin führt, die mit dir zum Arzt geht. Das kostet natürlich viel Überwindung, um überhaupt die Schuhe anzuziehen. Allerdings wird sich deine Situation von allein nicht bessern. Im Gegenteil: Je länger du es vermeidest, desto schlimmer wird die ganze Sache an dir nagen. Das musst du dir selbst nicht antun. Je schneller du an diesen Punkt kommst, an dem du sagst "jetzt reicht es mir", desto besser.
Und probiere das mit dem Rausgehen aus. Du kannst dich mit deiner Schwester absprechen: Du versuchst es; du schaust, wie es dir dort geht; und wenn es dir zu anstrengend wird, dann gehst du. Du bist doch nicht dazu verpflichtet, bis zum Ende dabei zu bleiben.

26.02.2018 14:53 • #6


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Einsamkeit:

Ist das denn wirklich in meinem Interesse? Ich bin ich bin schon an dem Punkt, dass es mir reicht. Ich hab nur nicht das Gefühl, dass da irgendein Arzt was machen kann. Meine Freundin kann ich da nicht schon wieder mit reinziehen, die hat schon genug durch meinetwegen und meiner Schwester geht's selbst beschissen und die würde lieber sterben als deswegen zu einem Arzt zu gehen. Mal abgesehen davon weiß sie gar nicht, wie schlimm es mir wirklich geht und sie würde es auch nicht verstehen. Aber mitgehen werde ich vermutlich sowieso wieder, ist immerhin irgendeine Art von Ablenkung. Außerdem stellt sie dann auch keine Fragen, die ich eh nicht beantworten kann.

26.02.2018 14:54 • #7


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Einsamkeit:

Ich möchte nicht, dass ihr denkt ich hör nicht zu oder es ist mir egal, es hilft mir die Beiträge hier zu lesen. Ich kann nur keinen aus meinem Umfeld damit reinziehen.. nicht schon wieder. Ich hab's schon mal alleine geschafft und ich werd's auch irgendwie wieder schaffen.. da gibt's Leute die sauer wären wenn ich einfach so abtreten würde und das möchte ich nicht. Also danke auf jeden Fall und ich werd versuchen da wieder rauszukommen.

26.02.2018 14:54 • #8


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Cehan:

Wenn du deine jetzige Situation positiv verändern willst, dann ist das natürlich in deinem Interesse. Es geht um dich und um dein zukünftiges Leben.
Damit sich etwas bewegt, musst du dich aber auch selbst bewegen und die Dinge angehen, die dein Leben bereichern können. Da stellt sich die Frage, ob du dazu allein in der Lage bist. Du möchtest Arbeiten, hast aber keinerlei Vertrauen in deine Fähigkeiten und du hast Bammel vor weiterer Unzufriedenheit. Du sehnst dich nach menschlicher Nähe, hast nach deinen schlechten Erfahrungen aber große Angst davor. Du möchtest aktiv leben und nicht einfach vor dich hin-existieren - aber irgendetwas hindert dich daran. Es sieht also ganz stark danach aus, dass da einige sehr wichtige Punkte zu bearbeiten sind. Schaffst du das ohne Hilfe? Oder bekommst du es maximal hin, für eine kurze Weile einen Schleier darüber zu legen - der dann irgendwann wieder verrutscht und dir zeigt, dass du nur auf der Stelle getreten bist?
Ich kann dir das alles natürlich nur aus meinen eigenen Erfahrungen heraus beschreiben. Du kannst dich auf diese Weise irgendwie von Jahr zu Jahr durchwuseln, aber schön ist das nicht. Und wenn du allein nichts bewegen kannst, dann brauchst du eben Hilfe. Ein Sofa schleppst du doch auch nicht allein die Treppe hinunter.
Nun hast du schon einmal einen Versuch unternommen und dabei eine schlechte Erfahrung gemacht. Das kann passieren. Gerade wenn es um psychische Erkrankungen geht, muss man manchmal eine Weile lang nach der richtigen Therapieform und dem richtigen Therapeuten suchen. Vielleicht hast du aber auch mit der nächsten Adresse direkt einen Volltreffer? Das weißt du erst, wenn du es versucht hast. Mit Antidepressiva hast du auch eine schlechte Erfahrung gemacht. Da ist es genau so: Bei einem Patienten funktionieren sie, während sie dem anderen nur Probleme bereiten. Da gibt es aber verschiedene Wirkstoffe und ein anderes Präparat kann dir möglicherweise besser helfen. Grundsätzlich sind sie auch keine Lösung, sondern ein Hilfsmittel. So wie ein Gipsverband für einen gebrochenen Arm.

26.02.2018 14:54 • #9


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Einsamkeit:

Ja du hast ja Recht. Beim letzten Mal hatte ich jemanden der mich ein bisschen gedrängt hat einen Termin zu machen und dann gings auch irgendwie und ich hatte gehofft es könnte sich irgendwas ändern. Als ich dann umgezogen bin dachte ich mir vielleicht solls einfach nicht sein. Ich hatte auch in meiner Kindheit schon Depressionen, aber da hatte ich trotzdem so viel Energie und war viel draußen, hab mich viel bewegt, viel gelesen und auch Zeit für mich genommen. Ich weiß nicht wo das plötzlich hin ist und manchmal Frage ich mich wozu es überhaupt besser werden soll. Auch wenn das absolut blöd ist, weil es vermutlich um einiges besser wäre auch ab und zu mal Spaß an irgendwas zu haben. Ich möchte gerne so viel machen, hab aber weder das Geld noch die Motivation. Für Geld brauch ich nen Job aber ich hab keine Ausbildung und auch nur 4 Semester studiert und jetzt weiß ich nicht wo hin mit mir.

26.02.2018 14:54 • #10


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Cehan:

Ein wenig Druck kann schon sehr hilfreich sein - der vielzitierte Tritt in den Hintern. Wobei man auch eher davon sprechen könnte, dass Verbindlichkeiten geschaffen werden. Feste Termine, ein Wochenplan, Teilziele, das Versprechen einer anderen Person gegenüber... Als es um das Vorgespräch in der Klinik ging, hat mein Therapeut die Nummer gewählt und mir das Telefon in die Hand gedrückt. Manche Menschen brauchen das genau so. Es ist der leichteste Hauch vom Ansatz einer Struktur.
Ich habe es selbst erlebt und auch von anderen Betroffenen gehört: Eine Zeit lang kann man sich selbst wieder stabilisieren, aber das muss nicht ewig so bleiben. Irgendwann ist der Sack zu und es geht nicht mehr ohne Hilfe.
Du fragst dich, warum es besser werden soll - und schiebst selbst die Antwort nach. Du weißt genau, warum es besser werden soll. Dafür gilt es zunächst die Voraussetzungen Schritt für Schritt zu schaffen und mit deinen 21 Jahren stehst du sowieso noch ziemlich am Anfang deines Lebens.

26.02.2018 14:55 • #11


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Einsamkeit:

Ja ganz genau sowas, es ist viel leichter für mich, wenn wenigstens das erste klitzekleine bisschen schon getan ist. Manchmal schaff ich's selbst und manchmal, zum Beispiel jetzt, lieg ich 3 Tage im Bett und es ist mir sogar schon zu anstrengend fernzusehen. Ich hatte das schon mal während des Studiums. Keine Ahnung wie aber danach ging's wieder. Ich glaube das liegt auch viel am Winter, die Dunkelheit und die Kälte machen mich fertig.
Ja das sagen immer alle ziemlich am Anfang, aber es fühlt sich an als wäre ich schon 100 Jahre hier und wenn ich das so lese dann ist es bei einigen ja sogar nach 40 Jahren noch nicht viel besser. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Wenn ich's schon nicht beende dann sollte ich mich wenigstens irgendwie in den Griff kriegen, wie auch immer das denn aussehen mag.

26.02.2018 14:55 • #12


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Cehan:

Vielleicht wirst du die Depression los, vielleicht aber auch nie so ganz. Doch selbst dann wirst du eine große Verbesserung spüren. Wie es tatsächlich in Zukunft aussieht, musst du herausfinden. Das ist herausfordernd, aber es ist gleichzeitig eine große Chance. Greif zu!

26.02.2018 14:55 • #13


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Einsamkeit:

Dankeschön. Das hat mir wirklich sehr geholfen ich bin froh, dass du mir geantwortet und Mut gemacht hast.

26.02.2018 14:55 • #14


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Cehan:

Dafür sind wir ja hier.

26.02.2018 14:55 • #15


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NadineMusik:

Ich weiß vielleicht was Du meinst... alle sind einem zu wieder aber trotzdem ist die Einsamkeit ein rießeges Loch in das man nicht fallen möchte...
Alles scheint Sinnlos. Für was essen? für was geld? um mir dinge leisten zu können die uns die gesellschaft ausdrücken möchte? Wieso soll ich arbeiten bis ich tod bin? was habe ich da von meinem leben? die lösung?!

einfach nichts tun...

26.02.2018 14:56 • #16


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Einsamkeit

@nadinemusik... das ist absolut und vollkommen ganz genau was ich meine. Manchmal will ich auf eine einsame Insel flüchten und für immer alleine sein weil es so anstrengend ist, all die Anforderungen.. "sei doch einfach mal glücklich".. "such dir nen job".. "sei nicht so faul" ... bin ich gar nicht. Ich mache gerne Dinge aber so fühlt es sich ständig an als wenn man zu allem gezwungen wird und das hab ich satt.. mein Leben lang wurde ich gezwungen. Jetzt will ich nicht mehr.. hab sogar ein Shirt auf dem steht "just do nothing.
Und weißt du was.. Music is hope Musik hat mir schon so oft geholfen zu flüchten aus dieser Welt.

22.03.2018 11:55 • #17


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NIRÜ

Hi, bin Neu hier. Meine Frage kann eine Depression wieder heilen? Ich glaube nicht, es gibt so viele Menschen die seit Jahren leiden und ich glaube in 10% der Fälle soll sie tödlich verlaufen. Die Ärzte sagen man soll Geduld haben, aber wie viele Jahre soll man sich in Geduld üben. Ich kann auch die Sätze nicht mehr hören:"Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag"! Ja, diese Tage kenne ich auch, aber die sind doch nicht mit denen zu vergleichen, die ich in der Depression habe. Jetzt werde ich wieder auf andere Medikamente eingestellt, da ich Venlafaxin nicht vertrage, bzw. unerklärliche Nebenwirkungen habe.

22.03.2018 11:56 • #18


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Introvision

Hallo, ich habe Ihre Eintragungen leider erst heute gelesen... Wenn Sie einfach nur den "Anforderungen" der anderen nicht mehr genügen wollen, könnten Sie sich diesen ja einfach entziehen, nicht? Die Alternative ist für Sie, "nichts" (also fast nichts) zu tun und unglücklich zu sein. Wenn Sie also glücklich wären mit dem Verweigern von "Tun" und "Anforderungen von außen" wären Sie jetzt nicht da, wo Sie offenbar sind. Richtig? Der Weg muß also ein anderer sein, um Sie mit sich in Übereinstimmung zu bringen. Wenn Sie sich das eingestehen können - also bereit zu sein, einen anderen Weg zu beschreiten, als bisher - wären Sie schon einen guten Schritt weiter.

22.03.2018 11:56 • #19


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Einsamkeit

Hallo @niru
Ich weiß nicht, ob man da so ganz generell sagen kann dass sich das nie heilen lässt. Es gibt ja auch Menschen die aus der Depression wieder rausgekommen sind. Natürlich gibt es aber auch Fälle in denen eine Therapie nicht unbedingt hilft oder auch Medikamente. Als ich Antidepressiva genommen habe, bin ich sogar noch antriebsloser geworden und war die ganze Zeit über müde. Ich denke man muss irgendwie einen Weg finden damit umzugehen, wenn man es wirklich nicht schafft rauszukommen. Frag mich nicht wie, ich weiß es nämlich auch nicht... ich weiß nur dass es schon mal hilfreich sein kann sich irgendeinen sehr wichtigen Grund zu suchen, weshalb man jetzt eben nicht aufgibt und alles beendet.

22.03.2018 11:56 • #20


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Einsamkeit

Guten Morgen @introvision.
Ja ich weiß was Sie meinen, auch wenn es Zeiten gab zum Beispiel im Kindesalter in denen man sich nicht entziehen konnte und ich bin jetzt erst 21.. die 18 Jahre in denen ich kaum Möglichkeiten hatte mich zu entziehen und all die Dinge die ich mir wünsche, dass sie anders gelaufen wären, beeinflussen noch immer meine Gedanken. Ich weiß ich sollte einfach loslassen, aber das ist schwierig wenn man immer wieder an Punkte kommt wo einen die Vergangenheit einholt. Bisher hab ich schon viele verschiedene Wege eingeschlagen, vieles ausprobiert und nichts scheint das richtige zu sein. Ich würde gerne raus aus diesem Alltagstrott.. aber ich weiß nicht wie oder ich kann mich einfach nicht aufraffen.

22.03.2018 11:56 • #21


JulianeDepri

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Oh wow... nicht sehr motivierend... Medikament und Therapie können helfen oder nicht?
Ich weiß das es keine PatentLösung gibt, aber ich persönlich kann mich mit meinem derzeitigen Zustand nicht arrangieren. Ich habe mich vorher als eine angehende PowerFrau gesehen und jetzt erscheint alles sinnlos und trübe. Ganz ehrlich, wenn mir selbst eine Therapie nicht hilft will ich nicht so weiter leben. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst, wenn überhaupt. Das MUSS aufhören! So kann doch keiner ein Leben führen.

10.12.2018 00:12 • #22


Ex-Mitglied

Ich glaube der Thread ist schon älter. Und wurde wohl zusammen geschoben. Daher weiß ich nicht ob dir noch jemand antworten wird - von denen die hier geschrieben haben.


Zitat von JulianeDepri:
Oh wow... nicht sehr motivierend... Medikament und Therapie können helfen oder nicht?


Klar können die helfen, allerdings ist es nun einmal nicht ein Medikament für alle.
Sondern man muss suchen welches passt.
Und Therapien zeigen dir nur den Weg - gehen musst du ihn alleine

10.12.2018 01:53 • #23


JulianeDepri

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Ja danke fürs antworten. So sehe ich das auch, aber hier war das recht pessimistisch beschrieben...

10.12.2018 13:10 • #24


Regret

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03.02.2019 21:35 • x 2 #25


hardymei

Hallo Regret - interessanten Nickname hast du gewählt.

Erstmal willkommen, und auch gutes Ankommen hier.
Schön, daß das Schreiben gut getan hat.

Ich hab da jetzt nicht wirklich viel beizutragen, aber zu der Passage mit den Suizidgedanken möchte ich dich gerne bitten: wenn das nochmal so konkret wird, dann mach dich bitte schnurstracks auf den Weg zur nächsten Akutstation in der Klinik. Dort kann man dich mindestens stabilisieren.

Für die Arbeit an deiner Depression ist ein Psychologe die beste Anlaufstelle. Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht?

Gruß

03.02.2019 21:48 • x 3 #26


Regret

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Ja, das hatte ich vergessen zu erwähnen in meinem Beitrag. Ich habe schon öfters über stationäre Therapie nachgedacht und auch der Gedanke daran tat mir auch irgendwie gut, aber gleichzeitig kommen dann auch tausende negativen Gedanken dagegen wie zum zum Beispiel dass meine Freunde und Familie denken ich wär komplett durchgeknallt und nichts mehr mir zu tun haben wollen, oder dass ich nochmal meine Ausbildung verliere weil ich dann eben mehrere Monate fehle auch wenn ich krank geschrieben bin. ich fühl mich einfach wie in einem geschlossenen Raum und jede Entscheidung führt ins Negative. und eine ambulante Therapie kommt nicht für mich in Frage weil ich nicht denke dass das nur ansatzweise helfen wird sondern eher schaden weil das dann noch mehr Freizeit nach der Arbeit kosten würde.

03.02.2019 21:59 • #27


hardymei

Das liest sich ziemlich rigoros:
Zitat:
und eine ambulante Therapie kommt nicht für mich in Frage weil ich nicht denke dass das nur ansatzweise helfen wird sondern eher schaden weil das dann noch mehr Freizeit nach der Arbeit kosten würde


Es ist so ein Ausschluß - ohne es versucht zu haben.

03.02.2019 22:07 • x 1 #28


Regret

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ja ich weiß, aber ich hab dabei einfach zu viele Bedenken die mich daran hindern.

03.02.2019 22:09 • #29


Regret

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Dass es halt auch Freunde und Familie mitbekommen, ich hab einfach so viel Angst davor Als "Weirdo" abgestempelt zu werden, weil ich halt auch nie mit jemanden drüber geredet habe.

03.02.2019 22:14 • x 1 #30

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