Ich bin mit meinem Leben am Ende

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NadineMusik:

Ich weiß vielleicht was Du meinst... alle sind einem zu wieder aber trotzdem ist die Einsamkeit ein rießeges Loch in das man nicht fallen möchte...
Alles scheint Sinnlos. Für was essen? für was geld? um mir dinge leisten zu können die uns die gesellschaft ausdrücken möchte? Wieso soll ich arbeiten bis ich tod bin? was habe ich da von meinem leben? die lösung?!

einfach nichts tun...

26.02.2018 13:56 • #16


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Einsamkeit

@nadinemusik... das ist absolut und vollkommen ganz genau was ich meine. Manchmal will ich auf eine einsame Insel flüchten und für immer alleine sein weil es so anstrengend ist, all die Anforderungen.. "sei doch einfach mal glücklich".. "such dir nen job".. "sei nicht so faul" ... bin ich gar nicht. Ich mache gerne Dinge aber so fühlt es sich ständig an als wenn man zu allem gezwungen wird und das hab ich satt.. mein Leben lang wurde ich gezwungen. Jetzt will ich nicht mehr.. hab sogar ein Shirt auf dem steht "just do nothing.
Und weißt du was.. Music is hope Musik hat mir schon so oft geholfen zu flüchten aus dieser Welt.

22.03.2018 10:55 • #17


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NIRÜ

Hi, bin Neu hier. Meine Frage kann eine Depression wieder heilen? Ich glaube nicht, es gibt so viele Menschen die seit Jahren leiden und ich glaube in 10% der Fälle soll sie tödlich verlaufen. Die Ärzte sagen man soll Geduld haben, aber wie viele Jahre soll man sich in Geduld üben. Ich kann auch die Sätze nicht mehr hören:"Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag"! Ja, diese Tage kenne ich auch, aber die sind doch nicht mit denen zu vergleichen, die ich in der Depression habe. Jetzt werde ich wieder auf andere Medikamente eingestellt, da ich Venlafaxin nicht vertrage, bzw. unerklärliche Nebenwirkungen habe.

22.03.2018 10:56 • #18


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Introvision

Hallo, ich habe Ihre Eintragungen leider erst heute gelesen... Wenn Sie einfach nur den "Anforderungen" der anderen nicht mehr genügen wollen, könnten Sie sich diesen ja einfach entziehen, nicht? Die Alternative ist für Sie, "nichts" (also fast nichts) zu tun und unglücklich zu sein. Wenn Sie also glücklich wären mit dem Verweigern von "Tun" und "Anforderungen von außen" wären Sie jetzt nicht da, wo Sie offenbar sind. Richtig? Der Weg muß also ein anderer sein, um Sie mit sich in Übereinstimmung zu bringen. Wenn Sie sich das eingestehen können - also bereit zu sein, einen anderen Weg zu beschreiten, als bisher - wären Sie schon einen guten Schritt weiter.

22.03.2018 10:56 • #19


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Einsamkeit

Hallo @niru
Ich weiß nicht, ob man da so ganz generell sagen kann dass sich das nie heilen lässt. Es gibt ja auch Menschen die aus der Depression wieder rausgekommen sind. Natürlich gibt es aber auch Fälle in denen eine Therapie nicht unbedingt hilft oder auch Medikamente. Als ich Antidepressiva genommen habe, bin ich sogar noch antriebsloser geworden und war die ganze Zeit über müde. Ich denke man muss irgendwie einen Weg finden damit umzugehen, wenn man es wirklich nicht schafft rauszukommen. Frag mich nicht wie, ich weiß es nämlich auch nicht... ich weiß nur dass es schon mal hilfreich sein kann sich irgendeinen sehr wichtigen Grund zu suchen, weshalb man jetzt eben nicht aufgibt und alles beendet.

22.03.2018 10:56 • #20


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Einsamkeit

Guten Morgen @introvision.
Ja ich weiß was Sie meinen, auch wenn es Zeiten gab zum Beispiel im Kindesalter in denen man sich nicht entziehen konnte und ich bin jetzt erst 21.. die 18 Jahre in denen ich kaum Möglichkeiten hatte mich zu entziehen und all die Dinge die ich mir wünsche, dass sie anders gelaufen wären, beeinflussen noch immer meine Gedanken. Ich weiß ich sollte einfach loslassen, aber das ist schwierig wenn man immer wieder an Punkte kommt wo einen die Vergangenheit einholt. Bisher hab ich schon viele verschiedene Wege eingeschlagen, vieles ausprobiert und nichts scheint das richtige zu sein. Ich würde gerne raus aus diesem Alltagstrott.. aber ich weiß nicht wie oder ich kann mich einfach nicht aufraffen.

22.03.2018 10:56 • #21


JulianeDepri

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Oh wow... nicht sehr motivierend... Medikament und Therapie können helfen oder nicht?
Ich weiß das es keine PatentLösung gibt, aber ich persönlich kann mich mit meinem derzeitigen Zustand nicht arrangieren. Ich habe mich vorher als eine angehende PowerFrau gesehen und jetzt erscheint alles sinnlos und trübe. Ganz ehrlich, wenn mir selbst eine Therapie nicht hilft will ich nicht so weiter leben. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst, wenn überhaupt. Das MUSS aufhören! So kann doch keiner ein Leben führen.

09.12.2018 23:12 • #22


Ex-Mitglied

Ich glaube der Thread ist schon älter. Und wurde wohl zusammen geschoben. Daher weiß ich nicht ob dir noch jemand antworten wird - von denen die hier geschrieben haben.


Zitat von JulianeDepri:
Oh wow... nicht sehr motivierend... Medikament und Therapie können helfen oder nicht?


Klar können die helfen, allerdings ist es nun einmal nicht ein Medikament für alle.
Sondern man muss suchen welches passt.
Und Therapien zeigen dir nur den Weg - gehen musst du ihn alleine

10.12.2018 00:53 • #23


JulianeDepri

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Ja danke fürs antworten. So sehe ich das auch, aber hier war das recht pessimistisch beschrieben...

10.12.2018 12:10 • #24


Regret

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Bin sehr unglücklich im Leben

Jo hallo erstmal zusammen,

bin zurzeit ziemlich am Ende mit allem und wollte dass jetzt einfach mal irgendwo loswerden, vielleicht auch mit der Hoffnung dass mir das irgendwie helfen wird.

Ich schleppe schon seit ich denken kann mein ganzes Leben eine Depression mit mir rum und auch eine Sozialphobie.
Nur habe ich das so ziemlich lange nicht bemerkt bzw. habe es gewusst aber wollte es verdrängen (keine Ahnung auch egal). Nur ist es so dass seit circa 1 Jahr jeder Tag gefühlt schlimmer wird. Ich bin jetzt inzwischen 19 Jahre alt und musste bereits in der Realschule 2 mal sitzen bleiben und die Lehrer wollten auch immer dass ich doch lieber auf die Hauptschule gehe. Als ich dann meine mittlere Reife gerade noch so schleifend geschafft hatte wusste ich nicht wirklich was ich mit meinem Leben anstellen soll. Da in meiner Familie viele mit dem gleichen Beruf unterwegs sind habe ich mich dann für den Beruf entschlossen. Doch schon allein bei dem Gedanken an die Ausbildung habe ich schon Angstgefühle, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit bekommen weil ich mir nicht vorstellen konnte wie ich damit im Leben Glücklich werden soll. Ich hab mir dann aber eingeredet dass ich mich nicht so anstellen soll und es ja ganz normal ist dass man funktionieren muss und arbeiten muss und habe mir auch gesagt dass dieses negative Gefühl irgendwann weggeht und ich dann auch mal Spaß haben werde.
Falsch gedacht.

Im Betrieb habe ich mich nur wie eine Last gefühlt die nichts auf die Reihe bekommt und auch die kleinsten Sachen haben mich überfordert und war einfach zu blöd für alles. Zur selben Zeit habe ich aber auch einen neuen Freundeskreis kennengelernt der mich sehr Glücklich gemacht hat. Ich fühlte mich irgendwann so geborgen in diesem Kreis und habe dann auch sehr oft die Berufsschule geschwänzt um mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.(Das ist jetzt circa 9 Monate her) ich war damals wirklich so glücklich eine Zeit lang dass ich dachte ich sei komplett geheilt von meiner Depression. Doch wegen den ganzen Fehlstunden verlor ich dann auch meine Ausbildung und ab da an ging es eigentlich nur noch Berg ab. ich trank schon länger regelmäßig Alk. um dem "Schmerz" entgegen zu kommen und nahm auch alle möglichen andere Dro. damit es mir halbwegs gut ging. Dann hatte ich aber meine Phasen wenn ich Betrunken war wo mir alles egal war und ich mir dachte die Welt gehört nur mir. Während so einer Phase bin ich auf die Idee gekommen verschiedene Auto Seitenspiegel abzutreten (Gesamtschaden über 3000 Euro) und noch andere Sachen bei Alk. wie Verkehrsschilder rumzuwerfen und all so ein Zeug. Natürlich hat dann das Gesetz zurückgewirkt und auch meine Familie war nicht sonderlich erfreut. das alles hat mich dann nochmal um ein weites nach unten gezogen. Es kamen auch immer wieder andere diverse Probleme auf mich zu die mich langsam Tag für Tag bis zu meinen Grenzen brachten. ich suchte während dem allem eine neue Ausbildung als Landschaftsgärtner. Ich machte ein Praktikum und es gefiel mir eigentlich ziemlich Gut und hatte das Gefühl jetzt kann es nur noch nach Oben gehen weil ich nun endlich das gefunden hatte was mir gefällt, naja. Die Ausbildung fing schon anstrengend an und machte mir schnell zu schaffen (sowohl körperlich als auch psychisch) und war auch hier wieder mit kleinsten Dingen überfordert. Es kamen allgemein immer mehr Probleme dazu und ging für Tag zu Tag immer weiter nach unten. In den letzten Wochen wurde es jetzt noch um ein vielfaches Schlimmer, ich habe sehr oft Suizidgedanken und es gab auch einen Tag vor 2 Wochen wo ich es wirklich durchziehen wollte aber am Ende doch nicht den Mumm dazu hatte. Ich versinke mich täglich nur noch in negativen Gedanken und Alk. und versuche mich in meine Trauer hineinzuleben.

Ich weiß zwar nicht ob dieser Beitrag nun irgendwas gebracht hat, aber es tat auf jedenfall mal Gut das alles nieder zu schreiben. Ich denke auch dass es bestimmt hier welche gibt die mich gut nachvollziehen können.

03.02.2019 20:35 • x 2 #25


hardymei

Hallo Regret - interessanten Nickname hast du gewählt.

Erstmal willkommen, und auch gutes Ankommen hier.
Schön, daß das Schreiben gut getan hat.

Ich hab da jetzt nicht wirklich viel beizutragen, aber zu der Passage mit den Suizidgedanken möchte ich dich gerne bitten: wenn das nochmal so konkret wird, dann mach dich bitte schnurstracks auf den Weg zur nächsten Akutstation in der Klinik. Dort kann man dich mindestens stabilisieren.

Für die Arbeit an deiner Depression ist ein Psychologe die beste Anlaufstelle. Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht?

Gruß

03.02.2019 20:48 • x 3 #26


Regret

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Ja, das hatte ich vergessen zu erwähnen in meinem Beitrag. Ich habe schon öfters über stationäre Therapie nachgedacht und auch der Gedanke daran tat mir auch irgendwie gut, aber gleichzeitig kommen dann auch tausende negativen Gedanken dagegen wie zum zum Beispiel dass meine Freunde und Familie denken ich wär komplett durchgeknallt und nichts mehr mir zu tun haben wollen, oder dass ich nochmal meine Ausbildung verliere weil ich dann eben mehrere Monate fehle auch wenn ich krank geschrieben bin. ich fühl mich einfach wie in einem geschlossenen Raum und jede Entscheidung führt ins Negative. und eine ambulante Therapie kommt nicht für mich in Frage weil ich nicht denke dass das nur ansatzweise helfen wird sondern eher schaden weil das dann noch mehr Freizeit nach der Arbeit kosten würde.

03.02.2019 20:59 • #27


hardymei

Das liest sich ziemlich rigoros:
Zitat:
und eine ambulante Therapie kommt nicht für mich in Frage weil ich nicht denke dass das nur ansatzweise helfen wird sondern eher schaden weil das dann noch mehr Freizeit nach der Arbeit kosten würde


Es ist so ein Ausschluß - ohne es versucht zu haben.

03.02.2019 21:07 • x 1 #28


Regret

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ja ich weiß, aber ich hab dabei einfach zu viele Bedenken die mich daran hindern.

03.02.2019 21:09 • #29


Regret

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Dass es halt auch Freunde und Familie mitbekommen, ich hab einfach so viel Angst davor Als "Weirdo" abgestempelt zu werden, weil ich halt auch nie mit jemanden drüber geredet habe.

03.02.2019 21:14 • x 1 #30




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