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Höre Stimmen im Kopf die nicht da sind - Psychose

Anthea

Anthea

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Hallo..

ich habe bislang mit Depressionen zu kämpfen gehabt..
doch jetzt ist es seit letztem Jahr so, dass ich nicht nur Depressionen habe..
Ich hab vom Psychiater die Diagnose schizoaffektive Störung- depressiv erhalten..
Ich war auch in der Klinik und habe mich gegen beides behanden lassen..

Ich hatte bis vor ein paar Tagen auch Ruhe vor den stimmen die ich gehört hatte..
doch vor ein paar Tagen tauchten sie wieder auf..

Ich hab jetzt eigenächtig das Risperdal erhöht..
Nur habe ich da das Problem das ich nach kurzer Zeit steif im Rücken und Nacken werde..

Wer kann mir helfen?
Was macht ihr in solchen Situationen?

LG LilyRose

07.07.2013 20:30 • #1


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Knoten

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Hallo LilyRose,

das Erste und Wichtigste was zu tun ist, ist dein Psychiater aufzusuchen.
Eigenmächtig die Medikamente zu erhöhen ist keine gute Idee. (ist nicht böse gemeint )

Mit einer solchen Diagnose klar zu kommen, ist für jeden von uns schwer (gewesen). Alles braucht seine Zeit. Depression ist eine Krankheit, die nicht so schnell heilbar ist wie ein Schnupfen oder ein Beinbruch. Eine schizoaffektive Störung eben sowenig. Ich persönlich habe keine Ahnung, wie sich eine schizoaffektive Störung anfühlt oder auswirkt, doch was eine Depression ist, dass weiß ich nur zu gut.

Vielleicht gibt es einen Stressfaktor, der das Hören von Stimmen wieder auslöst?
In einer Klinik fühlt man sich geborgen und verstanden. Beinahe alle um einen herum haben psychische Probleme. Man könnte sagen, es ist ein Leben unter einer Käseglocke. Alles von außen wird abgeschirmt.

Die Zeit direkt nach dem Klinikaufenthalt, ist wie ein Sprung in`s kalte Wasser. Manchmal muss man dann erst nach Luft schnappen, um los zu schwimmen. Der gesamte Tagesablauf ist verändert, die Menschen, bei denen man sich gestern noch verstanden fühlte, sind alle weg. Das kann sich schon auf den Gemütszustand auswirken. Nun gilt es, dass was man aus der Klinik mitgenommen hat, im Alltag umzusetzen.

Gib dir Zeit und einen Termin bei deinem Psychiater

Grüßle,
Knoten

08.07.2013 07:59 • x 1 #2


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achtsamkeit

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Liebe Lily-Rose, ganz ganz wichtig was Knoten schon geschrieben hat.
Sofort zu deinem Psychiater und auf keinen Fall selber die Medikamentendosis verändern. Das ist wirklich gefährlich!!!!
Also lschilder deinem Psychiater wie es dir geht und berate dich mit ihm zusammen.
LG Achtsamkeit

08.07.2013 13:16 • #3


Anthea

Anthea

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Hallo Knoten und achtsamkeit,

sol ich zum Vertrter meines Psychiaters gehen?

Mein Psychiater ist nämlich noch bis zum 17.7. im Urlaub..

Naja ich bin schon seit 7 Monaten wieder zu Hause..
Ich bin gut zurecht gekommen ausser eben der üblichen Startschwierigkeiten..
Ich hab einen neuen Job angefangen im Dezember letzten Jahres und jetzt läuft auch alles gut..
Ich wüsste also nichts was das erneute Hören der Stimmen ausgelöst haben könnte..

Vorallem haben die Stimmen von anfangs männlich zu weiblich gewechselt..
Das verwirrt mich..

LG LilyRose

08.07.2013 22:23 • #4


Hüpfburg

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Nicht lange warten, sofort hingehen. Nicht erst anrufen, dann wimmeln die Hilfen dich eh ab. Hingehen und deutlich machen, dass du Hilfe benötigst. Ja und auch zur Vertretung. Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Wehre dich nicht dagegen, nehme es an. Aber bitte gehe zum Arzt. LG sonja

08.07.2013 22:53 • #5


Anthea

Anthea

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Hallo Hüpfburg,

ich muss erst nochmal bei meinem Psychiater anrufen wegen des Namens und der Adresse des vertretenden Psychiaters..
Ausserdem muss ich es schaffen zur Arbit zu fahren..
das macht mir schon wieder Kopferbrechen..
Aber ich will sehen das ich es hin schaffe..


LG LilyRose

08.07.2013 22:59 • #6


Hüpfburg

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Kannst du denn deine arbeit leisten???

08.07.2013 23:02 • #7


Anthea

Anthea

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Ja das klappt ganz gut..

Ich meine ich weiss ja das die stimmen nur ich höre und das da eben keiner real ist der mit mir redet..

08.07.2013 23:05 • #8


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achtsamkeit

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Wie Hüpfburg schon geschrieben hat, gehe zur Vertretung deines Psychiaters und das so schnell wie nur möglich.
Du bist auf gutem Wege . Bleibe also am Ball und lass dir helfen!
LG Achtsamkeit

09.07.2013 17:01 • #9


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Steffi

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Zitat von LilyRose:
Ich meine ich weiss ja das die stimmen nur ich höre und das da eben keiner real ist der mit mir redet..

Hallo LilyRose, das ist schon mal gut Es ist wichtig, dass Du Dir das klar machen kannst.
Zitat:
Ich hab einen neuen Job angefangen im Dezember letzten Jahres und jetzt läuft auch alles gut..Ich wüsste also nichts was das erneute Hören der Stimmen ausgelöst haben könnte..

Das lässt sich rational sicher auch nicht (er)klären, Lily. Möglicherweise ist die Arbeit doch zu viel für Dich oder Du bist medikamentös nicht mehr genügend eingestellt.
Lass das einen Facharzt entscheiden. Du solltest schnellstmöglich handeln !

09.07.2013 17:09 • #10


Anthea

Anthea

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Hallo achtsamkeit und Steffi,

danke für eure Antworten..

Ich werde gleich morgen Früh zu dem Psychiater gehen..
Gleich wenn sie öffnen..
Muss ja schliesslich auch zur Arbeit noch gehen..
Ich werde euch morgen dann berichten was er gesagt hat..

Es muss einfach noch ein anderes Medikament geben..
das Risperdal macht mich, wenn ich mehr nehme, immer steif..
das ist auch nicht schön..

LG LilyRose

09.07.2013 22:15 • #11


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Steffi

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LilyRose, das beruhigt mich zu lesen. Ja, bitte berichte uns weiter.
Nimmst Du denn nur Risperidon ?

10.07.2013 13:34 • #12


Anthea

Anthea

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Guten Abend..

Ich war ja heute bei dem Psychiater..
Er meinte ich hätte eine Psychose..
Ausserdem sagte er, dass akustische Halluzinationen am schwersten weg zu kriegen sein.

Er hat das Risperidon Arbeitsunfähigkeit 2x1 Tablette erhöht..
Gegen die Nebenwirkungen hat er mir Akineton 4mg retard aufgeschrieben..
Aber ich soll noch mit "meinem" Psychiater reden..

Steffi ich nehme morgens 30mg Citalopram und abends bzw. zur Nacht 1mg Risperidon und 50mg Truxal..


LG LilyRose

10.07.2013 22:16 • #13


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Steffi

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Zitat:
Aber ich soll noch mit "meinem" Psychiater reden..

Hallo Lily, das solltest Du unbedingt tun !!
Ich weiß nicht, ob Citalopram in Deinem Fall das richtige ist. Im Beipackzettel von Citalopram steht, dass es Psychosen verstärken kann.

11.07.2013 12:16 • #14


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Knoten

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Ein kleiner Einwurf zu Citalopram.
Es gibt auch ein Medikament das Escitalopram heisst. Es ist für dir Krankenkasse teurer, aber es ist besser Verträglich.
Es gab mal eine Gerichtliche Auseinandersetzung, da die Krankenkasse das Medikament nicht mehr zahlen wollten. Letzten Endes wurde aber bewiesen, dass dieses Medikament eben anders Wirkt wie Citalopram. Ich war damals davon betroffen und habe sehr schnell festgestellt, dass das Citalopram mehr Nebenwirkungen auslöste.

Kurzer Ausschnitt aus einem sehr langen Bericht, aber das wesentliche für uns...

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Escitalopram hat weitgehend denselben Wirkmechanismus wie die anderen SSRI. Es hemmt die Wiederaufnahme - das Re-Uptake - von Serotonin aus dem synaptischen Spalt, wodurch mehr von dieser Transmittersubstanz zur synaptischen Übertragung (bzw. eine höhere Konzentration über längere Zeit) im ZNS zur Verfügung steht.
Die Selektivität dieser Wiederaufnahmehemmung ist bei Escitalopram höher als bei allen anderen SSRI, d. h. weitere Transmittersysteme werden von Escitalopram am wenigsten beeinflusst.
Eine Meta-Analyse von 2009 zeigte einen geringfügigen, aber signifikant höheren Therapieerfolg von Escitalopram gegenüber anderen SSRIs und SNRIs bei einem geringeren Auftreten von Nebenwirkungen. Die Vorteile, vor allem die Kosten-Nutzen-Relation gegenüber Generika etablierter Medikamente gleicher Wirkstoffklasse, wird jedoch von einigen Publikationen in Frage gestellt.
--------------------------------------------------

Vielleicht einfach mal ansprechen.

Grüßle,
Knoten

11.07.2013 16:02 • #15


Anthea

Anthea

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Hallo Steffi und Knoten,

danke für eure Antworten und Anregungen..

Ich werde nächste Woche mit der Praxis telefonieren und mir einen Termin geben lassen..
Dann werde ich es auf jedenfall mal ansprechen.. Also das mit dem Escitalopram..
Mal sehen was mein Psychiater dazu sagt..

Ich finde es ja auch interessant, dass man in der Psychiatrie jemandem der wegen Suizid-Gedanken kommt das Citalopram weiter gibt..
Denn es ist bekannt dass das Medikament ein solches Gedankenlonstrukt verstärkt..
Ich hatte eine Mitpatientin die sich mit dem Citalopram versucht hat umzubringen..

Aber das ist wieder ein anderes Thema..

Was ich gut finde ist, dass das Akineton von der Zuzahlung sogar befreit ist..
Musste nichts in der Apotheke bezahlen..
MAl wenigstens etwas..

LG Lily

11.07.2013 21:51 • #16


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Knoten

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Hallo LilyRose,

bis du Kontakt zu deinem Psychiater herstellen kannst, wäre es schön, wenn du hier weiterschreibst.
Das ersetzt zwar auf gar keinen Fall einen Besuch bei deinem Psychiater, doch der Austausch, den du hier erfährst, gibt dir, so hoffe ich zumindest, etwas Halt.

LG,
Knoten

11.07.2013 22:41 • #17


Anthea

Anthea

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Hallo Knoten,

danke für deine Antwort.

Klar werde ich hier weiterschreiben..

es ist immer sschön sich mit anderen auszutauschen..
Vorallem mit Menschen die einen verstehen..

LG LilyRose

11.07.2013 23:05 • #18


Anthea

Anthea

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Ich hasse die Stimmen..

Ich hab sie schon mit Engelchen und Teufelchen benannt..
Teufelchen: "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt schuss zu machen"
Engelchen: "Nein lass es sein.. lebe dein Leben.."
Man die machen mich ganz wuschig..

13.07.2013 18:33 • #19


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Steffi

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Kannst Du die Stimmen zuordnen ? Mit welcher Stimme sprechen die Stimmen ? Mit Deiner eigenen oder mit anderen ?

13.07.2013 18:43 • #20


Anthea

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Hallo Steffi,

es sind Frauenstimmen..
Jede hat ihre eigene..
Es sind sehr schöne Stimmen vom Klang her..

Aber es geht mir gewaltig auf den Zwirn..

LG LilyRose

13.07.2013 18:49 • #21


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Steffi

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Dass es Dir gewaltig auf den Zwirn geht, verstehe ich.
Sind es Stimmen, die zu jemand bekanntem gehören ? Oder sind sie für dich fremd.

Du hast unlängst geschrieben
Zitat:
Er hat das Risperidon Arbeitsunfähigkeit 2x1 Tablette erhöht..

nimmst Du sie konsequent und spürst Du irgendeine Veränderung ?
Ich finde es ehrlich gesagt etwas seltsam, dass Du gegen die Psychose nur Risperidon bekommst. Sprich auf jeden Fall mit Deinem Psychiater darüber. Möglicherweise gibt es andere Medikamente, die zum jetzigen Zeitpunkt besser geeignet sind.

Wenn ich mich richtig erinnere, musst Du am 17.07. zu Deinem Psychiater. Du solltest Dir überlegen, dich bis dahin Arbeitsunfähigkeit schreiben zu lassen. Nach meiner Auffassung solltest Du keinesfalls arbeiten - jedenfalls nicht, solange du die Stimmen am Hacken hast. Die Stimmen gehen wieder weg, das weißt Du. Aber Du solltest dich jetzt nicht (noch mehr) zusätzlichem Stress aussetzen.

13.07.2013 19:09 • #22


Anthea

Anthea

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Hallo Steffi,

die Stimmen sind fremd..
Also mir nicht bekannt..

Nein am 17.07. ist er noch im Urlaub..
aber ich werde am 18.07. anrufen und fragen ob ich hin kommen kann..

So kann es nicht weiter gehen..
denn ich werde ja auch auf der Arbeit von ihnen "belästigt"..

Mit der Arbeitsunfähigkeit weiss ich nicht so recht..
Ich werde es mir überlegen..

Ja ich nehme die Tabletten brav morgens und abends bzw. zur Nacht..
Ich spüre da leider keine Verbesserung..

LG LilyRose

13.07.2013 19:34 • #23


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Steffi

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Hallo Lilly,

eben weil die Stimmen auch auf Arbeit bei Dir sind, solltest Du aufpassen. Ich nehme ja mal an, dass keiner in Deiner Firma etwas darüber weiß, oder ?
Zitat:
aber ich werde am 18.07. anrufen und fragen ob ich hin kommen kann..

wenn du anrufst, dann weise auf die Dringlichkeit hin. Lass Dich nicht abwimmeln. Andernfalls würde ich sofort und ohne zu fragen, dort auftauchen. Du selbst weißt am besten, was u.U. geschieht, wenn Du noch mehr Zeit verlierst.
Zitat:
So kann es nicht weiter gehen..

Alles andere als ein weiterer Klinikaufenthalt ist nach meiner Ansicht verlorene Zeit.

14.07.2013 13:37 • #24


Anthea

Anthea

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Hallo Steffi,

ja da gebe ich dir recht..
Es weiss niemand auf der Arbeit..
Ich überlege ob ich es meiner Chefin sagen soll..
Sie weiss ja auch das ich Depressionen habe und hat mich dennoch eingestellt..

Naja würde ich es ignorieren dann würde es nach hinten losgehen..
denn die Stimmen diskutieren ja darüber was ich tun oder lassen soll..
Heute war es besonders schlimm..
hab die stimmen überall gehört..
Als eine Kollegin fragte was ich hätte sagte ich ich dachte ich hätte eine Bewohnerin rufen gehört aber dem wäre nicht so..

die Stimmen sind nun leiser geworden..
Ih höre nur noch ein wispern..

Du meinst es wäre sinnvoll in eine Klinik zu gehen?

LG LilyRose

14.07.2013 17:46 • #25


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Steffi

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Zitat:
Du meinst es wäre sinnvoll in eine Klinik zu gehen?

ja, das meine ich, Lily. Ich weiß nicht, ob eine ambulante Behandlung den gewünschten Erfolg hätte. Nur eine Klinik gibt dir den geschützten Rahmen, den du brauchst, um medikamentös vielleicht neu eingestellt zu werden und um keinem unnötigen Stress ausgesetzt zu sein.

Ich habe das, was Du gerade wieder erlebst, selbst mehrfach mit zwei mir nahestehenden Personen durchmachen müssen. In beiden Fällen half nur ein Klinikaufenthalt, aber auch die anschließende Veränderung der Lebensumstände in Verbindung mit der notwendigen Medikation. Du solltest Dir gewahr werden, dass die Stimmen nicht von alleine wieder verschwinden. Auch glaube ich nicht, dass alleine die Erhöhung des Risperidons das bewirken. Erst recht nicht in Kombination mit Citalopram. Ich bin zwar keine Ärztin, habe aber im Laufe meines Lebens genügend Erfahrungen dieser Art sammeln können.
Zitat:
Ich überlege ob ich es meiner Chefin sagen soll..

das kannst Du besser einschätzen. Ich würde es nicht tun an Deiner Stelle.

14.07.2013 19:39 • #26


Anthea

Anthea

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Hallo Steffi,

danke für deine Antwort..

Nun ich werde da am Freitag mit meiem Psychiater drüber reden..
also was nun gemacht werden soll..
Denn bei dem vertreteden Psychiater war ich mir im Grunde genommen sicher, dass er es so gemacht hat aber keine neue Medikation beginnen wollte..
Verstehst du was ich meine?

Ich hab nur auch Angst um meinen Job..
Ich bin ja gerade mal seit 4 wochen aus der Probezeit raus..

Nur muss ich ja, angenommen ich muss in die Klinik, meiner Chefin auch sagen was los ist..
vielleicht sage ich ihr einfach das meine Medikation wegen der Depression umgestellt werden müssen und das nur stationär eben machbar ist..
Wäre sozusagen nur leicht geschwindelt..

LG LilyRose

14.07.2013 19:51 • #27


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Steffi

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Hallo Lily,

ich verstehe, was du meinst. Eine Urlaubsvertretung tut gerademal das nötigste.
Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn Du endlich bei Deinem behandelnden Arzt warst.

Hast Du eigentlich einen Schwerbehindertenausweis / bist Du als Schwerbehinderte anerkannt ?

14.07.2013 21:05 • #28


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Knoten

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Hallo LilyRose,

es deiner Chefin zu sagen, ist eine Frage des Vertrauens. Deine Pflicht ist es jedoch nicht!

Ich persönlich, bin mit meiner Krankheit immer offen umgegangen.
Auch ich wurde trotz meiner Krankheit eingestellt. Meine Chefs hatten ein vollkommen offenes Bild von mir.

Auf jeden Fall gebe ich Steffi Recht. Ein Klinikaufenthalt wäre für dich sicher von Vorteil und Wünschenswert. Es ist wie ein Leben unter einer Käseglocke, alles von außen wird abgeschirmt. Man begibt sich mit diesem Schritt in eine verständnisvolle Umgebung, in der man jederzeit einen Ansprechpartner hat.

LG, Bettina

15.07.2013 09:03 • #29


Anthea

Anthea

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Hallo Steffi und Knoten,

Nun meine Chefin sagte mir ja wenn was ist dann soll ich kommen und mit ihr reden..
Also werde ich das wohl noch machen..

Ich bin auch froh wenn es Freitag ist..
Ich werde es machen wie beim vertrenden Psychiater..
Ich werde einfach gleich um 8 Uhr dort auftauchen..

Zum Glück habe ich ab Mittwoch zwei Wochen Urlaub..
Ich hab heute gesagt auf Arbeit ich hätte Migräne..
Ich wollte das nicht meinen Kollegen sagen..
denn wer weiss schon was dann auf mich zu Kommt..

Ich weiss Knoten..
Klinik ist echt was feines in solchen Zeiten..
Ich war ja schon zweimal selbst in der Klinik..

Nun ich werde das Gespräch am freitag abwarten und dann entscheiden ob ich mit meiner Chefin rede...
Denn in der Altenpflege ist es ja auch nicht so leicht mit sowas umzugehen..

Steffi ich hab keinen Schwerbehindertenausweis..
Kann ich den denn bentragen?
Und wenn ja wie mache ich das dann?

LG LilyRose

15.07.2013 11:24 • #30

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