Hi @Yinyang
Zitat von Yinyang: Ich finde es gut, wenn du uns die Augen öffnest.
Erstmal dazu - ich bei nicht der, der hier die Augen öffnet, sondern ich schreibe von meinen langen Erfahrungen,
mit der Erkrankung, aber auch was die Angehörigen betreffen kann.
Es steht mir auch nicht zu, hier als Augenöffner zu fungieren, sondern als ein Mitglied von vielen,
der hier in diesem Thread gerne mitschreibt, solange, wie es gewünscht wird !
So sind u. bleiben es bei allem was ich hier schreibe, immer nur meine eigenen Erfahrungen - meine persönliche Meinung
u. Haltung - nicht mehr u. nicht weniger !
Wenn aus meinen Beiträgen ein anderes Mitglied hier, etwas für sich herausnehmen kann, was Ihm/ Ihr hilft oder
zum Nachdenken anregt, um eine Lösung für sich zu finden, dann soll es Ok sein.
Nicht immer wird es zu den Wünschen-Bedürfnissen u. Hoffnungen passen, was u. wie ich hier schreibe,
doch dessen bin ich mir immer bewusst !
Aber sich nicht auszutauschen, würde so ein Forum unnötig machen.
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Zitat von Yinyang: Es ist nur so , dass uns der liebste Mensch genommen wurde (vielleicht nur temporär).
Von wem

?
Es ist nur eine Krankheit u. es ist möglich auch wieder gesund zu werden, bzw. mit einer Depressionserkrankung
umgehen u. leben zu lernen. Heute gibt es viele Möglichkeiten der Behandlung einer Depression u. auch hier im Forum
gibt es eine Reihe von Mitgliedern, die gut mit der Depression oder einer Angsterkrankung leben.
Verstehe aber, wie Du es meinst
Deine Partnerin ist erkrankt u. hat zu der Situation geführt, die jetzt da ist !
Aber Dein Leben geht weiter u. Dein Leben möchte von Dir auch wahrgenommen u. beachtet werden.
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Zitat von Yinyang: Wenn dir deine ex sagt es war perfekt und du warst der sichere Hafen kommen diese warum fragen auf .
Das war doch sicher unter anderen Umständen u. in einer anderen Lebenssituation.
Das kannst u. solltest Du erstmal so annehmen u. akzeptieren u. die "Warum Frage", dass sie es heute für sich nicht als eine Ressource nutzen kann oder will - bleibt offen oder man fängt an zu Spekulieren.
"Warum Fragen" bringen nichts - diese Erfahrung musste ich leidvoll selbst erfahren !
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Zitat von Yinyang: Die kamen bei dem Tod meiner Mama auch auf und sind auch normal.
Du möchtest den Tod Deiner Mama nicht in Zusammenhang mit deiner jetzigen Situation mit deiner Partnerin bringen ?
Da gibt es für mich schon einen Unterschied !
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Zitat von Yinyang: Die Krankheit ist aber schwer zu erklären und die Handlungen des Betroffenen.
Ich konnte mir meine Depression u. Angsterkrankung auch erst nach den Jahren, in denen ich in Therapie war erklären,
was die möglichen Auslöser waren u. mein damaliges Verhalten bestimmt hatte.
Da die Depression viele Gesichter hat, so sind auch die Verläufe der Erkrankung ganz individuell.
Als Angehöriger sollte man sich damit nicht beschäftigen, sich eine solche Erkrankung erklären zu wollen.
Das beste wäre, wenn möglich, dass der Betroffene mit seinem Partner/ in über die Therapie spricht u.
so kann der Nicht-Betroffene erahren, was die Inhalte u. Ziel der Therapie ist.
Aus Bücher kann man etwas über die Depressionserkrankung erfahren, aber vieles davon, hatte so mit meiner ganz
individuellen Erkrankung nicht übereingestimmen.
Auch die Handlungen von Betroffenen, sind aus meiner Erfahrung auch sehr unterschiedlich.