Hi ihr lieben. Ich hab jetzt ein viertel der ganzen Konversation als stiller mitleser gelesen und bin erschrocken , wievielen es so geht wie mir.
Ich hab mich daraufhin gleich mal angemeldet.
Ich bin noch in dem Studium Ohnmacht und kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Bis jetzt glaube ich hab ich seit der Trennung alles erstmal richtig gemacht.
Meine ex-freundin und ich sind seit knapp einem Jahr zusammen gewesen. Wir haben beide Kinder sie 1 und 3 und meiner 4.
Es war eine unglaubliche Zeit und ich bin mit 38 das erstmal verliebt gewesen. Meine vorherigen Beziehungen waren alle nur schall und Rauch. Meist weil ich gerade irgendwie nicht alleine sein wollte oder weil sie einfach nur hübsch waren.
Diesmal hatte ich eine mega empathische und einfühlsame Partnerin. Ich kenne mich mit Depressionen ein wenig aus weil ich 2020 selbst eine leichte depressive Episode hatte. Ich war dann wieder fast raus als meine ex mir über den Weg lief. Endlich jemand der mich verstand und ich sie auch. Sie hat Bulimie (aber nicht Magersucht) und ab und zu panikattacken. Das wusste ich , weil wir gleich offen miteinander waren. Sie stand mir immer bei und ich ihr auch.
Vor 2 Monaten fing sie eine neue Arbeit an , nach der Elternzeit. Ab da ging es langsam bergab bei ihr. Sie merkte , dass wir kaum Zeit mehr hatten. Die Kinder konkurrierten manchmal und ich kriegte nicht so einen Draht mit ihrer Tochter. Aber alles keine Sachen, die man nicht hätte lösen können. Als ich ihre Veränderungen merkte meinte ich auch komm dann lassen wir die Kinder bei unseren Treffen raus und gab ihr die Nummer meiner Praxis in der ich in Behandlung bin.
Da rief sie aber nicht an auch nach mehrmaligen nachhaken nicht. Ihre panikattacken wurden mehr und ihr ünergeben auch.
Ich sagte zu ihr , dass sie weniger arbeiten solle und eine Therapie machen, damit sie nicht in ein Loch fällt.
Sie sagte sie braucht das Geld und möchte nicht vom Amt unterstützt werden sondern es alleine schaffen. Verstehe ich aber ich hab gelernt durch meine Krankheit kürzer zu treten.
Aber ich habe schon oft gelesen , dass wir Menschen erst am Abgrund ankommen müssen , dass wir uns Hilfe suchen.
Naja nun ist sie da und hat sich von mir getrennt.
Sie sagte als letztes mit mir alleine ist es so wunderschön aber mit den Kindern fühle es sich falsch an.
Sie fühlt sich alleine im Moment am wohlsten
Sie weint fast nur hat auf der Arbeit ständig panikattacken. Kann nicht mehr alleine einkaufen gehen und hat keine Kraft mehr für Haushalt und Pflege(sich selbst)
Ich hab ihr bis jetzt nur einen Vorwurf gemacht , dass sie via whats app schluss gemacht hat. Bis heute kein Gespräch. Nur höchstens sprachnachrichten.
Ansonsten hab ich ihr sehr viel Verständnis entgegen gebracht und gesagt ich bin für sie da. Das war vor 5 Tagen, darauf hat sie noch nicht geantwortet.
Ich würde sie gerne dabei begleiten , aber habe das Gefühl sie lässt mich gerade nicht an ihrem Leben teilhaben.
Ich hab mir jetzt 2 Wochen kontaktsperre erstmal verordnet, dass sie sich sammeln kann.
Sie hat diese Woche einen Termin bei dem psychiatrischen Noddienst und beim Hausarzt.
LG und Danke schonmal für eure Hilfe:*
Sie ist das beste was mir passieren konnte und ich möchte noch nicht aufgeben. Sie schrieb mal sie lässt mich nie im Stich und ich möchte sie auch nicht im Stich lassen