Hallo
Sich in den Mittelpunkt zu stellen, gerade wenn es hier bei Euch, um einen Partner geht,
der offensichtlich sich durch eine psychische Erkrankung verändert hat u. ihr um den erhalt der Beziehung bemüht seit,
klingt villt. ersteinmal möglicherweise auch befremdlich ?
Doch mir ist sehr bewusst :
"Wer um sich selbst gut kümmern kann, der kann auch eine gute Stütze für einen
an Depression-Erkrankter sein" !
"Wer gut für sich sorgt, der wird auch in der Lage sein, gut für einen anderen Menschen sorgen können" !
"Wer nicht Mitleidet, der wird genug Mitgefühl aufbringen können, aber auch, wenn nötig, eine gesunde Distanz zu wahren" !
"Wer seine Grenzen nicht kennt, der wird immer Übergriffigkeit, durch Andere erleben" !
"Wer gegenüber einem auch an Depression-Erkrankten nicht für den nötigen Respekt u. Wertschätzung
in einem gemeinsamen Umgang einfordert, braucht sich um Respektloses Verhalten u. geringer Wertschätzung
sich villt. auch nicht zu wundern" !
Warum habe ich nun diese wichtigen Erkenntnisse, so finde ich persönlich, hier Aufgelistet ?
Es geht mir dabei um den erhalt der Würde !
Es geht um die Würde der Angehörigen, denen sehr viel durch die Erkrankung zugemutet wird,
aber es geht auch, das der Betroffene ihm seine Würde, unabhängig ersteinmal von seinem Verhalten, erhalten bleiben kann.
Man kann manches Verhalten, was hier beschrieben wird, verurteilen oder auch als ein nicht Erwachsenen-Verhalten beurteilen,
da muss dann auch der Angehörige irgendwann eine Entscheidung treffen, inwieweit er/sie es toleriert,
aber jeder sollte seine Würde achten u. behalten, egal wie die Situation sich entwickelt u. welchen Ausgang sie nehmen wird.
LG Jedi