3

GDB beantragen, Konsequenzen bei bestehendem Vetrag?

Nelly30

20
7
25
Guten Tag,

Ich spiele mit dem Gedanken, einen Grad der Behinderung zu beantragen. Dann bekomme ich wahrscheinlich 30 , behandlungsbedürftige psychische Erkrankung.
Ich möchte dies, um meinen Chancen für eine Stelle zu verbessern, beeinträchtigt bin ich ja auch wircklich trotzdem. Die Frage ist, hilft mir das , oder schade ich mir damit eher. Aktuell habe ich einen Arbeitgeber, möchte jedoch da weg aus gesundheitlichen Gründen. Beantrage ich den GDB und es klappt nicht mit meiner Wunsch-Stelle. hab ich mir vieleicht selbst ins Fleisch geschnitten weil ich diesen ja dann nicht verschweigen kann bei zukünftigen Bewerbungen und das ist dann dort ein Ausschlusskriterium.
Und der aktuelle Arbeitgeber könnte, würde er mir richttig eins auswischen wollen, darauf bestehen, dass ich einen möglichen Grad der Behinderung offen lege ( Vorgesetzte weiss von meinen psychischen Schwierigkeiten ) . aber kann mir das schaden ? denn ich habe diesen ja während des Arbeitsverhältnisses beantragt , und nicht mit Beginn des Vetrages verschwiegen.

15.11.2021 11:36 • #1


Avatar

ZeroOne

1196
3
2973
Hallo @Nelly30 ,

ich weiß nicht, ob ich deine Fragen richtig verstehe.

Mit einem GdB von 30 bist du nicht schwerbehindert, sondern kannst "lediglich" Gleichstellung beantragen. Die wesentlichen Vorteile davon sind Kündigungsschutz, Arbeitsmittel und Lohnkostenzuschuss.

Damit aber Vorteile / bessere Chancen bei einer neuen Stelle zu bekommen, wäre mir neu. Nach meinem Wissen greift das erst ab Schwerbehinderung.

Es ist dein gutes Recht, deinem (aktuellen) Arbeitgeber deinen Grad der Behinderung / Gleichstellung zu verschweigen. Auch sind Fragen seitens des Arbeitgebers hinsichtlich einer Behinderung nicht zulässig.

LG
ZeroOne

15.11.2021 16:17 • x 2 #2



Hallo Nelly30,

GDB beantragen, Konsequenzen bei bestehendem Vetrag?

x 3#3


Avatar

Albarracin

Experte
1464
24
711
Experte

15.11.2021 17:43 • #3


Avatar

OchJo

1
1
@Nelly30 : Ich hab das auch durch: Antrag "nur" auf Basis Psyche - erster Bescheid 30, Widerspruch eingelegt, dann 50 erhalten => Schwerbehindertenausweis. Ich kenne im Bekanntenkreis niemanden, der durch die Schwerbehinderung Nachteile erlitten hätte - ganz im Gegenteil. Es öffnet sich ein Arbeitsmarkt, auf den man normalerweise keinen Zugriff hat.

15.11.2021 19:13 • x 1 #4

Pfeil rechts




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag