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Depressionen und GdB beantragen

schranzi386

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Moin Moin liebe Forenmitglieder,

ich leide seit geraumer Zeit an Depressionen und benötige laut Aussage einer Psychologin eine Verhaltenstherapie, ein anderer Psychologe meinte, dass ich an schweren Depressionen leide. Das diese Plätze rar sind und die Wartezeit oftmals zwei Jahre oder mehr beträgt ist ja durchaus bekannt.

Man bekommte von der Psychologin bzw. dem Psychologen dann eine PTV11. Würde diese ausreichen um einen GdB zu beantragen oder sind da weitere Untersuchungen und Gespräche notwendig?

Grüße

Schranzi

20.02.2022 01:49 • #1


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Kate

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Zitat von schranzi386:
Man bekommte von der Psychologin bzw. dem Psychologen dann eine PTV11. Würde diese ausreichen um einen GdB zu beantragen oder sind da weitere Untersuchungen und Gespräche notwendig?

Hallo Schranzi,
Ich glaube da ist viel mehr notwendig als ein Formular. Probieren kannst du es natürlich, aber die Ablehnung ist damit ziemlich gewiss.
Meiner Erfahrung, auch hier im Forum nach, sind die User oft in jahrelanger Therapie, Kliniken etc.bis sie einen Antrag stellen, der dann auch erstmal zu 90 Prozent abgelehnt wird.
Oftmals hat dann ein Widerspruch allerdings Erfolg.
Aber bei Dir sehe ich ehrlich gesagt schwarz.

LG Kate

20.02.2022 10:08 • x 1 #2



Hallo schranzi386,

Depressionen und GdB beantragen

x 3#3


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ZeroOne

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Ich schließe mich @Kate an.

Mit dem PTV11 kommst du bei der DRV wahrscheinlich nicht weiter.

Du kannst dir die Formulare und Erklärungen für den Rentenantrag mal runter laden, dann bekommst du einen Einblick in das, was die DRV interessiert.

Wenn du den Antrag nur mit dem PTV11 abschickst, werden sie im nächsten Schritt weitere Befunde deiner Ärzte von dir einfordern und dich dann wahrscheinlich zu einem ihrer begutachtenden Ärzte schicken.

Prinzipiell gilt Reha vor Rente. Insofern wirst du wohl zuerst auf diesen Weg geschickt werden.

20.02.2022 19:16 • #3


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ZeroOne

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Sorry, mein Fehler. Dachte, es geht um Rente, nicht GdB. Vergiss meinen Beitrag einfach.

20.02.2022 19:29 • #4


schranzi386

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Habe ich mir fast gedacht.

Aber für Betroffene ist das wirklich sehr hinderlich. Ich war diesbezüglich in den letzten zwei Jahren über ein halbes Jahr krankgeschrieben, habe die Diagnose von zwei unabhänigen Psycholog/innen und dann bekommt man wahrscheinlich eine Ablehnung.

Ich habe dazu noch andere körperliche Einschränkungen, aber auch hier komme ich nicht weiter. Meine rechte Schulter tut massiv weh, selbst Krankengymnastik und Massagen helfen hier nicht. Mir schläft der Arm desöfteren ein, mir fallen Gegenstände aus der Hand, aber wirklich Hilfe seitens der Ärzte gibt es nicht. Für eine Person die an Depressionen leidet, eine zusätzliche Belastung.

20.02.2022 21:25 • #5


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Albarracin

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24.02.2022 17:01 • x 1 #6

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