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Frage wegen bipolarer störung

Freya32

Freya32

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@EmptyLife Vielen Dank für die Antwort, ich finde was du geschrieben hast sehr hilfreich und ich denke das du aufjedenfall recht hast.
Ich habe immer eine andere Vorstellung von Liebe gehabt, da ich sie leider kaum erfahren habe

19.07.2022 20:17 • #31


Freya32

Freya32

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Hallo ich bin es mal wieder.

Kann mir bitte jemand helfen?

Und bitte keine sinnlosen Kommentare danke, ich bin wirklich überfordert.
Was ist bloß los mit mir
Kann man sich Gefühle einreden ich denke nicht.
Diese Wärme in seinen Armen und beim küssen. Das ist doch Liebe oder bin ich bescheuert.
Wenn ich meinen Partner ansehe und daran denke ihn zu verlieren bekommen ich Angst ( Panik)

Aber mein unterbewusstsein will mir die ganze Zeit was anderes sagen warum, es tut so weh.

Liegt das an meiner Krankheit

21.07.2022 08:22 • #32



Hallo Freya32,

Frage wegen bipolarer störung

x 3#3


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Jedi

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Zitat von Freya32:
Und bitte keine sinnlosen Kommentare danke,

Hm , was wären für Dich denn sinnlose Kommentare ?
Habe da gerade ein Verständnisproblem

21.07.2022 11:29 • x 2 #33


ohneFunktion

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Zitat von Freya32:
Liegt das an meiner Krankheit

Ich glaube, ja.

Es scheint, als wären Deine Gedanken gerade etwas fixiert. Vielleicht kannst Du versuchen, Dir das bewusst zu machen. Dir sagen, dass Du dieses Thema erst richtig fassen und klar bedenken kannst, wenn Du wieder gesünder bist.

Ich wünsche Dir, dass Du bald etwas Distanz dazu finden kannst.

21.07.2022 14:08 • x 3 #34


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EmptyLife

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Zitat von ohneFunktion:
Es ist jedoch nicht alles auf einer künstlichen Norm aufgebaut. Mit etwas wissenschaftlichem Verständnis weiß man wie ein Normbereich und etwaige Abweichungen davon ermittelt werden.

Diese Wissenschaft wurde auch von Menschen erschaffen und basiert auf Interpretation. Manches ist offensichtlich und auch richtig, aber vieles entspringt einer von Menschen erdachten Formel, die jederzeit durch falsche Interpretation entstanden sein kann - oder einfach, weil man will, dass Menschen etwas Bestimmtes glauben.

Zitat von ohneFunktion:
Was allerdings eine diagnostizierte bipolare Störung generell angeht, würde ich sagen, dass die Empfehlung diese nicht zu behandeln schon etwas fahrlässig ist.

Das habe ich überhaupt nicht geschrieben.

Zitat von ohneFunktion:
Und da setzt auch die Diagnostik an, um sicher zu sein was denn noch Persönlichkeitszüge sind, die es zu integrieren gilt und wo eine Erkrankung vorherrscht, die behandelbar ist.

Aber wer entscheidet, was zur Persönlichkeit gehört und was nicht? Da kann ich ja z.B. jeden als psychisch krank und behandlungsbedürftig hinstellen, der m.M.n. zu wenig Gefühle zeigt.

Zitat von ohneFunktion:
Ein Mensch ohne gebrochenen Arm, ohne Krebs, ohne Depression, etc ist sehr wohl er selbst!

Der Vergleich hinkt doch ziemlich.

03.08.2022 08:52 • #35


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Grothszes

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Schwieriges Thema, das mit den Diagnosen.

Zitat von EmptyLife:
vieles entspringt einer von Menschen erdachten Formel, die jederzeit durch falsche Interpretation entstanden sein kann


Was z.B. an der psychiatrischen Pathologisierung von Hom0sexualität offensichtlich geworden ist, die bis weit nach dem 2. WK noch Standard war, um mal gleich ganz konkret einen wunden Punkt aufzuzeigen. Scheinbar geht es doch nicht immer ganz so empirisch und ethisch korrekt zu. Das ist auch kein Wunder:

Die (klinische) Psychologie ist ja überraschend ehrlich, wenn es darum geht, wie Diagnosen entstehen: Was abweichend ist, werde von einer Gesellschaft bestimmt. Das habe ich nicht nur mehrere Male so nachlesen können, sondern ganz direkt eine Psychologin aus dem Web nachbeten hören. Es handelt sich aber nicht um Ehrlichkeit im Sinne von Transparenz, sondern schlichtweg um ahistorisches Nachgeplapper.

Dass eine Gesellschaft (als vermeintlich Ganzes) nicht zwangsläufig objektiv verkehrt, scheint hier keine Rolle mehr zu spielen, obwohl es dafür sehr eindringliche, historische Beispiele gibt (gerade aus deutscher Sicht) - die Gesellschaft zeichnet sich in jeder Epoche nur dadurch aus, welcher ideologische Wind hauptsächlich in ihr anzutreffen ist.

Für viele ist der gesundheitlich-industrielle Komplex halt entweder nur gut oder nur böse - die Möglichkeit einer differenzierten Analyse, die man ja schon zu einem gewissen Grad in der Grundschule lernt, wird hier auf beiden Seiten von vorneherein ausgeschlossen und im Weiteren natürlich bekämpft, denn: es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Ist nicht auch dies ist ein Resultat von Spaltungsabwehr?

03.08.2022 10:47 • x 1 #36


ohneFunktion

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Zitat von EmptyLife:
Diese Wissenschaft wurde auch von Menschen erschaffen und basiert auf Interpretation.

Wissenschaftliches Arbeiten ist in der Tat Menschensache. Also auch die Psychologie.
Wissenschaft basiert jedoch keinesfalls auf Interpretationen, sondern auf Empirie.

Zitat von EmptyLife:
Manches ist offensichtlich und auch richtig, aber vieles entspringt einer von Menschen erdachten Formel

Was für eine Formel denn?

Zitat von EmptyLife:
weil man will, dass Menschen etwas Bestimmtes glauben.

Wer will, dass die Menschen was genau glauben?
Das klingt mir beinahe etwas verschwörungstheoretisch.

03.08.2022 21:53 • x 1 #37


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EmptyLife

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Zitat von ohneFunktion:
Wissenschaft basiert jedoch keinesfalls auf Interpretationen, sondern auf Empirie.

Es besteht aus beidem.

Zitat von ohneFunktion:
Was für eine Formel denn?

Alle von Menschen erdachte Normen wie Geschlechterklischees und gesellschaftliches Verhalten.

Zitat von ohneFunktion:
Das klingt mir beinahe etwas verschwörungstheoretisch.

Verschwörungen sind real und Teil unseres Alltags. Strategisches Ausspielen von Wissen und Macht durch Dinge wie Täuschung, Lügen... planen von komplexen Verbrechen. Gibt es überall und übrigens schon seit den frühsten Zivilisationen.

04.08.2022 08:46 • x 1 #38



Hallo Freya32,

x 4#9


ohneFunktion

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Manchmal muss man Dinge nicht zu Ende diskutieren.

DAS Wissenschschaft BESTEHT zum Teil aus Interpretationen. Normen sind erdacht. Klischees und Verhalten stellen eine Norm dar...
...und dazu noch Verschwörungen...

Ähm, ich bin dann mal raus.

04.08.2022 14:02 • x 1 #39

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