Manisch depressiv mit bipolarer Störung

Hallo ihr lieben,

Stecke gerade in meinen Abschlussprüfungen und wenn alles gut geht fange ich ab dem 1.8.11 eine
Ausbildung zur Hotelfachfrau an und ziehe in mein eigenes Apartment.
Dann mal zu meiner Jugend/Kindheit:

Bin in Neuss am Rhein geboren mit 5 Jahren sind wir zum 1ten mal nach Bayern gezogen.(bin oft in meinem leben
umgezogen)

Hier in Bayern war noch alles okay und toll weil meine oma noch gelebt hatte.Sie konnte zwar nicht mehr so laufen
& hatte sehr schweres Diabetes aber sie war für mich da und hat alles für mich getan.
Mit 11 zogen wir alle wieder nach Neuss.Mit anfang 12 starb dann meine oma <-großer schock
aber ich hab auf cool getan als meine mum mir das gesagt hat ,doch dann bin ich in mein Zimmer und hab
erstmal randalle geschlagen.Die Beerdigung war das schlimmste.Den genau kurz davor hatten sich auch noch meine
Eltern getrennt.Es kam alles aufeinmal.

Meine oma die für mich meine Mama war ,war tod und meine richtige
Mama konnte nicht für mich da sein weil sie selbst mit dem tod und der Trennung/scheidung klar kommen musste.
Ich raffte mich wieder etwas auf ,auch wenn ich grad mal 12 war ich war reif genug um zu merken das jetzt schon was nicht stimmt mit mir.

Meine mutter lernte dann meinen Stiefvater kennen ,der uns allen richtig gut tat in der ganzen zeit bis heute.
Er war für mich direkt mein Vater ersatz,meinen vater hab ich bis heute nicht mehr gesehen.
Und nach der zeit in diesen 5 jahren merkte ich nach und nach das ,dass was mit mir nicht stimmte schlimmer wurde.

Dann im Jahr 2010 war ich schwanger mit erst 16.Ich hab es erfahren und wollte es behandelten aber es war risikoschwangerschaft und in der woche wo ich es erfahren habe ,habe ich auch erfahren das es abgestorben ist.Ich musste ins krankenhaus und es mir bei einer vollnakose raus holen lassen in der 9ten ssw. Ich war nur ein tag im krankenhaus aber es war schrecklich und ist heut noch schrecklich .es war zwar zu der zeit meine beste freundin da aber ich hab mich trotzdem alleine gefühlt den sonst keiner war da.Als ich dann zur nach untersuchung bei meinem frauenarzt war kam raus was ich schon anscheind seit dem tod meiner oma hatte :ich war manisch -depressiv und ich bins heute noch.ich war 3-4 mal bei einer psychologin aber durch einen umzug war das allen wieder egal und ich hab die therapie unterbrochen bis heute.Und wenn ich erlich bin ,ich brauch echt eine weil momentan geht es gar nicht mehr.

Tut mir leid wenn das so lang ist-.-

lg eure anni

07.07.2011 09:59 • #1


Es geht um meine Mutter.

Sie macht mich momentan so fertig! -.- Ich bin zwar auch momentan sehr am rumschreien und bin auch nicht immer ein Engel, aber es wird momentan echt zu viel!

Sie hat letztens mich als Psychotante und man sollte mich ja komplett weg sperren & all sowas bezeichnet und das nur, weil ich ihr gesagt hab, dass sie mir doch auch mal was sagen könnte, was so abgeht, wenn ich mal nicht da bin oder wenn was Neues ist, anstatt zu ihrem geliebten Sohn zu rennen, sie ja auch mir ruhig erzählen könnte, was es so Neues gibt. Und dass es mich stört, dass unten alle am lachen sind und ich runter komme, um auch mit zu lachen oder nicht alleine im Zimmer zu sitzen, dass alle das Lachen aufhören und nichts gesprochen wird.

Mein großer Bruder ist 19 und hat eine Freundin. Seine Freundin wird andauernd bevorzugt, obwohl mein Freund arbeiten geht & für mich alles momentan bezahlt, was ich so brauche z.b. Arbeitssachen, was eigentlich ihre Aufgabe ist, musste er mir wieder bezahlen. Ich brauch auch eine Brille, die 133 euro kostet, sie liegt auch schon über einen Monat fertig beim Optiker und die Optikerin hat eben angerufen und ich musste mir wieder ne Ausrede ausdenken, wieso ich sie noch nicht abgeholt hab. ich versteh's auch, die Frau wartet nur auf ihr Geld, was ihr zu steht.

Meine Mutter kommt andauern, so wie gerade, in mein Zimmer und behauptet, dass sie morgen schon heiratet & eben erzählt sie, dass sie es nur gesagt hat, um mich zu ärgern (die heiraten wirklich bald und nur standesamtlich, die Familie wird das Datum nicht erfahren, nur mein großer Bruder und seine Freundin) ich bin natürlich bestimmt eh nicht eingeladen und werde das Datum auch nicht erfahren.

Das schlimmste Erlebnis vor kurzem:

Ich hatte eine so starke Migräneattacke, dass ich auf einen Auge kaum was gesehen habe. ich hatte mich gerade mit ihr gestritten gehabt und bin ins Zimmer hoch. es hat so weh getan, dass ich laut um Hilfe geschrien hab mind.10 min und es kam keiner hoch, obwohl sie mich gehört hatten. also bin ich irgendwie die Treppe runter und hab im Flur weiter geschrieen. hab mich dann auf den Boden geworfen, weil der Schmerz so unerträglich war und ich auf dem linke Auge nichts mehr sah (was mir natürlich Angst macht, was auch normal ist, denn ich wusste nicht, dass das eine schwere Migräne war). ich lag am Boden und sie stand neben mir mit ihrer Cola und ich hab sie angefleht mir zu helfen! doch sie hat nur gelacht und ist zu meinem Bruder und seiner Freundin ins Zimmer und hat die Tür zu gemacht -.- ! ich hab ungefähr noch 10 min weiter geschrien und dann hat sich endlich mal mein Stiefvater aufgerafft und mir endlich geholfen und hat mich ins Krankenhaus gebracht, wo ich dann auch 3 tage drin war. das ist jetzt ungefähr 4 Wochen her und es hat mir die Augen geöffnet, dass ich keine Mutter habe.

ich ziehe Anfang August aus, es ist nicht mehr lange aber momentan ist jeder tag eine Qual, wie fies sie zu mir ist .
ich hab auch momentan die Depression extremer dadurch.

Also BITTE ,was kann ich tuen? Ich sitze schon den ganzen tag im Zimmer aber ich brauche ein paar Tipps um die 3 Wochen rum zu bekommen, ohne Nervenzusammenbruch oder extremer Migräne ?!

07.07.2011 15:17 • #2


JeanLucca
Hallo Stylermaus.

Da ist ja so einiges aus dem Ruder gelaufen bei Euch. Lass Dich erstmal umarmen

Ich kann Dich gut verstehen das Du die Situation zuhause nicht mehr aushältst und verlassen möchtest. Ich denke das ist im Moment auch die einzigste sinnvolle Lösung. Das erstmal Ruhe einkehrt, also bei Dir.

Zitat von Stylermaus:
ich ziehe anfang august aus es ist nicht mehr lange aber momentan ist jeder tag eine qual wie fies sie zu mir ist .

Na ja, das ist wirklich nicht mehr lange hin. Aber wenn ich bedenke was da los ist bei Dir kann ich schon verstehen das es eine gefühlte Ewigkeit ist.
Wie ist das denn mit der Wohnung? Kannst Du die alleine finanzieren? Bekommst Du ganz sicher das Geld von Deiner Mutter das Dir zusteht? Oder sind da Konflikte im Anmarsch?

Es gibt eine Stelle die Dich da unterstützen kann. Dich berät was Dir zusteht und sich einsetzt das Du das auch bekommst. Die hätten auch die Möglichkeit Dir ziemlich spontan Übergangsweise eine andere "Unterkunft" zu stellen. Ich spreche vom Jugendamt. Dort kannst Du "Hilfe zur Erziehung" beantragen. Das ist eine Pflicht Deiner Mutter die sie augenscheinlich nicht nachkommen kann oder will. Wenn Du schnelle Hilfe möchtest dann kann ich Dir nur ans Herz legen da mal hin zu gehen.

Lieben Gruß, JeanLucca

07.07.2011 19:28 • #3


Hallo Anni,

keine Sorge, Dein Beitrag ist nicht zu lang. Da hast Du ja ganz schön was mitgemacht in Deinen jungen Jahren.

Ich finde auch, Du solltest mit Deiner Therapie weitermachen. Du könntest Dir von Deiner Krankenkasse Adressen von Therapeuten geben lassen und auch mal Deinen Arzt fragen, bei dem Du in Behandlung bist. Oder mußt Du Dir auch einen neuen Hausarzt und einen Facharzt suchen? Nimmst Du eingentlich Medikamente?

Also der nächste Schritt wird sein, Dir ärztliche und therapeutische Unterstützung zu suchen.

Vielleicht könntest Du Dich auch Deiner Mutter und Deinem Stiefvater anvertrauen, damit Deine Eltern Dich auch unterstützen können.

Viele Grüße
Scorpio

11.07.2011 09:19 • #4


Hallo Anni,

ich habe Deine beiden Threads zusammengeführt, so wird es für alle übersichtlicher und man kann die Zusammenhänge besser verstehen.

Zitat von Stylermaus:
Als ich dann zur nach untersuchung bei meinem frauenarzt war kam raus was ich schon anscheind seit dem tod meiner oma hatte :ich war manisch -depressiv und ich bins heute noch

Versteh mich bitte nicht falsch, aber mich wundert gerade, dass Dein Frauenarzt die Diagnose "Manisch depressiv" gestellt hat.Wie kommt er auf diese Idee?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Gynäkologe so gut mit psychischen Krankheiten auskennt, dass er imstande ist, eine solche Diagnose zu stellen.
Hast Du die Diagnose denn noch einmal durch einen Facharzt (Psychiater) bestätigen lassen?

11.07.2011 14:23 • #5


morriña
Hallo Anni,
ich war wirklich ergriffen beim Lesen Deines Beitrages.
Du musstest schon so einiges ertragen.
Ich kann mir vorstellen, dass es Dir nicht gut geht.
Wie kommt denn Dein Arzt (Frauenarzt??) auf die Diagnose "manisch depressiv"? Woran macht er das fest?
Den Tipp von oben kann ich nur bestätigen - Du kannst Dich an das Jugendamt wenden. Aber das ist auch kein leichter Schritt.
Hast Du denn schon eine Wohnung? Hoffe es geht alles gut damit.
Liebe Grüße

13.07.2011 08:04 • #6




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