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Fehlende Anerkennung - oder erwarte ich zu viel?

Lilly-18

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Ich darf jetzt schon die ganze Woche wieder arbeiten und das ist gut so. Seit gestern Abend habe ich das Gefühl, wieder Land zu sehen. Hab erstmal 2 Tage ganz viel aufgearbeitet. Mein Chef ist noch zuhause, wir telephonieren 2 mal am Tag, das klappt ganz gut. Ihm geht es auch wieder besser.
Ich habe ihn am Montag gleich angesprochen ob er vor hat, mich in Kurzarbeit zu schicken. Nein, hat er nicht, es geht ihm gut und er wird auch nicht auf staatliche Hilfsgelder zurückgreifen, weil er das nicht braucht. Und er meinte, bevor er mir weniger bezahlt verzichtet er lieber selber erstmal auf einen Teil. Das fand ich sehr anständig.
Und es beruhigt mich sehr, denn ich leide ja sehr unter Existenzängsten, ob begründet oder nicht. Im Moment läuft es also erstmal weiter.
Ich habe mir inzwischen Stoffmasken besorgt, die ich gestern noch ausgekocht habe und heute ins Büro mitnehme. Mein Chef wollte heute mal ins Büro kommen, da muss er sich unbedingt schützen, und ich mich auch.
Ich bin zuversichtlich, das wir das überstehen.
Zuhause ist alle in Ordnung bei mir, mein Freund und meine Tochter sind gesund.

08.04.2020 07:02 • x 2 #91


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mrsrobot

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Klingt gut! Meiner sitzt im Büro mit drei Leuten und lügt seine Leute an. Kollegin ist in Kurzarbeit und er meint, es gäbe keine im Team. Dazu hält er sich nicht an Abstand und die anderen ausm Team auch nicht.

08.04.2020 18:08 • x 1 #92


Lilly-18

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Das klingt weniger gut. Du solltest dich wehren, wenn dir jemand zu nahe kommt.
So eine Krise fördert leider Teile des Charakters zutage, die man unter normalen Umständen oft noch ganz gut verbergen kann. In deinem Fall ist das leider auch noch richtig gefährlich.

08.04.2020 20:53 • x 3 #93


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mrsrobot

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Ja, ich gehe auf Distanz und aufgrund der Situation versuche ich, wo möglich mich mit Worten und Taten zu distanzieren. Ich finde, das klappt ganz gut im Moment. Diese Woche habe ich meinem Chef sehr deutlich zu einem Sachverhalt etwas gesagt und er meckerte und meinte er hätte keine Zeit dafür, dann ging es aber doch. Wenn er nicht führt, ich spiele das zurück auch wenn ich innerlich "zittere". Aber gerade im Moment ist mir meine Gesundheit so wichtig.

09.04.2020 11:09 • x 1 #94


Lilly-18

Lilly-18

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Momentan besteht mein Leben nur aus arbeiten und lernen. Ich merke, dass mein Gehirn in Schwung gekommen ist und ich immer schneller immer mehr an Stoff aufnehme. Ich bin mit dem Pensum ganz gut in der Zeit und nachdem ja momentan sowieso nichts los ist, habe ich auch nicht das Gefühl, was zu versäumen. Im Gegenteil, ich tue was für mich und merke gleichzeitig, wie unwichtig manches ist, womit man sonst so seine Zeit totschlägt.
Auch gehen mir die meisten Menschen nicht ab. Ich glaube, ich werde nach der Prüfung und nach Corona meinen Terminkalender ordentlich ausdünnen.
In der Arbeit ist sehr viel los, mein Chef erwartet immer mehr von mir und heute hat er mir Vorträge gehalten, wie ich meine Arbeit besser organisieren kann. Das hat mich ziemlich gestresst, obwohl er sich bemüht, nicht vorwurfsvoll zu sein. Er meint es schon gut mit mir, das weiß und spüre ich, er möchte mich zu seiner perfekten Assistentin machen. Aber manchmal komme ich mir schon etwas blöd vor. Natürlich möchte ich es ihm recht machen, aber er redet oft mit mir wie mit einem Schulkind. Vieles, was ich sowieso schon mache, erklärt er mir lang und breit.
Heute hatte ich das Gefühl, es ihm gar nicht recht machen zu können.
Ich würde mir schon wünschen, dass er mich jetzt, wo er weiß dass ich sowieso keine Freizeit habe wegen der Lernerei, ein bisschen mehr unterstützen würde. Ich mache das alles wegen dem Job, ich strenge mich an und arbeite nebenbei noch richtig viel und mit Engagement. Manchmal wünsche ich mir einfach mal ein positives feedback. Aber - wie ja auch schon der Titel meines threads sagt - habe ich ja generell ein Problem mit fehlender Anerkennung. Ich wünsche mir so sehr, dass ich eine gute Prüfung hinlege. Ich tue wirklich alles dafür.

19.05.2020 18:40 • x 2 #95


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Jedi

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Zitat von Lilly-18:
wie ja auch schon der Titel meines threads sagt - habe ich ja generell ein Problem mit fehlender Anerkennung.

Ein Problem, wenn einem die nötige Anerkennung fehlt, kann ich so nicht erkennen.
Anerkennung u. dies gilt nicht nur für unser Erwerbsleben ist sehr wichtig !
Durch die Anerkennung wird unsere Motivation gefördert u. wir erhalten Orientierung, so wie auch die nötige Rückmeldung,
ob das, was wir tun (bezogen auf unsere Arbeit) auch dem gewünschten Ergebnis entspricht.
In einem für uns menschlichen Miteinander hilft die Anerkennung auch als Orientierung u. wir können dadurch wissen,
ob wir noch geliebt werden u. ob unsere Liebe u. Zugewandtheit, eine gegenseitige zufriedene Beziehung gelebt wird.
Anerkennung ist für mich ein geben u. nehmen !
Auch wir selbst, können u. sollten nicht sparsam mit Anerkennung sein,
denn es trägt auch zu unserer seelischen Balance bei !
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"oder erwarte ich zu viel" ?
Ich denke dazu "Nein", da Anerkennung nicht zu einer Gutwillfährigkeit gehört, sondern ein wichtiges Instrument,
um ein optimistisches u. wertschärtzendes Miteinander möglich macht.

19.05.2020 19:20 • x 1 #96


Lilly-18

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Mein Job stresst mich momentan. Eigentlich mag ich ihn gern, ich bin schon motiviert. Vor allem seit ich die Ausbildung nebenbei mache und mich immer besser auskenne, macht es mir immer mehr Spaß.
Leider sieht mein Chef das nicht. Er ist so wahnsinnig perfektionistisch. Ich glaube, er selber macht nie Fehler. Jedenfalls maßregelt er mich sehr oft. Er hält mir Vorträge, wie ich arbeiten soll, fragt ständig, ob ich das oder das schon gemacht habe, momentan ist er auch richtig schlecht drauf. Ich weiß nicht, ob das mit mir was zu tun hat. Glaube aber jetzt erstmal, dass nicht. Aber nachdem ja außer mir den ganzen Tag keiner da ist, kriege ich natürlich alles ab. Er ist nicht launisch oder so, aber irgendwie sehr kurz angebunden und irgendwie motzig.
Das kann ich mir natürlich nicht erlauben, ich bin immer gleich freundlich, sage immer "ja Chef, klar Chef, mach ich sofort Chef, nein, hab ich nicht vergessen Chef" .... ist ja alles ok. Aber es laugt mich irgendwie aus.
Ich habe langsam echt das Gefühl, dass ich zu doof für die heutige Arbeitswelt bin. Ja, manchmal kann ich mich schlecht konzentrieren, ich vergesse auch manchmal was. Und es passiert mir immer wieder, dass ich Zahlen falsch abschreibe, warum auch immer (trotz neuer Lesebrille im Büro). Nein ich bin absolut nicht perfekt. Und fände es schön, wenn das auch keiner verlangen würde.
Ich stelle mir oft vor, wie es wäre, wenn meinen Job jemand anderer machen würde.. Könnte der das besser? Arbeiten alle anderen so viel schneller und genauer als ich? Ich weiß es nicht. Aber es treibt mich um. Ich bin nicht zufrieden mit meiner Leistung, weiß aber, dass ich mein Bestes gebe. Und trotzdem passieren mir immer wieder Dinge, für die ich mich dann schäme. Und die meinen Chef auch nerven.
Das macht mich sehr unglücklich. Ich verbringe immer noch fast meine komplette Freizeit mit lernen. Und habe Angst, dass ich in der Prüfung nicht so gut abschneide wie ich es mir wünsche. Ich möchte dass mein Chef stolz auf mich ist.
Ich möchte gar nicht daran denken wie enttäuscht er wäre, wenn ich durchfalle.

14.07.2020 18:01 • x 4 #97


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laluna74

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Liebe Lilly,

Zitat von Lilly-18:
Arbeiten alle anderen so viel schneller und genauer als ich?


ich sicher nicht. Ich bin nicht die Schnellste bei der Arbeit, versuche aber immer alles richtig zu machen, was mir leider aber auch nicht immer gelingt.

Ich finde schon, dass du viele Gedankengänge beschreibst, die mir auch nicht ganz unbekannt sind.

Das kann belastend sein und zu viel Kraft erfordern, eben immer perfekt zu sein, um auch jedem (hier dem Chef) zu genügen.

Ich glaube, dass man immer den Menschen begegnet, die man braucht, um etwas zu verändern, was eigentlich nicht stimmig ist. In dem Fall einem unbequemen Chef, wo man aber lernen kann für sich selbst einzustehen.

Ich weiß, dass du das kannst, denn auch das hattest du hier schon einmal beschrieben. Im Grunde genommen ist dein Chef froh, dass er dich hat.

Zitat von Lilly-18:
Leider sieht mein Chef das nicht. Er ist so wahnsinnig perfektionistisch


Zitat von Lilly-18:
Jedenfalls maßregelt er mich sehr oft. Er hält mir Vorträge, wie ich arbeiten soll, fragt ständig, ob ich das oder das schon gemacht habe,


fällt dir etwas auf? Verhält er sich wesentlich anders dir gegenüber als du dir selbst gegenüber?


Zitat von Lilly-18:
ich bin immer gleich freundlich, sage immer "ja Chef, klar Chef, mach ich sofort Chef, nein, hab ich nicht vergessen Chef" .... ist ja alles ok.


wäre es nicht gut, wenn du dir selbst so freundlich und gut zureden würdest? Was würde das mit dir im Umkehrschluss machen?

So nach dem Motto, ich bin sicher in meiner Arbeit, ich kann das, ich weiß das . . .

Ein Mantra, das ich leider selbst viel zu selten suggeriere, aber auch hier möglicherweise schon einmal erwähnt habe, empfinde ich als sehr kraftvoll.

HEUTE ERLEDIGE ICH MEINE ARBEIT AUF EINE SPIELERISCHE UND GELASSENE ART, POSITIV UND GESUND, ALLES ZU DER ZEIT, DIE ICH BRAUCHE.

Liebe Grüße
laluna

14.07.2020 23:09 • x 1 #98


Lilly-18

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Liebe laluna,
vielen Dank für deine Betrachtungsweise.
Zitat von laluna74:
Ich glaube, dass man immer den Menschen begegnet, die man braucht, um etwas zu verändern, was eigentlich nicht stimmig ist. In dem Fall einem unbequemen Chef, wo man aber lernen kann für sich selbst einzustehen.

Du hast vollkommen recht. Mein Chef ist eigentlich ganz ok. und meint es gut mit mir. Das weiß ich. Er hat selbst schon mal gesagt, dass er mich nicht ärgern möchte, wenn er mich auf Fehler hinweist, sondern er möchte mich sensibilisieren auf das, worauf es ihm ankommt. Wenn ich mich dann mal wehre, merkt er schon, dass er es wieder übertrieben hat und rudert zurück.
Inzwischen bin ich über 1,5 Jahre dort. So lange war ich schon seit 6 Jahren auf keiner Arbeitsstelle mehr. Das macht natürlich was mit einem, wenn man erfährt, dass nichts von Dauer ist, auch wenn man sich noch so anstrengt. Immer wieder von vorne anzufangen kostet viel Kraft. Und man fühlt sich immer unzulänglich und schielt auf all die anderen, die scheinbar mühelos ihren Job meistern und vorwärts kommen.
Für mich ist Beständigkeit das höchste Gut. Es ist so schön für mich, sowas wie Routine zu erleben. Ich kenne die Kunden inzwischen gut. Die mögen mich auch. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Arbeit, ich verzweifle nur immer wieder an meiner Unzulänglichkeit.
Aber du hast schon recht, liebe laluna. Ich sollte zu mir selbst genauso freundlich sein wie ich es zum Chef und zu den Kunden bin. Daran hapert es tatsächlich. Natürlich weiß ich, warum ich mich so und nicht anders mir gegenüber verhalte. Das hat viel mit erlernten Mustern und Prägungen zu tun. Ich krieche auch heute noch vor meiner Mutter zu Kreuze und bettle um ihre Anerkennung, die ich nie bekomme, weil ja mein verstorbener Bruder so toll war und ich den nie erreichen kann (logisch, er ist ja tot).
Aber ich bin erwachsen, das soll jetzt keine Entschuldigung sein. In vielen Bereichen meines Lebens funktioniert das mit der Selbstfürsorge ganz gut. Ich lebe ein Leben, wie ich es mir wünsche und bin eigentlich ganz zufrieden.
Für mich ist es immer wichtig, alles "im Griff" zu haben, die Kontrolle zu haben. Das gibt mir Sicherheit und Stabilität.
Manchmal "funktioniere" ich eben nicht so wie ich es bräuchte, um mir selbst Sicherheit zu geben. Damit muss ich lernen umzugehen. Mein jetziger Chef ist sicher der richtige dafür, der das aushält. Die Zeit arbeitet für mich. Und ich habe noch viel Zeit, um zu lernen, dass ich als Arbeitnehmer eigentlich gar keine so schlechte Wahl bin. Ich muss es nur selber mal glauben, dann kann ich das sicher auch mal vermitteln.

15.07.2020 07:23 • x 1 #99


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laluna74

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Liebe Lilly,

das was du beschreibst könnte auch aus meiner Feder stammen, will heißen ich weiß, ich weiß wie du dich fühlst. Deine Unsicherheit ist auch meine Unsicherheit, auch wenn ich mich manchmal ganz anders darstelle. Ich versuche halt auf meine Art dagegen zu halten.

Beständigkeit ist für mich auch ganz wichtig. Ich brauche die Sicherheit, dass alles so bleibt wie es ist, auch wenn ich oftmals Veränderungen anstrebe.

Liebe Lilly, du bist wirklich auf einen guten Weg und in meinen Augen ein ganz wertvoller Mensch.

Unsere Unsicherheit und die Angst zu versagen ist in unserer Kindheit begründet, als wir mit Dingen konfrontiert wurden, welchen wir nicht gewachsen waren. Das hat uns geprägt und gibt uns das Gefühl nie ganz zu reichen.

Viele Grüße
laluna

15.07.2020 09:31 • x 1 #100


Lilly-18

Lilly-18

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Danke laluna für deine lieben Worte , es tut gut sich verstanden zu fühlen.

15.07.2020 09:59 • #101


Lilly-18

Lilly-18

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Heute war es mal wieder soweit. Mein Chef hat selbst gemerkt, dass er mir in letzter Zeit zu viel zugemutet hat. Als er mir heute wieder einen Vortrag gehalten hat, wie ich meinen Terminkalender zu organisieren habe, damit auch er damit zurecht kommt (er hat immer Angst, dass ich vom Bus überfahren werde und er sich dann in meinen Aufzeichnungen nicht auskennt ) war ich regelrecht verzweifelt. Ich gebe mir ja wirklich Mühe ihm alles recht zu machen, aber perfekt bin ich eben auch nicht. Mein Frust muss mir aus den Augen geschaut haben, jedenfalls hat er sich dann später bei mir entschuldigt, dass er mich so wenig lobt und er mir nur immer meine Fehler unter die Nase reibt. Das ist leider seine Art, aber das meint er nicht böse und kommt anders rüber, als es soll. Jedenfalls hat er mir dann heute doch noch ein Lob ausgesprochen, dass er schon öfter angesprochen wurde, dass ich so freundlich und hilfsbereit bin am Telefon und zu den Kunden, die zu uns kommen, immer ausgesprochen nett bin. Na, das ist doch mal was .
Im Grunde bin ich froh, mit jemandem zusamen zu arbeiten, der immer ehrlich zu mir ist. Da weiß ich , wie ich dran bin.

21.07.2020 19:57 • x 2 #102


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Kate

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Liebe Lilly,
viele leben leider nach dem Grundsatz nicht geschimpft ist gelobt genug und denken, das wäre in Ordnung. Ist es aber nicht. Die Tausend Dinge, welche man tagsüber gut macht, werden ignoriert, denn es scheint normal zu sein. Aber wehe, es ist mal ein Fehler dabei.
LG Kate

21.07.2020 20:21 • #103


Lilly-18

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Zitat von Kate:
nicht geschimpft ist gelobt genug


Genau das waren die Worte meines Chefs heute ... ja, leider ist das heutzutage üblich. Aber ich kenne ihn jetzt Gott-sei-Dank schon etwas und weiß, dass er dafür schon ein Problembewusstsein hat.
Ich bin da ganz anders. Es ist mir ein Bedürfnis, anderen etwas freundliches zu sagen, eben weil ich weiß wie gut das tut. Inzwischen kann ich schon mit seiner Art umgehen, das hat aber gedauert.
Irgendwie bin ich es ja auch gewöhnt, weder meine Mama noch mein Ehemann waren jemals mit mir zufrieden. Wenn ich nicht immer wieder selbst an mich glauben würde, sähe mein Leben ganz anders aus.
Die Angst bleibt mir schon, aber ich kann damit inzwischen umgehen.
Leider neige ich dazu, mich zu übernehmen und bis zur Erschöpfung weiter zu machen, auch wenn ich schon gar nicht mehr kann. Doch jetzt habe ich einen Teilzeitjob, der mir Spaß macht und von der Zeit völlig ausreichend ist (obwohl ich am Anfang gar nicht begeistert war).
Zurückschauen möchte ich nicht, nur nach vorne. Es ist immer irgendwie weiter gegangen. Ich fange langsam an, Vertrauen zu fassen. Und mit meinem Chef raufe ich mich schon zusammen

21.07.2020 21:02 • x 2 #104


Lilly-18

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Heute war mein letzter Arbeitstag vor meinem Urlaub. Ich habe jetzt 10 Tage frei und freue mich sehr darauf. Auch wenn ich ganz viel vor habe.
Ich werde zum Friseur gehen, zur Therapie, treffe mich mit meinen liebsten Freundinnen, und ich gehe zum Orthopäden. Ich bewege mich wie eine uralte Frau und habe grässliche Schmerzen im Rücken. Irgendwie halte ich es schon aus, aber ich muss was tun, so kann es nicht weiter gehen.
Morgen haben wir Besuch, da kommt die Familie meines Freundes zu uns. Meine Kinder werden auch da sein, also ein richtiges Familienfest. Natürlich gibt es da viel vorzubereiten, aber das mache ich ganz gern. Nicht oft, aber ab und zu mag ich schon Leute bei uns haben.
Und ich muss natürlich weiter lernen. Mir geht es gut damit, ich habe das Gefühl, diesmal kriege ich es hin. Hab ja auch noch Zeit und werde den Urlaub nutzen, nochmal einiges zu wiederholen.
Ich mag es sehr, frei über meine Zeit verfügen zu können. Mein Freund hat Frühschicht, das heißt ich bin den Großteil des Tages allein und abends können wir zusammen verbringen. Perfekt

24.07.2020 16:43 • x 3 #105

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