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Entwicklungstrauma, Urvertrauen in die Menschen ?

Liselotte

Liselotte

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Hallo Ylvie, kann heute nichts sagen. Danke.
Sei gegrüßt.

06.01.2019 16:03 • x 1 #166


Ylvi13

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Ok, kein Problem, vielleicht morgen. :trost:

06.01.2019 16:10 • x 1 #167


Ylvi13

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Hallo Liselotte, ich seh grad, dass du online bist. Konntest du etwas schlafen?

07.01.2019 10:35 • x 1 #168


Liselotte

Liselotte


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Ja, Dankeschön...war heute bei der Ergotherapie. Draußen war es sehr grau und bin momentan so sehr am frieren.

07.01.2019 17:58 • x 3 #169


Liselotte

Liselotte


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Ich merke, das ich irgendwie nach dem Beitrag von Bernhard nicht mehr schreiben kann. Entscheidungen sind nötig, aber ich komme mit dem Ton nicht klar. Ich lebe ja damit diagnostiziert seit dem 24 Lebensjahr und habe Hilfe gesucht, immer wieder. Momentan bin ich in einer schweren Phase und das 2. Medikament bringt keine Erleichterung, gehe zur Ergo.....aber finanzielle, wohnliche und familiäre Verhältnisse spielen eine wichtige Rolle. Ich will mich nicht rechtfertigen müssen, ich versuche mir zu sagen, du bist rausgegangen, du hast etwas gegessen....ich möchte keine Lehsätze, ich möchte keinen Druck, ich möchte versuchen in dieser, meiner für mich sehr schwierigen Lage zu entspannen und anzunehmen.

07.01.2019 18:57 • x 1 #170


Acon

Acon

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Liebe Liselotte,

Und genauso ist es dann auch für Dich richtig so. Denn was Du willst, das ist auch richtig.
Lehne Dich zurück und entspanne Dich, Du hast heute viel erreicht. Setze Dich nicht unter Druck und lass Dich nicht unter Druck setzen. Jedes Ding hat seine Zeit und nur Du legst fest, wann Zeit ist.

Drück Dich
Andrea.

07.01.2019 19:06 • x 2 #171


Ylvi13

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Das ist doch super, das du draussen warst. Stimmt, heute ist es gar nicht richtig hell geworden, ich habe es nicht bis vor die Wohnungstür geschafft. Vielleicht wärmt dich ein heisser Kakao oder eine heisse Milch mit Honig von innen. Ich finde, dass lässt einen so ein bisschen zur Ruhe kommen. Hast du dir denn für morgen schon was vorgenommen?
Ich kann dich verstehen, ich komme auch nicht immer mit dem Ton in einigen Beiträgen klar und Druck und Belehrungen sind auch nicht meins. Ich habe die Ignorierfunktion genutzt, jetzt komme ich besser klar.
Vielleicht probierst du das mal aus.

07.01.2019 19:07 • x 3 #172


Liselotte

Liselotte


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Dankeschön, gehe morgen nochmal zur Ergotherapie und Donnerstag zur Arbeit. Vielen Dank, später mach ich mir einen warmen Kakao, danke .

07.01.2019 19:20 • x 2 #173


Frederick1

Frederick1

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liebe Liselotte,

ja heute war es wieder sehr kalt, wässrig, regnerisch, draußen, da geht nicht mal Hund gerne raus.

Ich versuche dir jetzt einmal etwas Liebe, Wärme und Licht zu senden, so gut ich es halt kann.


ganz viele liebe Grüße für dich, und so ein warmer Kakao, den mag ich auch ganz arg............


Frederick

07.01.2019 19:22 • x 2 #174


florica

florica

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Zitat von Ylvi13:
Ich habe die Ignorierfunktion genutzt, jetzt komme ich besser klar.
Vielleicht probierst du das mal aus.


Ich bin dafür immer zu neugierig :-O ich klappe die dann irgendwann wieder auf.
Aber ich übe mich im selektiven lesen :-)

Ich schiebe mal einen Beutel Marshmallows für den Kakau rüber - eeecht voll lecker- passt auch zur heißen Milch *wild mit dem Kopf nickt*


Ha ich kann das auch :D mit Video

07.01.2019 19:22 • x 3 #175


Ylvi13

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Mir ist noch was eingefallen. Wenn dir das Schreiben ansich und die Kontakte hier im Forum helfen und ein wenig gut tun , wären diese privaten Nachrichten vielleicht eine Option für dich. Da kannst du ganz bei dir bleiben und dir deine Gesprächspartner aussuchen.

07.01.2019 19:30 • x 3 #176


Liselotte

Liselotte


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Lieber Frederik,

ich höre jeden Tag Meditation auf YouTube, das kostet nichts.

Da geht es immer um einen Raum in Dir selbst, der alles beobachtet und immer stabil bleibt, die tiefe Ruhe.
Diese Erfahrung ist auch im Betrachten des Feuers vorhanden, ich erinnere mich....

Dankeschön

07.01.2019 19:42 • x 2 #177


Wende2018

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Liebe Liselotte,

Niemand hier, wirklich niemand möchte Dir etwas Böses.

Im Gegenteil, jeder der Dir schreibt, hat den Wunsch, Dich aus Deinem Status quo zu holen, der an Verzweiflung kaum zu überbieten ist.
Dabei ist der eine sensibler, der andere etwas weniger, wir alle sind Menschen und wissen nicht um Deinen exakten Seelenzustand wenn Du die Nachricht liest.

Tatsache ist, wenn Du eine Verbesserung möchtest, dann ist es DEINE Entscheidung, auch über das wie und wann.

Ich möchte Dich an dieser Stelle mit einem Blinden vergleichen. Ein Mensch, der blind wird, muss irgendwann lernen, die anderen Sinne zu nutzen.
Er ist diagnostiziert: Du bist jetzt blind, Dein Leben aber ist deshalb nicht vorbei!

Genau so ist bei Dir und vielen anderen hier auch.
Immer wieder lese ich in Deinen Beiträgen, wie froh Du über Deine zwei Tage Arbeit bist, sie macht Dich zuversichtlich und zufrieden.

Du sagst auch, dass es finanziell nicht so rosig aussieht.

Vielleicht möchtest Du einmal über die Möglichkeit, Dich bei der Tafel zu engagieren, nachdenken.
Dort gibt es Menschen, die Dich anerkennen, Dich stützen und ganz gewiss ist es kein Problem, wenn Du mal ein Tief hast. Dort sind sehr oft Menschen, selbst in einer Krise, zu diesem Engagement gekommen.
Immer nur zu Hause sein, da ist es nicht überraschend, wenn die Depression sich noch vertieft.
Neue Kontakte knüpfen, mit Menschen, die Dich verstehen, wäre daher ganz sicher ein Fortschritt.

Liebe Grüße Renate

07.01.2019 19:46 • x 2 #178


Alexandra2

Alexandra2

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Hallo Liselotte, ich bin ganz neu hier und fand einige Ähnlichkeiten.
Inzwischen weiß ich, es gibt die chronische Depression seit Kindheit an, verursacht durch eine seelisch grausame Mutter.
Urvertrauen habe ich nicht, aber ich kenne es auch nicht. Ich hatte mein ganzes Leben Angst, auch die völlige Loslösung vom Elternhaus hat das nicht verändert.
Aber ich lerne dank intensiver Therapie mein kleines Ich langsam zu hören/ zu fühlen. Die Schockstarre lässt nach, und dafür bin ich sehr dankbar. Diese Therapie läuft mit Gemeindepsychiatrie, anfangs 3 Einzelgespräche/ Woche. Dadurch lerne ich, mit den Krankheiten zurecht zu kommen.
Der Streß lässt nach, die Anspannung fällt zeitweise ab.
Ich wünsche Dir, auch solche Erleichterungen zu erleben. Damit Du siehst, jetzt oder heute ist ein schwarzer Tag, aber das ändert sich.
Wir können uns selbst ein inneres Zuhause geben, das unserer Eltern war und wird keines mehr. Deshalb tut es gut, sich von den Eltern abzuwenden- die sich wiederholenden Demütigungen brauchen wir nicht.
Richte den Blick nach vorn, hinter uns ist nichts Aufbauendes, wende Dich dem Jetzt zu. Sei Dir selbst die allerbeste Freundin. Es lohnt sich!
Liebe Grüße Alexandra2

10.01.2019 19:19 • x 2 #179


Liselotte

Liselotte


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Ich will nicht mehr. Mir ist kalt. Es gibt niemanden. Ich möchte einfach nur noch gehen.

10.01.2019 20:20 • #180




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