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Dumme, ungebildete Kollegen / Freunde

Sifu

Sifu

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Zitat von Bassmann72:
Hallo @Sifu, ich bin grad ziemlich neben der Spur, aber ich versuche mal, ein paar meiner Gedanken zu deinem Post zu sortieren. Ich habe ebenfalls ein Problem mit Leuten, die Facebook mit der Tagesschau verwechseln und unreflektiert und vor allem laut alles weiter posaunen, was gerade passt, ihre SUV-Kofferräume mit ...

Ja, handwerklich stimmt und hilft mir das, da ich zwei linke Hände habe.

13.10.2022 17:17 • x 1 #31


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Jedi

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Zitat von Bifi:
denn den IQ eines Menschen siehst du diesen nicht an

Das stimme ich Dir @Bifi zu !
Menschen mit einem hohen IQ haben auch meist nur ganz bestimmte Bereiche, indem ihr IQ nützlich ist u.
doch gibt es auch da Bereiche, wo ihnen ihr hoher IQ nichts nutzt oder sogar behindert .
Durch ein Studium wird man auch oft nur zu einem Fachmann dessen, was man studiert hat.
Es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass sich auch ein entsprechendes Allgemeinwissen herausresultiert.
-------------
Zitat von Kate:
Du bist doch auch bloß so ein Troll.

Zitat von Bifi:
bestimmt Troll, ja.

Ob Troll oder nicht, finde das es ein interessantes Thema ist

13.10.2022 17:40 • #32



Hallo Sifu,

Dumme, ungebildete Kollegen / Freunde

x 3#3


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Jedi

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Zitat von Bifi:
Lösung -
... stell dir einfach vor alle dummen Menschen wären kleine Kinder....

Ich stelle mir das gerade einmal vor u. wie sich das Niveau der eigenen Kommunikationsfähigkeit
verändern könnte ?

13.10.2022 17:48 • #33


Sifu

Sifu

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Meine Kollegen in weiblich.

13.10.2022 17:56 • #34


Sifu

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13.10.2022 18:00 • #35


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Schlüsselkind

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Der Beitragstitel und der Beitrag selbst sind diskriminierend. Hier lese ich Ableismus (Vorurteile von Menschen anhand ihrer Fähigkeiten) und Klassismus (Vorurteile von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder des Status) heraus. Möchte nicht unterstellen, dass es wissentlich passierte.

Sprache kann sehr diskriminierend wirken, was die Stigmatisierungen von Betroffenen (z. B. von Armut Betroffene oder Behinderte) weiter am Leben hält und dabei Menschen (re-)traumatisiert. Diskriminierende Sprache erlernt man prägend bereits in der Kindheit. Aber es gibt eine gute Nachricht: sie ist auch wieder verlernbar. Und nein, es ist nicht einfach.

Es ist gut, dass sich Sprache ändert und diskiminierende Begriffe nach und nach aus unserem Wortschatz verschwinden (dann ist m. M. nach auch erst eine positive Veränderung im Umgang miteinander möglich und Menschen werden nicht mehr von anderen willentlich isoliert). Wenn man Gemeinsamkeiten findet, statt Unterschiede zu suchen, ist man doch schon einen Schritt weiter.

Du hättest z. B. statt deines negativen Beitrages auch positiv formulieren können, dass Du Dir intellektuelle Gespräche mit Gesprächsteilnehmer*innen Deiner sozialen Klasse wünschst.

13.10.2022 18:11 • x 2 #36


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Jedi

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Zitat von Schlüsselkind:
Wenn man Gemeinsamkeiten findet, statt Unterschiede zu suchen, ist man doch schon einen Schritt weiter.

Finde diesen Satz sehr richtig u. wichtig !

13.10.2022 18:26 • x 3 #37


Bassmann72

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Zitat von Sifu:
Meine Kollegen in weiblich.

Dann sind deine Kollegen ja recht humorvoll

Zitat von Sifu:
Ja, handwerklich stimmt und hilft mir das, da ich zwei linke Hände habe.

Das verstehe ich nicht. Ich habe nicht dich gemeint mit den Klo-Apokalyptikern, falls du es so verstanden haben solltest.


Zitat von Bifi:
in welcher die Abwesenheit von Wissen mit Dummheit gleichsetzt, dann wäre es keine Beleidigung oder Abwertung

Das Wort dumm (sowie das entsprechende Nomen) ist per Definition negativ konnotiert, also hat eine zusätzliche negative, beleidigende Bedeutung.

Abgesehen davon denke ich, es ist echt müßig, über Intelligenz (Fachleute beißen sich da die Zähne aus) und IQ (Tests methodisch und daher statistisch nicht immer vergleichbar, abgesehen davon werden oft nur bestimmte Teilbereiche gemessen) zu sprechen.
Aber ich bin auch kein Troll, zumindest nicht wissentlich, daher werde ich mich nun meinem abendlichen Müßiggang widmen... Nicht böse sein, der letzte Satz war im Abhauch mit liebgemeinter Ironie versehen

13.10.2022 19:15 • x 2 #38


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Pilsum

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Zitat von Sifu:
Wie kommt man als gebildeter und intelligenter Mensch in einem sozialen Umfeld klar, wo die meisten Menschen dies eben nicht sind.

Sehr gut kommt ein intelligenter Mensch in einem sozialen Umfeld klar, finde ich.
Um in einem sozialen Umfeld gut klar zu kommen braucht es meiner Ansicht wenig, was man Bildung
nennt.
Es müssen hauptsächlich gesellschaftliche Regeln gegeben sein, die es ermöglichen sich sozial zu
verhalten. Leider versuchen Menschen seit Urzeiten anderen einzureden, dass Bildung dazu berechtigt, sich
über andere Menschen zu erheben. Und sie somit auch versuchen, ihre angebliche Intelligenz dazu zu benutzen,
andere Menschen zu übervorteilen. Menschen betrügen und auszunutzen hat wenig mit gebildet zu tun,
sondern eher mit wenig sozialem (asozialem) Verhalten zu tun.

14.10.2022 07:55 • x 4 #39


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Jedi

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Zitat von Pilsum:
Leider versuchen Menschen seit Urzeiten anderen einzureden, dass Bildung dazu berechtigt, sich
über andere Menschen zu erheben.
Und sie somit auch versuchen, ihre angebliche Intelligenz dazu zu benutzen,
andere Menschen zu übervorteilen.

Stimme da @Pilsum absolut zu !

14.10.2022 11:23 • x 1 #40


Sifu

Sifu

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Der Evolutionspsychologe William von Hippel fand heraus, dass der Mensch einen Großteil seiner Denkleistung dazu verwendet, um sich in seiner komplizierten sozialen Welt zurechtzufinden. Warum guckt mein Chef heute so komisch? Was bedeutet die Anspielung meines Nachbarn über mein neues Auto? Flirtet die Bedienung mit mir oder ist sie einfach nur freundlich?
Unser „soziales“ Gehirn überprüft zwar ab und an auch Fakten. Viel wichtiger jedoch ist ihm die Frage: Welche gesellschaftlichen Konsequenzen hat es, wenn ich dies oder jenes tue oder sage?
Wir haben also einen Mechanismus im Kopf, der uns im Zweifel sogar daran hindert, das zu denken, was richtig ist, wenn es im Gegenzug unseren sozialen Status gefährdet.
Daher tritt dieses Phänomen auch umso stärker auf, je höher der soziale und wirtschaftliche Status einer Person ist. Gebildete und/oder wohlhabende Menschen machen sich mehr Gedanken darüber, was andere von ihren Meinungen halten könnten. Weil sie einen akademischen Ruf oder eine gute berufliche Position zu verlieren haben.
Was dazu noch kommt: Je gebildeter und klüger ein Mensch ist, umso geschickter ist sein Gehirn, ihm den größten Blödsinn als vernünftige Idee zu verkaufen, solange es seinen sozialen Status hebt. Dadurch neigt das gehobene Bildungsbürgertum stärker dazu, irgendwelchen intellektuellen Schnapsideen hinterherzuhängen als einfache Leute.
Der amerikanische Daten-Analyst David Shor stellte in umfangreichen Studien fest, dass gebildete Menschen ideologisch kohärentere und extremere Ansichten vertreten als Menschen aus der Arbeiterklasse. Taxifahrer, Putzfrauen, Handwerker oder Lagerarbeiter haben oftmals viel mehr Realitätsbezug und gesunden Menschenverstand als Professoren, Lehrer und höhere Beamte.
Der ideologische Mitläufer sitzt also weniger am Stammtisch, sondern eher im Hörsaal.

15.10.2022 15:35 • #41


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Jedi

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Zitat von Sifu:
Der ideologische Mitläufer sitzt also weniger am Stammtisch, sondern eher im Hörsaal.

Das halte ich für eindimensionales Denken u. eine doch sehr gewagte These !

- -

15.10.2022 15:45 • x 2 #42


Bassmann72

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Zitat von Jedi:
eine doch sehr gewagte These

... aber SEHR gewagt!

Das alles liest sich für mich wie ein gewagtes Experiment, mit dessen Hilfe jemand beobachten möchte, wie Foren-Mitglieder auf abenteuerliche Argumentationen reagieren.

15.10.2022 16:16 • x 1 #43


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Pilsum

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5352
Zitat von Sifu:
Daher tritt dieses Phänomen auch umso stärker auf, je höher der soziale und wirtschaftliche Status einer Person ist. Gebildete und/oder wohlhabende Menschen machen sich mehr Gedanken darüber, was andere von ihren Meinungen halten könnten.


Wenn ich solche Thesen von Dir lese, frage ich mich. Lohnt es sich überhaupt mit Dir über solche
Fragen zu sprechen? Was Du schreibst bestreite ich in großen Teilen. Verstehst Du das überhaupt,
was Du da schreibst?
Außerdem ist so etwas wohl kaum ein Thema für ein Depressions-Forum.

Ich steige aus der Diskussion aus.

15.10.2022 17:38 • x 3 #44



Hallo Sifu,

x 4#15


Sifu

Sifu

281
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Mein Thema spricht noch ein Anderes an. Individualismus vs Kollektivismus.

Oder wieviel Individualismus ist in einer Gruppe möglich ?

Hier ein paar konstruierte Beispiele:

Ein gleichgeschlechtlich Transmann als Schützenkönig.
Ein SUV Besitzer bei FFF.
Ein Metzger in einer Veganergruppe.
Ein AfD Mitglied engagiert sich in der Flüchtlingshilfe.
Jäger und Rocker in einer buddhistischen Meditationsgruppe.
Ein Bauarbeiter mit Hauptschulabschluss im Literaturzirkel.

usw. usw.

Mit anderen Worten. Wieviel Druck macht die Peer Gruppe, damit ihre Mitglieder auf Linie sind ?

In angelsächsischen Ländern scheint mehr Individualität (z.B. kirchliche Waffenfangruppen in den USA - aus unserer Sicht ein Widerspruch) als bei uns und in Nordkorea herrscht das Gegenteil.

26.10.2022 12:50 • #45

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