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Doxepin bei Schlafstörungen - Erfahrungen

29.01.2009 20:55 • #1


Hallo Nadine!

Ich nehme Doxepin auch als zusätzliches Antidepressiva. Damals hab ich 50mg genommen, inzwischen reichen mir aber auch 25 mg - je nachdem wie ich meine es zu brauchen.

Nebenwirkungen hab ich davon keine gehabt. Aber ich hab sowieso selten Nebenwirkungen bei Medikamenten.

Die antidepressive Wirkung soll nicht so wahnsinnig doll sein (nach Aussage meines Arztes) dennoch merke ich bei mir, dass ich es wohl brauche. Wenn ich es weg lasse geht es eine Zeit lang gut und dann kommt ein kleiner Einbruch.

Wieviel mg sollst du denn nehmen? Zum einschlafen finde ich es eigentlich optimal, zumal mein Doc auch sagte, dass es nicht so schlimm ist (im Gegensatz zu anderen Medikamenten meint er wohl). Generell wird es wohl gut vertragen.

30.01.2009 00:16 • #2


Hallo Seesternchen

Meine Terapeutin sagte zu mir das ich 10mg nehmen soll und wenn ich nicht müde werde dann soll ich nochmal 10mg nehmen aber mir reichen 10mg ich werde anfangs müde und naja ausser die nächte schlafe ich immer noch nicht durch naja nehme das doxepin erst seid Montag.Naja Nebenwirkungen habe ich nur Mundtrockenheit aber die gehen auch solangsam weg.Naja hätte ja sein können das es nicht verträglich ist weil mir ging es seid zwei tagen nicht so gut ausser abends dann ab sechs wieder denke vieleicht war es wieder ne wellen artige depression weil es kam immer in schüben.

30.01.2009 11:16 • #3


Hallo ich wollte mal fragen,ob von euch noch jemand Doxepin nimmt würde nämlich gerne wissen wann die nebenwirkungen auftretten weil mir ist manchmal so komisch also son schwindelgefühl und kopfschmerzen habe ich dann auch.
Kann mir jemand weiter helfen bitte?

31.01.2009 12:31 • #4


hallo nadine,

wenn du diesen Schwindel bzw. die Kopfschmerzen vor der DoxepinEinnahme nicht hattest und diese NW evtl. nach der tgl. Einnahme sich zeigen, würde ich dies als NW vom Doxepin sehen.

Wie geht es dir sonst und was hast du für einen Eindruck von deinem Psychother. ?

LG und ein schönes Wochenende

sek

31.01.2009 13:33 • #5


Hallo Sek

naja so geht es mir gut und wenn ich abends das Doxepin nehme dann bekomme ich immer leichte kopfschmerzen und mir ist ganz komisch.
Wielange gehen die NW eigentlich ich nehme das Doxepin montag eine woche 10mg nehme ich davon.
Ich habe erst gedacht,das ich das doxepin nicht vertrage oder so aber seid dem ich es nehme ich mir echt jkomisch bin benommen hab kopfweh und ab und zu schwindel gefühl.
Nimmst du auch doxepin sek???

31.01.2009 13:43 • #6


hallo nadine,

wie oben geschrieben.... Wird wahrscheinlich eine NW sein. Solltest du Bedenken haben, oder dir sind die Kopfschmerzen bzw. der Schwindel zu arg, kannst du ja deinen Arzt hiervon informieren. Ich jedoch würde noch ein paar Tage warten, da diese NW oftmals nach ca. 2 Wochen verschwinden.
Doxepin habe ich selbst noch nicht eingenommen.

LG und ein schönes Wochenende

sek

31.01.2009 14:34 • #7


Ach echt solange dauert das man.Na die Kopfschmerzen sind nicht doll und das schwindel gefühl auch nicht habe gerade im beipackzettel gelesen das die NW sind Mundtrockenheit die hab ich Kopfweh hab ich leicht Benommenheit hab ich auch und das schwindelgefühl wenn ich aufstehe naja dann muss ich wohl abwarten.
Danke sek für deine antwort.
Dir auch ein schönes wochenende

31.01.2009 15:03 • #8


munichman
Hallo,
seit ca. 16 Jahren nehme ich Doxepin . Das Medikament hatte mich aus einer jahrelang währenden, schweren Depression (verbunden mit ernsten Suizidversuchen) herausgeholt. Schon zuvor hatte ich aber mit großer Willensanstrengung meine Lebensverhältnisse zum Besseren wenden können.
Ich fühlte mich durch dieses Medikament wie neugeboren. Etwa 7 Jahre lang genügte mir eine tägliche Dosis von 150 mg. Da ich mich fast gesundet fühlte, habe ich mir in der Folgezeit mehr und mehr zugemutet - auch beruflich. Wenn doch eine Krise im Kommen war, konnte ich sie durch eine Erhöhung der Dosis relativ rasch wieder bewältigen. Zeitweise nahm ich 300 - 400 mg pro Tag. Nebenwirkungen spürte ich kaum. Hatte sich meine Verfassug stabilisiert, reduzierte ich die Dosis auf 200 mg.
Seit ca. 2 -3 Jahren spüre ich einen auch einen Burnout, der sich vor allem durch Erschöpfungsgefühle, schlechtes Gedächnis und schlechte Konzentration bemerkbar machte. Schon da schien das Doxepin nicht mehr so zu helfen wie zuvor.
Vor 9 Monaten entschied ich mich, ein Sabbath-Jahr einzulegen, um wieder Kraft zu schöpfen. Meine stressige, hauptberufliche Arbeit lasse ich seither pausieren, fortgesetzt habe ich meine nebenberufliche Tätigkeit, die mir mehr Freude bereitet.
Auch im Alltag hatte und habe ich noch vieles in Ordnung zu bringen, was zuvor liegen blieb bzw. vernachlässigt wurde.

Was mich nun entsetzt: Trotz aktiver Erholung und eigentlich guter Lebensverhältnisse hat sich mein psychischer Zustand in den letzten 10 Tagen erheblich verschlechtert. Es ist kein Burnout mehr, sondern eine "echte" (endogene) Depression, für die es keinen wirklichen Anlass und Grund gibt. Es haben sich auch Entfremdungsgefühle (Depersonalisation) eingestellt, wie ich sie quälend aus früheren, schweren Krisen kenne.
Es ist das Gefühl, sich selbst zu verlieren.
Die stationäre (!) Höchstdosis von Doxepin ist 300 mg pro Tag. Ich nehme nun 400 mg pro Tag und weiß nicht einmal, ob es hilft und mich stabilisiert.
Mein Ärzte haben mich beruhigt und versichern mir, dass ich von einer toxischen Dosis noch deutlich entfernt bin. Tatsächlich bleibe ich noch auf den Beinen und funktioniere noch, auch wenn ich eine oder zwei Stunden zuvor 300 mg oder mehr schluckte.
Einige Wochen hatte ich auch versucht, von Doxepin auf Mirtazapin umzusteigen - doch ich verspürte keine rechte Wirkung.

Nun habe ich Angst: WIe kann es sein, dass ich mich (arbeitsmäßig) erhole und mein psychischer Zustand verschlechtert sich?
Auch wenn die jetzige Doxepin-Dosis nicht toxisch ist: Ich kann nicht von jetzt 400 mg immer weiter erhöhen. Wie soll das in den nächsten 5 oder 10 Jahren weitergehen - und wie erst im Alter, wenn andere oder weitere Gebrechen dazu kommen?

Ich spiele bereits mit dem Gedanken, notfalls eine Elektrokrampftherapie machen zu lassen, die bei resistenten Depressionen oft erfolgreich sein soll.
Ich spiele allerdings auch mit dem Gedanken an Sui**d - dass mir nämlich in einiger Zeit kein anderer Ausweg bleibt, wenn ich das Grauen einer schweren und chronisch gewordenen Depression nicht mehr ertragen kann und einem vielleicht fortschreitenden psychisch/ mentalen Verfall nicht anders entgehen kann.

Wer von Euch hat ebenfalls Erfahrungen mit einem hochdosierten Antidepressivum?

Liebe Grüße

David

14.06.2009 15:54 • #9


also ish habe am anfang auch 300mg doxepin genommen circa 1jahr bin aber runter gegangen damit ,jetzt nach 2jahren habe ich es abgesetzt weil ich nebenwirkung bekommen habe darf kein antidressiva nehmenmal gucken wie es mir dabei geht bisjetzt geht es mit gut .
ich habe unter doxepin fast 20kilo zugnommen
ich war auch immer erschöpft habe auch immer wieder selbstmordgedanken gehabt ,kam niemit stress fertig leider so gesehen hat mir doxepin geholfen meine
schweren krisen zu überwinden ,und ich bin immer bereit wieder was zunehmen.

16.06.2009 06:49 • #10


munichman
Liebe Aynur,

ich kannte bisher niemand, der auch eine so hohe Dosis dieses Medikaments nahm / nimmt!


Zitat von aynur:
also ish habe am anfang auch 300mg doxepin genommen circa 1jahr bin aber runter gegangen damit ,jetzt nach 2jahren habe ich es abgesetzt weil ich nebenwirkung bekommen habe darf kein antidressiva nehmenmal gucken wie es mir dabei geht bisjetzt geht es mit gut .
ich habe unter doxepin fast 20kilo zugnommen
ich war auch immer erschöpft habe auch immer wieder selbstmordgedanken gehabt ,kam niemit stress fertig leider so gesehen hat mir doxepin geholfen meine
schweren krisen zu überwinden ,und ich bin immer bereit wieder was zunehmen.


Im Beipackzettel wird darauf hingewiesen, dass bei ambulanter Behandlung eine Tagesdosis von 150 mg nicht überschritten werden soll.
Bei stationärer Behandlung (!) wird als Obergrenze eine Tagesdosis von 300 mg genannt!
Ca. 7 Jahre kam ich gut mit 150 mg /Tag zurecht. Im Moment nehme ich 400 mg und spüre nun leicht, dass es wirkt. Eventuell erhöhe ich sogar auf 450 mg oder 500 mg.
Froh macht mich das nicht. Tröstlich ist nur, dass mein Oragnismus diese hohe Menge scheinbar gut verkraftet,

Hatten den bei Dir niedrigere Tagesdosen nicht gewirkt?
Es wundert mich auch, dass Du das Medikament dann ganz absetzen konntest ( von 300 auf 0)

Liebe Grüße David

17.06.2009 10:23 • #11


Hallo zusammen,

kennt jemand Doxepin Neurax bzw. hat jemand Erfahrung damit?
Wozu ist es gut und was bewirkt das Medikament?

Danke im Voraus!

15.07.2009 05:40 • #12


jacqueline
Ich nehme Doxepin seit einiegen Wochen und komme damit seht gut klar!
Ich nehme 50 Mg ca. 1 Stunde vor dem schlafen gehen.
Damit schlafe ich sehr gut und entspannt! ( meistens!)

15.07.2009 09:06 • #14


Zitat von hitchhiker78:
kennt jemand Doxepin Neurax bzw. hat jemand Erfahrung damit?
Wozu ist es gut und was bewirkt das Medikament?

Also mein Arzt hat mir gesagt, dass das Doxepin im allgemeinen eine ziemlich geringe antidepressive Wirkung hat.
Ich sollte es neben meinem richtigen Antidepressiva nur als Bedarfsmedikation nehmen oder zum besser schlafen (darf keine "richtigen" Beruhigungstabletten haben).

15.07.2009 09:44 • #15





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