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Doxepin bei Schlafstörungen - Erfahrungen

Zitat von hitchhiker78:
kennt jemand Doxepin Neurax bzw. hat jemand Erfahrung damit?
Wozu ist es gut und was bewirkt das Medikament?

Doxepin gehört zu den Trizyklischen Antidepressiva und kommt hauptsächlich bei Depressionen mit einhergehender Angststörung zum Einsatz. Es hellt die Stimmung auf und mildert Angst und Unruhe. Trizyklisch heißt es aufgrund seines chemischen Aufbaus, nicht wegen eines bestimmten Wirkungszyklus. Doxepin macht häufig sehr müde, Schlafstörungen im Rahmen der Depression können mit einer Einnahme am Abend positiv beeinflusst werden.

18.07.2009 11:22 • #16


Hallo an Alle!

Ich nehme nun seit fast einem halben Jahr Doxepin ein. Und zwar immer Abends 12,5 mg. Auf Grund meiner Depression mit Panik und Angst,sowie Unruhe und Herzrasen bekam ich dieses Medi verschrieben. Mir ging es auch bald wieder besser. Nun möchte meine Ärztin das wir es ausschleichen lassen (ich eigentlich auch,denn ich habe davon fast 8kg zugenommen ) Nun soll ich einen Tag die Tablette nehmen und dann wieder einen Tag auslassen usw. Das mache ich nun seit 3 Tagen und ich habe wieder Herzrasen und schwitze sehr, auch ist mir leicht übel. Könnten das Absetzsymptome sein.Dem Körper fehlt ja nun das Doxepin. Ist es möglich das er nun so reagiert?? Oder war das Absetzen nach einem halben Jahr doch zu früh. Meine Ärztin hat leider zur Zeit Urlaub,deshalb wollte ich hier mal nachfragen,was ihr so für Erfahrungen mit dem Absetzen eurer Medis gemacht habt.
Vielen Dank für die Antworten.
Alexandra

06.08.2009 17:29 • #17


Hallo Alexandra!

Zu Deiner Frage:
Immer wieder Schweißausbrüche hatte ich beim Ausschleichen auch ziemlich, aber bei nem anderen Medikament.
Sie wurden so nach 2-3 Wochen wieder besser, jetzt sind sie weg.

Es könnte durchaus am Ausschleichen liegen - aber an Deiner Stelle würde ich mal kurz in einer Apotheke anrufen und mich informieren - die
wissen da ansich gut Bescheid.

Hier können wir vermuten - wissen es aber letztendlich dann doch nicht 100%ig, ob es auch bei DIR daran liegt.
Könnte ja auch ne andere Ursache haben.

Liebe Grüße,
Angie

06.08.2009 17:40 • #18


Hallo!
Danke für die Antwort. Danke auch für den netten Hinweis,sorry das habe ich total verpasst,das man keine Medikamentennamen mehr nennen soll.Das war keine böse Absicht.
LG: Alexandra

06.08.2009 19:52 • #19


Dass es keine böse Absicht war denke ich schon auch, manchmal vergisst man es einfach.

Aber dazu gibts ja hier Leute die ein Äuglein darauf haben und das beheben.
Hab Deine Threadüberschrift noch etwas geändert (stand 2 mal Doxepin )

Wünsche Dir einen schönen Abend!

06.08.2009 19:55 • #20


Hallo Alannis!

Danke für deine Mühe.
Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend!

Gruß Alexandra

06.08.2009 20:38 • #21


Ich soll auch ab sofort Dopexin einnehmen. Ehrlich gesagt, frage ich mich ob es überhaupt das richtige Medikament für mich ist. Ich lese immer wieder, dass man davon müde wird, und es bei Einschlafstörungen helfen soll. Ich habe eher selten Einschlafstörungen, meine Probleme liegen in anderen Bereichen - wie z. B. unkontrollierten (unkontrollierbaren) Wutausbrüchen. Ich bin zwar auch depressiv, aber eher schubweise. Es kann mir Tage und wochenlang einigermaßen gut gehen, der kleinste Auslöser kann jedoch zu einem Zusammenbruch führen (Weinen, Schlaflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Selbstmordgedanken). Der Psychiater der mir das Mittel verschrieben hat war selbst skeptisch ob das Medikament hilft. Aber man könne es ja mal ausprobieren!

23.09.2009 12:44 • #22


Hallo,
Ich habe damals 5 Jahre Doxepin genommen,es ist richtig davon kann man gut schlafen.
Also bei mir war das damals so ich habe davon soviel von zugenommen,das ich jetzt die
Doxepin nicht mehr nehmen wollte.Ich habe das meinen Arzt gesagt bekomme jetzt was
anders.Mein Arzt hat gesagt das sie das lieber verschreiben,damit sie nichts zusätzlich
zum schlafen verschreiben müssen.Aber jeder Körper ist anders und reagiert auch anders.
Ich habe es ja auch lange genommen,sonst frage mal dein Arzt ich habe es nicht gut vertragen.
LG Malteser

23.09.2009 16:38 • #23


Ich habe gestern meine erste Tablette genommen und mich über die doch heftigen Wirkungen gewundert. Es handelt sich um laut Arzt um eine sehr niedrige Dosierung (10mg Doxepin). Ich habe sie vor dem Schlafen eingenommen und trotz gegenteiliger Beschreibung im Beipackzettel eher schlecht geschlafen (immer wieder aufgewacht), irgenwann bin ich dann doch richtig eingeschlafen und habe mit sehr wirren bunten Träumen wie ein Stein bis heute morgen um 9 im Bett gelegen. Danach fühlte ich mich total groggy, etwas schwindlig auch etwas Kopfschmerzen. Sind diese heftigen Nebenwirkungen nach nur einer Tablette normal?

Sollte man die Medikamente immer zur gleichen Zeit einnehmen (also immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen) oder ist das egal?

24.09.2009 09:58 • #24


Hallo Ihr....
meine erste richtig schwere und große Depression(also so rictig mit Psychiatrie für 4 Wochen) hatte ich 1994 und damals hat mich das Doxepin(Aponal) gerettet.Nach einigen besseren oder auch guten Jahren,ging es nir mir so ab 2002 stig bergab.
>>Aber das---und das weiß ich auch aus den Berichten anderer aus meiner Depressionsselbsthilfegruppe---ist auch manchmal normal,die Depression ist nicht einzuschätzen.
Dann ging eine lange Suche nach einem neuen--besseren?--moderneren Antidepressiva los,und leider kann ich sagen,habe ich fast alles was es gibt ausprobiert.
Im Frühjahr dieses jahres dann hatte ich zwei scheusliche Bandscheibenvorfälle,bei denen ich nur um haaresbreite an einer OP vorbeigeschrammt bin.
Ich erinnerte mich daran das in solchen Fällen auch Antidepressiva helfen, vorrangig das Doxepin,welches ich dann auch nahm.Seitdem gehts mir wieder viel besser,die Schmerzen sind ziemlich weg und seelich gehts mir auch viel besser.
Da ich aber nur 100 mg nehme sollte ich dazu noch 30 mg Citalopram nehmen.
Das mach ich jetzt schon einige Zeit,aber leider merke ich davon nicht viel,schon garnichts positives.
Deswegen glaube ich,daß die guten alten Tricyclika gar nicht so schlecht sind.
Denkt doch mal an die ganzen Suizide und Amokläufe die es schon unter dem Einfluß von SSRI gab.
>>>>SOLLTE ABER JEMAND ERFAHRUNGEN GEMACHT HABEN WAS MAN SONST NOCH GUT MIT DEM DOXEPIN KOMMBINIEREN KANN;SO WÄRE ICH IHM DAFÜR SEHR DANKBAR<<<<
Denn was ich so höre geht der Trend sowohlambulant als auch erst Recht stationär immer mehr dahin,mehrere Antidepressiva miteinander zu kommbinieren.
Liebe Grüße an alle.Peter

02.11.2009 16:16 • #25


Hallo Peter,

Zitat:
>>>>SOLLTE ABER JEMAND ERFAHRUNGEN GEMACHT HABEN WAS MAN SONST NOCH GUT MIT DEM DOXEPIN KOMMBINIEREN KANN;SO WÄRE ICH IHM DAFÜR SEHR DANKBAR<<<<


Wir geben hier keine Anleitungen. Das mußt du mit deinem Arzt besprechen.

Serafina

02.11.2009 16:23 • #26


Hallo,

kennt jemand das Medikament Aponal 25?
Habe das von meinem Arzt bekommen.
Wie sind die Erfahrungen mit diesem Medikament in Bezug auf Nebenwirkungen.

Vielen Dank
Heiro

23.01.2010 12:05 • #27


Hallo Heiro,

ich habe deinen thread mit einem anderen thread über doxepin zusammengefügt.

hier kannst du schon mal einiges über dieses medikament nachlesen.

des weiteren gibt es noch andere auskünfte zu diesem medikament in anderen thraeds.

einfach mal oben rechts in der suchfunktion Doxepin eingeben und dann kommen alle beiträge über oder mit diesem medikament.

23.01.2010 12:25 • #28


snab
Hallo ich habe heute weil ich in letzter Zeit nicht einschlafen kann, von der Tagesklinik Doneurin 50 mg bekommen.
Ich nehme Morgens Citalopram 20 mg und soll Abends kurz vorm Bett gehen eine halbe Doneurin 50 mg nehmen.
Weiß jemand wie sich das verträgt oder kennt jemand allgemein die Wirkung dieses Medikament.
Denn hab etwas schiss davor, das ich dann wie auf Dro. bin. Grad wenn ich am nächsten Morgen wieder hoch muss.
Vielen Dank schonmal im Vorraus.
Gruß snab

15.06.2010 18:44 • #29


http://de.wikipedia.org/wiki/Doxepin

Würde ich nicht zu Citalopram nehmen, einmal, wegen der anticholinergen Nebenwirkungen, damit ist ja dann der Vorteil der SSRi gegenüber den alten Trizyklika wieder aufgehoben, dann wegen der phototoxischen Komponente und letztlich, weil mein Kumpel das Zeug schon kennt und darauf doch recht lang schläft und morgens etwas benommen ist, wenn er die mal schluckt.

Ich habe selbst gute Erfahrungen mit Mirtazapin am Abend und Fluoxetin (ein SSRi, wie Citalopram) am Morgen.

Wenn es nur zum Einschlafen sein soll, reicht sicherlich Diphenhydramin:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diphenhydramin

das mit einer Halbwertzeit von 5-6 Stunden eher keinen Hangover am nächsten morgen produzieren sollte und rezeptfrei erhältlich ist, oder sogar ein pflanzliches Hopfen-, Melisse-, Baldrianpräparat. Wenn das nicht hilft, vielleicht Zolpidem (rezeptpflichtig).

Sicherheitshalber am Wochenende testen. Ist sicher besser, als unerwartet morgens, wenn es zur Arbeit gehen soll, noch neben der Kappe zu sein.

lg

Tom

15.06.2010 20:08 • #30





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