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Depressiver Ehemann - Beziehung mit Zukunft / Trennung?

Meret

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Liebe Bechen,

Haha, ja, ich kenne das Gefühl, dass man lange rudert ohne nach links und rechts zu schauen und plötzlich sagt einem jemand: Hallo, ja, der Kerle auf deinem Rücken kann zwar nicht schwimmen, aber du bist keine faule Socke, denn du ruderst grad die ganze Zeit. Mach doch wenigstens eine Pause am Ufer.

Es fällt mir schwer, eine pauschale Hausaufgabe zu verordnen. Ja, ich kenne die ganzen Prozeduren, aber letztlich ist das ganze eine sehr individuelle Sache.
Ich kann dir auch nicht sagen: Wenn du Probleme hast, sprich halt mit jemandem. - Kann dir deine Mutter helfen oder kannst du gerade sie nicht leiden? Vielleicht hilft dir gerade eine fremde Person in so einem komischen Depressionsforum : D
Kurz: Dein Partner muss wollen und wühlen, bis er zum Ziel kommt.
In meinem Fall war es so: Hier eine halblebige kurze Therapie, da mein Ratschlag (den mein Mann zwar weise fand, aber es uns ja auch nichts hilft, wenn er meine erhabenen Worte nur ins Poesiealbum schreibt) und viele Beteuerungen, dass es ab jetzt vollkommen anders werde.
Was am Ende geholfen hat: Ich habe ihm klar und ruhig gesagt: Ich liebe dich, aber das heißt nicht, dass ich mich von deiner Krankheit (Achtung: nicht ,,von dir) zerstören lasse. Wir können eine gemeinsame Zukunft haben, weil ich dich liebe. Und ich bin geduldig und will hinter dir stehen. Aber es macht mich krank, wenn du mir nicht auch ein Stückchen Sicherheit gibst. Ich will sehen, dass du nach Lösungen suchst und dich nicht fallen lässt mit der Begründung ,,Ich bin ja krank, das ist so.
(Das ist nichts Sichtbares, ja. Aber wenn ihr euch vertraut, dann könnt ihr offen darüber sprechen, ob du Fortschritte siehst oder nicht).
Da gibt es kein Hokuspokus-plötzlich-bin-ich gesund. Das muss ihm auch klar sein, dass er sich auch von der Therapeutin nicht zum Jagen tragen lassen kann.

16.10.2018 19:08 • x 1 #16


Meret

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Und nochmals als Bild: Wenn er unbedingt Chef von Apple werden will, großer Lebenstraum, keine Kompromisse, dann wird er nicht
1. dich fragen: Hilf mir mal, gib mir mal Ideen
2. eine Strategie verfolgen und wenn die nicht klappt, sagen, er sei nicht geschaffen dazu
3. einen Coach engagieren, der ihm eine Schritt für Schritt Anleitung zum Ziel gibt.

Nee, er wird sich den Kopf quadratisch denken, bis er einen Weg gefunden hat.

Und hier ist das genauso: Es geht ja nicht ,,nur um eure Beziehung. Wenn er nicht für sich gesund wird, dann durchtrieben er sich sein eigenes Leben.
Mit seinem halblebigen Bemühen versenkt er dich und sich. Punkt. Da gibt es nichts zu Diskutieren.
Und du kannst mit ihm mitdenken, aber nicht für ihn.
Ich habe jahrelang Ideen vorgegeben, aber erst als mein Mann sich gezwungen sah, offen mit seibem Problem umzugehen (denn alleine kommt man nicht auf so viele Ideen, die man braucht, um die richtige zu finden), fing er an sich zu bewegen.

Er hat eine Person gefunden, die Coachings macht und sie scheint ihn zu überzeugen.
Er schreibt ein ,6Fragen am Tag- Tagebuch und kann sich selbst gut damit beobachten.

Aber das ist kein Patentrezept. Das ist etwas, was gerade ihm hilft.

Patentrezept ist nur: Frustrationstoleranz aufbauen.
So hart es klingt:,, Ich gebe auf, ich kann nicht ist eine Aussage, die man sich für einen Tag erlauben kann. Danach kommt die Flut und spült einen weg. - Was heißt das denn in der Konsequenz? Jemand muss den Gescheiterten nun tragen. Will er das wirklich? Dann muss er auch damit leben, dass du ihn wie einen Patienten im Altersheim betreust, der lieblos gewickelt wird. Denn du hast noch andere Gebiete in deinem Leben zu erledigen.

16.10.2018 19:26 • #17


Meret

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Und weil ich mich gerade in Rage geschrieben habe : D :
Ja, je mehr du dir dein eigenes Leben aufbaust, desto aktiver wird er (hoffentlich).
Es geht nich darum, ihm eine reinzuwürgen, sondern zu zeigen, dass du keine ergebene blind Verliebte bist. Ja, diese Beziehung könnte Poten. zerbrechen. Ja, du hast heute keine Zeit für ihn, weil du verabredet bist, weil AUCH DU WICHTIG BIST und die Freundin, mit der du ins Kino gehen willst, sich auch auf dich verlassen können soll, weil sie sonst die Freundschaft kündigt. Ja, sie ist immer so wichtig wie der Ehemann, auch wenn er mal seinen Depri hat. Den steht er jeden Monat durch und hat ihn immer überlebt, also ist er auch jetzt groß genug, ihn einige Stunden alleine auszuhalten.

Nimm dich und dein Leben ernst!
Und wenn er merkt, dass er dich nicht immer vereinnahmen kann, muss er agieren.

Ich bin tatsächlich so weit gegangen, dass ich in seinen Phasen des größten Dramas auf Durchzug geschaltet habe.
Ich bin für ihn da, wenn ich mit ihm reden kann. Wenn es wieder zu spät ist, weil er wieder in seinem Loch ist, soll er da mal toben. Ich geh ins andere Zimmer, ja, schließe mich auch ein, ja, die Szenen danach sind peinlich, ja, er hält mich für eine Egoistin. Neee, bin ich nicht, er hat sich wieder vernachlässigt und ruft mich, wenn die Kacke schon am Dampfen ist.

16.10.2018 19:57 • #18


Liiiiam

Liiiiam

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Ich weiß nicht mehr weiter. Deshalb hab ich mich auf die Suche nach einem Forum gemacht. Was ich bisher gelesen habe hilft mir schon sehr weiter. Dafür schonm ein riesen Danke an Meret.

Trotzdem möchte ich gerne mal meine Geschichte erzählen und erhoffe mir das es noch einpaar Tipps gibt.

Ich bin vor ziemlich genau einem Jahr zu meinem Partner gezogen (ca 250km von der Heimat entfernt)
Zudiesem Zeitpunkt waren wir erst 4 Monate zusammen. Ich wusste vorab das er Depressiv ist, eine Borderline Persönlichkeitsstörung hat und "EX" Alk. ist. (Das ex in "" gesetzt da das sich das im Verlauf noch änderte).

Trotzdem entschied ich mich dazu eine Beziehung einzugehen. Zu Beginn war auch alles gut. Ich war sehr froh darüber das er mir seine Erkrankungen nicht verschwiegen hat und zollte ihm riesen Respekt wie er damit umgeht.

Im Februar sind wir dann in unsere gemeinsame Wohnung gezogen und er viel in ein tiefes Loch. Begann wieder zu trinken ging nicht mehr zur arbeite. Für mich war das ein Schlag ins Gesicht. Ich habe versucht ihm alles recht zu machen habe alle Aufgaben übernommen und hab mich dabei selbst vernachlässigt. Aus eigenem Willen entschied er sich dann für einen erneuten Entzug und eine Ambulante Therapie. Ich war so stolz auf ihn und habe ihn unterstützt wo ich nur konnte. Die Therapie hat insoweit geholfen das er wieder Abstinent war. Aber Depressiv war er immer noch. Und ich weiß das er das immer bleiben wird.

Immer mehr habe ich mich um alles gekümmert habe meine Bedürfnisse zurück gestellt. Mein größtes Problem war bzw ist es das er nicht über seine Sorgen redet.

Ende Juni habe ich für mich festgestellt das ich ich so nicht mehr kann nachdem ich immer und immer wieder versucht habe stark zu sein und ihm zu sagen das ich ihn liebe und nur will das er endlich mit mir spricht. Ich habe ihm unter Tränen gesagt das ich so nicht mehr kann das es mich auffrisst und das wir was ändern müssen. Daraufhin hat er direkt gesagt okay dann trennen wir uns und hat noch am selben Tag die Wohnung verlassen.

Mehrere Versuche darüber zu reden waren hoffnungslos. So das ich anfing es zu akzeptieren bzw versuchte ich dies.

Ich habe gemerkt das es mir gut tut und ich endlich wieder Zeit für mich habe.

Nach ca 2 Monaten begann es dann das wir uns vermehrt wieder trafen. (Auch vorher hatten wir Kontakt aber meist nur per WhatsApp).

Und jetzt bin ich wieder genau an dem Punkt an dem ich vorher war. Wir sind aktuell nicht zusammen zumindest betont er dies immer wieder, trotzdem verbringen wir fast jede Nacht miteinander und er sagt mir oft das er mich lieb hat und mich vermisst. Wenn ich jetzt wieder was für mich mache oder über ein Wochenende weg fahre muss ich mir immer wieder anhören ich ließe ihn alleine. Auf der einen Seite gibt er sich riesen Mühe kocht für mich sagt mir das er mich vermisst. Auf der anderen Seite aber betont er wenn es zu kleinen Diskussion kommt immer wieder das wir genau aus diesem Grund nicht mehr zusammen sind weil ich immer reden und diskutieren will, dabei will ich doch nur verstehen was in ihm vorgeht.

Momentan versucht er wieder mich komplett zu vereinnahmen und ich tu wieder alles um es ihm recht zu machen.

Ich weiß nicht wie ich mich davon lösen kann. Ich will mich eigentlich auch nicht von ihm lösen aber ich merke das es mir so nicht gut geht.

Vielleicht kann jemand das nachvollziehen und mir irgendeinen Tipp diesbezüglich geben.?

Liebe Grüße Liiiiam.

16.10.2018 22:09 • #19


Meret

Meret


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Liebe Liiiam,

Danke für den Dank zunächst!

Uff, ja, willkommen in der altbekannten Zwickmühle : )

Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass liebe fürsorgliche Kerles nicht zu den Alpha-Männchen gehören, die sich ... weißt wo.. kratzen und rüpelig durch die Welt boxen.
Deshalb fliegen ihnen Frauenherzen zu, dann bekommt man ihre Empfindlichkeit der Welt gegenüber im Doppelpack und will weg, aber auch doch nicht mehr weg. Ist verständlich, ist nachvollziehbar.

Gerade vor wenigen Tagen habe ich die Graphic Novel ,,URSPRUNG DER LIEBE zu Ende gelesen. Da findest du sie, die eifersüchtigen Männer und die verunsicherten Frauen. Ein Schlüsselsatz ist aber, dass Liebe nur ein egoistisches Besitzstreben ist, wenn es in ihr nur darum geht, jemanden zu haben.
Liebe sei, wenn man den anderen frei und glücklich sehen will. Das ist natürlich die schwere Variante, aber ohne sie kann man sich einige Jahre zusammen in ein kleines Senfglas quetschen und am Ende sind beide Beteiligten am Ende. Ihr werdet euch hassen, weil ihr wie unter einer Lupe alles vom anderen sehen werdet. Das klingt extrem, ist aber auf längere Sicht so.

Geht es also darum, dass dich dein Partner besitzen will, eine Vodoopuppe haben will, die ihm Sicherheit gibt, wenn es ihm schlecht geht oder liebt er dich als Person, die wunderbare Qualitäten hat, sei es einen besonderen Sinn für Humor etc.?
Wenn du dir vorstellen solltest, dass eine neutralere Person so mit dir umgeht - z.B. eine Freundin- würdest du ihr sagen: Übertreib nicht, ich brauche meine Welt mit Partner, Hobbies, Familie, whatever. Und wenn wir uns sehen, freue ich mich umso mehr.

Wenn also dein Partner sagt, du vernachlässigst ihn, ist das ganz eindeutig Manipulation, das siehst du selbst. Da gibt es auch keinen Kuhhandel. Schön und gut, dass er für dich kocht, aber wenn er das als Argument nehmen sollte (schließlich sorge ich für dich), dann ist das kein Kochen aus Liebe zu dir, also kein Geschenk an dich, sondern genau genimmen eine egoistische Tat: Er macht etwas und hebt gleichzeitig die Hand auf, damit du ihm Zuneigung gibst. Hier haste 70 cent, dafür bekomme ich ein Brötchen, klarer Handel, klare Verhältnisse. Nächstenliebe sieht anders aus.

Das heißt nicht, dass du dich so schnell wie möglich trennen solltest. Vielmehr heißt es: Es ist nur eine echte Beziehung, wenn beide fair sind.

Und du kannst ihn nicht zwingen, über seine Sorgen zu reden. Wenn du dich als Hilfe aufzwingst (und glaubst, dass ihm das automatisch hilft), ist das kein logischer Weg zur Lösung.
Ich kenne das: Man möchte einen Kotzkübel hinstellen, er soll dann reinreihern, man kann das ganze wegputzen und hofft, dass damit die Erlösung gekommen ist.
Das ist ganz schwer zu erklären, aber ich versuche es: Ich habe meinen Mann darum gebeten, dass er offen zu mir ist. Dass er mir sagt ,,Jetzt habe ich eine schlchte Phase. Das kommt daher, dass ich Angst vor XY habe Punkt. ´´ Wenn er reden will, okay. Wenn nicht, auch okay. Aber er soll mir nicht sagen, dass grad nix sei und ich ihm Probleme einrede.
Des weiteren hast du auch ein Recht darauf, dass du etwas Sicherheit hast. Das heißt, dass er sich um sich selbst bemüht.
Dein Leben ist kurz, sein Leben ist kurz. Es ist nicht fair, wenn er dich in ein tiefes Loch zieht. Ihr könnt durch schlechte Zeiten gehen, aber es muss am Ende des Tunnels ein Licht geben.
Außerdem brauchst du die Kraft, um seine Probleme eben mitzustemmen. Und da brauchst du die Außenwelt. Da kann er nicht fordern, dass du 24h Kotzkübel bist.

Treffe ich da ein bisschen den Punkt?

17.10.2018 18:04 • #20


Liiiiam

Liiiiam

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Danke Meret.

Mir ist bewusst das ich ihn nicht dazu zwingen kann mir mir zu reden, mir würde schon reiche wie das bei dir und deinem Mann läuft :

Zitat von Meret:
,,Jetzt habe ich eine schlchte Phase. Das kommt daher, dass ich Angst vor XY habe Punkt. ´


Ich habe einfach oft das Gefühl für seine Laune verantwortlich zu sein. Würde er mir sagen was ihn beschäftigt könnte ich damit einfach einwenig besser umgehen.

Kotzkübel trifft den Nagel auf den Kopf das hin ich wirklich für ihn. Läuft irgendwas nicht wie er möchte bekomme ich es ab oder seine Mutter.

Seit 2 Tagen schreiben wir nur und das auch nur sehr verhalten. Ich fühl mich nicht so gut. Er interessiert sich nicht mal dafür was ihn stört ist das ich ihn nicht zur Arbeit fahre oder hole aber wie es mir geht ist neben Sache. Das verletzt schon sehr muss ich sagen.

Und da stellt sich mir wieder die Frage was ist das für eine Liebe?

Ich kann das so nicht. Aber ich habe auch das Gefühl ohne ihn geht auch nicht. Was eigentlich Blödsinn ist den wire du schon sagst er versucht mich zu Manipulieren. Ich will mich nicht Manipulieren lassen.

Ich liebe ihn aber gleichermaßen hasse ich ihn....

18.10.2018 16:57 • #21


Meret

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Liiiam,

Ich kann dich absolut verstehen!
Bis mein Mann und ich zu disem Stadium gekommen sind, hat es auch 10 Jahre gedauert. Ja, da kannst du jetzt verzweifeln oder aus meinen Fehlern lernen ; ) Es reicht, wenn ich sie gemacht habe, sei Nutznießerin : D

Aber mal ehrlich: Nein, nein und nochmals nein: Du bist nicht für seine Launen verantwortlich.
So unromantisch das klingt: Vereinfacht gesagt ist es das beste, im Kopf zu behalten: x,y,z sind meine Aufgaben, sind mein Leben und a,b,c ist dein Päckchen. Wenn du ihm etwas abnimmst, ist das dein guter Wille, du tust ihm einen Gefallen, aber es ist nicht deine verdammte Verantwortung.

Ganz ganz ehrlich: Stell dir folgende Situation vor: dein Partner soll beruflich ein Projekt leiten, sagen wir... eine Ketchup-Werbung erstellen.
1. Er hat das Fachwissen, also ist es sein Ding (der Bezug zum Thema: Er kennt sich am besten mit sich aus, kann sich also am besten selbst helfen)
2. Du kannst ihm Ideen geben (eine rothaarige Frau würde sich gut machen), aber weil er der Spezi ist, ist er verantwortlich dafür, ob er diesen Rotschopf integriert.
3. Das Wichtigste: Wenn sein Chef ihn anschließend auslacht, darf dein Partner dich nicht dafür anschnauzen, denn als Laie warst du nicht im Stande, ihm mehr als Denkanregungen und nicht fertige Konzepte zu geben!

Natürlich haben wir alle Einfluss aufeinander. Ich beeinflusse die Frau an der Bushalte mit meinem Lächeln. Sie hat gute Laune und ist in der Arbeit produktiver. Oder sie denkt sich: Was grinst diese Idiotin da, wenn es mir sowieso schon kacke geht?
Kann ich das beeinflussen? Nö.
Sollte ich nicht mehr lächeln? Nö. Ich habe die Überzeugung, etwas Gutes getan zu haben und bin nicht dafür verantwortlich, was die Frau daraus macht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst deinem Freund Angebote: Zuwendung etc.
Wenn seine einzige Antwort KACKE ist, steh darüber. Du hast es gut gewollt.
Du bist du. Er nimmt dich ganz oder gar nicht (bzw. muss dir eine sinnvolle Begründung geben, wenn du etwas ändern sollst. KACKE oder DU BIST SCHULD ist kein Statement. Das ist nur HALLO KOTZKÜBEL).
Fazit 2: Es geht nicht darum, dass du die Nase rümpfen und dich beleidigt trennen sollst. Du stehst tatsächlich darüber. Manipulative Aussagen gehen da rein und dort raus bei dir. Das sind keine Argumente.
Du wartest auf Argumente. Wenn die nicht kommen, lässt du dich auf keine Diskussion ein.
Es ermüdet dich nur, wenn er HUGUBUGU schreit und du ernsthaft versuchst HUGUBUGU zu widerlegen.
DU BIST SCHULD ersetzt du mit HUGUBUGU und wartest, bis etwas Sinnvolles kommt.

Entschuldige, wenn ich manchmal hart klinge. Nach so vielen Jahren Nahkampf, weißt : DDDDD

18.10.2018 17:27 • x 1 #22


Meret

Meret


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P.S.: Nur noch als Bezug zu ,Ich hasse und ich liebe ihn.

Da sind wir wieder bei der geliebten Person, die unweigerlich mit ihrem Bruder zusammen auftritt.
Was machst du? Du kannst sie nicht trennen.
Den Herbert liebst du, den Karl kannst du nicht ausstehen. Also nimmst du Karl so gut wie möglich nicht ernst, sonst fängst du noch an, Herbert zu hassen. Denn Karl redet Stuss. Wie kann man so einen Kasper ernst nehmen?

18.10.2018 17:34 • x 1 #23


Liiiiam

Liiiiam

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Danke Meret, das hast du wunderbar geschrieben.

Sollte es dazu kommen werde ich versuchen die Tipps umzusetzen. Momentan entwickelt es es glaub ich eher in die Richtung das wir uns von einander lösen.

Und mit diesem Gefühl sitze ich schon wieder fast mit Tränen in den Augen in "unserer" Wohnung und denke mir, Liiiiam was stimmt nicht mit dir? Auf der eine Seite bin ich super erleichtert nicht mehr für alles verantwortlich zu sein die letzten 2 Tage würde am liebsten raus gehen die Welt umarmen, auf der anderen Seite vermisse ich ihn so sehr und zieh mir dir Decke übern Kopf.

...

18.10.2018 17:38 • #24


Meret

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Und P.S. 2:
Wenn du dich für seine Launen verantwortlich fühlst, hasst du ihn doppelt: Denn er wertschätzt dich nicht und das kränkt dich und du fühlst dich wie eine Dumpfbacke, die nicht im Stande ist zu helfen.

Distanz fördert die Liebe hier kurioserweise.

18.10.2018 17:44 • #25


Liiiiam

Liiiiam

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Im Bezug auf P.S. 2:

Distanz tut vorallem mir sehr gut. Er merkst in dieser Zeit oft das ich ihm fehle. Das Problem ist, sobald wir dann wieder näher zusammen rücken, will er mich garnicht mehr los lassen. Er klammert quasi an mir was mir dann wieder zuviel ist. Und auch wenn er das vielleicht nicht so meins aber des do länger wir aufeinander sitzen um so mehr wird er zum "A." und macht mich für alles verantwortlich.

18.10.2018 17:48 • x 1 #26


Meret

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Aber klar ist das so, Liiiam! Das ist gut so! Ich beglückwünsche dich, dass du dich nicht zurückziehst und alles in dich hineinfrisst, sondern ein Teil von dir die Welt umarmen will! Das ist genial! Das ist Optimismus.

Und auf der anderen Seite habt ihr tolle Sachen erlebt und es wäre ja dumm, einen Menschen als NUR doof oder NUR genial abzustempeln. Das ist nicht die Realität.
Und dann sind da auch noch die Hormone, die uns zu Kasperles machen und eine rosarote Brille aufziehen lassen.

Liiiam, gib dich nicht auf! Das ist das wichtigste. Du kannst für andere funktionieren, wenn es dir gut geht und du zu dir stehst. Das Bild legt es schon nahe: Wenn du dich für andere verbiegst, kannst du nicht gerade und stabil stehen und hast nur Rückenschmerzen statt eine tolle Person zu sein, die lieben kann, helfen kann...

18.10.2018 17:53 • #27


Meret

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Klammert?
Bist du nicht zufällig mit MEINEM Mann zusammen?

18.10.2018 17:55 • #28


Liiiiam

Liiiiam

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Wer weiß Meret, vielleicht bin ich die Affäre deines Mannes.

Ich bin eigentlich ein extrem lebens froher Mensch und liebe es zu leben, aber in der Zeit seit ich meinen Partner kenne habe ich mich verändert.

Was vor 4 monaten auch der Grund für unsere Trennung war. Aber jetzt bin ich wieder am Anfang..

Ich schau einfach was sich die Tage jetzt ergibt denke ich. Habe momentan auch einfach zuviel Zeit drüber nachzudenken glaube ich....

18.10.2018 18:02 • #29


Meret

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Ja, das ist eine eindeutige Warnglocke, wenn du dich beginnst ins Negative zu verändern. Umso mehr solltest du darauf pochen, wer du wirklich bist.

Ich drücke dir fest die Daumen dafür!

18.10.2018 18:08 • x 1 #30




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