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Das innere Kind beruhigen

Kennt Ihr das innere Kind in euch?
Bei mir ist es manchmal angegriffen, beleidigt und etwas wütend.
Es gib auch Momente wo das innere Kind Freude und Spaß empfindet.

Am Wochenende hatte ich ein Erlebnis, wo mein "inneres Kind" frech und ein wenig sarkastisch geworden ist
Irgendwie wurden bei mir bestimmte Punkte "getriggert"
Ich war mit meinem Mann im Wald eine Runde laufen und dort haben wir eine Gruppe von ca. 10 älteren Menschen getroffen, die wahrscheinlich von ausserhalb kamen.
Wir haben freundlich gegrüßt, es wurde zurück gegrüßt.
Nach ca. 1/2 Stunde Training und Ende unserer Laufrunde trafen wir diese Gruppe bei unserem Startpunkt wieder.
Mir ist aufgefallen, dass diese Gruppe die ganze Zeit auf uns gestarrt hat und uns beobachtet hat, während wir unser Equipment in unser Auto gepackt haben.
Das war mir irgendwie unangenehm und hat mir nicht gefallen.
Dann konnten wir jedes Wort von dieser Gruppe verstehen, z. B. Sätze wie: "Das war aber eine kleine Runde und die waren schnell fertig, die haben wir doch gerade erst im Wald getroffen, die sind aber nicht lange gelaufen, sind die nur im Kreis gelaufen und Blablabla"
Mein Mann hat diese Bemerkungen auch bemerkt.
Ich bin dann bis zur Hälfte auf diese Gruppe zugegangen und haben in meinen Taschen gekramt und so getan, als ob ich etwas suche Dann sagte ich zu dieser Gruppe: "Oh, Mensch, wollten sie gern ein Autogramm? Leider habe ich heute keines dabei, aber nächstes Mal bringe ich ihnen gern eins mit!"
Die Blicke der Gruppe waren eigentlich ein Foto wert! Es war ziemlich lustig. Es kamen dann auch keine Sätze mehr, sondern nur "irritierte Blicke"
Mein Mann hat auch geschmunzelt.

Als wir an den Personen vorbei gefahren sind, habe ich aus dem Auto noch mal gewunken.
Habt ihr solche Situationen schon mal erlebt?
Wie geht ihr damit um?
Zu meinen Gedanken/Gefühlen in dieser Situation:
Ich möchte im Wald gern in Ruhe mit meinem Mann laufen/walken ohne Bemerkungen/Bewertungen von anderen. Darum machen wir Sport in der Natur, um Ruhe zu haben. Natürlich können wir anderen Mitmenschen nicht verbieten, sich auch an solchen Orten aufzuhalten.
Bisher habe ich schon lange nicht mehr so eine Situation erlebt.
Mich nerven solche Kommentare und in meinen Augen "Bewertungen", wenn ich für mich sein möchte und Ruhe haben möchte.
Mein innerliches Kind ist dann etwas angegriffen.
Ich glaube, wenn ich nichts zurück gesagt hätte, wäre es mir nicht besser gegangen.
Eine gewisse Portion Sarkasmus ist ein Teil von mir mir

Wie seht ihr die Geschichte?
Ich freue mich über eure Meinungen

13.05.2019 08:12 • x 8 #1


Flocon_de_Neige
Hallo Dreamcatcher,

für mein Befinden hast du die Situation perfekt gemeistert.

Ich kenne genau solche Situationen auch. Und es bedarf schon einer gehörigen Portion Selbstbeherrschung, um die Situation so zu lösen.

Denn ich kenn es von mir auch anders, dann, wenn ich nicht die Kraft habe. Wenn ich wirklich bös, verärgert und aggressiv reagier. Ich vergesse dann die Welt um mich herum, was die Leute denken könnten, und schimpfe und kann mich da wirklich reinsteigern.

Du hast alles richtig gemacht.

LG

13.05.2019 09:47 • x 6 #2


Hallo Flocon,
Danke Dir
Solche Situationen kenne ich aus meiner Jugend. Wahrscheinlich hat mich genau diese Situation auch ein wenig an die Vergangenheit erinnert. Nur ich lebe ja jetzt.
Zum Glück habe ich genug Humor um mit solchen Dingen umzugehen.

Seelisch geht es bei mir wieder aufwärts, daher kann ich mich gut behaupten. Es hängt auch von der Tagesform ab.

Aber in schlechteren Zeiten hätte ich auch anders reagiert.

Als Teenager war ich oft aggressiv.
Wenn mich jemand provoziert hat, habe ich geschubst oder geschlagen.
Später habe ich gelernt, das Gewalt keine Lösung ist
Und um euch zu beruhigen, meine "Prügelattacken" sind 30 Jahre her und natürlich habe ich aus meiner Vergangenheit gelernt

Liebe Grüße
dreamcatcher

13.05.2019 10:05 • x 5 #3


Hallo Dreamcatcher,

ich finde auch, dass Du super reagiert hast! Sehr mutig und super mit Humor gelöst, ich finde das toll, denn so hast Du den Leuten den Spiegel vorgehalten.
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass Du - vor allem in der Natur - auf solche Erlebnisse verzichten kannst, mir geht es ganz genau so. Ich will dort friedlich zur Ruhe kommen und Kraft tanken und nicht von solchen - sorry - Spinnern, die ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe auf so eine Weise ausagieren müssen, geärgert werden.
Ich habe für mich noch keine Lösung gefunden, wie ich mich vor diesem Ärger schützen kann. Wenn ich in Frieden sein möchte, muss ich meistens zu hause bleiben.
Aber es ist sehr gut, dass Du Dein inneres Kind vor Augen hast, wie es sich fühlt, wie es reagiert. Das ist sehr bewusst und so fühlt es sich gewertschätzt

Liebe Grüße

13.05.2019 10:12 • x 5 #4


Flocon_de_Neige
Zitat von Dreamcatcher:
Als Teenager war ich oft aggressiv.


Bin kein Teenager mehr, "leide" aber an Borderline. Vielleicht deshalb. Jedoch meinte ich mit aggressiv nicht, daß ich schuppse oder andere schlage. Meine Wortwahl ist dann nur nicht die Beste. Definitiv ist es, sarkastisch verpackt, wesentlich "freundlicher". Ich habe nur nicht immer die Kraft dazu. Und auch wenn ich es schaffe, es so zu verpacken, wie Du es getan hast, so brodelt es oft in mir weiter.

Ich weiß auch nicht, was manche Leute (in Deinem Fall dieser Rentnerverein da) sich denken - oder überhaupt nicht denken.

Dann frag ich mich, haben diese Menschen keine eigenen Sorgen und Probleme, sich um andere "kümmern" zu müssen. Ich finde es, vorsichtig ausgedrückt, sehr arm.

Richtige Reaktion wäre auch, einfach ignorieren. Alles andere ist verschwendete Energie. Aber ich bin da auch mit Dir, Dreamcatcher. Der Drang, es rauslassen zu müssen - es den betreffenden Personen mitzuteilen, was man von Ihnen hält, kann etwas Befreiendes haben.

LG

13.05.2019 10:23 • x 4 #5


Jedi
Hallo Dreamcatcher !

Zitat von Dreamcatcher:
Ich glaube, wenn ich nichts zurück gesagt hätte, wäre es mir nicht besser gegangen.

ich habe selbst schon einmal, so einen ähnlichen situation erlebt u. habe da gar nicht drauf reagiert.

ich würde gerne einmal fragen, was wäre passiert, hättest du gar nicht auf diese bemerkungen reagiert ?
was glaubst du, wie wäre es dir damit ergangen ?
Zitat von Dreamcatcher:
Mich nerven solche Kommentare und in meinen Augen "Bewertungen",

kann ich gut verstehen u. solche kommentare sind auch völlig überflüssig.
doch es gibt sie u. sie sind nicht wenige, die gerne über Andere sprechen, beurteilen, bewerten, sie in ihre schubladen stecken.
anstatt bei sich selbst zu bleiben, sich um ihre angelegeheiten zu kümmern.

darf ich dir noch eine weitere frage stellen, was nervt dich an solchen kommentaren ?
welches gefühl ist dann in dir am stärksten spürbar ?
Zitat von Dreamcatcher:
Mein innerliches Kind ist dann etwas angegriffen.

sind dir aus kindertagen solche oder ähnliche situationen bekannt ?
weshalb sich da bei deinem "inneren kind" dies gefühl, ich werde gerade angriffen wahrnehmbar wird.

es kann spannend sein, herauszufinden, warum uns die ein oder andere situation, so zu einem bestimmten verhalten, zu einer bestimmten reaktion veranlasst ?
was ist in uns noch spürbar u. wie beeinflusst die erfahrung dieses "inneren kind", mein denken, meine emotionen u. verhalten ?

wir haben immer eine entscheidung, entweder reagieren wir so oder so auf bestimmte ereignisse.
aber wieviel einfluss haben die gemachten erfahrungen unseres "inneren kind" noch, wenn wir schon Erwachsen sind.

ich finde, dass du einen sehr interessanten Thread eröffnet hast u. ich habe selbst die erfahrung, in der "inneren kind"- arbeit machen können, wie mächtig diese einst gemachten erfahrungen, dann noch später, als der Erwachsene für mich waren.

es gibt eine reihe von menschen, die mit dem "inneren kind" nichts anfangen können.
das innere kind steht für eine Metapher, aber da gäbe es einen anderen begriff, der auch benutzt werden kann u. auch benutzt wird,
"unser Erfahrungsgedächnis".

waren jetzt so meine persönlichen gedanken, die ich dir einmal hierlasse !

LG Jedi

13.05.2019 11:14 • x 6 #6


Zitat von Flocon_de_Neige:
Bin kein Teenager mehr, "leide" aber an Borderline. Vielleicht deshalb. Jedoch meinte ich mit aggressiv nicht, daß ich schuppse oder andere schlage.

@flocon:
Ich hoffe, du hast mich nicht missverstanden.
Ich habe in der Familie seitens meines Mannes jemanden, der Borderline hat.
Das ist nochmal eine andere Geschichte;-)
Aggressionen sind meiner Meinung nach in gesunder Form normal.
Ich schlucke in anderen Situationen Wut und Ärger runter.
Hier brauche ich mehr Ventile bzw. Umlenkungen, dass ich diese Gefühle ohne gefährliche Nebenwirkungen für andere ausleben kann.
Ich mache schon Musik und Sport und demnächst wieder autogenes Training.

Deswegen habe ich dieses extreme Beispiel von mir als Jugendliche genannt, da habe ich diese Wut ausgelebt und war nicht depressiv.

Angeblich sollen ja Aggressionen die sich anstauen irgendwann gegen sich selbst richten und unter anderen auch Depressionen auslösen.
Traumata aus der Kindheit und genetische Veranlagung spielen hier wahrscheinlich auch mit rein.
Daher möchte ich auch eine Therapie machen.
Ich erhoffe mir, einiges von meiner angestauten Wut und dem inneren Kind reflektieren zu können.
Liebe Flocon, dieser Teeanagervergleich war nicht böse gemeint

13.05.2019 13:38 • x 1 #7


Zitat von Jedi:
es kann spannend sein, herauszufinden, warum uns die ein oder andere situation, so zu einem bestimmten verhalten, zu einer bestimmten reaktion veranlasst ?
was ist in uns noch spürbar u. wie beeinflusst die erfahrung dieses "inneren kind", mein denken, meine emotionen u. verhalten ?

@jedi:
Ja, das ist wahr.
Hier möchte ich auch näher ran.
Das werde ich in der Therapie ansprechen.
Ich bleibe am Ball, Danke dir Jedi

13.05.2019 13:43 • x 3 #8


Flocon_de_Neige
Zitat von Dreamcatcher:
Ich hoffe, du hast mich nicht missverstanden.


Ich denke / hoffe, nicht. Dieses Aggressions-Ding bezog sich auf Deine Jugend. So hab ich das verstanden.

Bei mir ist es noch da. Manchmal denk ich, stärker als in meiner Jugend. Das brauch alledings Auslöser. Ich kann einige Situationen für mich nicht einfach lösen. Gerade was Menschen und Rückzugsmöglichkeiten betrifft. Das fühlt sich manchmal an, wie ein Amok-Lauf (verbal).


Zitat von Dreamcatcher:
Aggressionen sind meiner Meinung nach in gesunder Form normal.


In gesunder Form, ja. Aber was ist "gesund"?

Wenn ich diese "Anwandlungen" bekomm, ist es nicht normal, so zu reagieren. Nicht öffentlich, wo man sich in der Regel benimmt. Ich kenn da aber nichts, das ist wie ein Blackout.


Zitat von Dreamcatcher:
Angeblich sollen ja Aggressionen die sich anstauen irgendwann gegen sich selbst richten und unter anderen auch Depressionen auslösen.


Das ist leider so, ja. Selbsthass und die eigentliche Selbstzerstörung darin. Man richtet irgendwann die Aggression und Wut gegen sich selbst, weil man am Ende so reagiert und so fühlt.

Ob sie Depressionen auslösen, kann ich so nicht sagen, da ich mit diesen lebe. Ich würde fast sagen, daß sich nach einer Aggesssions-Phase gegen sich selbst eine Art Erleichterung einstellt, kurz nur, eine Leere, aber wohltuend von all dem Kopf-Chaos sonst.

13.05.2019 14:14 • x 3 #9


Zitat von Flocon_de_Neige:
In gesunder Form, ja. Aber was ist "gesund"?

Wenn ich diese "Anwandlungen" bekomm, ist es nicht normal, so zu reagieren. Nicht öffentlich, wo man sich in der Regel benimmt. Ich kenn da aber nichts, das ist wie ei

Ok, das weiß ich natürlich nicht.
Wer oder wie wird so ein Maßstab festgelegt?
Liebe Flocon, ich finde es super, wie offen Du mit dem Thema umgehst.
Ich versuche mich oft in Menschen reinzuversetzen, damit ich sie verstehen kann.
Die Geschichte meiner Angehörigen mit Borderline kenne ich.
Da ist quasi wahrscheinlich schon vor der Geburt ein Grundstein für Borderline gelegt worden.
Die Forschung für solche Persönlichkeits Störungen geht wissenschaftlich nur schleppend voran:-(
Diese Krankheit ist ja noch relativ jung.
Die Betroffene erzählt eben auch oft von Aggressionen und das sie teilweise in einer Parallwelt lebt.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Sie ist auch Berufsunfähig dadurch geworden.
Trotzdem geht sie ihren Weg und ich habe sie lieb.
Sie ist ein wertvoller Mensch.
Letztes Jahr habe ich sie auch zu verschiedenen Sprechstunden begleitet.
Leider wird es Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht leicht gemacht, weder in der Berufswelt oder bei Behörden und bei medizinischen Einrichtungen.
Das finde ich ungerecht.

13.05.2019 15:46 • x 5 #10


Flocon_de_Neige
Zitat von Dreamcatcher:
Liebe Flocon, ich finde es super, wie offen Du mit dem Thema umgehst.


Ich sehe das hier als eine Art "geschützten Rahmen" oder geschützten Raum. Man ist unter "Seinesgleichen", wenn auch die Krankheitsbilder unterschiedlich sind. Jedenfalls ist das Verständnis hier ein ganz anderes.

In der "Welt da draußen" sieht das alles ganz anders aus. Ich bin still geworden. Jeder Tag ist ein Überlebenskampf. Zuviel Unverständnis. Oft fühl ich mich noch als Hypochonder, gemacht durch meine Außenwelt. Mein Arzt sagte mal, ich muß die Krankheit akzeptieren, annehmen. Ich bin nicht die Einzigste, der es so geht. Es ist schwer in einer Welt voller Intoleranz, gerade, was diese Thematik angeht.

13.05.2019 16:02 • x 4 #11


Frederick1
liebe Dreamcatcher,

da hast du echt voll gut reagiert. Manche Dinge kann man nur mit Humor oder sarkastisch ertragen.

Heute hätte ich auch so reagiert. Weil ich heute wieder mehr Selbstvertrauen habe. Aber früher.

Nein, gänzlich unabhängig machen werden wir von dem was andere Menschen über uns äußern, oder was sie von uns halten vermutlich nie. Denn wir sind alle soziale menschliche Wesen. Deshalb ist es für uns schon wichtig zu erfahren, was andere an uns wahr nehmen. Aber wenn ich mit einem Finger negativ, lächerlich auf andere Menschen schaue, dann zeigen vier Finger auf mich zurück.

Aber wie viele Stunden , wie viele Nächte, wie viele Gespräche, wie viele Gedanken sind bei mir auch schon gekreist, was die oder der andere gedacht hat, nicht gesagt, bemerkt, zwischen den Zeilen angedeutet hat.

Wie viel Unsicherheit, Unfreiheit, manche Annahmen die sich aus Reden oder Gerede anderer Menschen entwickeln.

Oh, das kann uns schon mal bitter machen, die Abhängigkeit vom Urteil anderer Menschen.

Und in der Tat, die Angst vor dem Urteil anderer Menschen hat mein Leben schon negativ beeinflusst. Was Tratsch und Klatsch so alles anstellen können. Weil wenn du dich davon abhängig machst, nicht ein JA zu dir selbst hast, kein Selbstvertrauen fühlst, gerade unzufrieden mit deinem Leben bist, meine Unzufriedenheit über mein Leben auf andere Menschen lenke, mein Leben nicht mehr annehmen und genießen kann.

Aber du hast da richtig reagiert,

diese Menschen, die sich da ein Urteil angemaßt haben, die kennen dich doch gar nicht.Manche Menschen müssen andere Menschen bewerten, um sich ihrer eigenen Widersprüchlichkeit nicht stellen müssen.

Und du liebe Dreamcatcher hast das einfach erkannt, weil du tiefer siehst.


viele liebe Grüße an dich,

Frederick

13.05.2019 16:34 • x 5 #12


Zitat von Frederick1:
Aber wenn ich mit einem Finger negativ, lächerlich auf andere Menschen schaue, dann zeigen vier Finger auf mich zurück.

Ja, Frederick, den Spruch kannte ich noch gar nicht
Der ist sehr gut.
Schön, dass du heute auch mehr Selbstvertrauen gewonnen hast!
Wir sind wer wir sind und dass ist gut so:-)
Manche Menschen versuchen auch von ihren Problemen abzulenken, dann schaut man natürlich lieber bei anderen. Ist ja sonst langweilig.
Einen Spruch habe ich auch noch: Solange noch über einen geredet wird, ist man noch interessant.
Also, kann ich es auch positiv sehen!
LG und noch einen schönen Abend
Dreamcatcher

13.05.2019 19:24 • x 4 #13


Zitat von Flocon_de_Neige:
Es ist schwer in einer Welt voller Intoleranz, gerade, was diese Thematik angeht.

Liebe Flocon,
das stimmt leider:-(
Schön, dass du dich hier öffnen kannst. Du darfst hier so sein wie du bist.
Allein durch deine Beiträge erreichst du viel, auch für dich und uns alle hier!
Deswegen freue ich mich, dass du hier bist.
Fühle dich gedrückt

13.05.2019 19:29 • x 5 #14


Resi
Zitat von Jedi:

es gibt eine reihe von menschen, die mit dem "inneren kind" nichts anfangen können.

LG Jedi

Ich gehörte dazu, ich glaube, es hat bald Jahrzehnte gedauert, bis es soweit war und jetzt ist es mein liebstes "Hobby", ich beschäftige mich ganz viel damit und habe endlich Mitgefühl, oder- um ein ganz altmodisches Wort zu bemühen- Barmherzigkeit mit mir.
Ich hab mich getrieben und angetrieben bis zur Erschöpfung, gnadenlos.
Und vielleicht ist das ja auch ein Weg, andere anders sein zu lassen, wenn ich ich sein darf, der "Richter" in mir verstummt immer mehr.

Die kleien Resi in mir darf so ziemlich alles.
Sie muß es nicht immer sofort tun, aber sie darf es spüren und wünschen, und das ist schon mal viel wert.

Ich mache mir nicht so viel draus, wenn andere über mich reden- das tut man sowieso,
Aber ich werde fuchsteufelswild, wenn man Dinge über mich oder Menschen, die mir lieb und teuer sind, verbreitet, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Die Kleine in mir fühlt sich verletzt, ohnmächtig, und die Erwachsene legt die Rüstung an, da würde ich gerne noch etwas gelassener werden.

14.05.2019 07:31 • x 6 #15




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