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Burnout des Partners - er ist ins Hotel gezogen

Sensibler76

Erst wenn man alles verloren hat, weiss man zu schätzen, was da war.

18.03.2019 11:00 • #31


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Resi

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Zitat von Frederick1:
l.
Aber es lohnt sich trotzdem immer wieder, das Risiko der Liebe einzugehen.

Wie schön du das ausgedrückt hast
(Ich wage es seit langer Zeit nicht mehr).

Kerstin, alles Gute für euch, entweder mit- oder ohne einander.

Ja, Sensibler, man weiß es wirklich erst, wenn es manchmal zu spät ist, das kann ich absolut bestätigen.

18.03.2019 11:10 • x 1 #32


Wallis

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Zitat von Sensibler76:
Nein ich habe sie zu heftig weggestoßen. Sie hat auch jemand anderen.

Versuch macht klug!

Darf ich fragen, inwiefern du sie "zu heftig weggestossen " hast, wie hat sich das geäussert?

Und was hätte sie nun zu erwarten, was hast du geändert, was würde sie nun erwarten?

18.03.2019 11:12 • #33


Sensibler76

Zitat von Wallis:
Versuch macht klug!

Darf ich fragen, inwiefern du sie "zu heftig weggestossen " hast, wie hat sich das geäussert?

Und was hätte sie nun zu erwarten, was hast du geändert, was würde sie nun erwarten?


Ich habe Zeichen gesehen, ein Auserwählter zu sein. Ich habe ihr gesagt, sie ist bei mir nicht mehr sicher. Als sie zurück wollte, sagte ich ihr, ich habe schon jemand anderes. Das war vor einem halben Jahr. Jetzt sortiere ich die Trümmer meines Lebens.

18.03.2019 11:32 • #34


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Jedi

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Zitat von Sensibler76:
Jetzt sortiere ich die Trümmer meines Lebens.

es ist sicherlich richtig, dass du angefangen hast, deine trümmer zu sortieren.
dabei auch einwenig auf das geschehene rückblick zu halten.

nur würde ich dir wünschen, dass du, was geschehen ist, dann auch loslassen kannst, in dem sortieren nicht stecken bleibst.
versuche dich, soweit es dir möglich ist, wieder zu öffenen, platz zu machen für Neues, villt. auch für einen neuen Menschen.

LG Jedi

18.03.2019 12:21 • x 1 #35


Wallis

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Zitat von Sensibler76:

Ich habe Zeichen gesehen, ein Auserwählter zu sein. Ich habe ihr gesagt, sie ist bei mir nicht mehr sicher. Als sie zurück wollte, sagte ich ihr, ich habe schon jemand anderes. Das war vor einem halben Jahr. Jetzt sortiere ich die Trümmer meines Lebens.

Entschuldigung, aber ich kann dir nichr ganz folgen.
Du hast Zeichen gesehen, ein auserwählter zu sein? und sie sei nicht mehr sicher bei dir?
Das klingt für mich nicht wirklich nach Burnout, sondern nach etwas anderem, oder?

18.03.2019 12:29 • x 2 #36


Sensibler76

Der Chefarzt in der Klinik meinte es war eine Psychose mit schizoiden Elementen. Ist dann aber wieder weg gegangen, ich kann mich davon distanzieren. Es hat nur sehr viel zerstört.

18.03.2019 12:33 • x 1 #37


Wallis

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Zitat von Sensibler76:
Der Chefarzt in der Klinik meinte es war eine Psychose mit schizoiden Elementen. Ist dann aber wieder weg gegangen, ich kann mich davon distanzieren. Es hat nur sehr viel zerstört.

Das tut mir sehr leid, jedoch sind wir hier im Bereich Burnout und daher sind deine Psychose Erfahrungen für uns Angehörige oder selber vom Burnout Betroffene dann eher vewirrend als nützlich. Nicht böse sein, aber vielleicht postest du deine Erfahrungen besser im Bereich Psychose.

18.03.2019 13:19 • #38


Sensibler76

Ich glaube, durch ein burnout wurde die psychose verursacht.

18.03.2019 13:47 • #39


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Resi

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Das kann ich mir auch durchaus vorstellen, Sensibler.

18.03.2019 13:54 • x 1 #40


Wallis

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Zitat von Sensibler76:
Ich glaube, durch ein burnout wurde die psychose verursacht.

hat dir das ein Arzt bestätigt?
Psychosen haben meines Wissens nach andere Ursachen, gehen aber oftmals ein mit Depressionen bzw die sind dann die Folgerescheinunge.

18.03.2019 15:22 • #41


Sensibler76

Zitat von Wallis:
hat dir das ein Arzt bestätigt?
Psychosen haben meines Wissens nach andere Ursachen, gehen aber oftmals ein mit Depressionen bzw die sind dann die Folgerescheinunge.


Ja der Arzt aus der Klinik und die Psychologin, bei der ich jetzt bin, haben beide bestätigt, dass ich in der Vergangenheit durch Jobwechsel wegen unangenehmer Erfahrungen einige Traumata erlebt habe. Dann wurde mein Leben immer schwerer zu ertragen und ich habe nach Wegen gesucht, mein Leben zu erklären. Dann habe ich aus Autonummernschildern und Songtexten nach Hinweisen gesucht, was ich als nächstes tun soll. So hat es sich manifestiert. Ich wusste einfach nicht weiter. Vorher War ich vermutlich schon depressiv und danach wurde es ganz schlimm.

18.03.2019 15:36 • #42


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maya60

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@Sensibler76 , eine psychotische Wahnepisode ist wirklich etwas ganz anderes als BO und diese Zerstörung deiner Beziehung konntest du auch gar nicht vermeiden. Ich hoffe, du bist in guter regelmäßiger ärztlicher Behandlung, die solchen Wahnepisoden vorbeugt und so dass du Anzeichen und Auslöser bearbeitest, vor allem aber, wo Selbsthilfe einfach nicht mehr reicht, da du in einer solchen Episode aus der Realität gehst!

Was mir aber an deinem Beispiel noch hier zum Thema dieses Threads einfällt, Kerstin: Auch beim absoluten Rückzug vom Ehepartner beim BO ist es mir beim ersten Mal so ergangen, dass mich all diese erschreckende Starre und Gefühllosigkeit in mir neben allen weiteren Krankheitsängsten mitgerissen haben, ich kannte mich gar nicht mehr aus und reagierte nur.

Beim zweiten Mal ist das dann schon anders, aber auch nicht gut durchhaltbar, weil ich dann total reduziert nur noch war.

Das ist auch eine Art Tunnelblick außerhalb der Realität, wenn das Bewusstsein auch nicht verloren geht.

Es ist nicht so wie bei einer schweren Krankheit, wo die Nähe und Unterstützung des Ehepartners alles "leichter" macht im Sinne des geteilten Leides und des Nichtalleineseins.

Sondern alles ist zuviel und quält und wird als zuviel Verpflichtung gefühlt. Das ist ein zerstörerisches Krankheitssymptom.

Noch heute brauche ich viel mehr Rückzug als früher, denn ich gehöre zu denen, die die Folgen des BO nie wieder ganz los wurden, wenn es auch viel besser wurde.

18.03.2019 16:03 • x 3 #43


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Nickse

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Schönen Nachmittag

darf ich euch dazu auch Fragen stellen?

Zitat von Sensibler76:
Ich glaube, durch ein burnout wurde die psychose verursacht.


Wie lange hast du diese Empfindungen denn gehabt?

Zitat von maya60:
Auch beim absoluten Rückzug vom Ehepartner beim BO ist es mir beim ersten Mal so ergangen, dass mich all diese erschreckende Starre und Gefühllosigkeit in mir neben allen weiteren Krankheitsängsten mitgerissen haben, ich kannte mich gar nicht mehr aus und reagierte nur.


Und du Maya? Wie lange warst du im absoluten Rückzugsmodus?

lg Nickse

18.03.2019 18:05 • #44


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maya60

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Nickse, das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil wir uns nie getrennt haben. Und weil in unserer wie in allen langjährigen Beziehungen auch Entwicklungskrisen dazugehörten, die normal sind wie die, älter und anders zu werden oder die, dass Liebe sich verändert, wenn der Rausch des Verliebtseins vorbei ist und wenn zu wenig Zeit für die Partnerschaft da ist jahrelang neben Beruf und Familie.

Aber der BO-bedingte Rückzug begann wohl, als ich merkte, dass ich zu ausgebrannt war nach Jahrzehnten, um mich mit meiner Begeisterungsfähigkeit für irgend ein neues Projekt aus meinem Zusammenbruch und meiner Depression herauszuschießen.
Nun brauchte es Medikamente und Psychotherapie sowieso wie immer in Erschöpfungsdepressions-Zusammenbrüchen.

Dadurch lernte ich zum ersten Mal die innere Erstarrung und Gefühlstaubheit, die sich immer mehr ausbreiteten, kennen. Und als ich nach einigen Jahren merkte, dass die Medikamente und Psychotherapien nur eine sehr schwankende Basis boten und die Freude aus meinem Leben verschwand, da konnte ich gar nichts mehr geben in der Ehe, ich wollte auch nicht mehr.

Ich besann mich auf die "Selbstmedikationen" meiner Jugendzeit, Partymachen, Flirt, Nikotin und Alk. und da unser Sohn aus dem Gröbsten raus war und wir Eltern uns abwechselten in seiner Betreuung, ging ich dann ab und zu und regelmäßiger Partymachen ohne meinen Mann. Dazu brauchte ich keine Extrakraft, es war eher ein sich Austoben! Und Flirts beleben auch. Nicht so arg, dass ich meinen Mann mit einem anderen betrog, aber auf jeden Fall grenzwertig.

Auch eine zerstörerische und selbstzerstörerische Scheinlösung.

Und als es dann natürlich immer mehr Streit zwischen uns gab, da begann ich, die immer viel redete, daheim, außer mit unserem Sohn, zu schweigen, ganz untypisch für mich, völlig, aber ich entschied mich dazu, da ich merkte, dass Worte immer mehr zu Waffen wurden und das wollte ich stoppen.

Das war dann der absolute Rückzug und der dauerte einige Jahre, bis ich endlich mit den richtigen Diagnosen und Behandlungen und Selbstreflexionen mein Partydasein beendete. Aber das Schweigen und der Rückzug in die Stille in meine Dachlaube blieb.

Mein Mann und ich haben das alles beredet, verstanden, geklärt, aber so wie früher wird es nie mehr, dazu sind wir beide zu "alt", kraftlos und zu verändert.

Der absolute Rückzug dauerte also in der Rückschau einige Jahre, 5 Jahre bestimmt und danach ganz langsames Auftauen der Eismauer zwischen uns.

18.03.2019 19:14 • x 4 #45


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Nickse

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Hallo Maya,

danke für deine Erklärungen!

Zitat von maya60:
Und als ich nach einigen Jahren merkte, dass die Medikamente und Psychotherapien nur eine sehr schwankende Basis boten und die Freude aus meinem Leben verschwand, da konnte ich gar nichts mehr geben in der Ehe, ich wollte auch nicht mehr.


Da verstehe ich dich nicht? Die Gefühle sind doch schon lange vorher weg (überdeckt) - also vor Zusammenbruch oder der akuten Phase?
Du beziehst dich hier nicht ausschließlich auf dein BO (mitsamt seinen vielfältigen Erscheinungen)?

Zitat von maya60:
Das war dann der absolute Rückzug und der dauerte einige Jahre, bis ich endlich mit den richtigen Diagnosen und Behandlungen und Selbstreflexionen mein Partydasein beendete. Aber das Schweigen und der Rückzug in die Stille in meine Dachlaube blieb.


Das hat aber wahrscheinlich auch zum Teil mit den von dir erwähnten "Entwicklungskrisen" zu tun?

Zitat von maya60:
dazu sind wir beide zu "alt", kraftlos und zu verändert.


Das kann ich gut verstehen! Aber schlussendlich seid ihr auch heute noch Partner!
Und das ist eigentlich schön

18.03.2019 19:33 • x 1 #46


Frederick1

liebe Resi,

trotz allem finde ich es am Besten. immer wieder das Leben und die Liebe zu wählen. Aber wenn ich meine vielen Gedanken die mein Herz und meine Gefühle beschäftigen und bewegen, sehe, stelle ich fest, das ich noch viel zu wenig das Leben wähle.

Aber ich möchte doch wieder Leben, nicht nur vegetieren, dem Strom der negativen Gedanken entgegen schwimmen.

Den negativen Gedanken, Eifersucht, Neid, Groll, meine Gier, Streit, usw. Oft nehme ich es als selbstverständlich hin, obwohl es mich innerlich zerstören möchte.

Besser finde ich das Leben zu wählen, und da muss ich wachsam sein und aufpassen, auf die Gedanken die meine Gedanken und Gefühle beherrschen wollen.

Oft ist es uns nicht möglich das allein zu tun. Wir brauchen vielleicht auch einen einfühlenden, mitfühlenden Therapeuten, Menschen, Freunde usw.

Beides zusammen, meine eigene innere Anstrengung und Unterstützung durch andere Menschen, neue Hoffnung, das soll uns helfen, wieder das Leben zu wählen. Und das möchte ich dir auch von Herzen wünschen liebe Resi, das du wieder das Leben für dich leben darfst.


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick

18.03.2019 19:36 • x 3 #47


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maya60

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Hallo Nickse und Hallo Kerstin, denn ich würde hier in deinem Thema, Kerstin, nicht ellenlang über mich schreiben, wenn mein Handeln nicht auch eine, nur andere, typische Form der Beziehungszerstörung wäre im BO.

Ja, viele Menschen begeben sich ins Partymachen bis hin zum Fremdgehen und Neuverlieben sogar, wenn der Rausch der Verliebtheit in der Ehe ganz vorbei ist und der Ehealltag grau und eintönig erscheint, das gehört leider zu den ganz normalen Scheinlösungen in den Entwicklungskrisen einer Ehe, sehe ich genauso.
Und viele Menschen begeben sich ebenso ins Partymachen und ins Neuverlieben, wenn das Älterwerden die Begeisterungsfähigkeit und die Kraft schmälern, das passiert leider auch überall.

Aber obwohl auch unsere Ehe diese normalen Krisen durchlebt hätte ohne mein BO, wäre es sicherlich nicht zu meinem Partymachen gekommen, denn unsere Ehe war und ist sehr sehr stark. Wir haben 15 Jahre lang die gegenseitige Bezauberung und damit ein bisschen die Verlängerung der allerersten Verliebtheit aufrecht erhalten können. Schon das zeigt, dass unsere Ehe nicht sehr anfällig gewesen wäre. Dazu war ich einfach zu erfahren mit langjährigen Beziehungen, die ich vorher hatte und dazu war und bin ich lebenslang zu sehr in die Liebe verliebt.

Aber die zerstörerische emotionale Versteinerung des BO haut einfach als furchtbarer Schicksalsschlag Beziehungen kaputt, die gut und stabil und sicher waren wie auch die von dir, Kerstin! Das zu beschreiben, darum geht es mir hier!


Und nein, Nickse, diese emotionale Versteinerung, Vereisung, Erstarrung und Taubheit des BO kannte ich vorher noch nicht. Ich kannte Erschöpfungsdepressionen seit meiner Jugendzeit und ich hatte als Erwachsene jedes Jahrzehnt meinen depressiven Erschöpfungszusammenbruch mit schreienden Verzweifelungsgefühlen, mit Hoffnungslosigkeit, mit Schuldgefühlen, Selbstanklagen, Grübelkarussellen, all diesen typischen depressiven Höllenfeuergefühlen samt psychosomatischen Schmerzen, aber nie zuvor verlor ich meine Gefühle. Das war der Übergang vom Höllenfeuer ins Totenreich als Zombie, als lebende Tote sozusagen.

Bei mir haben die Erschöpfungsdepressionen ja die Dauerüberreizung meines ADHS als Ursache und die Diagnose ADHS bei Erwachsenenbekam ich ja erst mit fast 50 Jahren, vorher brannte sozusagen mein Lebenslicht immer an beiden Enden aus zwischen Dauerüberreizung und Erschöpfungsdepression.

Aber meine Hyperaktivität gab mir auch enorm viel Antrieb neben dem unerträglichen Überreizen und solange noch ein Quäntchen Kraft in mir war, gelang es ihr in ihrer Kreativität und Risikofreude wie gesagt, mich mit neuen spannenden Projektideen aus meinem Tief herauszubegeistern, was aber natürlich auch enorm auszehrend war.

Dann mit 50 Jahre hieß es eben von allen Kraftresorts meines Körpers wie beim Glücksspiel, das es ja auch immer irgendwo war: Nichts geht mehr.

Da steht jetzt dein Mann, Kerstin! Ich kenne dieses grausame Spiel nur zu gut!

18.03.2019 20:06 • x 1 #48


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maya60

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P.S.: Hallo Nickse, Hallo Kerstin, ja, es ist so schön, dass unsere Ehe und unsere Liebe diese harten Jahre überlebt haben und dass wir jetzt die Veränderungen haben, die nach gelungenen normalen Entwicklungskrisen ältere Ehen haben. Meine chronischen Krankheiten sind so stark gelindert, dass sie nicht mehr negativer ins Gewicht fallen in unserer Ehe als die ganz normalen unreflektierten Macken eines alternden Normalneurotikers, denn ich bin hoch reflektiert und lebe sehr bewusst achtsam.

Das bedeutet aber auch viel köstliches Neues in unserer Beziehung und noch mehr zu entdecken.

Aber jahrelang hätten wir nicht getrennter sein können als in unserem gemeinsamen Haus. Innerlich hatte ich mich getrennt, so ähnlich wie bei einer Arbeitshaltung einer inneren Kündigung.

Da war der Unterschied zwischen deinem Mann, Kerstin, und mir nur ein äußerlicher. Und doch bin ich nie bis zum letzten gegangen und habe ich meinen Mann nie betrogen, denn auch wenn ich keine Liebe für ihn mehr fühlte, wusste ich, dass unsere Beziehung zuvor viel zu kostbar war, um sie durch Krankheit mit Füßen zu treten.

Was ich tat, war schon schlimm genug, aber zu dem Zeitpunkt sah ich nur die Wahl zwischen Regen und Traufe und griff nach dem Scheinlösungs-Strohhalm, weil ich nichts anderes hatte.

Bei den folgenden BOs kannte ich mich dann aus und wiederholte nicht mehr dieselben Fehler.

18.03.2019 20:23 • x 2 #49


Sensibler76

Zitat von Nickse:
Wie lange hast du diese Empfindungen denn gehabt?

Etwa einen Monat. Danach habe ich festgestellt, dass es nichts mit der Realität zu tun hatte.

18.03.2019 22:04 • x 2 #50

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