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Bestehende Angststörung verschlechtert sich

Birdi

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Hallo,
ich hab mal wieder eine Frage und wie bei den Meisten kommen die, wenn es einem nicht besonders gut geht!
Ich habe schon sehr lange eine generalisierte Angststörung, aber seit 3 Monaten verschlechtert sie sich total. Bisher gab es in den letzten 10 Jahren immer mal Wochen in dnen es besser war oder die Angst ganz weg, und dann wieder Phasen in denen ich in die Angst abgerutscht bin und mich wieder rauskämpfen musste. Seit September ist es aber so, dass ich jeden Tag kämpfe mal mehr mal weniger und fast schon die Hoffnung verloren habe dass es auch mal wieder ganz weg ist! kennt das jemand auch?

18.12.2018 19:24 • #1


JuliaW

JuliaW

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Liebe Birdi,

ich freue mich, mal wieder von dir zu lesen und gleichzeitig ist der Anlass weniger erfreulich... Du fragst, ob jemand das kennt. Ich vermute, dass es bei mir nicht genauso ist wie bei Dir und gleichzeitig kenne ich das. Ich habe seit Anfang 2016 damit gelebt, dass die "Angst" die ganze Zeit da war. Es gab in den ersten zwei Jahren keine Minute ohne. Doch inzwischen kann ich immer besser loslassen und einzelne Auslöser habe ich schon komplett "neutralisiert". Deshalb würde ich Dir Mut machen wollen, nicht die Hoffnung zu verlieren, sondern weiterzumachen. Ich habe inzwischen Wege gefunden, um die Angst-Symptome immer besser in den Griff zu bekommen und das wünsche ich Dir auch sehr.

Ich kann verstehen, dass Du "kämpfst". Aus meinem eigenen Erleben heraus ist das genau das Gegenteil dessen, was hilfreich ist. So lange ich dagegen angekämpft habe, habe ich die Angst aufrecht erhalten. Loslassen ist für mich zum Schlüssel geworden. Das ist immer so schön leicht gesagt, ich weiß.

Es kann extrem frustrierend und beängstigend sein und es hat viele Tage, Wochen, Monate gegeben, in denen es keinen einzigen Lichtblick gab. Und wenn es wie bei Dir eher noch gefühlt schlimmer wird, dann kann einen das ganz schön zermürben. Ich bin durch eine sehr intensive Zeit gegangen, in der das "normale" Leben auf das minimalste Minimum reduziert war, doch irgendwie habe ich es geschafft, an dem Glauben festzuhalten, dass es wieder anders wird. Ich arbeite nach wie vor darauf hin, dass ich die Angst vollständig hinter mir lasse und ich bin überzeugt davon, dass ich das schaffe.

Was hast Du bisher ausprobiert? Hat irgendwas davon funktioniert, zumindest ein ganz kleines bisschen? Ich würde Dir gerade gerne das "rüberbeamen", was ich bisher gelernt habe, vielleicht wäre irgendwas dabei, was für Dich hilfreich wäre... Oft reicht ja ein kleiner Funken, um die Hoffnung wieder aufleben zu lassen. Und das wünsche ich Dir von ganzem Herzen, dass Du den findest.

Liebe Grüße,
Julia

18.12.2018 20:18 • x 1 #2


Pilsum

Pilsum

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Hallo Birdi,

wenn sich Deine Angst seit Monaten verstärkt, frage ich mich, was hat sich in der letzten Zeit so sehr verändert?
Gibt es neue existentielle Probleme? Fehlen Geld, die passende Arbeit, eine Wohnung oder sonst etwas, was
Dich stark belastet?
Zitat:
Seit September ist es aber so, dass ich jeden Tag kämpfe mal mehr mal weniger und fast schon die Hoffnung
verloren habe dass es auch mal wieder ganz weg ist!


Welche Vorstellung hast Du denn von Deiner Angst, also von Deinen Gefühlen?
Angst kann eigentlich nie ganz weg gehen. Du kannst sie aber so steuern, dass sie mal stärker ist und dann
auch mal wieder schwächer ist.

Wie sieht das denn aus, wenn Du gegen Deine Gefühle (Deine Angst) kämpfst?
Was fühlst Du dann? Kannst Du das beschreiben?

Viele Grüße

Bernhard

19.12.2018 00:31 • #3


Ellis

Ist Angst nicht ein Gefühl, das eher unbewusst ausgelöst wird also auf instinktiver Basis?
Kann man das willentlich beeinflussen, ob man Angst hat oder nicht?
Also ich kenne es so, dass man die Angst unterdrückt oder verdrängt, indem man sich auf etwas anderes konzentriert oder mit positiven Gedanken ablenkt.
Ist es das was du mit steuern meinst?
Vielleicht kann das funktionieren, aber manchmal ist die Angst auch zu übermächtig, und man schafft es nichtmehr, sie durch pure Willenskraft zu beeinflussen.
Es gibt aber auch viele Medikamente, die Angst beinahe komplett unterdrücken.
Aber vielleicht ist es besser sich der Angst zu stellen.
Oder versuchen die Ursachen herauszufinden, und diese beseitigen.

19.12.2018 01:32 • x 2 #4


Birdi


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Also zu Berhard:
Ich habe die Angststörung ja schon sehr lange, über 10 Jahre und in diesen Jahren habe ich es immer geschafft, "einfach" durch weitermachen, den normalen Alttag leben, Haushalt, Job......, also durch Ablenkung und Entspannungsübungen wieder für ein paar Wochen komplett aus der Angst herauzukommen. Also so paar Wochen komplett ohne Angstsymptome und dann wieder abgerutscht in die Angst so 2 3 Wochen gebraucht bis sie wurch oben genannte Methoden wieder draußen war. Ich habe ja vor nichts konkretem Angst, also ich weiß keinen speziellen Grund oder Situation vor der ich Angst habe. Es ist vielmehr so, dass ich für mich plötzlich körperliche Angstsymptome spüre und dann weiß ich bin wieder abgerutscht. An meiner Lebenssituation hat sich nichts geändert, sie ist auch echt gut, familiär und beruflich. Also zu den Gefühlen: Es ist als fehlt mir jegliche Sicherheit, ich habe nichts mehr in der Hand und ich achte übertrieben auf die körperlichen Symptome und habe jedes Mal Angst, dass das jetzt immer so bleibt oder noch schlimmer wird. Ich denke daher hatte bisher auch das Ablenken und konzentrieren auf andere Dinge gut geholfen wieder ganz raus zu kommen. Und genau das funktioniert nicht mehr. Konnte ich deine Fragen verständlich beantworten? Danke für dein Interesse, Birgit

19.12.2018 11:05 • x 1 #5


Birdi


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Liebe Ellis,
ich empfinde das so wie du, man lenkt sich ab, konzentriert sich auf andere Dinge und dann ist die Angst weg, oder verdrängt, wie man es nennen möchte, aber genau das ist es was jetzt nicht mehr funktioniert und ich weiß nicht warum. Das problem mit sich der Angst stellen ist bei mir bisschen schwierig weil ich vor nichts "Konkretem" Angst habe, weißt du. Ich habe eine generalisierte Angststörung und weder eine Situation, noch etwas Konkretem was mir Angst macht.
Liebe grüße, Birgit

19.12.2018 11:09 • #6


Birdi


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Liebe Julia, wie schön deine mutigen Worte zu hören! ja also ich mache regelmäßig Progressive Muskelentspannung, das hilft mir meistens ein bisschen, zumindest kurzfristig, also ich versuche Entspannungsübungen zu machen, hab auch schon Fantasiereisen probiert, war auch entspannend. ich habe schon oft gehört, dass das nicht mehr kämpfen genau der Knackpunkt zum Weiterkommen ist, nicht mehr dagegen ankämpfen sondern die Angst annehmen, aber irgendwie funktioniert das, ich finde das so theoretisch. Ich hab schon versucht die Angst zu personalisieren, für mich ist sie das kleine nervige Sams das einfach zu mir gehört, und ich rede dann auch mit "ihm", aber irgendwe ändert das nichts, verstehst du was ich meine? Ich habe Ziele formuliert, nach der Vorstellung wie mein Leben sein würde ohne Ansgtstörung und die sollte ich mir dann jeden Tag laut vorsagen. Dann noch die 5 Knanl Technik, also immer wenn die Angstsymptome kommen sich ganz bewußt aufs Hier und Jetzt konzentrieren und genau den Moment in dem man ist mit allen 5 Sinnen spüren.
Ja sowas in der Art. Liebe Grüße, Birgit

19.12.2018 11:21 • x 1 #7


JuliaW

JuliaW

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Liebe Birgit,

Du scheinst sehr offen zu sein für ganz unterschiedliche Methoden und "Werkzeuge" und ich weiß von mir wie erleichternd es ist, wenn man etwas gefunden hat, das wenigstens ein kleines bisschen zu helfen scheint - auch wenn es wie bei den Entspannungsübungen nur von kurzer Dauer ist. Das habe ich bei mir genauso erlebt, dass das eine punktuelle Entlastung darstellt und der Effekt dann viel zu schnell wieder vergeht.

Zitat von Birdi:
Es ist als fehlt mir jegliche Sicherheit, ich habe nichts mehr in der Hand und ich achte übertrieben auf die körperlichen Symptome und habe jedes Mal Angst, dass das jetzt immer so bleibt oder noch schlimmer wird.

Deine Sätze entsprechen meinem Erleben. Es gab tatsächlich überhaupt nichts mehr, was mir Sicherheit hätte vermitteln können. Weswegen sich auch das Ablenken erledigt hat, denn es gab nichts mehr, mit dem ich mich hätte ablenken können. Es war eine ziemlich absurde Situation, kaum zu erklären und für andere nachzuvollziehen, denn für die meisten Menschen funktioniert Ablenken wunderbar. Und ähnlich wie Du hatte ich den Eindruck, dass es mit der Zeit schlimmer wurde. Deswegen habe ich einen harten Schnitt gemacht, mich komplett zurückgezogen und mich nur noch damit beschäftigt eine Lösung zu finden (ist nicht als Vorschlag gemeint, das war mein Weg). Und da bin ich - wie schon geschrieben - inzwischen ein gutes Stück vorangekommen und deshalb will ich Dir auch jetzt nochmal Mut machen.

Es gibt sehr konkrete Mechanismen, die ich nutze. Es ist zwar ein Haufen Arbeit, doch wenn Du merkst, dass es was bringt, dann spielt das eine untergeordnete Rolle. Hast Du Dich schon mal mit der körperlichen Dimension der Angst befasst? Und ich meine nicht, dass Du auf Deine Symptome achtest, sondern wie Angst im Körper wirkt. Ich habe dazu sehr viel gelesen und diese Informationen haben dazu beigetragen, dass ich mich irgendwann selbst davon überzeugt habe, dass ich das würde ändern können. Dadurch konnte ich dann wiederum Gedankenschleifen unterbinden, wie Du sie auch beschreibst, wenn man sich fragt, ob das jetzt immer so bleibt oder sogar noch schlimmer wird. Denn solcherart Gedanken lösen Emotionen / Angst aus und so wird das Ganze zu einem Teufelskreis - womit ich Dir wahrscheinlich nichts Neues erzähle. Ich habe in diesem Thema Woher nehmt ihr die Kraft jeden Tag neu zu kämpfen? schon mal sehr ausführlich zu all dem geschrieben.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Aussagen wie "nicht mehr dagegen ankämpfen sondern die Angst annehmen" Dir so theoretisch erscheinen. So war es für mich auch und ich habe kaum Zugang dazu bekommen. Das hat sich erst geändert, als ich mich sehr stark damit auseinandergesetzt habe wie Angst genau funktioniert, denn seitdem nutze ich meinen Körper als Feedback-Möglichkeit: Entweder meine Muskulatur verspannt, dann kämpfe ich, oder ich schaffe es, die Muskulatur loszulassen, dann nehme ich (die Angst) an.

Ich glaube, dass die mentalen Methoden, von denen Du schreibst, für viele gut funktionieren. Das "nervige kleine Sams" finde ich übrigens besonders charmant . Glaubst Du daran? Genauso mit den Zielen wie Dein Leben ohne Angststörung sein würde, glaubst Du daran, was Du Dir laut vorgesagt hast? Ich fand es beispielsweise extrem schwer, mir mein Leben ohne vorzustellen, weil dieser untergründige "Angstnebel" einfach alle meine Gefühle beeinträchtigt hat. Meiner Meinung nach liegt das an den körperlichen Verspannungen durch die nervliche Übererregung, aus denen ich nicht mehr rausgekommen bin. Was "normalerweise" passiert, wenn Du Dir eine Situation intensiv vorstellst, ist, dass Du bestimmte Gefühle aufrufst. Wir nutzen das dauernd, wenn man gerade verliebt ist, ist das sehr angenehm, wenn man einen Trauma-Flashback hat, weniger, und wer einen Streit nochmal durchgeht, wird wahrscheinlich relativ schnell Wut in sich hochsteigen fühlen. Gefühle umfassen auch bestimmte muskuläre Anspannungs- bzw. Entspannungsmuster. Da ich meine Muskulatur aus der Angstanspannung nicht mehr loslassen konnte, blieb ich in der Angstwolke hängen, egal, was ich dachte. Das muss bei Dir nicht genauso sein, doch vielleicht bietet so eine Info für Dich einen Ansatzpunkt?
Mit dem "mir etwas laut vorsagen", habe ich trotz der Angst-Verspannungen auch gute Erfahrungen gemacht: Ich habe Affirmationen genutzt, um meine Gedanken zu verändern (falls Dich das interessiert, habe ich hier mal was dazu geschrieben: Panik vor der neuen Arbeit, Beitrag # 6).

Ich hoffe, dass Dir diese Informationen weiter Mut machen. Vielleicht findest Du darin etwas, was Dir weiterhilft und Deinen "Werkzeugkasten" sinnvoll ergänzt? Ich bin überzeugt davon, dass Du für Dich einen Weg da rausfinden kannst. Bei mir wie bei Dir anscheinend auch hat es eine Zeit "davor" gegeben. Das heißt, dass es nicht immer so war. Und genau das habe ich mir immer wieder vor Augen geführt: Wenn es einen Weg rein gab, dann gibt es auch einen wieder raus.

Liebe Grüße,
Julia

19.12.2018 18:07 • #8


Pilsum

Pilsum

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Hallo Ellis,

Du hast Dich im Forum abgemeldet. Meine Antwort ist deshalb nur noch kurz.
Vielleicht liest Du sie ja noch.
Zitat:
Ist Angst nicht ein Gefühl, das eher unbewusst ausgelöst wird also auf instinktiver Basis?


Ja, das sehe ich so, dass die Angst oft unbewusst ausgelöst wird.
Zitat:
Kann man das willentlich beeinflussen, ob man Angst hat oder nicht?


Das kannst Du willentlich beeinflussen. Jedoch kann man weniger beeinflussen, ob man Angst vor etwas hat.
Man kann aber ganz gut beeinflussen, wie stark die Angstgefühle sind, die man vor etwas hat.
Zitat:
Ist es das was du mit steuern meinst?


Ja, das meinte ich.

19.12.2018 22:52 • #9


Pilsum

Pilsum

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@Birdi
Zitat:
Ich habe ja vor nichts konkretem Angst, also ich weiß keinen speziellen Grund oder Situation vor der ich Angst habe.


Ich finde, Du kannst immer davon ausgehen, dass ein Mensch vor etwas konkretem Angst hat. Nur meistens
merkt er es nicht, oder gibt es nicht zu.
Zitat:
Also zu den Gefühlen: Es ist als fehlt mir jegliche Sicherheit, ich habe nichts mehr in der Hand


Nun, da hast Du doch den Grund. Es fehlt Dir an Sicherheit.

Zitat:
und ich achte übertrieben auf die körperlichen Symptome und habe jedes Mal Angst, dass das jetzt immer so
bleibt oder noch schlimmer wird.


Meiner Meinung nach achtest Du dann zu sehr auf das Falsche.
Achte bitte weniger auf die körperlichen Symptome, sondern mehr auf den Grund Deiner Angst.

19.12.2018 23:01 • #10


Birdi


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Hallo Julia, ich habe gerade deine Antwort auf die Frage: Woher nehmt ihr die Kraft....., gelesen und der Satz : Es hat einen Weg rein gegeben, also muss es auch mindestens einen Weg wieder raus geben," ist mir echt hängen geblieben! Ein sehr kostbarer Gedanke, so einfach und doch so weiterbringend für mich, Dankeschön dafür!
Bei den Modulen bei der AAA gibt es auch eine ganz große Lektion zum Thema Gedanken, was wir denken und positive Affirmationen und so. Du hast ja auch geschrieben, dass du entdeckt hast, dass es dir sehr weiter geholfen hat als du dir immer wieder den Satz gesagt hast: "Ich bin erfüllt von Harmonie und Frieden." Das wird in der AAA auf gelehrt. Alles, was wir sind, ist das Resultat von dem, was wir gedacht haben. Das ist ein Zitat von Buddha, das war der Einstig in das Thema Autosuggestion. In der Lektion heißt es: Am wirksamsten sind Affirmationen, wenn man sie vor dem Schlafengehen aufsagt. Du kennst das: Wenn Du für eine Klausur lernst, festigt sich dieses Wissen während dem Schlaf. Deshalb ist man am nächsten Tag meist besser in der Lage, das Erlernte abzurufen, als am Tag zuvor. Baue derartige Affirmationen also am Besten in Deine Abendroutine mit ein, nutze diese aber auch immer mal wieder, wenn Du daran denkst. Auch nach dem Aufwachen kann man den Tag positiv beginnen, wenn man eine Affirmation nutzt, wie Heute wird ein schöner Tag. Ich freue mich auf das, was mich erwartet. Ich bin fit, fröhlich und vollkommen gesund. Ich fühle mich allen anstehenden Aufgaben gewachsen. Das sind sicher Aussagen, von denen die Meisten hier, eingeschlossen ich noch meilenweit weg sind, aber das ist ganz egal. Wie du das auch schon entdeckt hast, sie bewirken trotzdem etwas Positives.

Und letztlich die unerschütterliche Überzeugung, dass es möglich ist Auch ein Satz den du schreibst und den finde ich so großartig.
Eine medikamentöse Behandlung ist nicht immer erforderlich, wohl aber immer der Glaube an die Genesung, Norman Cousins. Ist das Zitat das in das Thema: Glaube dran, einführt. Damit will ich nicht sagen, dass es unnötig ist Tabletten zu nehmen, ich nehme auch schon viele Jahre, es soll vielmehr die große Bedeutung der Gedanken, die wir so denken unterstreichen, im Positiven wie auch im Negativen.
Es tut so gut mit dir zu schreiebn liebe Julia

20.12.2018 16:09 • x 1 #11


JuliaW

JuliaW

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Hallo Birgit,

danke für Deine lieben Worte. Ich freue mich sehr, dass meine Erfahrungen für Dich hilfreich sind.

Was Du schreibst ist ja fast ein Plädoyer . Du weißt schon so viel und doch kann es manchmal anstrengend sein bei der Umsetzung dranzubleiben, weil man einfach keine Fortschritte sieht. Immer, wenn Du eine Portion Mut oder Hoffnung brauchst, dann melde Dich gern. Ich hab mir auf meinem Weg, in den vielen langen Monaten ohne Licht am Ende des Tunnels, gewünscht, dass ich anderen Mut machen könnte und es ist schön zu wissen, dass es ankommt.

Ich bin davon überzeugt, dass Du für Dich (D)einen Weg wieder raus finden kannst. Ein ganz wesentlicher Punkt dabei ist sich zu vergegenwärtigen, dass es nicht nur Fortschritt gibt. Das wirst Du wahrscheinlich auch zur Genüge erlebt und gehört haben, dass Rückschritte Teil des Deals sind (bei mir nicht zu knapp...). Die wesentliche Frage ist, wie Du darauf reagierst: Lässt Du Dich runterziehen oder machst Du weiter? Erlaubst Du Deinen Gedanken, Dich in der Angst zu verfangen, oder konzentrierst Du Dich auf das, was Du erreichen willst? Im Moment klingst Du sehr kraftvoll und motiviert und ich wünsche Dir sehr, dass Du diese Welle eine Weile reiten kannst, liebe Birgit. Ich könnte mir vorstellen, dass Du später anderen helfen kannst, ihren Weg aus der Angst zu finden. Was Du schreibst wirkt auf mich sehr positiv und öffnend. Es hat mir Spaß gemacht, Deinen Beitrag zu lesen

Liebe Grüße,
Julia

21.12.2018 17:41 • x 1 #12


Birdi


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Hallo liebe Julia,

ich wünsche dir schöne und entspannte Weihnachtsfeiertage und ganz viele schöne und wertvolle Momente in deinem ganz persönlichen Jahr 2019 !

Alles Liebe, Birgit

23.12.2018 15:58 • x 1 #13


JuliaW

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Hallo liebe Birgit,

danke schön für Deine lieben Wünsche! Das wünsche ich Dir und uns allen im Forum ebenso. Möge 2019 das Jahr werden, in dem wir alle uns selbst (noch) besser verstehen und Lösungen finden für Situationen und Probleme, die bisher unlösbar schienen.

Alles Liebe,
Julia

26.12.2018 17:27 • x 1 #14


veggicat

veggicat

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Hallöchen.....kenne mich in allem wieder.....Liebe julia ...wie hast du es geschafft? macht du Yoga? oder auch medikamentös? LG veggicat

22.01.2019 08:47 • #15




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