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Arthrose im Knie mit Knochenmarködem

Juju

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Ich habe eine sch. Diagnose bekommen. natürlich gibt es schlimmeres, aber es trifft mich hart.
Ich habe Angst, dass ich nie mehr richtig laufen kann, dass die Beschwerden nicht vergehen, ich keinen Sport mehr machen kann. Tanzen, rumspringen.
Momentan ist es so, dass ich nun in der 7 Woche krankgeschrieben bin.
Es dauerte bis endlich gefunden wurde, was ich habe. Erst im 2.ten MRT gab es dann die Diagnose vom Knie.
Es ging zwischendurch etwas besser. Draußen nur mit Krücken und Orthese.
Nun ist es seit gestern wieder schmerzhafter. Habe allerdings vorgestern auch sehr viel gemacht.
Da steigern mich da so rein, dass ich Angst habe das der Unterschenkel bricht. ich zum Krüppel werde.
Meine Arbeit verliere, weil ich immer noch nicht belasten kann.
Ich arm werde, meine Wohnung verliere, Freunde verliere weil man mit mir ja nichts mehr anfangen kann.
Ich bin richtig verzweifelt weil mir keiner sagen kann wie es sich entwickelt.

x 1 #1


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Ylva

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Zitat von Juju:
Alles in allem bin ich momentan echt nicht gut drauf, habe viele Ängste und meine Stimmung gleicht einem Weltuntergang. Ich weiß eben nicht wie es weitergeht.... oder weitergehen soll.


Liebe Juju! trost spenden

Du hast zur Zeit wirklich zu viele Probleme auf einmal, und in so einer Situation ist es natürlich furchtbar schwer, irgendwie noch positiv zu denken.

Das mit deinen unnachgiebigen Chefs macht mich richtig wütend! böse
Warum lassen sie dich nicht das arbeiten, was du mit deinem Knie schaffst?

Und dass die Reha nach hinten los gegangen ist, ist echt noch ein weiterer schwerer Schlag für dich.
Nachdem, was ich von dir gelesen habe, wurde dein Knie eindeutig überstrapaziert - nicht nachvollziehbar, warum das dort keiner bemerkte!
Von einer Reha erwartet man sich wirklich anderes - es hätte auf gar keinen Fall schlechter werden dürfen!

Ich wünsche dir wirklich vom Herzen, dass sich bei dir möglichst bald ein Problem nach dem anderen lösen wird.
frech Ganz viel Kraft schicke ich dir, um diese schwere Zeit zu überstehen!


Liebe Grüße von Ylva Schaaf

08.02.2021 11:30 • x 3 #98


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A


Hallo Juju,

Arthrose im Knie mit Knochenmarködem

x 3#3


Jedi

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Zitat von Juju:
Ich mache mich permanent total verrückt... Google....

Lasse das einmal mit dem ::Google..sein ! - da würde ich Dir dringend von abraten !

Natürlich findest Du dort die unterschiedlichsten, oftmals allgemein- gültigen Aussagen wieder.
Diese können sich für den Leser natürlich Widersprüchlich anhören.
Das kommt auch daher, dass Dein ganz individueller Fall, dort nicht beschrieben ist , sondern allgemeine
Fälle u. damit auch unterschiedliche Diagnosen u. Therapievorschläge.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Juju:
Nur die Radiologin meinte, wenn ich wollte, dass es heilt, sollte ich nicht belasten.

Ich denke jeder sollte auf seinem Fachgebiet bleiben u. die Radiologen sollen die bildgebenden Verfahren
auswerten u. dazu einen Befundbericht erstellen. - zu mehr sollte sich der Radiologe zurückhalten.
Ich denke, dass Du eher den Aussagen eines Arztes (Orthopäden) u. einem Physiotherapeuten glauben schenken kannst.
Der Arzt bezieht sich auf seine Kenntnisse u. Erfahrungen u. der Physiotherapeut ist dazu der Fachmann,
der besonders das menschliche Skelettsystem sehr genau kennt u. Arzt u. Physio können gut miteinander im Sinne
des Patienten zusammen arbeiten.

Ich weiß, dass man auch bei unterschiedlichen Aussagen von Ärzten verunsichert werden kann,
aber auch das hat einen Grund, denn es kommt eben auch auf die Erfahrung des Arztes mit einer solchen Erkrankung an.
Soll heißen, nicht bei jedem Orthopäden sind gleich viele Patienten, mit einer solchen Erkrankung ,
wie Du sie jetzt hast u. daher auch, kommen unterschiedliche Aussagen zustande.
Dies nur für Dich zur Erklärung, warum es auch unter Ärzten zu unterschiedlichen Aussagen u. Einschätzungen kommen kann.

Aus meiner Erfahrung heraus, schaue welchem Arzt Du mehr Dein Vertrauen schenkst u. folge dem im Vertrauen darauf,
dass es der richtige Weg ist.
Oft ist es so, dass Patienten von Arzt zu Arzt rennen, so auch kein Vertrauen aufbauen können u.
dann auch völlig Verunsichert zurück bleiben. - deshalb ist es besser, einem Arzt zu Vertrauen.
Eine Zweitmeinung ist natürlich immer auch OK !

Auch den Physiotherapeuten darfs Du Vertrauen schenken u. gar auch bitten, dass er sich mit Deinem Arzt
in Kontakt setzt - das wäre nicht ungewöhnlich - wenn dies in deinem Fall, nicht schon geschehen ist.

Zitat von Juju:
Ich bin maßlos überfordert mit dieser Situation.

Das kann ich gut verstehen u. deshalb habe ich jetzt einmal meine Erfahrungen Dir hiergelassen.
Villt. schafft das einwenig mehr Klarheit u. Du kommst so zu einer Dir eher stimmigen Entscheidung.

Dir wünsche ich den besten Verlauf, um deine Beschwerden zu lindern, gar zur Heilung zu verhelfen !

LG Jedi

03.08.2020 13:10 • x 2 #36


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Juju
....und anstatt positiv zu denken versinke ich in selbstmitleid... katastrophiere...bin ungeduldig....
4-6 Monate kann das dauern... sagt eine Ärztin, mit der ich mich gut verstehe.

#2


E
Ich habe vor 3,5 Jahren Gonarthrose Stadium 4 diagnostiziert bekommen. Habe seit der Geburt eine deformierte Kniescheibe, daher der totale Abrieb.

Ödeme bilden sich bei mir immer nur zeitweise- je nach Belastung, aber mit einem Knochenmarködem habe ich keinerlei Erfahrung.


Mit seinem Körper musst man einfach geduldig sein oder ihn annehmen..ich weiß wie schrecklich das ist. Aber versuche weiter, das zu sehen, was möglich ist. Und 4-6Monate sind überschaubar, wenn auch belastend.

Die Arthrose wird nicht verschwinden - aber bei vielen hilft später Hyaloronsäure.

Und als letzter, wirklich von Herzen gemeinter Rat: wenn dein Körper nicht mehr kann .. höre auf ihn. Nichts ist fataler, als über seine Grenzen gehen und Heilungsprozessen nicht die Zeit ( Geduld ) zu geben, die sie braucht.

Gute Besserung wünsche ich dir!

x 7 #3


Juju
Zitat von ClaraFall:
Ich habe vor 3,5 Jahren Gonarthrose Stadium 4 diagnostiziert bekommen. Habe seit der Geburt eine deformierte Kniescheibe, daher der totale Abrieb.

Ödeme bilden sich bei mir immer nur zeitweise- je nach Belastung, aber mit einem Knochenmarködem habe ich keinerlei Erfahrung.


Mit seinem Körper musst man einfach geduldig sein oder ihn annehmen..ich weiß wie schrecklich das ist. Aber versuche weiter, das zu sehen, was möglich ist. Und 4-6Monate sind überschaubar, wenn auch belastend.

Die Arthrose wird nicht verschwinden - aber bei vielen hilft später Hyaloronsäure.

Und als letzter, wirklich von Herzen gemeinter Rat: wenn dein Körper nicht mehr kann .. höre auf ihn. Nichts ist fataler, als über seine Grenzen gehen und Heilungsprozessen nicht die Zeit ( Geduld ) zu geben, die sie braucht.

Gute Besserung wünsche ich dir!


Ich danke Dir sehr für Deine Antwort.
Kommst Du denn im Alltag mit Deinen Beschwerden zurecht?
Grad 4 ist ja schon krass...und Du bist ja auch noch sehr jung.
Und ja, ich muss mich damit abfinden.
Hyaluron habe ich schon 1 Spritze bekommen. Mein Knie war bisher noch nie dick, minimaler Gelenkerguss... ich habe Gonarthrose 2-3 Grades, allerdings in der Hauptbelastungszone und da haben die Knochen wohl aneinander gerieben und dadurch entstand dann wohl das Knochenmarködem.

Ich denke halt nur negativ...

x 1 #4


M
Juju das hört sich im ersten Moment schlimm an. knuddeln

Ich habe seit einem Unfall vor 15 Jahren eine Knie Arthrose die schon vor Jahren mit einer Prothese versorgt werden sollte.
Das habe ich es abgelehnt und heute ist mein Knie das Zeichen wenn ich eine Pause brauche.
Wenn die Ärztin das ok gibt bleib in Bewegung und versuche Muskeln aufzubauen um das Knie zu stabilisieren.

LG Machara

x 3 #5


Juju
Zitat von Machara:
Juju das hört sich im ersten Moment schlimm an. knuddeln

Ich habe seit einem Unfall vor 15 Jahren eine Knie Arthrose die schon vor Jahren mit einer Prothese versorgt werden sollte.
Das habe ich es abgelehnt und heute ist mein Knie das Zeichen wenn ich eine Pause brauche.
Wenn die Ärztin das ok gibt bleib in Bewegung und versuche Muskeln aufzubauen um das Knie zu stabilisieren.

LG Machara


Wie geht es Dir damit? Wie bist Du damit umgegangen?
Ich habe ja eine Orthese... mit der ich belasten kann... so sagen es zumindest 2 Ärzte. Im Internet steht allerdings etwas von 6 Wochen absolute Entlastung...
Ich habe halt wirklich Angst etwas falsch zu machen. Da ich ein Perfektionist bin... aber hier kann halt keiner etwas sicher sagen. Kann ja eigentlich niemand bei Krankheit wirklich.

x 2 #6


E
Ich glaube es ist nicht der schlechteste Weg, sich auf den persönlichen Arzt zu verlassen.

Aaaaber- ich bin auch schon massiv falsch behandelt worden und leide z.T. immer noch darunter.
Wenn du also sehr widersprüchliche Behandlungsmethoden siehst, scheue dich am besten nicht, eine 2. Meinung einzuholen.

x 3 #7


Juju
Zitat von ClaraFall:
Ich glaube es ist nicht der schlechteste Weg, sich auf den persönlichen Arzt zu verlassen.

Aaaaber- ich bin auch schon massiv falsch behandelt worden und leide z.T. immer noch darunter.
Wenn du also sehr widersprüchliche Behandlungsmethoden siehst, scheue dich am besten nicht, eine 2. Meinung einzuholen.


Oh, was ist passiert? Wenn ich fragen darf?

#8


Juju
Zitat von ClaraFall:
Ich glaube es ist nicht der schlechteste Weg, sich auf den persönlichen Arzt zu verlassen.

Aaaaber- ich bin auch schon massiv falsch behandelt worden und leide z.T. immer noch darunter.
Wenn du also sehr widersprüchliche Behandlungsmethoden siehst, scheue dich am besten nicht, eine 2. Meinung einzuholen.



2 Ärzte haben im Grunde das gleiche gesagt... Orthese ja, Krücken nein...Spazieren ja.... Aufbau Muskeln in offener Kette... Heimtrainer Fahrrad ohne großen Widerstand...

x 2 #9


E
Dann solltest du vielleicht erstmals den 2 Ärzten vertrauen zwinkern .. und das Internet wegschieben. Dahingehend. Für mich klingt es erstmal gut.

Ich fahre auch Rad, langsam und nicht zu lange. Aber dem Knie tut es gut ( leider nur der operierten HWS nicht zwinkern )

Ich leide an einem gebrochenen Mittelfuß ( 5. MFK ). Ende Mai 2017 gebrochen, falsch behandelt ( keine OP ) und Mitte 2019 hat sich dann endlich ein Segen ( wirklich!) die Pseudoarthrose entwickelt ( quasi ein falsches Gekenk im Knochen ). Kallus hat sich nie gebildet, ich lief, fuhr. . halt etwas mehr als 2 Jahre mit Bruch rum. Durch das Falschgekenk hab ich besseren Halt - so verrückt das klingt, aber abends halt immer ziemliche Schmerzen.

Aber bei meinen ganzen anderen Schmerzen ist das auch nicht weiter schlimm;)

x 1 #10


M
Zitat von ClaraFall:
2. Meinung einzuholen.


Das sehe ich auch so.

Ich lebe bis auf gewisse Einschränkungen gut damit. Knien geht nicht aber da findet man Ausweichbewegungen.

Ich fahre Rad und geh wandern. Halt nicht mehr die 80 Kilometer Touren heute sind 50 genug Glücklich

Sport ja aber keine Sachen mit plötzlichen Richtungswechseln ( Tennis) oder Kontaktsportarten wie Fußball usw

Heben und tragen geht nur eingeschränkt aber da gibt es Hilfsmittel.
Meine Möbel stehen fast alle auf Rädern Cool
und haben Seniorensitzhöhe Glücklich besonders mein Bett

Wichtig ist halt wirklich angepasste Bewegung.

Zitat:
mit der ich belasten kann... so sagen es zumindest 2 Ärzte. ...


Die Orthese fängt einiges an Belastung für das Knie auf daher kannst du damit belasten.

Vertraue da auf die Ärzte. Ohne Belastung baut sich der Muskel ab und dann fehlt dir Stabilität .
Frag nach Krankengymnastik.

Man kann damit leben und in den ersten Jahren war die Einschränkungen noch geringer als das was ich jetzt habe.
Mach dich nicht verrückt und frag Dr Google nicht zu oft zwinkern

LG

x 2 #11


M
Zitat von Juju:
2 Ärzte haben im Grunde das gleiche gesagt... Orthese ja, Krücken nein...Spazieren ja.... Aufbau Muskeln in offener Kette... Heimtrainer Fahrrad ohne großen Widerstand...


Supi daumen hoch

x 2 #12


Juju
Zitat von ClaraFall:
Dann solltest du vielleicht erstmals den 2 Ärzten vertrauen zwinkern .. und das Internet wegschieben. Dahingehend. Für mich klingt es erstmal gut.

Ich fahre auch Rad, langsam und nicht zu lange. Aber dem Knie tut es gut ( leider nur der operierten HWS nicht zwinkern )

Ich leide an einem gebrochenen Mittelfuß ( 5. MFK ). Ende Mai 2017 gebrochen, falsch behandelt ( keine OP ) und Mitte 2019 hat sich dann endlich ein Segen ( wirklich!) die Pseudoarthrose entwickelt ( quasi ein falsches Gekenk im Knochen ). Kallus hat sich nie gebildet, ich lief, fuhr. . halt etwas mehr als 2 Jahre mit Bruch rum. Durch das Falschgekenk hab ich besseren Halt - so verrückt das klingt, aber abends halt immer ziemliche Schmerzen.

Aber bei meinen ganzen anderen Schmerzen ist das auch nicht weiter schlimm;)


Ach Du lieber Gott im Himmel.
Das klingt schrecklich... wurde denn damals kein MRT vom Fuss gemacht?
Das Du da Schmerzen hast ist nicht verwunderlich.
Aber wenn Du jetzt dann doch besser laufen kannst.... gut so.

#13


E
Nee, bei Brüchen wird ja nur geröntgt. zwinkern ist wohl auch ansonsten absolut üblich, den 5. MFK zu operieren, da er bekanntlich schlecht heilt. Wusste der Assistenzarzt der Notaufnahme wohl nicht ^^ und der zur Kontrolle hat gedacht, ich hätte das so gewünscht und so ging es dann weiter. Nach 6 Wochen hab ich den Vacoped dann in Absprache mit einem anderen Klinkarzt abgelegt und normal belastet.

#14


A


Hallo Juju,

x 4#15


Juju
Zitat von ClaraFall:
Nee, bei Brüchen wird ja nur geröntgt. zwinkern ist wohl auch ansonsten absolut üblich, den 5. MFK zu operieren, da er bekanntlich schlecht heilt. Wusste der Assistenzarzt der Notaufnahme wohl nicht ^^ und der zur Kontrolle hat gedacht, ich hätte das so gewünscht und so ging es dann weiter. Nach 6 Wochen hab ich den Vacoped dann in Absprache mit einem anderen Klinkarzt abgelegt und normal belastet.


Aber da hätte doch eine Kontroll-Aufnahme gemacht werden müssen ....

#15

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