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Arbeitsstellen für sensible und depressive Menschen

david1985

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hallo ihr lieben!

ich bin neu hier, leide seit 14 jahren an depressionen, mal weniger mal mehr, nehme auch eine ganze menge Antidepressivas und mache psychotherapie. hatte mehrere jobs, habe mehrere akademische ausbildungen, die meisten abgeschlossen, aber habe bemerkt, dass ich nicht so stressresistent bin, und in branchen, wo es sehr zugeht, nicht bestehen kann/will.
ich nehme eh schon so viele psychopharmaka (20mg cipralex, 600mg lyrica, 150mg wellbutrin), früher auch lithium dazu, und hatte mehrere suizidale und burnout-krisen in meinem leben.

welche möglichkeiten gibt es heute, wo so viele arbeitsplätze wegrationalisiert wurden oder weggefallen sind im vergleich zu früher, dass man arbeiten kann ohne dabei draufzugehen, oder sogar noch davon zu profitieren dass man feinfühliger ist?

jobs im sozialbereich sind dann häufig auch so aufreibend, dass man sehr in seiner mitte sein muss, sich gut abgrenzen kann und stabil sein muss. am liebsten würde ich wirklich etwas machen, was für andere menschen sinnvoll ist, wo man helfen kann, wo sich jemand weiterentwickelt, und wo man nicht dafür von firmen ausgequetscht und -geblutet wird, dass andere sich die taschen vollräumen und die kleinen leute dabei draufgehen.

danke euch, lg david

06.03.2017 13:02 • #1


Albarracin

Albarracin

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Hallo,

bist Du schwerbehindert bzw. gleichgestellt ???

07.03.2017 11:40 • #2


david1985


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hallo,

ich bin gleichgestellt. ich meine jobs im herkömmlichen arbeitsmarkt,
lg david

07.03.2017 16:27 • #3


Albarracin

Albarracin

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Hallo,

die Frage hat erst mal gar nichts mit erstem oder "zweitem" Arbeitsmarkt zu tun.

Wenn Du gleichgestellt bist, ist für Dich der erste Ansprechpartner zur (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt der örtlich zuständige Integrationsfachdienst. Dort kann man, ggfs. mit einer Eignungsüberprüfung und/oder Belastungserprobung Deine Fähigkeiten und Potentiale einschätzen und ggfs. Dich aktiv vermitteln.

08.03.2017 09:04 • #4


Anima

Anima

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Kann man das auch tun, wenn man aktuell NOCH in Arbeit ist, die Krankheit aber ein Gefahrenpotential birgt, gemobbt oder entlassen zu werden?

05.08.2017 13:08 • #5


Albarracin

Albarracin

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Hallo,

wenn ein Arbeitsplatzwechsel ansteht, kann man das auch im laufenden Arbeitsverhältnis als sog. "Teilhabeleistung" gem. § 33 SGB IX
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__33.html
machen.

13.08.2017 19:42 • x 1 #6




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