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Wird die Welt immer grausamer oder rede ich es mir ein?

Astralisch

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Hey Leute,

man kann sagen, dass ich so wenig Kummer wie seit langem habe, weil ich es geschafft habe, aus meiner chaotischen Vergangenheit noch was zu schaffen, womit ich mich selber beeindruckt habe. Die Depression wie ich sie immer hatte sind so nicht mehr da, ich fühle mich nicht meinetwegen und meiner Lage schlecht sondern um die Lage der gesamten Menschheit. Man kann jetzt natürlich sagen, dass ich spinne oder psychisch ein weg habe aber ich habe wirklich alltägliche Angstattacken, wenn ich negative Meldungen und Nachrichten lese. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich mir unbewusst die negativen Dinge rauspflücke oder es einfach wirklich so ist. Nun bin ich viel im Internet unterwegs, seit Ewigkeiten und bin damit groß geworden und ich weiß, dass man im Internet viel sch. liest und viel gefaket ist. Es weiß fast keiner besser als ich, genau aus dem Grund kann ich auch gut differenzieren, was man ernst nehmen kann und was bloß wieder große Angstmacherei ist. Zudem bin ich seit neustem als Mediengestalter bei der lokalen Zeitung am arbeiten und bekomme sehr viele Nachrichten mit. Privat als auch im Beruf.

Ich bin deutscher Staatsbürger und mir geht es nicht schlecht, ganz und gar nicht, reiner Luxus den wir hier im Land genießen im gegensatz zu anderen Standarts. Und genau deswegen fühle ich mich auch so bedroht in meiner Existenz. Ich habe viel philosophiert und eine sehr genaue Meinung vom Leben und meiner Existenz gebildet. Genau so auch von der Umwelt, unserem Planeten, das Universum. Oder unsere Entstehung und Entwicklung. Mir ist relativ bewusst, wie klein und zerbrechlich alles ist und das es jederzeit zuende sein kann, durch so viele Möglichkeiten die einfach passieren. Mein Problem an der ganzen Sache ist aber einfach die Tatsache, dass ich mir mein Leben versaudenke, wenn ich diese ganzen Katastrophen sehe und lese. Ich bin kein Wissenschaftler oder irgendeine andere Fachperson die Ahnung hat, habe aber dieses Bauchgefühl, dass alles kurz vor dem Kollaps steht. Man sieht nur noch ausgetrocknete See´n hier, abgebrannte Wälder dort, überschwemmte Regionen da und eine menge Menschen, die sich gegenseitig auf den Straßen den Kopf einhauen. Die Politik geht gefühlt seit Jahren nicht vorran und es bilden sich immer mehr Gruppierungen und Hassmengen.

Leute, helft mir, bilde ich mir das alles nur ein und habe Warnvorstellungen oder hat noch irgendjemand das Gefühl, dass der ganze Topf am prodeln ist und kurz davor ist, überzulaufen und uns alle im Endeffekt trifft?

mfg.!

11.09.2018 03:33 • x 1 #1


JuliaW

JuliaW

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Hallo,

das sind ja mal richtig gute Nachrichten, dass Du die Depressionen hinter Dir gelassen hast!

Meine Meinung zu Deiner Frage: Bei all den "negativen" Nachrichten in den Medien ist es leicht, genau diesen Eindruck zu bekommen, den Du hier schilderst. Ich bin da optimistischer. All diese Geschehnisse, die Du anführst, sind unbestritten da, und jedes ist eines zuviel. Es wäre schön, wenn unsere Welt jetzt schon anders wäre. Und gleichzeitig glaube ich, dass über vieles nicht berichtet wird, was eben schon genau in diese "schönere" Richtung geht. Es scheint nach wie vor so zu sein, dass Drama sich besser verkauft. "Die Medien" werden an ihren Auflagen oder Klickzahlen gemessen, es sind i.d.R. Wirtschaftsunternehmen, die auf den Umsatz achten müssen, um ihre Mitarbeiter bezahlen zu können. Die Nachrichten und Meldungen konkurrieren, und am Ende bekommt eben auch das den Zuschlag, was Umsatz verspricht. Nach den "positiven" Meldungen muss man schon suchen. Das macht es nicht einfacher.

Ein weiteren Punkt, den ich sehe: Im Moment kommt vieles ans Licht, was schon sehr lange untendrunter schwelt. Das wirkt so, als ob im Moment vieles schlimmer würde. Man könnte jedoch auch einen anderen Blickwikel dazu einnehmen: Es wird jetzt sichtbar und bekannt und dadurch können wir alle neu bestimmen, was wir für angemessen halten und was nicht, und können es ändern.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel gelesen, der sich genau mit diesem Thema "Wird alles schlimmer?" befasste. Dabei ging es um einen Forscher, der diesem "Bauchgefühl" Fakten gegenüberstellen wollte und darüber sogar ein Buch geschrieben hat:

"Factfulness" von Hans Rosling: Die Welt ist viel besser als wir alle glauben - dieser Forscher hat es bewiesen
https://www.stern.de/gesundheit/-factfu ... 42642.html

Was ich noch relevant finde: Das Wichtige ist doch, dass wir uns von diesem Strom an negativen Nachrichten nicht den Mut nehmen lassen, um im Kleinen, im eigenen Umfeld etwas zu ändern. Wenn das jeder machen würde, könnten wir möglicherweise bald in einer anderen Welt leben. Es ändert doch schon was, wenn wir auf der Straße einen anderen Menschen anlächeln...

Liebe Grüße,
Julia

11.09.2018 08:39 • x 3 #2


Lara80

Lara80

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Hallo,

die Welt war schon immer grausam. Ich bin der Meinung früher noch mehr als heute.

11.09.2018 08:53 • x 3 #3


CeHaEn

CeHaEn

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Oh, Weltschmerz. Und oh, der Beitrag wird lang!

Gleich vorweg: Ich würde nicht unbedingt von Einbildung (klingt sehr negativ) sprechen, und schon gar nicht von Wahn. Eher von von einer verzerrten Wahrnehmung, von einem jugendlichen Blick (der dir nun wirklich nicht anzulasten ist) und möglicherweise von fehlenden Kontexten. Damit stehst du bei weitem nicht allein da.
Du hast eine Vorstellung davon, wie die Welt deiner Meinung nach sein sollte - und du siehst, dass die Realität deinem Wunsch nicht entspricht. Das kann unangenehm sein.

JuliaW hat da einen wichtigen Punkt mit den Medien angesprochen und ich möchte meine Sichtweise anhängen. Es wird berichtet, was interessiert und es gibt einen hohen Zeitdruck. Das war schon immer so. Ein gewisser Filter ist dem Nachrichtenwesen also inhärent und das ist nicht zwangsläufig schlecht. Es würde dir, deinem Blick, der Entwicklung deiner Ansichten, nichts bringen, Nachrichten über den neuen Zebrastreifen in Gräfentonna zu lesen.
Allerdings kommt es regelmäßig schon an diesem Punkt zu einer Verzerrung. Katastrophen und schwere Unfälle sind große Nachrichten und wenn irgendwo ein Airbus abstürzt, häufen sich manchmal die Meldungen über andere Zwischenfälle - selbst wenn es um Kleinkram wie einen abgebrochenen Start geht, wo letztlich alles perfekt vorschriftsmäßig ablief. Plötzlich scheint immer mehr zu passieren.

Heute ist auch die wirtschaftliche Lage vieler Printmedien sehr angespannt. Wenige Mitarbeiter müssen viel Content erzeugen, selbst wenn sie vom Thema nicht viel Ahnung haben. Allerdings fehlt oft die Zeit, sich einigermaßen ins Thema einarbeiten zu können. Da liest man manchmal über Themen, mit denen man sich etwa von Berufs wegen gut auskennt, und stellt fest: Der Autor hat keinen Schimmer. Die Darstellung ist sachlich falsch oder viel zu stark verkürzt.
Das kann dazu führen, dass ein Sachverhalt unangemessen dramatisch kommuniziert wird und Leser mit noch weniger Fachwissen denken sich, "wie furchtbar! Skandal!" Das scheint gerade in der Wissenschaftskommunikation sehr ausgeprägt, weil wissenschaftliche Studien und Statistiken richtig gelesen werden müssen. Oft werden Thesen verbreitet, welche sich mit den zitierten Zahlen gar nicht untermauern lassen, oder irgendwelche Effekte werden übertrieben dargestellt. Man atmet auf, weil das tägliche Glas Rotwein entzündungshemmende Stoffe enthält. Steht so in der Zeitung! Derweil erhöht der Alk. im Wein das Krebsrisiko. Oder wenn sich jemand über ein vermeintlich zu niedriges Budget für [irgendein Ressort] im Bundeshaushalt echauffiert und dabei ausblendet, dass genau dieses Ressort Ländersache ist, und dass die Bundeskanzlerin nicht einfach einen Scheck über 50 Milliarden für Grundschulen schreiben kann.

Dann gibt es im Journalismus - ich verallgemeinere hier jetzt - anscheinend einen Zeitgeist der Präsenz und Erziehung. Manche Journalisten beanspruchen für sich einen Auftrag, der weit über das Berichten hinaus geht. Damit ist der Journalismus aber nicht allein, denn auch jede denkbare Interessengruppe ist ebenso betroffen. Da werden nicht nur reine Sachverhalte berichtet, sondern das eigene Interesse, die subjektive Sichtweise, wird eingearbeitet. Was im vorigen Absatz noch ungewollt geschieht, bekommt hier eine Absicht und wird teilweise ungeheuer hässlich. Außerdem: Wenn die größten Schreckensszenarien an die Wand gemalt und als unausweichlich verkauft werden - warum sollte man dann überhaupt noch etwas verändern? Die Apokalypse ist doch angeblich schon längst da.

Und da wäre natürlich noch die Leserschaft. Menschen mit wenig Ahnung von einem Thema sind abhängig von den Leuten, die mehr wissen. Es gibt Menschen, die sehr aktiv hinterfragen und selbst recherchieren. Das ist einerseits gut, andererseits müssen sich diese Menschen ihrer eigenen Grenzen aber bewusst sein. Es nützt nichts, wenn sie Primärquellen finden und diese nicht richtig verstehen. Es gibt aber auch Menschen, die kaum hinterfragen. Es gehört nicht zu ihrer Lebensrealität, aus welchen Gründen auch immer. Wenn diese Menschen korrekt informiert werden sollen, ist ihre Abhängigkeit also besonders ausgeprägt. Zwischen beiden Gruppen finden sich allerhand "Schattierungen".
Außerdem unterliegt jeder Mensch einer confirmation bias, einem Bestätigungsfehler. Wir lesen am liebsten, was unsere Ansichten bestätigt. Damit muss man sehr bewusst umgehen, wenn man sich sachlich informieren möchte.

Durch die Möglichkeiten des Internets ist das alles sehr deutlich geworden, weil der Zugriff auf Information (und natürlich Desinformation) ungemein leichter wurde. Vor rund 15 Jahren hat es sich schon gezeigt, obwohl die Kommunikation damals noch stärker auf Foren, Chats und Newsgroups beschränkt war. Man musste diese Umgebungen noch selbst suchen. Die sozialen Medien haben das stark verändert und selbst wenn man bestimmte Inhalte nicht aktiv sucht, bekommt man sie immer wieder in die eigene Timeline gespült. Wenn man sich dem entziehen will, dann ist das teilweise sehr aufwändig und mag ein Gefühl des Abgeschnittenseins mit sich bringen.
Leserkommentare in den Online-Ausgaben der Zeitungen sind eh die Pest.

Genug Mediengeheule.

JuliaW und Lara80 sind noch auf etwas Anderes eingegangen, was ich sehr wichtig finde: Wie sieht es denn nun tatsächlich aus?
Dazu halte ich eine Erkenntnis für unabdingbar: Die Welt ist nicht perfekt und wird es nie sein. Das muss man akzeptieren, wenn man sein Leben nicht in ewigem Lamento verbringen möchte. Daran führt kein Weg vorbei. Der Anspruch an eine perfekte Welt ist unrealistisch und wenn er zuviel Raum einnimmt, dann wird es auch noch ungesund. Demnach kann man sich Utopien als Ziel auch abschminken. Sie können Impulse für einzelne Verbesserungen geben, aber sie werden insgesamt unerreichbar sein. Für mich persönlich gehen sie auch am Menschen - so wie ich ihn wahrnehme - vorbei. Ich finde sie (die Utopien) mittlerweile echt gruselig.

Es werden immer schlimme Dinge geschehen. Dinge, die Menschen einander antun; im Affekt, aus Glaubensgründen oder Ideologie, durch Gleichgültigkeit oder aus Versehen.
Es werden auch immer schlimme Dinge geschehen, die wir nicht beeinflussen können.
In beiden Fällen können wir aber Wege suchen, um die Schäden zu verringern und diese Aussicht empfinde ich schon positiv. Vielleicht siehst du an dieser Stelle, dass der Perfektionsanspruch für die Katz' ist.
Tatsächlich kann ich mir vorstellen, dass es in einigen Bereichen in naher Zukunft großes Getöse geben kann, dass große Schäden entstehen werden und dass mühsam neu angefangen werden muss. Das ist aber vor deiner Geburt, vor meiner Geburt, und lange vor deinen Urgroßeltern immer wieder passiert - und in einigen Fällen kam danach etwas Besseres.

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben sich hier in Deutschland zwei verfeindete Strömungen nicht nur mit Steinen beworfen oder einzelne Gewaltakte gegeneinander verübt, sondern sich auf offener Straße beschossen. Die Situation heute kotzt mich auch an, aber mit Bürgerkrieg ist das nicht zu vergleichen und ich sehe keinen neuen Bürgerkrieg aufziehen - auch wenn sich manche Sprachrohe beinahe darauf zu freuen scheinen.
Mit der Armut ist es so eine Sache. Welchen Armutsbegriff nutzt man in welchem Zusammenhang? Mit einer relativen Armut kann man Aussagen über Ungleichheit oder Ungleichverteilung treffen. Das ist als Kampfbegriff nützlich, wenn man Gleichverteilung anstrebt und per Definition lässt sich relative Armut auch nur auf diese Weise beseitigen. Klingt erstmal toll, aber es gibt ja noch die absolute Armut. Man definiert einen Mindeststandard und schaut, wie viele Menschen noch nicht einmal diesen genießen. Verknüpft mit extremer Armut. In einigen Gesellschaften könnte dann Gleichverteilung, also die Abschaffung der relativen Armut, den durchschnittlichen Lebensstandard in Richtung der absoluten Armut verschieben. Alle sind gleich arm - hurra!
Dabei sind Mindeststandards nicht in Stein gemeißelt und manche als arm bezeichnete Bevölkerungsgruppe lebt heute nicht viel schlechter (manchmal sogar besser), als der Nachkriegsdurchschnitt. So ungefähr kommt das auch in dem Artikel rüber, den JuliaW verlinkt hat.
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist weltweit gestiegen, ebenso Alphabetisierung und die Bildungsniveaus. Einst lebensbedrohliche Krankheiten sind heute ortsweise ausgerottet oder lassen sich gut behandeln.
Das heißt noch lange nicht, dass es allen Menschen gut geht. Durchschnitt und individuelle Fälle sind zwei Paar Schuhe. Aber es ist besser geworden.
Seit dem Dieselskandal berichten einige "kommunikative" Leute bei jeder Gelegenheit von ihren Nahtoderfahrungen, wenn ein Euro-5-Diesel durch ihre Straße fährt. Die Schadstoffe sind real, aber früher war die Luft dicker und es gab mal die große Angst vor einem allgemeinen Waldsterben in Deutschland.
Vor einem Jahr hätte man meinen können, die Welt stünde am Rande eines Atomkriegs. Das wurde jedenfalls suggeriert, weil sehr viele Menschen Donald Trump nicht mögen (nachvollziehbar) und sich jeglichen Ängsten hingegeben haben. Confirmation bias, persönliche Abneigung, Unwissenheit, Sendungsbewusstsein, Internet. The perfect storm! Dass es im Oval Office keinen roten Knopf gibt, mit dem man unbürokratisch das nukleare Arsenal gen Pjöngjang oder Moskau schicken kann - egal! Dabei war die Möglichkeit eines dritten Weltkriegs in der Vergangenheit mehrfach ungemein größer, weil es echte Vorfälle gab, und nicht bloß ein paar blöde Tweets.

11.09.2018 12:30 • x 2 #4


marvin

marvin

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Ich bin da ja auch eher entspannt, aber man merkt ein bedenkliches Gefühl.
Die Globalisierung bringt leider nur die jetzigen Gewinner weiter, davor kann man sich schon fürchten und das hat leider ein paar merkwürdige Gestalten auf die politische Bühne geholt durch diese ganzen 'Our country first'-Diskussionen. Ganz verkehrt ist die Sicht natürlich nicht, weil in einer allseits offenen Welt Nischen verloren gehen. Alles muss jederzeit und maximal billig verfügbar sein. Das beißt sich mit Nachhaltigkeit und Umwelt-, aber auch Menschenschutz.

Aber Donald Trump ist schon eine tickende Bombe, weil der Kerl völlig irrational handelt und das ist brandgefährlich in so einer Position. Heute Hüh, morgen Hott. Da kann man nur hoffen, dass andere Staatschefs das ebenso erkennen und sich vor allem nicht provozieren lassen.

11.09.2018 14:00 • x 3 #5


Astralisch


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Erst einmal ein großes Danke für eure Antworten, besonderen Dank an CeHaEn und JuliaW für eure ausführlichen Antworten und die Zeit, die ihr investiert haben müsst. Ihr habt mir mit dem Thema Journalismus und ihrern Interessenbedarf auf jeden Fall noch mal den richtigen Gedanken hervorgeholt der mir irgendwie halb verloren gegangen sein muss. Ich erzähle mal, für bessere Verständnis, wieso ich so viele Nachrichten lese und nicht einfach "weggucken" kann. Naja gut, die Nachrichten im Internet tue ich mir selbst an, je nach dem ob freiwillig oder als Spam. im Beruf jedoch bin ich in der Druckvorstufe, ich bekomme am Tag ca. 200 PDF`s die ich auf Richtigkeit prüfen muss, also quasi dazu gezwungen, alle Meldungen mal zu überfliegen. Und wenn man alles was man täglich in verschiedenen Regionen iiest zusammenzählt, bekommt man irgendwann Angst. Dann kommen Gedanken zum Vorschein wie..

..es wurde damals schon gewarnt vor jeglichen Katastrophen und auch dem Klimawandel aber es wurden noch mehr Menschen und noch mehr Autos, noch mehr Ressourcen die benötigt werden, noch mehr Tiere, die sterben und weichen müssen, noch mehr Wälder, die verschwunden sind und immer mehr Wasser und Umwelt, was verdreckt wird.

Man kann ja schon mit Recht behaupten, wenn man die Geschichte kennt, dass es heutzutage auf jeden Fall nicht mehr so brutal und menschenunwürdig ist, wie damals. Aber diese schnelle Entwicklung und dieser schnelle zuwachs lässt mich nur negativ in die Zukunft schauen können... jedem ist ja bekannt, dass man von der Vergangenheit schwärmt und früher alles "besser" war aber ist das so normal, dass ich von alten Menschen nur höre, dass sie froh sind nicht in meiner Generation aufgewachsen zu sein und ich ebenso unzufrieden bin, mit der derzeitigen Generation und lieber viel früher gelebt hätte? Es kommt mir vor wie ein riesen Zuchthaus, ich habe Angst, dass die Quantität die Qualität so weit einholt, dass der Mensch auch so behandelt wird, wie man selbst quantitärische Gegenstände behandelt. Ich meine, wo ist das Ende? Und Jeder Mensch weiß, wenn es so weiter geht wie es jetzt ist, mit dem Müll und dem Wachstum, dass die Welt so nicht stand hält wie wir sie kennen und trotzdem sieht man keine Veränderungen, denn man selbst kann alleine dagegen auch nichts machen außer abzuwarten und zu hoffen. Und auch wenn ich vielleicht viel zu weit in die Zukunft denke und es gar nicht miterlebe und mich umsonst verrückt mache, dann ist doch trotzdem die Frage, wie kann man nur im "Jetzt" leben und nicht an das nachhaltige glauben?

Es tut mir leid, falls ich verstörend wirke mit meinen Aussagen oder wie ein Verrückter rüber komme, der sich auch ein "The End is near" Schild überzieht aber es beeinträchtigt mein Leben soweit, dass ich bei jedem Flugzeug denke, es könnte auch was anderes sein, was gerade vom Himmel kommt oder jede Menschenversammlung meide, weil ich vielleicht in irgendwas reinrutsche was in Gewalt endet.

12.09.2018 04:04 • x 1 #6


CeHaEn

CeHaEn

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Du wirkst auf mich überhaupt nicht verstörend. Eher verstört und das ist nachvollziehbar. In deinem Beruf kannst du dich der Flut an Nachrichtenmeldungen auch nicht entziehen. Ich denke jedoch, dass du etwas anders damit umgehen könntest.

Kurze Meldungen und große Artikel zeigen nur Ausschnitte. Es gibt tolle Artikel, in denen grundlegende Zusammenhänge verständlich erklärt werden - aber es bleiben Ausschnitte. Einen wirklich umfassenden Überberblick über ein beliebiges Fachgebiet kann kein Zeitungsartikel der Welt bieten. Es wird sehr viel Wissen produziert, von dem aber nur ein Teil im ersten Anlauf auch wirklich in den Fachwelten "ankommt". Davon schafft es wiederum nur ein Bruchteil in den Mainstream, wo der normale Zeitungsleser von neuen Verbundmaterialien oder grundlegenden Durchbrüchen erfährt. Wie gesagt, hier muss das Thema auch korrekt dargestellt werden. Wenn der Journalismus zu sehr vom story telling beeinflusst wird, dann wird das Potential mancher Neuerung leicht überschätzt. SOLAR ROADWAYS!

Und dann ist da noch die Tatsache, dass die Wissenschaft an ihrem heutigen Punkt einige Zusammenhänge schlicht nicht aufklären kann. Es gibt so manches Henne-Ei-Problem. Da treffen unterschiedliche Erklärungsansätze aufeinander und die Wissenschaft versucht herauszufinden, welche Theorie die fundierteste Erklärung liefert. Andere Theorien gehen teilweise schnell unter, bleiben teils aber auch länger im Bewusstsein.
Oftmals ist es gar nicht möglich, jegliche Fehler auszuschließen und 100-prozentige Sicherheit zu garantieren. Jeder Neurochirurg, Kampfmittelbeseitiger oder Elektriker hat Momente, in denen er sagt:"Mal sehen..."

Man kann noch grob sagen: Je offener man seine These postuliert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, sie im Laufe der Zeit bestätigt zu sehen. Manche Menschen gucken nach jeder Katastrophe nach, ob Nostradamus sie vorhergesagt haben könnte.
Aus historischen Aufzeichnungen versucht man vorherzusagen, wann welcher Vulkan als nächstes ausbrechen könnte. Das ist sehr vage, weil es um geologische Zeiträume geht.
Dann sitzt man da und wartet darauf, dass der Yellowstone hoch geht - weil er ungefähr (so ungefähr, wie man sich vorstellen kann!) alle 600'000 Jahre explodiert und weil die letzte Explosion heute genau so ungefähr 600'000 Jahre zurück liegt. Er könnte auch nächste Woche explodieren, in 14'000 oder 70'000 Jahren. Die Wissenschaft tut, was sie kann: Seismologen & co. überwachen, zeichnen auf, halten Ausschau nach Hinweisen, um frühzeitig warnen zu können.
Aber auch Warnsysteme können versagen, Dinge übersehen oder false positives ausgeben, Menschen machen Fehler.

Man muss sich damit arrangieren, sobald man vor die Tür geht und am Leben teilnimmt. Sei es ein Anschlag, ein Autofahrer mit Herzinfarkt, eine Konfrontation. Einige Szenarien sind wahrscheinlicher als andere. Manchen Risiken kann man sich entziehen, zum Beispiel in dem man große Ansammlungen meidet. Es stellt sich aber die Frage, wie weit man sein Leben durch Vorsichtsmaßnahmen einschränken muss, kann und will.

Zitat von Astralisch:
..es wurde damals schon gewarnt vor jeglichen Katastrophen und auch dem Klimawandel aber es wurden noch mehr Menschen und noch mehr Autos, noch mehr Ressourcen die benötigt werden, noch mehr Tiere, die sterben und weichen müssen, noch mehr Wälder, die verschwunden sind und immer mehr Wasser und Umwelt, was verdreckt wird.

Da kommen wir zum "kleinen Mann" auf der Empfängerseite. Als wäre es beim Absender nicht schon komplex genug, versteht der Empfänger nur, was er verstehen kann und will. Dazwischen stehen Leute und geben nur weiter, was ihr Filter passieren lässt. Stille Post.

Warnungen haben ihren Sinn. Übertriebene Szenarien (aus welchem Grund auch immer), halte ich für Leuteverarsche, auch wenn es mit "Wachrütteln und heilsamem Schreck" gerechtfertigt wird. Das erzeugt nämlich auch Angst oder gar Hysterie und verführt zu unsinnigen Lösungsversuchen. Natürlich ist es grundsätzlich sinnvoll, Emissionen und Rohstoffverbräuche zu senken. Es muss jedoch bedacht werden, dass Alternativen an anderer Stelle auch unerwünschte Folgen haben können.

Es gibt den markigen Spruch, Klimaschutz ist kein Umweltschutz. Das ist eine plakative Erinnerung daran, dass es immer wieder zu Zielkonflikten kommt. Ökologisch stoßen hier der Ausbau regenerativer Energiegewinnung (aus Gründen der Emissionsreduktion) und der Schutz von Biotopen, einigen Tierarten und Landschaften aufeinander. Im Mainstream kaum Beachtung fand die Frage, was man nach der Nutzungsdauer einer Windkraftanlage mit den Rotorblättern macht. GFK kann man nicht einfach schreddern und zu Kunstfasern weiterverarbeiten. Wenn eine solche Anlage havariert und die Rotorblätter zerbrechen, verteilen sich unzähliche scharfkantige Splitter in der Umgebung. Blöd für Landwirte und gefährlich für Tiere.
Weitere Zielkonflikte erstrecken sich über ökonomische und in Folge auch soziale Aspekte. Lokal und global.

12.09.2018 13:01 • x 1 #7


marvin

marvin

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Nach meiner Meinung steht ein Problem ganz oben.
Und das ist der Turbo-Kapitalismus, wie wir ihn momentan leben.
Natürlich geht es bei den vielen 'grünen' Entwicklungen (Blue-irgendwas) nicht um die Umwelt, sondern um einen Gedanken, der Absatz generieren soll, bzw. neue Märkte eröffnen. Oder glaubt Ihr im Ernst, dass Elektroautos gebaut werden um die Umwelt zu retten? Schaut man sich die Energiebilanzen an bzw. was dazu erstmal an Infrastruktur aufgebaut werden kann, dann wird einem schwindelig.
Unendliches Wachstum ist eben nicht möglich. Man muss sich doch nur anschauen, was alles auf Halde produziert wird. Autos in Millionenzahlen, Handys in Millardenzahlen,...
Oder hat sich schonmal jemand gefragt, warum moderne Geräte (TV, Computer,..) und Autos nicht mehr richtig repariert werden außer Module auszutauschen? Reparieren schadet dem Absatz und nützt nur dem Handwerk. Aber die haben eben nicht einen so gute Lobby, wie ein VW oder Daimler.

Und die Menschen leiden genauso unter dem Druck dieses Systems wie die Umwelt, dessen Aussage ist: "Jeder ist austauschbar!".
Glücklich derjenige, der seine Nische gefunden hat.

Warum halten wir uns nochmal in dem Forum hier auf?

12.09.2018 16:16 • x 1 #8


Astralisch


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Und wieder bin ich nach der Nachtschicht und vieler negativen Artikel hier her gestoßen

Und auch ein dankeschön für eure Antworten, ich denke mal gerade für mich ist das alles besonders Blöd weil ich schon vor ca.3 Jahren angefangen habe, mich immer mehr von allem zu entfernen. Ich meide grundsätzlich Orte, an denen fremde Personen sind. Dazu gehören halt generell Städte, wie Läden, Frisör, Ärzte und sonst allem dort. Während ich damals auch mehr der Partytyp und vorallem Zocker war mach ich heute hingegen gar nichts mehr von dem. Ich ziehe mich stattdessen lieber in die Natur zum campen und würde so auch viel lieber Leben, dieser ganze Massenkonsum und die Nachrichten nerven mich nur noch.. es wird alles so viel und so anstrengend, das alles zu verstehen. Man findet kaum noch ruhige Plätze und es werden weniger. Ich glaube einfach meine kleine Vorstellung von der Welt wird nur zerstört und nicht die Welt der Menschen. Es werden mehr Menschen, mehr Opfer, mehr Nachrichten und gerade durch diese Weltweite vernetzung weiß jeder überall bescheid.

13.09.2018 05:36 • x 1 #9


hardymei

Moin.

Ich kann Astralischs Ängste gut verstehen und das meiste aus eigenem Empfinden auch nachvollziehen. Die Anlässe bzw Auslöser für diese Ängste.

Wenn der Mensch von etwas beeindruckt wird, dann ist das zumeist von etwas lautem, schrillen, protzigen, bunten. Und die Welt heute ist, so glaube ich jedenfalls, all das mehr als früher. Dazu ist sie plötzlich klein geworden und wahnsinnig schnell. Da kommt die träge Masse Mensch einfach nicht mehr mit, sie ist geradezu angewiesen auf markante Punkte. Und die sind heute in hohem Maße eben ..... laut, schrill, protzig, bunt. Das bleibt hängen, das bleibt haften.

Viele erkennen das und wollen es gerne anders haben, und kommen beim Grübeln über Erklärungen und Lösungen ins Schlingern. Jeder neue Gedankenstrang zeigt einem in der Konsequenz die eigene Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit und Machtlosigkeit gegenüber den Ereignissen auf der Welt. Kein Wunder, daß so viele Menschen Probleme haben und sich die Sinnfrage stellen.

Irgendwann im Verlauf meiner Problemwälzerei und Sinnfragerei habe ich ein kleines Gedicht von Erich Kästner gelesen.

"Wer wagt es,
sich den donnernden Zügen entgegen zu stellen?
Die kleinen Blumen
zwischen den Eisenbahnschwellen."

Für mich ist das sowohl tröstlich, als auch ein positiver Blick nach vorn.

marvin nennt den Turbokapitalismus als Ursache. Da bin ich voll und ganz bei ihm. Neid, Gier und Habsucht scheinen unsere heutige Zeit zu prägen, und warum? Weil sie lauter sind als Güte und Liebe, und weil sie die Macht haben. Monetär jedenfalls, materialistisch. Und reichlich kurzsichtig.
Nachhaltig geht anders.

Zwangsläufig komme ich natürlich zu der Frage: was kann ich tun? Denn ich merke ja, daß es mir nicht gut geht mit den herrschenden Zuständen. Ich spüre, daß ich manchmal regelrecht verzweifeln will, weil ich so überhaupt nichts an den üblen Verhältnissen ändern kann ..... jedenfalls nicht im Großen.
Aber im Kleinen geht es allemal. Langsamer und leiser, und viel weniger auffällig als heute üblich, eigentlich schon richtig unspektakulär. Aber es geht.

Trump, Putin, Erdogan, Kim Jong Un, und wie sie alle heißen ..... die sind da, bleiben hier eine Weile, und gehen brachial über Leichen für ihre niederen kurzsichtigen Beweggründe. Ich glaube, gegen solche Krankheiten gibt es nur das Heilmittel Zeit, denn auch die werden über kurz oder lang vermodern. Direkt kann ich sicher nichts dagegen tun, aber ich kann zum Beispiel zu Wahlen gehen. Und mit dazu beitragen, die Anständigen ans Ruder zu bringen.
Der Kabarettist Volker Pispers hat in einem seiner Programme gesagt "man sagt heute nicht mehr raffgieriges, asoziales Pack, heute sagt man Topmanager". Ich kann diese Leute nicht absetzen, aber ich kann zum Beispiel keinen Diesel kaufen, sowieso möglichst wenig Auto fahren. Oder mein Vermögen, so eins da ist, zum Beispiel in Nachhaltigkeitsbanken anlegen bzw deponieren. Aber ich kann natürlich nichts dagegen tun, daß Hunderte von Millionen Menschen in Schwellenländern gerade erst anfangen darauf scharf zu werden, unseren "Wohl"stand zu erreichen. Vielleicht kommt ja auch daher der nächste Fußballgott, der dann 300 oder 500 Millionen "wert" ist.
Ich kann nur fassungslos zur Kenntnis nehmen, daß inzwischen auf den Meeren schon neue Kontinente entstehen - aus Müll. Und ich habe dazu beigetragen, aus Unwissenheit, aber auch aus Bequemlichkeit. Ich kann als Einzelner nur versuchen, meinen Müll auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Ich nehme ebenso fassungslos wahr, daß in Teilen der Welt Lügen inzwischen Staatsräson ist. Und daß Medien vielfach völlig unreflektiert und vermutlich auch unrecherchiert Lügen produzieren und verbreiten. Dagegen hilft wahrscheinlich nur Wachsamkeit und gesunder Menschenverstand.

Ich glaube, diese Liste könnte man beliebig erweitern. Am Ende will ich eigentlich nur darauf hinaus: Auf dieser unserer einen Erde leben wir Menschen inzwischen in mehreren unterschiedlichen Welten. Immer mehr Menschen reden einfach aneinander vorbei, die gemeinsamen Nenner werden immer weniger.
Was mich aber - so hab ich das glaub ich für mich entschieden - nicht davon abhält, mein Leben in meiner Welt so zu leben, daß ich damit zurecht komme, und es so gut es geht anständig verbringe. Ich akzeptiere, daß ich an ganz vielem, das heute passiert, nichts machen kann, aber ich lasse mir davon mein Leben in meiner Welt nicht kaputt machen.
Ich gehe weiterhin mit offenen Augen, mit Neugier und Interesse, durch das Leben, und bleibe trotzdem fest in meiner Welt.
Leute wie Trump und Alice Weidel und Winterkorn etc. kann ich nicht respektieren, die verkörpern all das, was ich ablehne. Das ist immerhin auch eine Art Grundlage dafür, mein Leben zu leben. Zwar mit Ängsten und Sorgen, aber eben auch in Frieden und mit Anstand.

13.09.2018 12:04 • x 2 #10


Wende2018

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Hallo,

der Konsens, der hier mehr oder weniger gefunden wurde, lautet:
"Nein, die Welt ist nicht grausamer geworden", das ist nicht nur richtig, sondern sogar nachgewiesen.

Wir sind nur näher dran, vor allem über die Medien im allgemeinen, die sozialen Medien im besonderen, wobei ich diese, teilweise eher als asozia............

Schlechte, ängstigende Nachrichten brauchen einen fruchtbaren Boden und den finden sie nur dort, wo Menschen in "Luxus" leben. Luxus im Kontext gesehen, jeder 5. Mensch auf der Welt hat keinen Zugang zu frischem Wasser.

Fazit: Wer viel hat, hat auch Grund Angst zu haben. Der Mensch neigt dazu, wenn er nach "oben" nicht treten kann,
in seiner "gefühlten" Hilflosigkeit, nach unten zu treten

Deshalb macht es durchaus Sinn, anstatt Reichtümer anzuhäufen, lieber das Miteinander, den Umweltschutz, voran zu bringen. Eine intakte Umwelt, nicht noch mehr Artensterben, usw....... hilft niemandem mehr als uns selbst.

Ich bin Agnostiker, doch dieses Zitat von Martin Luther trifft es ziemlich genau:
"Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, ich würde heute ein Apfelbäumchen pflanzen


Liebe Grüße Renate

28.12.2018 12:38 • x 2 #11


ulysses

Wird die Welt immer grausamer? Das ist eine Sache der Betrachtung!
Es wird immer enger auf der Welt. Und die Welt wird immer ärmer weil es für den Menschen nie ein 'Genug' geben wird.
Gewinnen werden die mit dem meisten Essen und der besten Waffentechnik. Muss man nicht drüber reden denn der Lauf der Welt ist nicht aufzuhalten. Man kann versuchen es sich schön zu reden damit es einen nicht so hart trifft wenn die Erkenntnis reift aber mehr kann man nicht. Die Gier und die Ignoranz sind die Wurzeln dieses Übels.

28.12.2018 14:00 • #12


Wende2018

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Zitat von ulysses:
Wird die Welt immer grausamer? Das ist eine Sache der Betrachtung!
Es wird immer enger auf der Welt. Und die Welt wird immer ärmer weil es für den Menschen nie ein 'Genug' geben wird.
Gewinnen werden die mit dem meisten Essen und der besten Waffentechnik. Muss man nicht drüber reden denn der Lauf der Welt ist nicht aufzuhalten. Man kann versuchen es sich schön zu reden damit es einen nicht so hart trifft wenn die Erkenntnis reift aber mehr kann man nicht. Die Gier und die Ignoranz sind die Wurzeln dieses Übels.




Hier spricht Meinung gegen Tatsachen

28.12.2018 14:11 • #13




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