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Wiedereingliederung - Leistungs- und Termindruck

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Teller
Mitglied

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Hallo liebes Forum,

ich bin nach einer mehrmonatigen Fehlzeit seit einigen Wochen in einer Wiedereingliederung ("Hamburger Modell") (Beamter - öD). Diese nähert sich sich so langsam ihrem Ende.

Während der ganzen Zeit schon wird von meinem Kollegenkreis regelmäßig Druck in Form von Leistungs- und Termindruck ausgeübt. Die ersten Wochen nur subtil, doch jetzt endet sie bald und der Druck zieht weiter an. Dies mündete vor Kurzem in einer von mir anberaumten Teambesprechung, um vom Bereichsleiter meinen zukünftigen genauen Einsatz zu besprechen (dies war lange nur sehr schwammig). Dabei wurde von mehreren Personen das Wort ergriffen und aufgezählt, welchen Eindruck ich mache und wie sehr ich nicht gut arbeite und mehr schaffen müsste. Dann folgten alles die klassischen Symptome, die man so mit einer schweren Depression und Dysthymie so haben kann (aktuell springt erstere wieder durch). Indirekt konnte man dabei heraushören, dass gedacht wird, ich sei faul und arbeitsunwillig.
Ich habe darauf erwidert, dass sich dieser Eindruck krankheitsbedingt bei mir ergibt und ich ja noch in der Wiedereingliederung bin. Mein Bereichsleiter hat sich das nur angehört und auch nicht groß was dazu gesagt.

Dies habe ich meiner Therapeutin erzählt und ihr ist "alles aus dem Gesicht gefallen". Den von mir beschriebenen Druck sieht sie als sehr schlecht für meinen Krankheitsverlauf an und hat mir dringend geraten, mich um ein BEM Gespräch zu bemühen.
Das habe ich trotz Verpflichtung des Arbeitgebers und mehrwöchig laufender Wiedereingliederung bisher nicht angeboten bekommen.

Meine Frage an euch: Habt ihr Tipps, wie ich im BEM Gespräch am besten ausdrücke, dass ich arbeiten will und der Druck mich krankheitsmäßig jedoch immer wieder zurückwirft? Meine Therapeutin sagte mir, der Dienstherr müsse dann die Aufgaben so umstrukturieren, dass ich zumindest für eine gewisse Zeit den krankheitsfördernden Druck nicht habe und wieder ausreichend "aufgebaut" werden kann.

Ich habe gehört, dass es sehr gut sein soll, Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen. Wenn ich nun einfach Vorschlage: "Leistungs- und Termindruck befristet weg", kann das einfach zur Seite gewischt werden?
Bei meinem Dienstherrn habe ich leider den Eindruck, dass die Erkrankung nur als persönliches Problem gesehen wird. :/

LG euer Teller

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Albarracin
Experte

x 1 #2


A


Hallo Teller,

Wiedereingliederung - Leistungs- und Termindruck

x 3#3


Caro66
Ich hätte auch sofort geraten PR bzw .wenn vorhanden Schwerbehindertenvertretung einzuschalten.
Das geht gar nicht ...
Und, obwohl ich nur als Quereinsteiger im Landratsamt tätig war, diese Anlaufstellen sind da wichtig und richtig gut.
Alles Gute für Dich...

#3


Sifu
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#4

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