Wie schaffe ich es wieder da raus?

Hallo, ich bin Sara und ich suche Rat.
Seit einiger Zeit merke ich, wie die Depressionen langsam zurückkommen. Meine ersten Depressionen hatte ich vor 2,5 Jahren, welche ich aber ,,besiegt" habe. Zumindest dachte ich das.
Ich habe viele soziale Kontakte abgebrochen, fühle mich oft nutzlos und schuldig. Ich habe kaum Energie um den täglichen Pflichten nachzugehen.
Nach der Schule bin ich total kaputt und es fällt mir immer schwerer, morgens aufzustehen. Zudem verletze ich mich wieder selbst. Seit ca 1 Jahr habe ich auch Dro.probleme, die auch immer schlimmer werden. Meine Familie und mein Umfeld wissen darüber bescheid, aber sie unternehmen nichts, weil ich noch zur Schule gehe und das für die das Wichtigste ist. Ich weiß nicht mehr weiter und würde mich über Rat freuen und mich gerne austauschen.

06.05.2018 11:37 • #1


Hallo Sara,

worin siehst du für dich das Wichtigste?

Gruß
Julienne

06.05.2018 11:49 • #2


@julienne
Hallo Julienne,
ich kann nicht genau sagen, was das Wichtigste für mich ist denn viele Sachen, die mir wichtig waren sind mir egal geworden. Mir war es immer wichtig, jeden Tag aufzustehen und zur Schule zu gehen, damit ich einen relativ guten Abschluss kriege aber mittlerweile ist mir das einfach egal

06.05.2018 11:59 • #3


Und wie wichtig ist/wäre es dir, dass deine Familie und dein Umfeld etwas gegen dein Dro.problem unternehmen? Es klingt, als seist du darüber enttäuscht, dass ihnen nur wichtig sei, dass du weiter zur Schule gehst .

06.05.2018 12:21 • #4


Zitat von julienne:
Und wie wichtig ist/wäre es dir, dass deine Familie und dein Umfeld etwas gegen dein Dro.problem unternehmen? Es klingt, als seist du darüber enttäuscht, dass ihnen nur wichtig sei, dass du weiter zur Schule gehst .


Ehrlich gesagt finde ich das gut so, denn ich möchte keinen Streit mit meiner Familie anfangen.

06.05.2018 15:13 • #5


Ich habe vor 5 Jahren übermäßig Alk. und andere Dro. zu mir genommen. Das half mir nicht bei meinen Depressionen, ganz im Gegenteil. Es verstärkt diese gewaltig. Als ich damit aufhörte, wurde einiges besser in meinem Leben. Mehr Freude, mehr Bewegung. Man fühlt sich einfach lebendiger.
Wenn du aus einer Grube klettern musst brichst du dir vorher ja auch nicht ein Bein. Und genauso ist es mit Depressionen und Dro.. Ein klarer Geist erholt sich viel schneller.

Was mir damals half und noch immer hilft ist ein Rat von einem sehr guten Freund:
Jeden Abend gehst du hin und schreibst auf, was dich an dem Tag gestört hat.
Und dann fragst du dich, ob du diese Sache/Person weiterhin in deinem Leben brauchst/dulden willst, obwohl sie dir dein begrenzte und so kostbare Zeit auf dieser Welt vermiest.

Ich wünsche dir alles Gute!

07.05.2018 20:15 • #6





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