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Welches Symptom belastet euch am meisten?

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Catalie

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Bei mir ist es auch die Erschöpfung und die Antriebslosigkeit die mich am meisten belasteten. Es tut manchmal so weh, dass mir nichts leicht fällt, dass ich nichts mal eben machen kann, sondern mich zu allem zwingen muss.

01.11.2022 20:08 • x 2 #31


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Uerdinger

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Nich belastet am meisten die Schlaflosigkeit.
Aber auch die Tatsache, dass ich schlechter sehe.
Und ich nicht weiss, ob das an den Depressionen liegt oder am Diabetes

01.11.2022 21:20 • x 1 #32



Hallo Profi,

Welches Symptom belastet euch am meisten?

x 3#3


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Lost111

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Mich belastet auch am meisten die Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Aber auch Schlafstörungen.

01.11.2022 21:47 • x 2 #33


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hlena

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@Uerdinger
Ich würde die Schlafprobleme der Depression zuordnen und die Augenprobleme möglicherweise dem Diabetes

01.11.2022 21:54 • x 1 #34


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Yetiman1971

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Mich belastet am Meisten diese Antriebslosigkeit auch nur die kleinsten Dinge im Alltag zu erledigen.
Der Verstand ( teils das Umfeld ) sagt Dir daß das jetzt erledigt werden muß …….Aber mein Gefühl sagt etwas ganz anderes.
Obwohl es sich zumindestens Kurzzeitig gut anfühlt etwas „geschafft“ zu haben.
Auch wenn meine Kids bei Mir sind muß Ich mich manchmal sehr zusammenreißen um „gut drauf“ zu sein.
Das ist doch verrückt , oder ?
Vor der Depression war ich ein lebenslustiger / positiver Mensch
und hatte Energie ohne Ende.
Denn alles was war um mich herum und in Mir hat sich sooo gut angefühlt.
Hab bis jetzt leider noch nicht zu diesem Gefühl zurückgefunden…..und glaubt Mir…..
Wenn man weiß wie schön das Leben eigentlich sein kann, aber letztendlich aus irgendeinem Grund nicht mehr darauf zugreifen kann,dann ist das einfach nur schrecklich / traurig / zermürbend.

How can the Eagle fly with broken wings

10.11.2022 21:14 • x 1 #35


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sylvinchen

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Also was hier geschrieben wird zu diesem Thema da kann ich mich hier mit meinen Vorschreibern von ganzem Herzen identifizieren. Quälende Müdigkeit, konzentrationsschwäche, immer wieder weinen , schwere auf der Brust, Gefühl als würde man zehn nasse sandsäcke tragen müssen, Vergesslichkeit und so vieles andere. Ich habe jahrelang gedacht, es ist meine eigene Schuld, ich bin zu lahm ich bin zu faul, ich bin zu dies, ich bin zu das. Obwohl ich es vom Kopf her jetzt weiß, dass es die Krankheit ist, habe ich auch heute immer noch damit zu kämpfen. Aber wenn ich es begriffen habe ist das auch typisch für die Depression. Diese Selbstanklage, dass man ja zu doof zum Leben ist, dass man nichts auf die Reihe bekommt und so weiter und so weiter. Was für eine Lüge, der weder immer wieder aufsitzen. Ich befinde mich in der guten Situation, dass ich ein Umfeld um mich habe die meine Krankheit mittragen und die Verständnis dafür aufbringen. Aber ich kenne auch Zeiten von denen viele hier auch schreiben, wo die eigene Familie, Geschwister oder Leute die selbst betroffen waren oft ein hartes Urteil über denjenigen Stellen. Aber ich möchte uns trotzdem allen hier Mut machen, dass wir uns immer wieder bewusst machen, es ist eine ganz doofe heimtückische Krankheit, die man einfach nicht so leicht auskurieren kann wie einen üblen Schnupfen. Darum wünsche ich uns allen, dass wir trotz der schweren Zeit immer wieder kleine Höhepunkte erleben, in denen wir erfahren können dass das Leben eben nicht sinnlos ist auch jetzt nicht.

11.11.2022 00:12 • x 3 #36


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sylvinchen

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@Uerdinger also ich habe festgestellt, wenn es mir überhaupt nicht gut geht, dass ich dann auch mit dem Sehen Probleme habe, dann ist es verschwommen und ich denke brauche ich eine neue Brille aber wenn es mir dann psychisch wieder etwas besser geht dann kann ich auch wieder besser sehen. Selbstverständlich kann es auch an Diabetes liegen, aber auch wie Depressionen vernebeln einen manchmal den Blick. Sowohl im psychischen wie auch im physischen Bereich so ist meine Erfahrung

11.11.2022 00:14 • x 2 #37


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SleepingArtist

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Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen

Das ist es bei mir. Ich bin erstaunt, wie oft ich das hier bei euch lese. Und mir geht es schon viiieeele Jahre so. Ich hatte so meine Probleme damit, zu akzeptieren, dass ich auch zu „denen“ gehöre: mit Depressionen… Bei mir kommen aber noch Dauerschmerzen dazu. Und die auch noch ausgerechnet im Rückenbereich. Das war dann auch vor viiieeelen Jahren der Auslöser, mich krank schreiben lassen zu müssen - bis heute.

Ich habe also Volkskrankheit Nr. 1: „Rücken“ und Volkskrankheit Nr. 2: Depressionen. *beep* You, Leben…

Kein Arzt, Therapeut oder Medikament konnte mir bisher wirklich helfen. Ich nehme deshalb nur noch Tramadol (z.Z. 250 mg / Tag). Ich würde lieber mehr nehmen, habe ich auch schon zeitweilig vor ca. 3 Jahren, um etwas weniger Schmerzen zu haben. Aber meine Psychiaterin auch die Psychotherapeutin wollen, dass ich es reduziere und am besten ganz absetze! Das verstehe ich nicht. Das Einzige, was ein bisschen hilft…?!? Klar, es ist ein Opiat. Aber das ist mir (und meinen Schmerzen!) SOWAS VON EGAL! Ganz ehrlich…

11.11.2022 01:51 • x 1 #38


anir

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@SleepingArtist

Guten Morgen SleepingArtist.
Ja, man muß schon einiges hinter sich und erfahren haben, daß man dann zu solchen Mitteln greift.
Nur du selbst kannst das beurteilen.
Kein Arzt steckt in deiner Situation.
Und deine Egal- Haltung verstehe ich.
Endlich etwas, was ein bißchen hilft.
Gott sei Dank gibt es noch etwas um nicht ganz durchzudrehen.

Ich habe seit 22 Jahren Depressionen.
Und mich im August auf eine Ekt- Behandlung eingelassen.
Es geht mir gut.
Ich nehme weiter Medikamente, reduziert.
Ich bekomme regelmäßig Erhaltungs-Ekt zur Erhaltung des positiven Zustandes.

Dir wünsche ich alles Gute.

11.11.2022 07:29 • x 1 #39


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Uerdinger

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@SleepingArtist ,
Da fehlt dir ja nurnoch die Volkskrankheit Nr 3, Diabetes!.........Ironie zuende, nicht ernst gemeint

Willkommen im Forum!

11.11.2022 20:43 • #40


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SleepingArtist

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Zitat von Uerdinger:
@SleepingArtist , Da fehlt dir ja nurnoch die Volkskrankheit Nr 3, Diabetes!.........Ironie zuende, nicht ernst gemeint Willkommen im Forum!

Danke und Danke.

Diabetes wäre echt ne „Strafe“. Ich esse sooo gerne Kuchen und anderen Süßkram… Das ist für mich so ne Art „Antidepressiva“ - wenn auch immer nur von kurzer Dauer. Aber ich bin doch froh, dass mir die Freude am Essensgenuß geblieben ist. Auch wenn ich es natürlich nur in Maßen genießen darf/kann…

11.11.2022 20:58 • x 1 #41


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Uerdinger

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@SleepingArtist Ich habe leider die Volkskrankheiten Depressionen und Diabetes, Dumm ist, das für mich wie bei dir auch Süsses eine Art Antidepressivum sind. Ganz blöd ist, das beide chron. Erkrankungen vielfach ähnliche Symptome haben, zb Müdigkeit und andere mehr, weiter oben im Thread schon beschrieben. Tja, weiss auch nicht, warum ich so gestraft bin....

11.11.2022 21:56 • #42


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LassMich

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Ich habe mir, ehrlich gesagt, nur ein paar Antworten durchgelesen, aber auch bei mir ist es hauptsächlich die verdammte Abtriebslosigkeit. Schon das Zähneputzen oder Duschen fällt mir schwer. Ich bade schon nur noch, weil mir das (warum auch immer) leichter fällt.
Ausserdem bin ich grundsätzlich müde. Ist für mich irgendwie schon normal, aber tierisch anstrengend auf Arbeit und im Kontakt mit meinem Sohn, der NATÜRLICH ADHS hat. Wie sollte es auch anders sein?! Ich muß in meinem früheren Leben irgendwas ganz furchtbar durchtrieben haben, daß ich (als Mensch der am liebsten seine Ruhe hat) ein Kind mit ADHS bekommen habe und auch noch alleinerziehend bin.
Da fällt mir gerade auf, ich sollte ein neues Thema erstellen um mich mal richtig auszusprechen.

19.11.2022 04:21 • x 1 #43


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Alexandra2

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Liebe @LassMich,
Herzlich Willkommen
Mir geht's ähnlich wie Dir, die Dauererschöpfung auch wegen A D S Kind (auch alleinerziehend, mit derselben Frage was habe ich bloß verbrochen?) und meines A D S, das übrigens die Depression verschlechtert.
Liebe Grüße Alexandra2

19.11.2022 08:15 • x 1 #44


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Paula6614

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Guten Morgen...Ich wünsche euch allen einen schönen Nikolaustag..
Mich belastet am meisten das meine Angststörung mich davon abhält meine Enkelkinder zu besuchen.....Sie wohnen beide weiter weg von mir...Der Große 10jahre wohnt an der Grenze zu Holland die Kleine 2 Jahre wohnt im Sauerland...seit ich Oma bin belastet mich diese Krankheit noch mehr...
Nicht zu sein wie andere Omas...Ich habe Depressionen und Angststörung seit über 30 Jahren...leider ist es bei mir chronisch ....eigentlich ist es gut beides zu haben ....denn wenn die Depressionen schlimmer ist möchte ich nicht am leben teilnehmen und dann rückt die Angststörung in den Hintergrund..also habe ich die Wahl zwischen Trauringe Müdigkeit oder Angststörung...LG

Gestern 10:43 • #45


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Dys

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Mich belasten wohl am meisten meine düsteren Gedanken. Was mir körperlich zusätzlich zusetzt, verdiene ich gedanklich auch nicht anders, da ich ja nichts dagegen tue oder es im Grunde teilweise sogar befeuere. Somit bin ich selbst schuld. Wie an allem, was mir negativ zusetzt.

Gestern 12:48 • #46


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hlena

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Da möchte ich widersprechen.
Du meinst sicher das Gedankenkarussel.
Das gehört zur Depression und die hat niemand verdient.

Gestern 12:59 • x 3 #47


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Dys

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Ja, das Gedankenkreisen, Karussell oder Zwangsgedanken oder wie man es auch nennen will. Es ist das, was mich wohl am meisten an der Depression belastet. Bei anderen, ist es vielleicht Erschöpfung die nicht minder belastend ist. Das ist bei mir nicht so.

Gestern 13:33 • x 1 #48


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blossom79

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Mich belastet am meisten diese absolute Energielosigkeit!
Nur noch auf der Couch hängen und am besten noch bereits gemachte Termine absagen um daheim bleiben zu können

Gestern 14:59 • x 2 #49


anir

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Bei mir ist es immer wieder, wenn ich in der D. bin, das Abspeichern von gerade gemachtem, gehörten.
Telefonieren, Lesen, reden, geht dann nicht mehr gut, da die Pseudo-Demenz dann zu stark ist. Alles notieren ist eine Möglichkeit, ja, macht allerdings sehr müde.
Antiebslosigkeit und Energielosigkeit, kommen schnell dazu.

Vor 5 Stunden • x 1 #50


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Catalie

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So geht es mir auch. Gerade wieder eine besonders schlimme Phase. Als hätte mir jemand den Stecker gezogen...

Vor 5 Stunden • x 1 #51


anir

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@Catalie
Hey, Catalie.
Ich emfinde diese D. , als so massiv, einschneidene Erkrankung.
Weil ich eine rezidivierende D. habe, kommt sie öfters und ich weiß nie, ob sie klein, mittel, stark oder ganz stark wird.
Ich muß stehts abwarten, was sie alles mit im Gepäck hat und hoffen, daß ich es wieder schaffe in eine D._freie Phase zu kommen.

Vor 5 Stunden • x 3 #52


Arcania

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Ich habe Borderline und das ist derzeit auf seinem Höhepunkt. Mich machen die Stimmungsschwankungen und die Intensität meiner Emotionen derzeit so fertig.
Mein eigenes Selbst strengt mich an manchen Tagen so sehr an, dass ich keine Kraft mehr habe und mich dann in einem dunklen Raum unter die Decke verkrieche, um mich vor zusätzlichen Sinneseindrücken zu schützen.

Vor 3 Stunden • #53



Hallo Profi,

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Tanis

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Die Antriebslosigkeit und Energielosigkeit finde ich ganz schlimm. Besonders am Morgen. Ich brauche zwei bis drei Stunden manchmal um halbwegs in Gang zu kommen, aber wie soll das gehen wenn man arbeitet.
Hinzu kommt bei mir häufiger Problem mit dem Magen und Reflux das heißt Schmerzen meistens morgens.

Vor 40 Minuten • #54

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