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Warum Männer selten glückliche Männer sind

Sifu

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Robert Betz, der bekannte Psycho Guru:

#1


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HDD

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Zitat von FranzFranz:
Es herrschte und herrscht noch immer keine Gleichheit*.

Zitat von FranzFranz:
*Damit meine ich nicht, dass Frauen und Männer im Durchschnitt gesehen gleich sind. Ich meine echte Gleichberechtigung.

Was denn jetzt? Gleichberechtigung - oder Gleichheit? Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Gleichberechtigung bedeutet, dass alle geleiche Chancen haben - was sie daraus machen, ist ihnen überlassen.
Ich denke, das haben wir (abgesehen von Ausnahmen, wie immer) im Westen inzwischen schon seit einiger Zeit.

Gleichheit bedeutet, dass sie wirklich gleich sind.
Das haben wir nicht, hatten wir nicht und werden wir auch nie haben - und es ist auch keineswegs wünschenswert, solange die Menschen nicht wirklich auch gleich sind - und das sind sie nun mal nicht; wir sind schließlich keine Insekten.

Im Übrigen finde ich es nicht gut, eine neue Ungerechtigkeit mit einer alten Ungerechtigkeit zu rechtfertigen. Wo würde uns das denn hinbringen?

31.05.2026 11:54 • x 3 #25


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A


Hallo Sifu,

Warum Männer selten glückliche Männer sind

x 3#3


Dys

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Zitat von FranzFranz:
Kennst du Tamara Wernli

Kannte ich bislang nicht. Zu deiner Frage, ob das nun ein Mann vorgetragen hätte oder ein anmierter Pokemon, die Botschaft wäre die Gleiche und hat ihren Informationsgehalt.
Dieser kann aber genauso auf Männer zutreffen und würde wenn man statt Frauen, Menschen sagen, könnte es unabhängig vom Geschlecht zutreffen. Es kann aber eben auch sein, dass es nicht zutrifft, bei jemandem, der es für sich und auf sich bezogen als nicht zutreffend erachtet.

In wieweit überhaupt irgendjemand etwas über Gefühle und Denken erklären kann, dass dann auch eine Erklärung über einen Selbst liefern würde, kann man am Ende nur selbst beurteilen. Und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, was laut Frau Wernli bezüglich Frauen als nicht so gegeben ansieht, spielt es tatsächlich keine Rolle, welches Geschlecht man hat. Männer können sich auch selbst belügen. Weil Menschen sich selbst belügen können.

Was ich für mich aussage ist lediglich, dass ich von einem Coaching für Männer, weil es für Männer gedacht ist, nicht automatisch etwas halte, nur weil ich ein Mann bin.

Wenn ich Blickwinkel Anderer Menschen im Bezug auf meine Gedanken, Gefühle und mein Verhalten haben will, muss ich sie lediglich zulassen. Wenn dann etwas von deren Blickwinkel etwas in mir bewirkt, dass ich mich besser fühle, wenn ich es anwende, dann ist mir egal ob es was wäre, das weshalb auch immer überwiegend von einem bestimmten Geschlecht praktiziert wird und erstrecht von welchem Geschlecht dieser Blickwinkel kommt.
Mir nutzt nur was ich mir zu eigen mache und es mir nutzt. Dabei ist mir klar, das Menschen unterschiedlich fühlen und denken und sich auf ihre Weise verhalten.

Was Frau Wernli aber zutreffend aussagt ist, dass eben viel davon abhängt wie Andere einen sehen könnten oder von etwas halten könnten, dem man sich zuwendet. Aber das ist auch nicht Frauen vorbehalten. Es ist einzig dem eigenen Ego geschuldet, wie man mit Bewertungen von Außen durch eine wie auch immer geartete Gruppe umgehen will.

Wenn ein Mann sich nur Männern öffnen will, so darf er das ja und wird halt seine Gründe haben. Das gleiche gestehe ich auch Frauen zu. Und ich gestehe Jedem zu, der meint, sein zu müssen wie Andere meinen, wie er zu sein hat und wenn er sich lediglich darauf verlassen will, dass es zutreffend ist, weil es geschlechtsspezifisch geäußert wird. Wenn einem der kleinste gemeinsame Nenner reicht, dann ist das so und darf so sein.

Ich für meinen Teil, öffne mich Menschen denen ich das nötige Vertrauen zuspreche, dass ich dafür an den Tag legen muss.

30.05.2026 11:19 • x 2 #16


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Lunatica
von Robert Betz kenne ich nur die Ar....Engel

x 1 #2


FranzFranz
"Schaffe, schaffe, Häusle baue"!

Gut, dass ich aus dem Hamsterrad ausgestiegen bin, als es ums Herz immer enger wurde! Das war vor unglaublichen 24 Jahren.

x 3 #3


HDD
Zitat von FranzFranz:
Gut, dass ich aus dem Hamsterrad ausgestiegen bin, als es ums Herz immer enger wurde!

Gut so.

Man sagt ja, dass ein Hamsterrad von innen aussieht wie eine Karriereleiter. Erst wenn man aussteigt, sieht man da das ganze Bild.

x 4 #4


Sifu
Zitat von FranzFranz:
"Schaffe, schaffe, Häusle baue"! Gut, dass ich aus dem Hamsterrad ausgestiegen bin, als es ums Herz immer enger wurde! Das war vor unglaublichen 24 Jahren.

Ich auch.

x 1 #5


AndyS
Gutes Video, gibt ja inzwischen immer mehr so Männer-Coaches. Hab ich tatsächlich auch schonmal überlegt dran teilzunehmen nach meiner letzten Beziehung.

x 3 #6


HDD
Zitat von AndyS:
Gutes Video, gibt ja inzwischen immer mehr so Männer-Coaches. Hab ich tatsächlich auch schonmal überlegt dran teilzunehmen nach meiner letzten Beziehung.

Gibt da aber auch eine Menge Geschäftemacher darunter. Ich würde mich erstmal aus kostenlosen bzw. preiswerten Quellen mit der Materie vertraut machen. Das Internet ist da dein Freund. Bei Youtube wäre ich vorsichtig...

x 2 #7


Dys
Zitat von AndyS:
Männer-Coaches

Bei dieser Berufsgruppe, wofür es ja keinerlei Zertifizierung benötigt, denke ich sofort an Retreatments im Wald wo irgendeiner irgendwann mal in tiefer Tonlage feststellt. „Uaahh ich habe Feuer gemacht“

Wenn ich es nicht falsch interpretiert habe, so vertritt Hr. Betz die These, es könnte an einer fehlenden Vater Sohn Interaktion liegen, dass bestimmte Männer sich irgendwie nicht als Mann wähnen, die womöglich aber in der Annahme, ein Vater wüsste wie ein Mann zu sein hat, liegen.

Naja, ich bin ohne Vater aufgewachsen und habe mich nie als etwas anderes als ein Mann gefühlt. Und wäre es nicht so, weiß ich nicht, ob ich einen Coach dafür bezahlen würde, aus mir einen Mann zu machen, den er sich als einen solchen vorstellt.

Unglücklich bin ich wenn mich etwas unglücklich macht und ich das fühle, jenseits irgendwelcher Klischees oder Vorstellungen Anderer Personen, gleich welchen Geschlechts. Und treten Dinge die mich unglücklich machen häufiger auf als welche die mich glücklich machen, dann wäre ich selten glücklich. Das kann aber bei einer Frau genauso sein und ist meiner Meinung nach nicht Geschlechtsspezifisch.

Und wenn ich Schmerz nicht zeige, heißt das nicht dass ich keinen kenne und deswegen in einem Wigwam wohne. Nur weil mal ein Mann so eine These aufgestellt hat, oder vielleicht wars auch eine Frau, aber gesagt haben es zu mir jedenfalls nur Männer. Und was sollte mir ein Coaching vermitteln das aus einer Männerrunde besteht, wo doch die Hälfte der Weltbevölkerung aus Frauen besteht? Wenn überhaupt wäre ein Coaching sinnvoll, wie ich als Mensch anderen Menschen und mir ermöglichen kann als Mensch gesehen zu werden, was aber nur funktionieren könnte, wenn es verpflichtend für alle Menschen wäre, die da ein Defizit haben.

x 2 #8


HDD
Zitat von Dys:
Und was sollte mir ein Coaching vermitteln das aus einer Männerrunde besteht, wo doch die Hälfte der Weltbevölkerung aus Frauen besteht?

Hier möchteich anmerken, dass sich die Lebenswirklichkeit von Männern schon anders darstellt als die von Frauen, und dass es daher durchaus sinnvoll ist, den Austausch unter Männern zu suchen, wenn man dergleichen überhaupt will.

Frauen können Männern da nur beschränkt weiterhelfen, eben weil sie die Welt andes erleben; Frauen kämen ja auch nicht auf die Idee, sich ausgerechnet von Männern "coachen" zu lassen.

x 2 #9


Dys
Zitat von HDD:
Frauen können Männern da nur beschränkt weiterhelfen, eben weil sie die Welt andes erleben; Frauen kämen ja auch nicht auf die Idee, sich ausgerechnet von Männern "coachen" zu lassen.

Wenn ein Mensch kompetent in dem ist, was er tut, ist mir persönlich das Geschlecht egal.
Auf welche Ideen Frauen kommen, könnte natürlich eine Frau beantworten, allerdings ja auch nur für sich selbst. Es gibt Frauen in so gut wie allen Bereichen die Männer auch besetzen und sogar ursprünglich mal ausschließlich von Männern besetzt wurden und die in der entsprechenden Funktion durchaus Männern etwas näherbringen oder beibringen können. Wie eingeengt man ist, wenn man als Mann mit einer Frau über typische Männerprobleme spricht, oder nicht, liegt nur an der eigenen Einstellung und wie allgemein verständlich man sich äußert. Wenn man als Mann natürlich ein Problem mit Frauen hat, weil sie eben Frauen sind, dann kann man sich natürlich in einer Männerrunde mit „Leidensgenossen“ darüber unterhalten und hoffen, das möglichst einer dabei ist, der Lösungsansätze bieten kann, das es im leben mit Frauen im Umfeld hilft.

x 2 #10


FranzFranz
Zitat von Dys:
und die in der entsprechenden Funktion durchaus Männern etwas näherbringen oder beibringen können.

Fachlich und verstandesmäßig, keine Frage.

Wenn es um die Gefühlswelt (= Zufriedenheit und "Glück") geht? Frauen und Männer ticken - fühlen - im Durchschnitt nicht gleich. Ja, es gibt gefühlstechnisch auch "männliche" Frauen und "weibliche" Männer. Im Durchschnitt sind die Geschlechter in dieser Hinsicht aber nicht ganz gleich.

Deshalb glaube ich, dass sich ein Mann im Durchschnitt einfacher und besser in einen anderen Mann einfühlen kann als eine Frau. Ausnahmen bestätigen die Regel, insbesondere auch dahin, dass Männer im Durchschnitt ja nicht als besonders empathisch gelten.

x 3 #11


Dys
Zitat von FranzFranz:
Wenn es um die Gefühlswelt (= Zufriedenheit und "Glück") geht? Frauen und Männer ticken - fühlen - im Durchschnitt nicht gleich

Niemand fühlt gleich. Niemand erlebt gleich. Selbst wenn man das Selbe erlebt hat, ist es nicht das Gleiche. Bestenfalls fühlt man ähnlich.
Eine Frage, die Du Dir selbst mal stellen könntest und von der ich auch keine Antwort wissen möchte ist folgende: Wenn statt Hr. Betz eine Frau haargenau das gleiche wortwörtlich in diesem Video sagen würde, was würdest Du dann denken, wie zutreffend die Aussagen sein können?

Wie gesagt, nur für Dich und nur wenn Du überhaupt magst.

x 2 #12


FranzFranz
Hr. Betz liefert eine allgemeine Beschreibung von männlichen Gefühlszuständen. Es geht nicht um ihn persönlich, sondern um die Gruppe Menschen namens "Männer". Wie und was er persönlich fühlt, wissen wir nicht, und darum geht es auch nicht.
Wenn wissenschaftliche Forschung dahinter steht, ist es mir egal, ob die Aussagen von Frau oder Mann stammen.

Kennst du Tamara Wernli? Mal schauen, ob ich was passendes zu der Aussagenproblematik finde.
Ok, hier, was wäre, wenn den selben Text ein Mann sprechen würde?
https://www.youtube.com/shorts/zNXPcuIc7IQ

Doku dazu:

x 1 #13


FranzFranz
Zitat von Dys:
Niemand erlebt gleich. Selbst wenn man das Selbe erlebt hat, ist es nicht das Gleiche. Bestenfalls fühlt man ähnlich.

Man kann leicht unterschiedlich fühlen oder sehr unterschiedlich fühlen. Es gibt hier kein Schwarz-Weiß. Sonst wäre tatsächlich jeder alleine auf der Welt und der Solipsismus die Wahrheit.

x 1 #14


A


Hallo Sifu,

x 4#15


FranzFranz
Noch eine Aussage von T.W., eine ähnliche wie die von Hrn. Betz:
https://www.youtube.com/shorts/UlhnfOlGkBk

x 1 #15

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