Während einer Depressiven Phase auf Kontakt suche

Dirk-Z

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Hallo erstmal,
Durch diverse Dinge bin ich in der Corona-zeit in eine neue Stadt gezogen und habe leider nicht viel Kontakt zu anderen aufbauen können. Deshalb möchte ich hier Gesprächspartner finden. Meine Themen sind breit gefächert.
Danke schon mal für Ihr/dein Interesse .
Lg

30.06.2021 06:53 • #1


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CCC

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hallo

Wie lange hast Du die depressive Phase schon? Auch schon vor dem Umzug?

30.06.2021 11:12 • #2



Hallo Dirk-Z,

Während einer Depressiven Phase auf Kontakt suche

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Dirk-Z

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Hallo,
Ich fang mal so an:
Früher war ich verbotenen Substanzen nicht abgeneigt.
2008 habe ich Selbstständig die Kurve bekommen. Mein ganzes Lebenlang schon stand ich wegen meinem starken ADHS-Syndroms den ganzen Tag unter Strom und gönnte mir keine ruhe.
2009 hatte ich dann einen schweren Arbeitsunfall bei dem ich 12 Meter von Dach gefallen bin und zug mir einen Schädelbruch, beidseitige Versen Mehrfach-Fraktur, alle meine Sprunggelenke wurden Zertrümmert und ich lag 3 Monate lang im Koma.
Als ich erwachte saß ich 3 1/2 Jahre im Rollstuhl. Gegen allen Erwartungen der Ärzte habe ich es geschafft (zwar mit nonstop-Schmerzen aber ohne Schmerzmittel-Medikation) für kurze strecken mich aus dem Rollstuhl zu erkämpfen. Durch das Koma und die Schädelverletzung, konnte ich mich nicht mehr an mein Leben, meine Verwandten oder an irgendwas anderes erinnern, nicht mal an meine 2 Kinder.
Es dauerte gute 10 Jahre um meine Erinnerungen zu ungefähr 60% zurück zu erlangen, das meiste habe ich aus Erzählungen wieder erlangt. Nach dem erwachen ging ich davon aus das ich ein guter Bürger war, leider haben mich zwielichtige Gesellen angesprochen und mir dinge erzählt die ich gemacht haben sollte, ich konnte es nicht glauben und meine Welt ging erneut in die Brüche.
Ich brauchte knapp ein Jahr um einigermaßen Selbständig einen Tag zu meistern. Es gab Tage da bin ich mit der selben Einkaufsliste 3x in den Gleichen Laden gegangen und habe selbstverständlich dann auch die gleichen dinge eingekauft.
Ich habe mich von Menschen ferngehalten, da ich nicht wusste wem ich etwas schlechtes angetan oder wer meine Sucht und mein verhalten miterleben musste. Dadurch und weil ich zum Nichtstun verdammt war, wurde ich immer ruhiger, lustloser und habe nur von TV gesessen obwohl ich 20 min nach Ende der Sendung zu 90% nicht mal wusste was ich gemacht hatte. Da hätte ich schon Hilfe benötigt. Leider musste ich bis zu meinem Psychischen Zusammenbruch bis 2014 warten. Zum Glück bin ich in einer Nacht und Nebel Aktion ins Psychiatrische Klinikum gegangen. Wer weiß ob meine Töchter mich sonst noch hätten.
Ich weiß das war jetzt mehr als zu gefragt hast, aber ich denke ich bin im M0ment n Bisschen zu gut drauf.
(Bi-Polar)
Danke für´s Lesen

01.07.2021 02:15 • #3


Dirk-Z

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Hallo nochmal,

Ich wollte noch zu meiner Bi-Polaren Störung ein Zusatz erwähnen.
Normalerweise bewege ich mich in einer mittleren bis schweren Down-Phase und komm zu nichts. In dieser Zeit bin ich antriebslos, Vegetiere vor mich hin und nur durch die vielen Arzt Termin und der 3 Stündigen Arbeitszeit in einer Arbeitstherapie bewege ich mich aus meinem Zimmer. Es gibt fasst jede Woche ein oder zwei Tage bei denen ich dort Anrufe und mich Krankmelde. Die letzten 2 Wochen bin ich richtig rotiert, da ich eigentlich heute umziehen sollte, aber die Anträge ausfüllen und verteilen sowie den Umzug Planen haben mich richtig fertig gemacht. Eigentlich hätte ich ins KKH gehen sollen, nur dann hätte ich bei der Entlassung keine Wohnung mehr. So habe ich mich durchgekämpft. Gestern habe ich dann endlich die Erlaubnis von zwei verschiedenen Jobcenter erhalten und auch alle meine Anträge wurden bewilligt.
Ich denke dadurch bin ich "Happy unterm Käppi)
Das hält meistens so 2-3 Tage oder auch manchmal nur Stunden an und zum Glück bin ich da nicht Schädlich.

Danke für´s Lesen

01.07.2021 02:40 • #4

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