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Von Träumen zu Tränen

ROMA68

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Hallo Zusammen!
Habe mich gerade neu hier angemeldet, und erhoffe mir Hilfe in Form eines Erfahrungsaustausches. Ich bin für alle Hinweise Und Ratschläge.Die grundlegende Frage, die sich mir seit Monaten aufdrängt, ist: Was ist mit mir los. Ich stehe komplett neben mir und weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich habe im Februar diesen Jahres, meinen ersten Alk. gemacht und bin seitdem trockener Alk.. Hinzu kommt der Verdacht auf eine RLS-Erkrankung. Stehe zwar noch mitten im Berufsleben, aber nur noch weil ich mich zwinge. Ich war noch nie arbeitslos und so sollte es auch bleiben. Weiterhin habe ich eine ambulante Reha begonnen. Immer wieder komme ich ins grübeln über Sachen die ich sonst als Normaal hingenommen habe. Ich weiß auch ,dass ich mir vorher die Probleme wegtrinken konnte. Ich habe exteme Schlafstörungen und bin somit immer mehr gereizter. An Wochenenden habe ich begonnen meine Gefühle und Gedeanken aufzuschreiben. Immer mehr muss ich jetzt feststellen, dass ich mich für nichts mehr begeistern kann. Man freut sich in der Woche noch irgendetwas schönes zu erleben oder zu tun am Wochenende. Aber nichts da. Was mir freude bereiten würde, versuche ich zu konservieren, um später darauf zurück greifen zu können. Wenn ich versuche in die Zukunft zu sehen, steht da eine riesige unüberwindbare Mauer. Wobei Erinnerungen aus meiner Vergangenheit immer presänter werden. Zwecks meiner Situation, habe ich Hilfe beim Hausarzt gesucht, und habe mich komplett durchchecken lassen. Körperlich ist alles gut gelaufen, nur meine Gedanken werde ich nicht los. Also keine große Hilfe, aber eine Überweisung zum Psychater. Nach einem halben Jahr, konnte ich den Termin gestern wahr nehmen. Es wurde mir nach 20 Minuten Gesprächsdauer kein Lösungsweg gegeben, aber Antidepressiva. Ich möchte doch nur mein Leben zurück, kurz nach dem Entzug. Ich fühlte mich stolz und wirklich optimistisch diesen Weg zu gehen.
Aber ich veränderte mich zunehmens. Die Vermischung vieler Gedanken, macht mir sehr zu schaffen. Ich habe eine beste Freundin, mit der ich über alles reden kann, aber ich möchte sie nicht immer mit meinen negativen Gedanken überfluten. Ich würde mich gerne mit Leuten austauschen, die etwas ähnmliches erleben,oder erlebt haben. Dabei bin ich wirklich für jede Hilfe dankbar, und möchte auch versuchen etwas zurück zugeben. Vieleicht entwickelt sich ja auch eine ehrliche Freundschaft.

Vielen Dank.

Von Träumen zu Tränen-und zurück?

29.10.2022 14:53 • #1


anir

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Guten Morgen, ROMA68

Schön, daß du geschrieben hast.
Ich kenne mich nicht gut aus mit Alk., Entzug.....
Doch mit Depressionen.
Und auch vor einiger Zeit, Treff mit Freunden auf einer gemeinsamen Reise.
Abends stehts was zusammen getrunken, nur noch geschafft ins Bett gefallen,
gepennt ohne Pause, morgens aufgewacht und weiter.....
Will damit sagen, ohne Gedanken ins Bett, ohne Gedanken aufgewacht und einfach
weiter. Sowas gefällt mir nicht.
Ich will mich reflektieren, über mich und andere nachdenken....
Wenn man Alk. trinkt betäubt man was. Sieht nicht mehr genau hin,
es wird leichter, jedoch danach sind Probleme wieder da und alles beginnt von Neuem. Deine Umstellung, nun ohne Alk. das Leben zu leben, finde ich gut.
Und doch bereitet dir das große Gedanken.
Das ist Neuland für dich.
Dir am WE deine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben ist eine gute Selbstreflektion,
um dich selbst besser verstehen zu können.
Ja und es wird dir bewußt, daß du dich für nichts mehr begeistern kannst.
Du Machst zur Zeit vieles, waß du zuvor gar nicht oder wenig getan hast.
Du stellst dein Leben um in eine gesunde Richtung, die dir nun mal erst mehr Negative Dinge schenkt.
Es ist eine Gradwanderung und ich kann nur sagen, halte durch, lasse dich durch einen Therapeuthen
begleiten.
Für Schlafstörungen gibt es Hilfen in der Dro. oder beim HAausarzt.
Erinnerungen aus deiner Vergangenheit haben jetzt Raum um hochzukommen,
durch eine Therapeutische Begleitung kannst du sie sicherlich bald entsprechend einordnen.
Deine ZUkunft siehst du als unüberwindbare Mauer.
Hallo, du krempelst dich gerade gesamt um, eine RIESEN-LEISTUNG. Klopf dir dafür auf die Schulter.
Du fühlst dich stolz und optimistisch diesen Weg zu gehen.
Das sind gute Voraussetzungen.
Ich denke du bekommst ein Leben zurück, nicht dein altes, das willst du nicht mehr,
daher bist du in der Umgestaltung.
Du bekommst ein Neues, jetzt noch Fremdes, daß du nach und nach, wieder zu deinem in ähnlicher Weise machst.
Ich wünsche dir alles Gute.

30.10.2022 05:31 • x 1 #2



Hallo ROMA68,

Von Träumen zu Tränen

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Wuslchen

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Hallo ROMA68,

herzlich Willkommen in unserem Forum!

Was du schreibst, erinnert mich stark an mich und gerade finde ich es sehr schwierig mir das alles wieder in Erinnerung zu rufen, daher erzähle ich jetzt nichts über meine Erfahrungen.
Tatsache ist aber, dass dein Inneres jetzt anfängt Dinge aus der Vergangenheit preis zu geben, eben weil du dich nicht mehr ständig mit Alk betäubst. Das fühlt sich vermutlich so an als hättest du ein riesiges Fass aufgemacht und genauso ist es auch. Es gibt einen Grund warum wir uns bis dahin alles weggetrunken haben, wäre das nur eine Kleinigkeit gewesen, hätte es nicht diesen langen Alk-Missbrauch gegeben.
Du fühltest dich stolz und optimistisch diesen Weg zu gehen und genau das ist in dir angekommen, daher jetzt all die Erinnerungen. Ein Psychiater ist nur für die Medikation zuständig, falls sie denn nötig ist und wenn es ein guter ist, dann widmet er sich auch kurz mit echtem Interesse deinen Problemen, aber wirklich helfen tut nur ein Psychotherapeut, gibt es in der Reha die Möglichkeit dich beraten zu lassen, wo du evtl. einen Platz bekommen könntest?

In jedem Fall möchte ich dich bestärken diesen Weg weiterzugehen. Auch wenn das heißt, dass es jetzt erstmal richtig schlimm werden kann, weil die Gedanken und Gefühle ungefiltert auf dich einprasseln und es die alte gut vertraute Kompensationsmöglichkeit nicht mehr gibt. Es gibt andere Wege damit umzugehen, das lernt man in einer guten Psychotherapie und natürlich kann man das Internet durchforsten und schon ganz viel selbst ausprobieren. Jeder Mensch ist anders und bei jedem helfen unterschiedliche Dinge, daher führt kein Weg daran vorbei einfach zu testen; auch mal länger, denn Veränderungen brauchen Zeit. Aber irgendwann spürst du was dir gut tut und hilft und was nicht, oder bei was du unsicher bist und es deswegen vielleicht einfach mal weiter ausprobierst, auch wenn es anfangs überhaupt keinen Effekt hat.

Liebe Grüße
vom Wuslchen

30.10.2022 12:51 • x 1 #3


ROMA68

ROMA68

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Vielen lieben Dank an euch!
Ich habe ehrlich gesgt mir etwas Mut hier angelesen und bin sehr beeindruckt über die Offenheit und Ehrlichkeit. Ich weiß auch das jeder seinen eigenen Weg gehen muß und finden. Für mich ist diese Situation völlig neu und überfordert mich richtig zur Zeit. Ich habe zwar Adressen bekommen, aber das wie, wo, wann und warum fehlt mir. Ich denke mal, es gibt wiederlange Wartezeiten. Wenn ich nur genau wüsste, wie ich diesen Weg beginnen soll und ob es ein richtiger ist, wäre mir schon sehr geholfen. Bin zur Zeit weit weg von den Gedanken, wieder Alk. zu trinken. Aber immer wieder drängen sich mir andere Gedanken auf. Ich glaube ihr wisst wovon ich rede. Ist aber noch ist alles im grünen Bereich. Mich beschäftigt auch sehr, die Wartezeit auf den Neurologentermin. Weiterhin habe ich dass Problem nicht richtig trauern zu können, wenn ein Familienmitglied verstirbt. Bei Haustieren sieht es hingegen ganz anders aus. All diese Probleme vermischen sich, dass ist echt grausam.Ihr habt recht mit der Vergangenheit, die ist sehr presänt. Man möchte sie am liebsten zurück holen und so einiges korrigieren. Was ich auch absolut nicht verstehe, ist das verschieben von Sachen die wirklich Spass machen würden und auch Ablenkung versprechen. Ich stehe komplett neben mir. Vielen Dank nochmal für euer Entgegenkommen und Vorschläge. Bin wirklich für alles offen.

30.10.2022 13:49 • #4


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Wuslchen

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Zitat von ROMA68:
Ich habe zwar Adressen bekommen, aber das wie, wo, wann und warum fehlt mir. Ich denke mal, es gibt wiederlange Wartezeiten.

Anrufen, fragen und auf die Wartelisten setzen lassen. Die Wartezeit verkürzt sich nur, wenn man bereits aufgeführt ist, nicht, wenn man damit wartet überhaupt warten zu dürfen. Das ist fies, aber so ist es leider.

Zitat von ROMA68:
Wenn ich nur genau wüsste, wie ich diesen Weg beginnen soll und ob es ein richtiger ist, wäre mir schon sehr geholfen.

Das Wie weißt du schon, du bist bereits losgegangen. Ob richtig oder falsch kann dir niemand beantworten und glaub mir, nach über drei Jahren der Aufarbeitung ist das eine meiner Hauptfragen, die immer wieder in mir auftaucht. Was ist richtig, was ist falsch? Inzwischen merke ich aber, dass es sich noch falscher anfühlen würde, würde ich etwas daran ändern. So etwas kann hilfreich sein. Ist es der richtige Weg? Wie fühlen sich denn andere Optionen an? Das ist zumindest für mich ein guter Kompass.

Zitat von ROMA68:
Was ich auch absolut nicht verstehe, ist das verschieben von Sachen die wirklich Spass machen würden und auch Ablenkung versprechen.

So spontan würde ich sagen liegt das daran, dass gerade sehr viele schwere Themen in dir hochkommen. Da ist kein Sinn mehr da für Leichtigkeit und Ablenkung, das fühlt sich nicht echt an, nicht den inneren Themen angemessen. So zumindest ist es bei mir in diesen Phasen. Aber es sind Phasen, am Anfang ging die bei mir sehr sehr lange, aber es wurde besser, auch wenn ich immer wieder diese Einbrüche habe. Ist gerade mal zwei Tage her, da ging es mir auch wieder so unterirdisch. Aber die Abstände werden langsam länger.

Zitat von ROMA68:
Ich stehe komplett neben mir. Vielen Dank nochmal für euer Entgegenkommen und Vorschläge.

Kann ich sehr gut verstehen. Weißt du, was ich mir irgendwann gesagt hab? Dann steh ich halt neben mir, da ist es auch ganz gemütlich.

Freut mich, dass es dir ein bisschen geholfen hat. Was mir aber wichtig ist zu betonen, das hier sind lediglich meine persönlichen Erfahrungen, das kann bei dir oder jemand anderem ganz anders aussehen. Aber vielleicht ist ja doch das eine oder andere dabei, das dir hilft.

30.10.2022 22:13 • x 1 #5


ROMA68

ROMA68

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Ein langes Wochenende geht zu Ende. Ich habe wieder viel nachdenken müssen, wobei auch Tränen geflossen sind. Eins nehme ich mit in die Arbeitswoche, einen kleinen Lichtblick. Ich habe hier etwas gefunden, wonach ich schon des längeren gesucht habe. Eine Plattform, wo einem Verständniss entgegen gebracht wird. Jeder hat hier seine eigene Geschichte und Erlebnisse. Was mich beeindruckt hat, ist die Offenheit und Ehrlichkeit, jemanden gegenüber. Für mich war es wirklich nicht einfach, über seinen Schatten zu springen und mich ein bisschen zu öffnen. Ich vergleiche meine Gefühlslage derzeit mit einem grauen Raum, der nur schwach beleuchtet ist. An einer Seite jedoch befindet sich eine Tür. Durch die Türschlitze erscheint ein grelles Licht. Ich kann mich nicht bewegen, um die Tür zu öffnen. Was ist dahinter? Etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Ich versuche es mit kleinen Schritten, um mehr Zeit zu haben . Aber ich bewege mich. Das nehme ich schon mal mit. Ich habe auch ein gutes Gefühl, bei dem Gedanken, dass sich hier auch ehrliche Freunschaften entwickeln können. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass ich irgendwann etwas zurückgeben möchte. Wenn ich es doch schaffen sollte mit dieser Situation umzugehen, würde ich gerne ehrenamtlich meine Erfahrungen weiter geben. Einige würden jetzt sage , so schlecht geht es ihm doch garnicht. Es kann aber in nächster Zeit, gleich wieder anders aussehen.

31.10.2022 17:45 • #6


anir

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@ROMA68

Guten Morgen, ROMA68.

Ja, den richtigen Weg finden und gehen, das möchte auch ich.
Jeder Weg fängt mit dem ersten Schritt an und das hast du getan.
Nun Step by Step. Lass dir Zeit. Deine Seele soll doch auch die Zeit haben mitzukommen.
Daß sich auch andere Gedanken bei dir einschleichen ist verständlich, schau drauf, daß sie auch im grünen
Bereich bleiben.
Du verschiebst zur Zeit Sachen die Spaß machen und dir Ablenkung bieten können,
vielleicht weil du schnell deinen rechen Weg erreichen möchtest.
Nimm dir ruhig eine Auszeit und mache was Schönes, um mit neuer Kraft wieder an deinem Weg zu arbeiten.
Du bewegst dich, schreibst du, das darf langsam sein, finde ich.
Und wie es dir geht, das fühlst nur du, da sollte kein anderer dazu was sagen.
Alles Gute.

01.11.2022 05:11 • x 1 #7


ROMA68

ROMA68

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@anir
Hallo, anir.
Schritt für Schritt, dass versuche ich wirklich. Aber zur Zeit versuche ich einen Schritt nach vorne, aber zurück sind es mindestens drei. Alles was ich dieses Jahr begonnen habe, habe ich für mich gemacht. Der Alk., war die beste Entscheidung. Diese Gefühl ist schon einzigartig. Ich bin auch froh, dass ich es jetzt gemacht habe, bevor irgendetwas schlimmeres passiert wäre. Also die drei großen Sachen (Trockener Alk., Depression und RLS) unter einen Hut zubekommen, davor habe ich eigentlich die meiste Angst. Wobei der Alk. fast keine Rolle mehr spielt. Die anderen beiden Sachen laufen dann wohl auf die Einnahme von Medikamenten hinaus. Noch eine Abhängigkeit möchte ich aber nicht. Ich möchte hier noch soviele Fragen stellen, da ich das Gefühl habe, sie hier beantwort zu bekommen. Wenn du mir da ein wenig zur Seite stehen könntest, wäre super. Woher beziehst du deine Kraft, für dich zu kämpfen und anderen noch etwas abzugeben?
Ich wünsche dir was.

01.11.2022 14:52 • #8


anir

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@ROMA68

Guten Morgen, Roma

Bei deinem Ich wünsche dir was, hab ich geschmunzelt. Danke.

Das der Alk. kaum noch eine Rolle bei dir spielt, finde ich nur SUPER.
Bleib dabei.
Medikamente zur Einnahme von Depressionen, sehe ich als eine große Hilfe an,
das Leiden zu verringern und somit gut mit der Erkrankung zu leben.
Depression ist eine Krankheit. Ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel des Gehirns.
Auch bei Bluthochdruck nehme ich Medika.

Ich kann, wenn es mir besser geht, wieder ins Außen und bin gerne anderen eine Hilfe.
Ich habe kein Helfersyndrom, sondern lebe mein Motto:
Hilf es mir selbst zu tun.
Ich habe seit 22 Jahren rezidivierende Depression und bin Medika-Resistent.
Daher habe ich zur EKT-Behandlung eingewilligt.
Für mich eine gute Entscheidung.

Allles Gute, gehe deinen WEG.

02.11.2022 05:27 • #9


anir

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@ROMA68

Guten Morgen, Roma

Ich hoffe es geht dir einigermaßen gut?!

Ich wünsche dir alles Gute.

05.11.2022 07:33 • #10


ROMA68

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@anir Guten Morgen anir!
Danke schön der Nachfrage. Versuche mich durch meine Arbeit in der Woche ein wenig abzulenken. Jetzt am Wochenende herscht wieder das Gefühlschaos. Nehme jetzt seit einer Woche Doxepin 25 mg, aber darauf muss sich der Körper erstmal einstellen. Beim schreiben kann ich mich etwas zurückziehen und meine Gedanken ein bisschen versuchen zu sortieren. Meine Vergangenheit ist zur Zeit sehr presänt. Erinnerungen an meine schöne Kindheit. Möchte da nochmal von vorne anfangen.
Wie geht es dir denn? Du hast ja auch schon einen Leidensweg hinter dir, der seines gleichen sucht. Respekt das du dann noch, anderen etwas positives abgeben kannst. Mich hat es schon zum positiven nachdenken gebracht.
Ich wünsche dir was

05.11.2022 08:16 • #11


ROMA68

ROMA68

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Es ist nicht nur der Weg, der zu Tränen wird. Sondern auch die Tatsache, dass sich Träume bewahrheiten und dann zu Tränen werden. Vielleicht hat jemand schon mal eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ich habe die letzten 14 Jahre in einer Firma gearbeitet, wo mir die Arbeit richtig Spass gemacht hat und ich mich auch mit einbringen konnte. Auch das Umfeld und die sozialen Komponenten stimmten. Durch Intriegen eines einzelnen, kam dann die Kündigung anfang des Jahres. Ich habe dann vor dem Arbeitsgericht gewonnen, aber mein eigentlicher Traumjob war dahin.
Am Ende des letzten Jahres, habe ich immer wieder ganz intensiv von meiner Arbeit, vor dieser Firma geträumt. Dort habe ich 7 Jahre lang gearbeitet und jetzt wieder. Es ist für mich sehr beängstigend, dass sich Träume so verwirklichen. Hinzu kommen Einzelheiten, die 1zu1 eingetroffen sind. Es ist nicht das erstemal in meinem Leben, dass dies geschehen ist. Ich leide seit einem halben Jahr an Deprssionen und träume seitdem sehr schlecht, wenn ich mal richtig schlafen kann. Ich kann mich nur bruchstückhaft erinnern und es liegt immer eine Art brauner Schleier davor. Dies und meine ganzen anderen Gedanken, kreisen seitdem sehr intensiv. Ich bin froh, dass ich diese Thematik hiér mal schreiben kann. Wenn mann dies jemanden erzählen würde, wäre ein Unverständnis wohl vorprogrammiert.

Wünsche allen noch ein schönes Wochenende

05.11.2022 09:56 • #12


anir

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@ROMA68

Guten Morgen, ROMA68

Danke

Mir gehts zur Zeit gut.
habe eine Elektrokrampftherapie gemacht im August.
Erhalte nun Erhaltungs-EKT.

Es ist gut wen dich Beiträge zumpositiven Nachdenken bringen.

Alles Gute weiterhin, dir.

06.11.2022 05:57 • #13


anir

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@ROMA68

Wenn du nun wieder da arbeitest, wo du vor dieser Firma gearbeitet hast, ist das doch schön, oder?
Ich träume wenig.
Ich schlafe 7-9Stunden.
nach der EKT-Behandlung sind es 5-6 Stunden, in den ersten 2 Wochen. Das reicht mir aus.
Da du zur Zeit in einer Umgestaltung deines Lebens bist, kreisen die Gedanken intensiv.

Ich wünsche dir weiter alles Gute.

06.11.2022 06:05 • x 1 #14


ROMA68

ROMA68

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@anir
Guten Morgen
Es ist zwar schön gleich wieder zur arbeiten, aber es sollte auch ein wenig Spass machen, Der soziale und finanzieller Aspekt, spielt auch eine große Rolle. Das ist da aber nicht so gegeben. Mit jetzt 54 Jahren wird es auch nicht mehr so einfach etwas passendes zu suchen. Aber ich bin dan.
Zum Thema schlafen: Ich träume auch ur noch selten. Durch meine RLS.Erkrankung komme ich vielleicht auf 4 Std Schlaf. Das summiert sich natürlich, und belastet mich noch zusätzlich. Meine Gefühlsschwankungen sind ganz extrem geworden. Alles Gute und Schöne, versuche ich ind der Woche schon zu konservieren. Was sich als Irrglaube herrausgestellt hat. Ich bekomme die Sache nur noch selten wieder geöffnet. Wenn ich Schreibe, ist es für mich immer ein kleines Ventil, was ich gerne weiter öffnen möchte.
Wie hast du es solange geschaft durchzuhalten? Meinen Respekt hast du, und natürlich jeder andere auch.
Um es mal so auszudrücken. Ein Ziel ist ja im gewissem Maße vorhanden, aber der Weg fehlt.

Ich wünsche dir auch alles Gute

06.11.2022 08:03 • #15


anir

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@ROMA68

Guten Morgen, ROMA68

In der Depression habe ich keinen Spaß mehr.
Auch meine Gefühle sind mir weitesgehend abgekommen.
Alles Gute und Schöne versuchst du in der Woche zu Konservieren um es dann, wenn du es willst wieder zu beleben?
Das geht bei mir nicht.
Bei dir klappt es, ein wenig, vorallem wenn du schreibst, dann nutze das.
Und das Gute und Schöne hier und da sofort zu leben, wäre das eine Möglichkeit für dich?

Ich weiß nicht wie ich das schaffe.
Ich mache immer weiter und wundere mich selbst, daß ich seit 22 Jahren, stehts wieder rauskomme.
Bin ich in der D. , meine ich immer, da komme ich jetzt nie mehr raus.
Die letzte war laaaaaaaaaaaaaaaaaange, ich denke wegen der Corona Impfung hat sie sich so hartnäckig gehalten.
Will sagen, das der Impfstoff auch Einfluß nahm auf meinen Gehirnstoffwechsel.
Vielen Dank für deinen Respekt.

08.11.2022 05:21 • x 1 #16



Hallo ROMA68,

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anir

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106
@ROMA68
Guten Morgen, ROMA68.

Ich wünsche dir alles Gute.

17.11.2022 05:44 • #17

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