Umgang mit mobbendem Kollegen. Bitte um Rat

Hallo Zusammen,

ich habe wie viele andere hier auch schlimme Sachen in meinem Leben erlebt. Die Krebserkrankung war am Ende das Zeichen für mich etwas in meinem Leben zu ändern. Nun habe ich mich für ein Job in der Medienbranche entschieden. Anfangs lief es gut, doch die letzte EInstellung war die reinste Katastrophe. Ein toxischer Chef von dem ich mich dann schnell getrennt habe. Danach hatte ich wieder so ein Tiefpunkt was sogar zu Selbstmordgedanken bei mir geführt hat. Zudem hatte ich kurz vorher eine stationäre Traumatherapie hinter mir wo ich eh schon labil war.
Dann habe ich ein Angebot von meinem jetzigen Chef bekommen mit dem ich bei einem anderen Projekt schon zusammengearbeitet hatte. Ich dachte jetzt kann mir nichts passieren. Ich kam wieder auf die Beine und sah wieder den Sinn am Leben und funktionierte wieder wie jeder andere Mensch.
Mit meinem Chef habe ich immer noch kein Problem. Doch ein Arbeitskollege macht mir grad das Leben schwer.
Als erstes hatten wir das Problem mit meiner Position. Er hat mich überall in den Unterlagen als Assistentin eingetragen obwohl ich als normale Kraft eingestellt bin wo ich ihn drauf ansprach hieß es "Eine Mail an den Chef ist schon raus". Als würde ich lügen....Dann wurde ich während eines Drehs immer wieder als Fahrer eingesetzt. "Man müsste das wenn man bestehen will, er hätte schließlich zu Beginn in anderen Unternehmen auch nur Drecksarbeit gemacht".
Irgendwann konnte ich nicht mehr und sprach ihn an. Was mir sehr schwer fiel. Dann war er richtig zickig zu mir. Mein Chef ließ den Dreh stehen und kam zum Gespräch dazu. Er bestätigte meine Position nach wenigem Zögern und sagte wie toll er das findet dass ich mich so einsetze und dass die Fahrerei bald auch ein Ende hat. Daraufhin war mein Kollege plötzlich total nett.
Heute wieder eine Mail wenn ich so auf die Richtigkeit meiner Position bestehe soll ich es auch genauso unter der Signatur schreiben. Denn da steht Redaktion. Ich hatte es allgemein gehalten und nicht JUNGREDAKTEURIN geschrieben....Und dann noch wenn ich nebenher arbeite sollte ich das mit ihnen absprechen. Da ich so wenig verdiene hatte ich es aber schon von vorneherein mit meinem Chef abgesprochen nebenher arbeiten zu dürfen. Was will der nur von mir?
Ich weiß nicht was ich tun soll. Er mischt sich überall ein und möchte Macht ausüben. Ich komme damit nicht klar. Es macht mich aggressiv. Ich will mir das nicht Nehmen lassen. Bitte um Rat!

09.05.2009 20:47 • #1


Hallo Star,

wenn ich das richtig verstanden habe, ist dieser Kollege nicht Dein Vorsetzter, also würde ich ihm nicht Rede und Antwort stehen, wenn er bzgl. Deiner Position etwas losläßt. Wenn er merkt, dass Du auf so was nicht eingehst, wird er vielleicht "müde". Was will er denn machen, wenn Du ihm nicht antwortest ?

Die Signatur würde ich so stehen lassen, wenn Dein Chef das so in Ordnung findet, hat ihn das überhaupt nicht zu interessieren.

Bzgl. Bezeichnung Deines Arbeitsplatzes müßtest Du ja im Arbeitsvertrag stehen haben, als was Du eingestellt bist.

Wie gesagt, lass ihn bzgl. Deiner Position einfach auflaufen und ignoriere alles was in dieser Beziehung kommt.

Schöne Grüße
mag

10.05.2009 10:10 • #2


Und ignoriere ihn auch größtenteils selbst. Arbeite professionell mit ihm zusammen und lasse ihn privat im Regen stehen. Und lass dich bloß nicht von ihm ärgern oder traurig machen. Der Typ hat Angst. Du kommst als Neue und er sieht seine Felle wegschwimmen. Du wirst immer auf Konkurrenz stoßen. Die einen nehmen es etwas gelassener und die anderen fangen an zu beißen. Ich hab auch so eine Kollegin. Es ist ärgerlich, aber seitdem ich mich von ihr fernhalte und den Kontakt nur noch auf beruflicher Ebene stehen lassen (keine persönlichen Gespräche, ein Guten Tag und Tschüss reichen), geht es mir besser und ich hab meine Ruhe. Mein Chef steht wie auch deiner hinter mir. Daher brauchst du dir keine Gedanken zu machen.

Mach deinen Job so gut wie immer und verteile ggfs. ebenfalls Anweisungen nach unten. Habt ihr keinen armen Praktikanten mit Führerschein? Oder einen Auszubildenen? Der kann auch fahren. Lehrjahre sind schließlich keine Herrenjahre. Und wenn du selber fahren musst, na dann mach was draus. Geh noch ein Eis essen und sag es gab Stau. Was ich damit sagen will, lasst dich nicht stressen.

LG

10.05.2009 10:24 • #3


Ihr seid toll. Ich habe gestern sogar schon überlegt alles zu schmeißen. Ich will mir das nicht mehr antun. Will keinen Kampf. Aber ihr habt recht ich werde ihn nichts mehr fragen und auch nicht mehr so viel zulassen. Das Problem ist der Chef ist oft nicht da. Dann müssen wir vieles ihn fragen. Er ist am Längsten da und war lange Zeit mit meinem Chef alleine. Hat sich somit selbst in so eine Position gesetzt. Na ja vielleicht auch mein Chef. Ich weiß es nicht. Doch mein Chef sagte letztens dass ausser ihm keiner weisungsbefugt ist. Jetzt ist er auf einmal mit so vielen im Büro und ich bin die Einzige die ihm nicht in den A..... kriecht. Ich denke dass er damit nicht zurecht kommt. Ich werde meinen Chef die Mail weiterleiten. Nachdem Motto, er hat Recht ändere das bitte im Vertrag. So sieht er wenigstens auch wie ich gestichelt werde. Was meint ihr? So schlage ich mit den selben Waffen zurück. Obwohl ich das eigentlich nicht möchte. Aber ich merke dass es anders nicht geht.

10.05.2009 12:16 • #4


Hallo Star,

ich würde die Mail an den Chef weiterleiter mit dem Vermerk, ob dies auch so in seinem Sinne ist. Dann hast Du Klarheit, dass es im Sinne Deines Chefes ist. Du hast schließlich die Äußerung Deines Chefes, dass ausser ihm keiner Weisungsbefugt ist.

Schöne Grüße
mag

10.05.2009 12:26 • #5


Zitat:
Die Signatur würde ich so stehen lassen, wenn Dein Chef das so in Ordnung findet, hat ihn das überhaupt nicht zu interessieren.

Habe es schon direkt geändert. Da kommt leider wieder das kleine, ängstliche Kind in mir durch:(

"
Zitat:
Bzgl. Bezeichnung Deines Arbeitsplatzes müßtest Du ja im Arbeitsvertrag stehen haben, als was Du eingestellt bist
Bzgl.
Genauso ist es, darum fand ich es ja auch nicht in Ordnung mich so in den Unterlagen zu finden. Doch was hat er gemacht schreibt noch ne mail an den Chef ob das wirklich so ist. "Er müsse sich vergewissern" als würde ich lügen. Ich dachte ich spinne. Das ist genauso wenn man schon Arzt ist und immer noch als Assistent drinsteht. Und auch noch darum kämpfen muss es durchzusetzen.


Zitat:
Und ignoriere ihn auch größtenteils selbst. Arbeite professionell mit ihm zusammen und lasse ihn privat im Regen stehen. Und lass dich bloß nicht von ihm ärgern oder traurig machen
."Es fällt mir so schwer. Ich denke seit der Mail ständig daran. Hab sogar schon davon getäumt. Ich komme einfach nicht damit klar. Will am Liebsten Morgen nicht mehr hingehen.

Zitat:
ich würde die Mail an den Chef weiterleiter mit dem Vermerk, ob dies auch so in seinem Sinne ist. Dann hast Du Klarheit, dass es im Sinne Deines Chefes ist. Du hast schließlich die Äußerung Deines Chefes, dass ausser ihm keiner Weisungsbefugt ist.
Das habe ich getan, fühl mich grad nicht wohl damit. Als wäre ich link. Aber ich denke es musste sein....Will nicht mehr wegen anderen kaputt gehen.
Das habe ich nicht verdient.

10.05.2009 20:54 • #6


Hallo Star,
Zitat:
Das habe ich getan, fühl mich grad nicht wohl damit. Als wäre ich link

Du musst Dich nicht unwohl fühlen und link bist du auch nicht. Denn nur so bekommst du Gewissheit, ob das alles in Sinne Deines Chefs ist bzw. er mal erfährt, was sich Dein "Kollege" alles so rausnimmt.

Versuche ein Gespräch mit Deinem Chef zu bekommen und mache Dir vorher dazu Notizen über die Vorfälle. Habe selbst erlebt, dass Chefs nicht alles wissen und erstaunt sind, was so alles hinter seinem "Rücken" passiert. Das "Handtuch" solltest Du auf keinen Fall vor einem Gespräch mit dem Chef schmeissen.

Drücke Dir die Daumen, dass Du stark bleibst.

Schöne Grüße
mag

10.05.2009 21:10 • #7


Ich glaube dass bei mir so vieles aus der Kindheit wieder hochkommt. Ich will nur noch weg und ganz laut weinen. Warum kann man nicht einfach friedlich bleiben. Warum das alles? Ich will auch stark bleiben. Ich bin die letzten Jahre aus Schutz immer weggelaufen. Andererseits möchte ich mir sowas auch nicht mehr antun lassen. Ein Kreislauf halt.....

10.05.2009 21:38 • #8


Mein Chef stand eigentlich hinter mir. Das sagte er mir nach unserem Gespräch. Doch letzte Woche kam auch von ihm eine böse Mail. Wir müssten reden, da es nicht so läuft wie er es sich vorstellt. Ich habe so geweint. Das hat mir richtig weh getan.
Was hatte sich in so kurzer Zeit geändert, dass er mir so eine Mail schreibt??
Vor allem war er die ganze Zeit nicht da, wie konnte er das beuurteilen? Alles was er an Aufgaben von mir abverlangte hatte ich erledigt.

Er selbst hält so viel nicht ein. Alles was wir abgesprochen haben ist im Vertrag nicht so aufgeführt. Ich, so naiv ich bin habe es trotzdem unterschrieben. Vor allem denke ich in dem Moment keine Wiederworte geben zu dürfen.

Nachdem ich nach mehreren Nächten meinen Mut zusammengefasst habe, einen neuen Vertrag verlangte hieß es machen wir dann einfach so. Also kein neuer Vertrag! Doch ich wette mit euch, dass er es eh wieder vergißt.
Es fällt mir sowieso schwer überhaupt zu arbeiten und wenn so was passiert will ich gar nicht mehr.Ich werde mir langsam auch unsicher im Bezug auf mich selbst. Wenn ich es Morgens auch kaum wieder aus dem Bett schaffe.
Muss mir dann immer Ausreden einfallen lassen warum ich es nicht pünktlich auf die Arbeit schaffe. Ich will nicht immer lügen müssen. Es ist mir so unangenehm auf der Arbeit wenn ich dann später ankomme. Doch es geht ja nicht wenn es jedesmal das Auto ist.
Meine Schwester sagt "Du bist faul schieb es nicht auf die Krankheit". Dann denke ich mir vielleicht bin ich es wirklich.

Andere Leute schaffen es doch auch jeden Tag zu arbeiten. Warum ich nicht?? Dann sagt sie mir, ich will Morgens auch nicht aufstehen, aber ich muss. Wo ich in der Klinik war, war ich nicht so streng zu mir. Nur wenn dein Umfeld dich nicht versteht und es besser hinkriegt als man selbst dann denkt man, dass man selber schuld ist. Vor allem hatte meine Schwester auch Angststörungen. Doch wenn sie mich schon nicht versteht....

Ich habe ein anderes Angebot von der Nachbarfirma, die machen jedoch Internet TV. Weiß nicht ob ich das annehmen soll, da könnte ich auch Teilzeit arbeiten. Die zahlt auch mehr und ist zudem zuverlässiger. Das weiß ich weil andere die bei meiner jetzigen Firma nicht zufrieden waren auch zu ihr gewechselt haben. Ich empfinde mich jedoch als link wenn ich das mache. Vor allem weiß ich nicht ob ich dann das Fernsehen nicht wieder vermisse. Internet TV wird anders sein.
Fühl mich immer wo wichtig wenn ich anderen Menschen sagen kann beim Fernsehen zu arbeiten. Traurig aber wahr!
Ich kann meinem Chef auch schlecht den wahren Grund nennen.
Darum habe ich überlegt zu sagen, dass ich wg. meinem Papa nicht mehr Vollzeit arbeiten kann. Da er pflegebedürftig ist.
Was meint ihr? Ich will auch nicht im Schlechten mit ihm auseinandergehen. Ist mein Grund gut? Was meint ihr?

31.05.2009 18:12 • #9


Du bist ein freier Mensch, schon von Gesetzeswegen. Dass heißt du darfst kündigen, wann immer es dir beliebt. Kündigst du fristgerecht brauchst du nichtmal (meines Wissens jedenfalls nach) einen Kündigungsgrund angeben. Und du brauchst auch keine Gewissensbisse haben. Denn das ist die freie Wirtschaft, das ist das Arbeitsleben. Damit muss ein Chef immer rechnen, dass ein Angestellter irgendwann auch geht.

Wenn dir die neue Stelle so zusagt (und es klingt danach), dann solltest du die Chance ergreifen (Btw. im Internet-TV steckt die Zukunft. Ich spekuliere mal, dass in spätestens 20 Jahren keiner mehr TV über SAT oder Kabel schaut, sondern nur noch über das Internet (Telekom machen es ja schon vor)). Um so besser, wenn man darin schon genügend Berufserfahrung gesammelt hat. Übrigens kannst du auch im Internet-TV immer noch sagen, dass du Fernsehen machst. Nur die Sendeanstalt ist eine andere.

Und wie gesagt, das ist nicht link, sich neu zu orientieren. Das ist Alltag. Nur in letzter Zeit sind die Chefs das nicht mehr gewöhnt, dass Menschen ihren Arbeitsplatz wechseln, weil viele lieber beim Alten bleiben aus Angst ein Risiko einzugehen. Vor 20 Jahren hätte jeder einfach so seinen Arbeitsplatz gewechselt.

Ob du deinen Vater als Grund angeben solltest, mhm, finde ich nicht so gut. Wenn das rauskommt hat der Ex-Chef wirklich Grund erzürnt zu sein. Sag doch einfach, dass du etwas Neues ausprobieren willst und dir die Zukunftsbranche Internet genauer ansehen möchtest. Außerdem käme dir die Teilzeitmöglichkeit aufgrund von familiären Gründen gerade recht. Mehr braucht der gar nicht zu wissen, wenn überhaupt.

LG

31.05.2009 18:44 • #10


Danke . Aber ist der nicht enttäuscht wenn ich schon nach 2 Monaten kündige? Hätte ich das nicht vorher wissen müssen oder sollen? Er hat mich damals eingestellt, weil es ihm wichtig war wie ich als Mensch bin. Das familäre wäre ihm wichtig. Doch im Endeffekt war er zu mir leider auch nicht fair.
Im Vertrag steht " DAS ARBEITSVERHÄLTNIS KANN VON JEDEM VERTRAGSPARTNER AUS WICHTIGEM GRUND SCHRIFTLICH AUFGELÖST WERDEN (KÜNDIGUNGSFRIST IST JEWEILS DER 1 DES MONATS ZUM 15. EINES JEDEN MONATS. wIE MUSS ICH JETZT VORGEHEN DER ERSTE IST DOCH SCHON MORGEN? Ich habe Angst.....

31.05.2009 19:05 • #11


Bist du bei 2 Monaten nicht noch in der Probezeit? Da herrschen doch eh andere Kündigungsverhältnisse.
Zitat:
Die Kündigungsfrist beträgt während der Probezeit 14 Tage zu jedem Wochentag

Quelle. http://www.arbeitsratgeber.com/probezeit_0161.html
Außerdem hast du nach 2 Monaten besser die Chance rauszukommen als nach 2 Jahren. Hier kannst du sagen du hast dir etwas anderes vorgestellt. Es passte halt nicht. Dafür ist die Probezeit ja auch da.

Wann will die Internet-Tv-Firma denn eine konkrete Antwort von dir? Wenn dir das zu schnell geht, dann kündige sonst zum nächsten Monat (falls du gar keine Probezeit hast und du daher bei dieser Kündigungsfrist bleiben musst). Die Entscheidung für das für und wider kann dir leider keiner abnehmen. So traurig das ist. (hast übrigens noch Glück. Meine Kündigungsfrist in meiner alten Stelle war damals zum Ende eines Quartals für das Ende des nächsten Quartals. Man musste also am spätestens am 30.06 kündigen, um am 01.10. die neue Stelle antreten zu können. Doch kein neuer AG wartet 3 Monate auf den neuen Kandidaten :-) ).

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht: nie wieder einen Job durchhalten. Das bringt nichts und macht nur krank. Wenn man sich schon nach 2 Monaten unwohl fühlt und Abmachungen nicht eingehalten werden, ist es unwahrscheinlich, dass sich dies noch irgendwie ändern wird. Das sollte man dabei bedenken. Und Gewissensbisse sind dabei nie angebracht. Das ist keine Freundschaft, das ist Business!

LG

31.05.2009 19:24 • #12


Ich habe Angst es zu bereuen. Das ist bei mir leider immer so. Weil ich dann immer die Leute im Nachhinein wieder in Schutz nehme. Nur nicht mich selbst. Fühl mich dann wie ein Versager. Vielleicht will ich ja irgendwann wieder zurück dahin wenn ich gesund bin. Dann würde ich aber den Vertrag (hoffe ich) erst unterschreiben wenn alles so drinsteht wie abgemacht. Ich sehe den jetzt fast gar nicht mehr. Er ist die ganze nächste Woche auf Dreh. Soll ich ihm das per Mail schreiben? Muss ich dann noch arbeiten gehen? Er wird mich bestimmt versuchen zu überreden. Darum will ich mein Vater als Grund nennen. Er wird die Wahrheit nicht mitkriegen, da wir aus verschiedenen Städten kommen. Zudem habe ich es der neuen Chefin auch so gesagt. Ich kann ja schlecht sagen. Eigentlich bin ich depressiv und war noch vor paar Monaten in einer Klinik und wurde eigentlich als arbeitsunfähig entlassen, darum kann ich nur in Teilzeit arbeiten....., übrigens danke dass du mir zuhörst.

31.05.2009 20:00 • #13


Ach süss, aber dafür sind wir doch alle hier

Diese Frage kannst du dir auch andersherum stellen. Vielleicht bereust du es auch irgendwann, dass du das Angebot der neuen Firma nicht angenommen hast. Sieh es mal so herum. Wie heißt es so schön: alles was man tut, ist eh falsch. Egal wie man es macht (das war jetzt der Pessimistensatz. Umgekehrt heißt es dann: alles was man tut, ist eh richtig. Egal wie man es macht). Was ich sagen will, es gibt kein richtig oder falsch - es gibt nur ein Bauchgefühl. Meins hat mich bisher nie betrogen. Also was sagt deins?

Hör einfach mal ganz tief in dich hinein und wäge mit dem Bauch ab. Laß den Kopf außen vor: der wird eh nur auf Sicherheit gehen.

Doch bedenke bei deiner Entscheidung mal die Punkte, die du schon genannt hattest:
1. Ein Kollege, der dich mobbt
2. Ein Chef, der Versprechungen nicht einhält
3. Ein Arbeitsumfeld, wo schon mehrere gekündigt haben, weil die es nicht mehr machen wollten (das ist übrigens ein ganz wichtiger Punkt, der einem stutzen lassen sollte).

Und wäge dagegen die neuen Punkte ab:
1. Mehr Geld
2. Teilzeit
3. sichere Absprachen

Das ist jetzt das, was ich so aus deinen Posts zusammengefaßt habe. Erweiterungen musst du selber einsetzen.

Achso, Kündigungen per Mail sind m. Wissens nach nicht rechtsgültig. Sie müssen in schriftlicher Form erfolgen, am Besten per Einschreiben mit Rückschein. Maßgeblich ist soweit ich weiß das Eingangsdatum des Briefes, nicht ob der Chef vor Ort ist (man kann natürlich zeitgleich eine kleine inoffiziellen Mail an den Chef schicken, damit dieser informiert ist. Aber eine rechtsgültige Kündigung ist das dann nicht). Aber da werden Albarracin und Mag sicherlich besser Bescheid wissen. Und da wir heute schon den ersten haben, wirst du wohl eh noch einen Monat warten müssen, vorausgesetzt du hast wirklich keine Probezeit. Ansonsten kannst du schon früher heraus. Steht im Vertrag etwas von Probezeit?

LG

01.06.2009 13:27 • #14


Ja du hast Recht. Jedoch vergesse ich mein Bauchgefühl schnell oder traue er dem der Anderen. Kann man während der Probezeit einfacher kündigen? Meine Probezeit ist auf sechs Monate gesetzt und gearbeitet habe ich erst 2 Monate.

01.06.2009 13:39 • #15




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