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Trennung von Partner mit Persönlichkeitsstörung

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ClaraFall

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Und du merkst selbst, dass es keine Chance geben kann - wenn er gegen dich und eure Beziehung kämpft, kannst aber auch nicht ohne ihn?

Mein "Motto" war seeehr lange:
Lieber an einem Ast von Sch****** hängen, als den Halt zu verlieren.

Loslassen ist echte Lebenstachikardie, aber wenn man gefallen ist, merkt man: bleib noch was liegen und dann steh auf. Und das schafft man. Du auch!

Ich wünsche es dir von Herzen!

13.10.2020 07:28 • x 3 #31


Sit1987

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Ja ich weiß. Ich kenne das. Nur wird das ganze nicht leichter wenn der Partner ab und zu Hoffnung macht und das dann das vorübergehende aufstehen ist.
Ich weiß ich drehe mich im Kreis.

13.10.2020 07:38 • x 1 #32


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ClaraFall

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Wie sollst du gerade auch anders . . ? Ich finde das mehr als nachfühlbar.

Mir hat es zudem geholfen, die Art und Weise meines Mannes in seine 4 Phasen zu verschriftlichen. Und später nutze ich diese Worte, um bei seinen netten Phasen das dahinter immer wieder zu realisieren. Dann drangen seine Manipulationen nicht mehr so nah in mich hinein.

13.10.2020 08:19 • x 1 #33


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buddl1

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der alleinige Kampf für eine gemeinsame Beziehung,
man immer wieder an Hoffnung glaubt,
manchmal auch sieht..
wie viel Kraft hast du noch, um in jenen Kreis weiter zu laufen
eben, weil du nicht aufgibst, nicht ausbrechen kannst,
du fragst dich sicher auch bestimmt oft.

aber vielleicht besteht sie doch, die Hoffnung,
was ist, wenn jeder seine Wohnung hat,
eine räumliche Trennung jedem so zu jeder Zeit möglich ist.
nicht weg zu sein und nicht zu nah,
das einzige was zu fragen ist:
was ist mit dir?
reicht dir das um deine Bedürfnisse zu stillen,
immer irgendwie auf einen Sprung zu sein...
kann das dein Traum vom Glück,
auch von deinem Leben sein?
meine Tante hatte keine Ansprüche die wir mitbekamen,
er war der Mann den sie liebte, der mit ihr 3 Kinder, die Zwillinge brauchen zeitlebens Unterstützung, groß zog
und letztlich bei ihr blieb.
zur damaligen Zeit, war das schon sehr viel...
buddl1,

13.10.2020 08:21 • #34


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Jedi

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Hallo !

Möchte einmal etwas aufgreifen, was @Auswegfinden geschrieben hatte:
Zitat von Auswegfinden:
das ich viel Zeit in meinem Leben verschenkt habe

So denken nicht wenige, wenn sie sich in einer Lebenskrise befinden.

Doch hat man Leben nicht verschenkt, sondern es könnte, so glaube ich auch ein Sinn sich darin verbergen,
um Wach zu werden - wie ein Weckruf, - Hallo da stimmt etwas gerade in deinem Leben nicht !
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Zitat von Auswegfinden:
weil ich zulange keine Entscheidung getroffen hatte

Genau u. so verschenkt man nicht Leben, sondern man erhält einen Hinweis u. kann dann zu einer Entscheidung kommen.
Dies ist es dann eine wichtige Erfahrung, die man macht u. so kommt das Leben wieder ins fließen !
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Zitat von Auswegfinden:
was auch an eben in diesen hin und her gerissen sein jeweils begründet war

Das sind meist die Ursachen u. die Strategie unseres "inneren Vermeiders" !
So kreist man lange, um eine fällige Entscheidung herum.
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Zitat von Auswegfinden:
im Nachgang habe ich festgestellt das ich eigentlich schon früher konsequenter mich hätte entscheiden können..

Da sind wir wieder am Anfang - das Leben ist nicht verschenkt worden, sondern es brauchte offenbar diese Zeit,
zur Reifung des Erkennens - der Bewusstheit, um dann zur Entscheidung zu kommen.

Im Nachgang ist einem meist immer klar, wie u. was.
Doch wichtiger finde ich, gerade in einer Krise, dass Wir auch erkennen dürfen, es braucht zuerst diesen Weckruf in uns,
dann die Bewusstheit, dann die Suche nach der richtigen Entschidung .
So braucht es, dass manche Entscheidung erst in uns Reifen musste, bis sie sich für uns auch stimmig u. richtig anfühlt !

LG Jedi

13.10.2020 12:30 • x 1 #35


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Ilse77

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Lieber @Jedi ,da hast Du sicher recht, jeder hat die ein oder andere Extradrehung nötig, jeder geht den Weg in seinem Tempo. Dennoch fehlt es an Aufklärung was z.B. toxische Beziehungen angeht (wobei sich hier inzwischen etwas tut), mit Wissen wächst dann auch die Fähigkeit zur Entscheidungsfindung. In Hollywoodfilmen und diversen Büchern wird oft verkörpert, dass sich ein grundlegend gestörter Charakter mit genug Liebe in den Märchenprinz/prinzessin verwandelt, dass Liebe alle Schwierigkeiten überwindet usw...Gefährlich. Mit den normalen Ups und Downs einer Beziehung hat so etwas nichts mehr zu tun, merkt man spätestens dann, wenn man endlich eine normale Beziehung führen darf. Hätte ich dieses Wissen früher gehabt, wäre mein Leben sicher anders verlaufen, aber Informationen in diese Richtung gab es vor zwanzig Jahren schlicht nicht oder nur sehr wenig. Vergeudet war die Zeit nicht, denn ich habe gelebt und Dinge erlebt, kann also nicht vergeudet sein, aber es war viel unnötiger Schmerz und viel verlorenes "ich".
Deshalb hier immer mein Wunsch für die Betroffenen, nicht zu viele Extra-Runden zu drehen, denn es wartet ein freieres, schöneres Leben (trotz anderer Problemchen). Lg ilse77

13.10.2020 13:04 • x 3 #36


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ClaraFall

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Und selbst mit dem Wissen ist es nicht leicht umsetzbar, Ilse.

Aber du hast völlig recht! Bewusstsein schaffen für die Destruktivität ist das A und O. Und das kann man in den ersten Monaten .. Manchmal gar Jahren. . nicht oft genug tun.

LG

13.10.2020 13:17 • x 3 #37


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Jedi

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@Ilse77 !

Zitat von Ilse77:
Deshalb hier immer mein Wunsch für die Betroffenen, nicht zu viele Extra-Runden zu drehen, denn es wartet ein freieres, schöneres Leben (trotz anderer Problemchen)

Da gebe ich Dir recht u. gerade das macht ein solches Forum aus, diese unterschiedlichen Erfahrungen der Forenmitglieder,
die hier sehr helfen können.

LG Jedi

13.10.2020 16:13 • x 2 #38

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