Testosteron gegen Depression?

trekstore

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Hi,

da ich über die Suche nichts gefunden habe, würde ich gern wissen ob es hier Männer gibt, die mit Testosteron behandelt werden.
Nach einiger Recherche und teilweise positiven Anmerkungen im Inet werde ich diese Möglichkeit in Angriff nehmen.

Vielleicht ist dies ja auch eine Anregung für andere darüber mal nach zu denken.


Gruß Micha

13.05.2015 12:37 • #1


GastAccount

Warum sollte ein männliches S. gegen Depressionen helfen. Das würde ja bedeuten, dass man zu wenige davon hätte oder zuviel weibliche Hormone. Soweit mir aber bekannt ist, sind Depressionen nicht geschlechtsspezifisch.

Und Zink ist ein Mittel zur Wundheilung, Desinfektion und Unterstützung des Immunsystems. Das hat mit Depressionen überhaupt nichts zu tun.

Einziges Naturheilkunde zur stimmungssteigerung ist Johanniskraut. Bei einer richtigen Depression m.E. nach auch unwirksam.

Übrigens hat Testosteron erhebliche Nebenwirkungen: Potenzstörungen, Herzinsuffizienz, Akne usw.

28.09.2016 11:01 • #2



Hallo trekstore,

Testosteron gegen Depression?

x 3#3


HDD

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Hi,
mir hat Testosteron geholfen, und zwar prompt. Innerhalb von 2 Tagen war diese unerklärliche Verzweiflung weg (es blieb eine Grund-Traurigkeit, die aber handhabbar war) und ich fühlte mich irgendwie energetischer. Allerdings habe ich auf Grund meiner medizinischen Vorgeschichte einen gewissen Mangel an T, und ich bin ein älteres Semester. Von daher denke ich, dass jüngere Männer mit normalem T-Spiegel vielleicht nicht profitieren. Ggf. vom Arzt messen lassen! Und ja, mit der Dosierung sollte man vorsichtig sein. Die Nebenwirkungsliste aus der Wikipedia ist eindrucksvoll (aber auf der anderen Seite ist das schließlich ein natürlich im Körper vorkommender Stoff...). Ich nehme etwa 1 Tütchen Testogel pro Woche, je nach Stimmungslage. Zuviel davon macht mich nervös und hibbelig (das ist mir ganz zu Anfang passiert, als ich mich noch an die Dosierungsanleitung 1 Tütchen pro Tag gehalten hatte). Es heißt, T. mache manche Leute aggressiv, aber bei mir ist das nicht so. Ich bin eher unleidlich, wenn ich depressiv bin, und die T.-Substitution macht mich ausgeglichener. Nach 2-3 Wochen Aussetzen kehrt die Depression langsam zurück, je nach Stimmungslage.

Potenzstörungen kann ich nicht bestätigen, es hebt eher eine darniederliegende Potenz, aber nach dem, was ich gelesen habe, ist es schlecht für die Spermaqualität (wie wichtig einem das auch immer sein mag). Der Blutdruck geht etwas in die Höhe (also Achtung, falls er schon so zu hoch sein sollte!) und witzigerweise wird die Verdauung angeregt. Vielleicht gibt es den einen oder anderen kleinen Pickel, aber Akne kann ich das nicht nennen.

07.06.2022 20:39 • #3


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Uriel

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@trekstore Bei mir ist es eindeutig: Wenn ich alle 3 Monate mein Testosteron bekomme, werde ich lebhafter, die Depression wird besser.

Ich hatte jetzt 2 Jahre lang kein Testopsteron und es geht mir deutlich schlechter. Ab nächster Woche bekomme ich wieder meine Spritzen und es wird nicht lange dauern bis es besser wird.

Es wird wahrscheinlich individuell verschieden sein.

Ich oute mich jetzt mal: Ich bin ein Transmann und daher auf die Spritzen angewiesen, sonst wird es unangenehm, so wie es mir jetzt geht ... schlecht

07.06.2022 20:46 • #4

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