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Ich habe mich lange Zeit nicht im Forum gemeldet. Aber als ich jetzt die Meinung zu Mirtazapin las musste ich schreiben!
Ich nehme seit 2,5 Jahren das Medikament, wegen Angst- und Panickattacken beginnend mit 15 mg, nach 4 Wochen 30 mg und kurz danach 45 mg plus Escitalopram wegen verstärkten Depressionen. Escitalopram wurde nach 4 Wochen wieder abgesetzt wegen Zunahme der Angst- und Panikattacken. Nun bin ich seit August 2019 auf 37,5 mg Mirtazapin eingestellt. Habe seit 3 Monaten wieder Panikattacken und verstärkt auch wieder Depressionen, vor allem morgens. Habe keinen Antrieb und bin nur noch verzweifelt.
Habe meiner Ärztin meine Probleme bei jeder Vorstellung erzählt. Eigentlich bin ich immer gegen eine Einnahme von Antidepressiva gewesen, aber mittlerweile habe ich mich abgefunden, dass ich ohne nicht auskomme. Aber ich weiß auch nicht, warum meine Ärztin nur Mirtazapin favorisiert. Habe mir auch schon eine andere Psychiaterin gesucht, die aber mir das Gleiche Medikament verordnet hat.
Nun wird ständig davon gesprochen, dass ich mich in einer Tagesklinik behandeln lassen sollte. Bis jetzt lehne ich es noch ab, da ich auch nicht weiß, ob ich dann weiterhin das Medikament einnehmen darf. Meine größte Angst ist eben, dass die Angst- und Panik-
attacken wieder vermehrt auftreten und ich im Akutfall dann auch kein angstlösendes Mittel einnehmen darf.
Ich muss jetzt aufhören zu schreiben, mein Kopf ist leer und ich möchte nur noch weinen.
Ich würde mich auf Reaktionen sehr freuen!
LG Sanna
29.07.2020 17:55 •
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