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Mirtazapin gegen schwere Depressionen

Iso

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Habe Mirtazapin gegen schwere Depressionen verordnet bekommen. Auch weil ich viel an Gewicht abgenommen habe.
Angefangen mit 15mg, seit fünf Tagen auf 30mg.
Insgesamt nehme ich es jetzt seit 12 Tagen.
Jedoch habe ich große Angst das es nicht wirkt.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Medikament ?
Überwiegend lese ich nur negativ über Mirtazapin.
Liebe Grüße von
Iso

04.05.2020 15:13 • x 1 #1


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ClaraFall

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Ich hatte Mirtazapin über 2 Jahre, erst 20, dann 30 mg.

Ich bin damit prima zurecht gekommen, allerdings war eine Wirkung erst so nach 8-10 Wochen zu spüren. Nach der Hochsetzung auf 30 quasi nach 2 Monaten. Das war 2002-2004 .

Ende 2015 hab ich für 2 Jahre Citalopram bekommen, obwohl ich wieder Mirta wollte. Schrecklich. Gewirkt hat es, ja - aber das Absetzen war die Hölle. Für mich vergleichbare Entzugserscheinungen wie Tramal oder Tillidin ( die musste ich nehmen, 2017 und 2019 )Nie wieder.

Hab ein bisschen Geduld, so schwer es auch ist.

Alles Liebe erstmal
Clara

04.05.2020 16:15 • x 1 #2


Iso

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Hallo Clara..
danke für deine schnelle Antwort.
8-10 Wochen ?
Auch wegen Depressionen ?
Ich sitze hier und weine, wie soll ich das aushalten ? Das ist verdammt lange...
Liebe Grüße von
Iso

04.05.2020 16:22 • #3


Iso

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Ich hab das Gefühl, es geht mir damit schlechter. Kann das sein ?
Iso

04.05.2020 16:28 • #4


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ClaraFall

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Ja, wegen Depressionen. Beim ersten Mal. Das Cita dann wegen Depressionen im Burnout.

Es wurde stetig besser. Ggf. besorichst du die Dosierung nochmal mit deiner Ärztin.

Blümchen für dich.

04.05.2020 17:23 • x 1 #5


Iso

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Clara...
ganz lieben Dank an dich.
Morgen habe ich eine Telefonsprechstunde.
Mal schauen, was sie sagt.
Hab ganz massiven Schwindel gerade...scheint ne Nebenwirkung zu sein.
Hoffendlich hat das alles bald ein Ende.
Danke für das Blümchen ))

04.05.2020 17:54 • #6


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Irgendeine

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Zitat von Iso:
Habe Mirtazapin gegen schwere Depressionen verordnet bekommen. Auch weil ich viel an Gewicht abgenommen habe.
Angefangen mit 15mg, seit fünf Tagen auf 30mg.
Insgesamt nehme ich es jetzt seit 12 Tagen.
Jedoch habe ich große Angst das es nicht wirkt.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Medikament ?
Überwiegend lese ich nur negativ über Mirtazapin.
Liebe Grüße von
Iso

Hallo,

Ich nehme jetzt seit ca. 5 Jahren 30mg Mirtazapin. Bei mir hauptsächlich, weil ich immer furchtbare luzide Albträume hatte.
Schlafen kann ich damit meistens sehr gut und die schrecklichen Albträume (ich habe von Krieg, Folter, Vergewaltigung und schlimmerem geträumt....) sind größtenteils weg. Zudem kann ich meinen Schlafzeitpunkt damit etwas kontrollieren, was für mich im Schichtdienst ganz gut ist.
Und da ich noch 2 Medis nehme, die Appetitlosigkeit verursachen (bei Magersucht nicht so gut) sollte es auch da ein bisschen gegenarbeiten.

Schlafen tu ich damit sehr gut. Die Appetitlosigkeit hat es lange gut ausgeglichen, momentan nicht mehr. Ich hab trotz Mirtazapin 7kg abgenommen.
Die antisepressive Wirkung kann ich schlecht beurteilen, da ich noch 5 andere Psychpharmaka nehme und es nicht so leicht ist, zu unterscheiden, was von was kommt.

Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

04.05.2020 21:54 • x 1 #7


Iso

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Hallo Irgendeine...
Danke für deine Antwort...
5 andere Medikamente ?
Demnach nicht alle gegen Depri's. ?!
Ich hoffe, es hilft mir aus dem Gröbsten raus zukommen.
Ich habe echt Angst, das bleibt für immer so bestehen.
Noch mehr abnehmen, wäre für mich die Hölle...gut ..da bin ich sowieso schon drin.
Liebe Grüße von
Iso

06.05.2020 11:02 • #8


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Irgendeine

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Zitat von Iso:
5 andere Medikamente ?
Demnach nicht alle gegen Depri's. ?

Nein. 2 gegen Depressionen, 1 Stimmungsstabilisator, 1 ADHS-Medi, 2 Medis gegen meinen Tremor (verursacht durch das eine Antidepressiva).
Nicht optimal, aber geht eben momentan bzw. seit einigen Jahren nicht anders.

06.05.2020 13:43 • x 1 #9


Iso

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@irgendeine
Sorry, das ich eventuell dumm Frage.
Aber was ist ein Stimmungsstabilisator ? Ich kenne als Verstàrker nur Lithium...sicherlich ist es etwas anderes.

06.05.2020 14:14 • #10


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Irgendeine

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Zitat von Iso:
@irgendeine
Sorry, das ich eventuell dumm Frage.
Aber was ist ein Stimmungsstabilisator ? Ich kenne als Verstàrker nur Lithium...sicherlich ist es etwas anderes.

Das ist keine dumme Frage. Ich nehme Lamotrigin. Das ist eigentlich ein Antiepileptikum, wird aber auch bei Borderline eingesetzt, um die Stimmungsschwankungen "abzufedern".
Seit ich das nehme, sind meine depressiven Phasen nicht mehr ganz so schlimm.

06.05.2020 14:57 • x 1 #11


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Stromboli

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Liebe Iso

Auch ich nehme seit mehr als 7 Jahren Mirtazapin 30mg, nachdem zuvor mehrere andere Antidepressiva weniger oder gar nicht geholfen hatten. Mit Mirtazapin habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wie schon andere geschrieben haben, konnte ich damit vor allem auch immer schnell einschlafen, diese Wirkung hat allerdings nachgelassen. Sicher hat auch die antidepressive Wirkung mit den Jahren nachgelassen, aber Nebenwirkungen habe ich praktisch nicht. Allerdings kenne ich Leute, bei denen das anders ist, vor allem die Gewichtszunahme scheint verbreitet zu sein.
Bis es wirkte, hat es bei mir damals nicht so lange gedauert, 1-2 Wochen.
Aber die Wirkungen von Psychopharmaka sind immer eine sehr individuelle Sache, können bei verschiedenen Leuten ganz unterschiedlich sein.

Alles Liebe, Stromboli

06.05.2020 15:02 • x 1 #12


Iso

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Danke für eure Antworten...
Ab heute soll ich 45 mg nehmen...
Bisher merke ich nichts von einer Wirkung.
Dieses Abwarten macht einen auch kirrre..wie ich jedesmal finde.

06.05.2020 17:11 • x 1 #13


bones

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Nun ich denke dass mirtazapin bei schwere Depression nicht die erste Wahl ist. Jedenfalls nicht als monotherapie. Dafür ist es zu schwach in mein Augen. Auch Zweifel ich bei mirta, dass es gegen depri helfen könnte. vielleicht bei leichter ja. Aber ab mittlere schwere Depression jedenfalls nicht. Hab es selber mal genommen. Hab es dann abgesetzt von heut auf morgen weil es nur gegen schlafprobleme half. Aber da hatte ich keine Probleme mehr mit dem schlafen gehabt. Kenne da wesentlich bessere Antidepressiva.auch wenn Ärzte überzeugt sind von mirta, was ich keinesfalls nachvollziehen kann.

06.05.2020 18:23 • #14


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Irgendeine

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Zitat von bones:
Nun ich denke dass mirtazapin bei schwere Depression nicht die erste Wahl ist. Jedenfalls nicht als monotherapie. Dafür ist es zu schwach in mein Augen. Auch Zweifel ich bei mirta, dass es gegen depri helfen könnte. vielleicht bei leichter ja. Aber ab mittlere schwere Depression jedenfalls nicht. Hab es selber mal genommen. Hab es dann abgesetzt von heut auf morgen weil es nur gegen schlafprobleme half. Aber da hatte ich keine Probleme mehr mit dem schlafen gehabt. Kenne da wesentlich bessere Antidepressiva.auch wenn Ärzte überzeugt sind von mirta, was ich keinesfalls nachvollziehen kann.

Da bin ich deiner Meinung. Ich hab aber ehrlich gesagt auch noch nie gehört, dass Mirta alleine eingesetzt wird.
Meistens wird es wirklich wegen Schlafproblematik gegeben.

Grad bei einer Depri mit Antriebslosigkeit, ist Mirta als alleiniges Antidepressivum mMn nicht Mittel der Wahl.

06.05.2020 18:56 • #15


Iso

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Hmm...
das liest sich ja nicht gerade toll...
Meine Antriebslosigkeit ist für mich mit die größte Belastung, da fast nichts mehr geht.

Ich habe immer nur ein Antidepressiva in Vergangenheit bekommen...bin ja alles mögliche durch.
Als Verstärkung auch Lithium. Dadurch schwoll mein Gesicht massiv an und es wurde abgesetzt.
Kombinationen hatte ich noch nie.

06.05.2020 19:25 • x 1 #16


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ClaraFall

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Ich bin in einer diagnostizierten mittelgradigen bis schweren Depression in Verbindung mit Zopiclon zum Schlafen ( in den ersten 6 Wochen) gut gefahren!

Ich denke, Wirkungsgrad erkennen und optimales Medikament für den einzelnen - ist Sache von Ärzten .

06.05.2020 19:36 • #17


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Irgendeine

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Zitat von Iso:
Kombinationen hatte ich noch nie.

Anfangs hatte ich auch immer nur eins. Das Mirta hab ich, wie gesagt, hauptsächlich wegen der Schlafproblematik bekommen.
Bei mir hat erst die Kombi aus 2 Antidepressiva, dem ADHS-Medi und dem Stimmungsstabilisator was gebracht.

Wenn du Lithium nicht vertragen hast, sprich doch mal andere Medis dahingehend an. Mir hilft das Lamotrigin z.B. super. Seit ich das habe, sind meine Depri-Phasen nicht mehr so heftig.

06.05.2020 19:40 • x 1 #18


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Irgendeine

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Zitat von ClaraFall:
Ich denke, Wirkungsgrad erkennen und optimales Medikament für den einzelnen - ist Sache von Ärzten .

Sicher. Nur ist es leider nicht selten der Fall, dass Ärzte sich auf bestimmt Medis "eingeschossen" haben.
Ich hab schon einige Psychiater durch. Eine wollte mir (nach 2 Versuchen mit 2 verschiedenen über mehrere Wochen) partout nicht glauben, dass ich auf SSRI null reagiere. Eine andere wollte mir das ADHS-Medi z.B. nicht mehr verschreiben, weil sie davon "nichts hält".

Der eine Arzt ist fest davon überzeugt, dass Schmerzmittel XY das Beste ist, der nächste schüttelt darüber nur den Kopf.
Deswegen finde ich es schon ganz gut, wenn man selbst ein wenig mitdenkt.

06.05.2020 19:47 • x 1 #19


Iso

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@irgendeine
genau das meine ich...als ob einem das ganze Spaß macht.
Es wirkt nicht und es wird ungehalten reagiert. Leider musste ich diese Erfahrung selbst auch machen.
Warum soll ich wochen lang etwas einnehmen, was mir gar nichts bringt.

Werde das mal ansprechen, nächste Woche

06.05.2020 19:56 • x 1 #20


bones

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Zitat von Irgendeine:
Sicher. Nur ist es leider nicht selten der Fall, dass Ärzte sich auf bestimmt Medis "eingeschossen" haben.
Ich hab schon einige Psychiater durch. Eine wollte mir (nach 2 Versuchen mit 2 verschiedenen über mehrere Wochen) partout nicht glauben, dass ich auf SSRI null reagiere. Eine andere wollte mir das ADHS-Medi z.B. nicht mehr verschreiben, weil sie davon "nichts hält".

Der eine Arzt ist fest davon überzeugt, dass Schmerzmittel XY das Beste ist, der nächste schüttelt darüber nur den Kopf.
Deswegen finde ich es schon ganz gut, wenn man selbst ein wenig mitdenkt.



Richtig. Aber man beschäftigt sich mit dem Thema. Und nach einiger Zeit weiß man oft besser welche Mittel besser sind für einen. Man muss es nur glaubhaft dem Arzt/ Psychiater machen, dieses Mittel zu bekommen.
Leider sind viele Fachärzte einfach nicht auf die Patienten eingegangen. Es wird einfach das medi gegeben, weil es so ist. Egal ob es Sinn macht und vielleicht besser mehr mal die Frage stellt, warum gerad dies medi. Fängt ja schon bei verschied Gruppen von Antidepressiva an. Wenn einer ssri nicht anspricht als Beispiel, dann macht es kein Sinn andere Produkte in dieser Gruppe anzuwenden. Gibt natürlich Ausnahmen.
Es ist nicht schwer, dies zu verstehen. Nur viele Ärzte ist es irgendwie auch egal. Nicht umsonst hab ich einige Diskussionen mit Ärzten gehabt. Sogar in der Psychiatrie. Aber ich finde man ist kein versuchkanninchen.

Und was mirta betrifft, sowieso.

06.05.2020 20:17 • x 2 #21


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ClaraFall

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Hmm, ich hatte nur 2 Psychiater .. und die waren sehr umgänglich, nachfragend und mit mir / meiner Beschreibung abwägend.

Von daher bin ich da durchaus voller positiver Vorurteile, das mag sein.

06.05.2020 21:36 • #22


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Irgendeine

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Zitat von bones:


Richtig. Aber man beschäftigt sich mit dem Thema. Und nach einiger Zeit weiß man oft besser welche Mittel besser sind für einen. Man muss es nur glaubhaft dem Arzt/ Psychiater machen, dieses Mittel zu bekommen.
Leider sind viele Fachärzte einfach nicht auf die Patienten eingegangen. Es wird einfach das medi gegeben, weil es so ist. Egal ob es Sinn macht und vielleicht besser mehr mal die Frage stellt, warum gerad dies medi. Fängt ja schon bei verschied Gruppen von Antidepressiva an. Wenn einer ssri nicht anspricht als Beispiel, dann macht es kein Sinn andere Produkte in dieser Gruppe anzuwenden. Gibt natürlich Ausnahmen.
Es ist nicht schwer, dies zu verstehen. Nur viele Ärzte ist es irgendwie auch egal. Nicht umsonst hab ich einige Diskussionen mit Ärzten gehabt. Sogar in der Psychiatrie. Aber ich finde man ist kein versuchkanninchen.

Und was mirta betrifft, sowieso.

Und wenn die Ärzte dann noch spitz kriegen, dass man sich berufsbedingt im medizinischen Bereich auskennt, wird es meist noch schlimmer.
Denn dann wird man nicht selten auch noch als "Konkurrent"/Besserwisser wahrgenommen.

Eins wurde uns in der Ausbildung ziemlich früh gesagt: "So fern er kognitiv dazu in der Lage ist, ist der chronische Pat. Experte für seine Krankheit. Respektiert das!"

Ich wünschte, man würde das Ärzten auch mal eintrichtern.

06.05.2020 21:58 • #23


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Irgendeine

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Zitat von ClaraFall:
Hmm, ich hatte nur 2 Psychiater .. und die waren sehr umgänglich, nachfragend und mit mir / meiner Beschreibung abwägend.

Von daher bin ich da durchaus voller positiver Vorurteile, das mag sein.


Dann hattest du Glück. Ich hatte entweder das eine Extrem ("Sie sind zu jung für Medikamente!") oder das andere ("Wir setzen das Antidepressivum trotz Ihrer Su*z*dgedanken mal auf die Höchstdosis rauf!").
Wahlweise auch als "Sie kommen vorsichtshalber auf die Geschlossene!" und "Wir entlassen Sie trotz Su*z*dgedanken!"

06.05.2020 22:12 • #24


Iso

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Hallo...Ihr Lieben...
Warum die Ärztin mir nun ausgerechnet dieses Medikament verschrieben hat..?!
Schlafen geht damit etwas besser, wenn auch nicht allzu gut...
Velleicht wegen meines ständig abnehmendes Gewicht.
Allerdings wundere ich mich schon, dass ich noch nie ne Kombination bekommen habe, sondern immer ein Einzelmedi.
Das gibt mir zu denken.
Hmmm....
Liebe Grüße von
Iso

07.05.2020 18:37 • x 1 #25


Iso

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Jetzt bin ich erstmal völlig verunsichert...

07.05.2020 18:39 • #26


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ClaraFall

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Zitat von Irgendeine:

Dann hattest du Glück. Ich hatte entweder das eine Extrem ("Sie sind zu jung für Medikamente!") oder das andere ("Wir setzen das Antidepressivum trotz Ihrer Su*z*dgedanken mal auf die Höchstdosis rauf!").
Wahlweise auch als "Sie kommen vorsichtshalber auf die Geschlossene!" und "Wir entlassen Sie trotz Su*z*dgedanken!"



Das hatte ich wohl wirklich. Ich war zweimal in der geschlossenen, da ich mich einmal in einem Rückfall nicht allein halten konnte und einmal zur Sicherheut, damit ich nicht Rückfällig werde. ( Dro.)

Allerdings: Nach meinem Suizidversuch 99 wurde ich 3 Tage danach noch aus dem KH entlassen, weil ich so stabil war.

Das war die quasi einzige Fehleinschätzung, mit der ich leben musste. Aber vielleicht auch nicht. Ich lebe ja noch!

07.05.2020 18:42 • x 1 #27


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ClaraFall

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Iso: nicht jeder bekommt verschiedene Präparate! Und ich finde auch, dass das erstmal gut ist- außer es geht nicht anders!

Hast du nochmal mit ihr sprechen können?

07.05.2020 18:42 • x 1 #28


Iso

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Clara
Am Dienstag fahre ich zu ihr...hoffe, ich schaffe das auch...mal schauen was sie sagt, ich merke bisher nicht die leiseste Besserung.
Vielleicht es auch noch zu früh. Ich will raus aus diesem Hollenloch. Damit ich wieder handlungsfàhig werde....ich drehe bald durch...in diesem schei.. Zustand.

07.05.2020 18:52 • x 2 #29


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ClaraFall

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Wenn es so schlimm ist, kann sie sicher noch was auf Bedarf ansetzten. Ich drück dir einem Daumen!

07.05.2020 18:59 • x 2 #30

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