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Mirtazapin gegen schwere Depressionen

Coroko

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Guten Abend,

also ich nehme Mirtazapin 30mg in Kombination mit Venlafaxin 225mg und muss sagen dass ich damit gut fahre. Zum einen verstärkt Mirtazapin die Ausschüttung von Noradrenalin ( was wichtig für den Antrieb ist ) zum anderen kann ich, da chronische Schlafstörungen, meinen Zubettgeh Zeitpunkt steuern, schlafe durch und bin tagsüber ausgeglichener. Aber wie meine Vorredner schon sagten, jedes Medikament wirkt bei jedem unterschiedlich ... Warte einfach ab, ich weiß wie schwer das ist..

Liebe Grüße und alles Gute =)

25.07.2020 03:11 • #31


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ClaraFall

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Hey Iso! Wie ist denn derzeit der Stand der Dinge? Es ist ja schon etwas Zeit verstrichen.

Liebe Grüße

25.07.2020 07:17 • #32


Sanna2017

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Ich habe mich lange Zeit nicht im Forum gemeldet. Aber als ich jetzt die Meinung zu Mirtazapin las musste ich schreiben!
Ich nehme seit 2,5 Jahren das Medikament, wegen Angst- und Panickattacken beginnend mit 15 mg, nach 4 Wochen 30 mg und kurz danach 45 mg plus Escitalopram wegen verstärkten Depressionen. Escitalopram wurde nach 4 Wochen wieder abgesetzt wegen Zunahme der Angst- und Panikattacken. Nun bin ich seit August 2019 auf 37,5 mg Mirtazapin eingestellt. Habe seit 3 Monaten wieder Panikattacken und verstärkt auch wieder Depressionen, vor allem morgens. Habe keinen Antrieb und bin nur noch verzweifelt.
Habe meiner Ärztin meine Probleme bei jeder Vorstellung erzählt. Eigentlich bin ich immer gegen eine Einnahme von Antidepressiva gewesen, aber mittlerweile habe ich mich abgefunden, dass ich ohne nicht auskomme. Aber ich weiß auch nicht, warum meine Ärztin nur Mirtazapin favorisiert. Habe mir auch schon eine andere Psychiaterin gesucht, die aber mir das Gleiche Medikament verordnet hat.
Nun wird ständig davon gesprochen, dass ich mich in einer Tagesklinik behandeln lassen sollte. Bis jetzt lehne ich es noch ab, da ich auch nicht weiß, ob ich dann weiterhin das Medikament einnehmen darf. Meine größte Angst ist eben, dass die Angst- und Panik-
attacken wieder vermehrt auftreten und ich im Akutfall dann auch kein angstlösendes Mittel einnehmen darf.
Ich muss jetzt aufhören zu schreiben, mein Kopf ist leer und ich möchte nur noch weinen.

Ich würde mich auf Reaktionen sehr freuen!
LG Sanna

Gestern 17:55 • #33


Coroko

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Hallo liebe Sanna,

Erstmal wünsche ich dir alles Gute in dieser schweren Zeit. Ich war selber für einige Tage in einer Tagesklinik, habe es dann aber abgebrochen da ich psychisch nicht stabil genug dafür war. Die Tagesklinik bietet dir die Möglichkeit dich noch einmal neu Medikamentös einstellen zu lassen, deine Medis darfst du natürlich weiternehmen ( mir wurden sie immer für 1x Woche mitgegeben ) desweiteren finden viele Therapien und Gespräche statt. Mir hat es damals immer geholfen mich mit anderen betroffenen auszutauschen so hatte ich nicht das Gefühl dass ich alleine bin. Letzten Endes musst du aber selbst entscheiden ob du zur Tagesklinik gehen möchtest ( immerhin besser als stationäre Aufnahme weil man nachmittags ja wieder nach Hause kann... )

Liebe Grüße

Gestern 18:10 • #34


bones

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Mirta ist recht sehr beliebt bei den Psychiatern. Ehrlich gesagt, versteh ich das nicht so ganz. Es gibt wesentliche bessere medi gegen angststörung. Gegen depri ist es ohne hin nicht die erste Wahl.

Natürlich darf man in einer Tagesklinik die medi nehmen. Du bekommst es vor Ort von denen zur Verfügung gestellt. Wie mein Vorredner schrieb, kann es gut passieren, dass man dich medikation neu einstellt.

Gestern 21:43 • #35


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Eis

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Zitat von Sanna2017:
Eigentlich bin ich immer gegen eine Einnahme von Antidepressiva gewesen, aber mittlerweile habe ich mich abgefunden, dass ich ohne nicht auskomme.


Das ging mir genauso, ich habe es fast ein halbes Jahr ohne Antidepressiva probiert, aber es geht nicht ohne. Ich bin auch kein Freund von zu schneller Einstellung auf ein Antidepressiva, aber irgendwann kommt der Punkt, wo man akzeptieren muss, dass man es braucht.

Zitat von Sanna2017:
Bis jetzt lehne ich es noch ab, da ich auch nicht weiß, ob ich dann weiterhin das Medikament einnehmen darf. Meine größte Angst ist eben, dass die Angst- und Panik-
attacken wieder vermehrt auftreten und ich im Akutfall dann auch kein angstlösendes Mittel einnehmen darf.


Deine Angst- und Panikattacken haben sich doch schon wieder verstärkt, und du schreibst, dass deine Ärztin immer bei Mirtazapin bleibt. Sieh das doch mit der Tagesklinik als Chance auf eine Neueinstellung deiner Medikation, so dass es dir dann besser geht.

VG Eis

Vor 1 Stunde • #36

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