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Täglich kurz nach dem Aufstehen burnout

heibec
Liebe Betroffene und Interessierte,

ich habe schon seit vielen Jahren das Problem, kurze Zeit nach dem Erwachen bzw. Aufstehen, eine Art Burnout zu bekommen, der mit der Zeit immer schlimmer wird und erst wieder verschwindet, wenn ich nochmals für kurze Zeit schlafe oder wenigstens etwas meditiere. Ich bin mir nicht sicher ob Burnout die richtige Bezeichnung ist. Habe ich doch bei anderen Menschen auch schon gelesen, dass sie lediglich keinen Antrieb mehr verspüren. Ihr Empfinden wäre demnach, dass der Treibstoff verbrannt ist und alles sich leer anfühlt. Das ist bei mir nicht so! Dieses Gefühl des ausgebrannt seins bedeutet bei mir auch gewisse Nachwirkungen eines Brandes zu verspüren. Es ist vielmehr ein unangenehmes Empfinden welches lähmt und jegliche Aktivität sehr erschwert. Geistig und noch mehr körperlich. Ich würde das Empfinden ungefähr damit vergleichen, schon längere Zeit nicht geschlafen zu haben, bis in den Bereich wo die Müdigkeit schon in eine Art Verkrampfung übergeht. Oftmals muss ich beim Relaxen erst einmal etwas meditieren um überhaupt wieder Müdigkeit zu verspüren.

Die konsultierten Ärzte konnten weder organisch, noch über mein Blutbild ein Problem finden und mein Psychiater sagt, dass es Depressionen wären. Da ich ohnehin unter Ängsten leide und auch öfters Angstdepressionen habe, wodurch ich in der linken Gehirnhälfte zumeist immer Kopfschmerzen bekomme, habe ich diese Diagnose so akzeptiert. Ich nehme auch seit Jahren Antipressiva. Dadurch kam ich mit meinen Ängsten besser zurecht und hatte auch weniger Kopfschmerzen. Aber dieser Burnout hat sich nicht verändert. Ich habe auch schon einen Apnoe-Test durchgeführt, welcher negativ verlaufen ist.
Mit diesem Posting möchte ich bei Euch nachfragen, ob jemand das Problem mit so einem Burnout nach dem Aufstehen kennt und eine Therapie dagegen gefunden hat.

Ich sage schon im Voraus vielen herzlichen Dank für Eure Bemühungen.

Heinz

10.11.2023 20:02 • x 2 #1


B
@heibec

Herzlich willkommen,
Hast Du schon einmal mit Deinem Arzt darüber gesprochen, daß man es mit anderen Medikamenten versucht.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, daß es bei mir lange Gedauert hat, Angststörung und Depressionen zu behandeln. Im Moment wirkt mein Medikament kaum noch und ich nehme an, daß ich ab Januar neu eingestellt werden muss.Du wirst hier mit Sicherheit noch viele Tipps und Infos bekommen.
L.G.Birgitt

10.11.2023 20:21 • x 1 #2


Nuance
Mir fällt spontan vor allem die Schilddrüse ein.
Du schreibst, organisch sei alles Mögliche untersucht worden.
Aber hast Du Dich für die Werte interessiert? Welche wurden überhaupt untersucht?
Zudem gelten Referenzbereiche. Man kann nicht unbedingt Entwarnung geben, nur weil man irgendwo innerhalb liegt.
Im Grunde müsste man sich selbst intensiver einlesen in diese Problematik.

Ansonsten gibt es ja viele Mittel/Medikamente, die den Schlaf verbessern können.

11.11.2023 10:55 • #3

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