4

Starke Unruhe trotz Antidepressivas

MeisterEder

MeisterEder
Mitglied

66
14
47
Hallo zusammen,
Ich bin seit einigen Jahren wegen starker innerer Unruhe und Depressionen in psych Behandlung.
Nachts hilft mir Trimipramin zum runterkommen und zum schlafen.
Tagsüber habe ich gerade vormittags mit starker Unruhe zu tun. Nachmittags bessert sich das etwas.
Was könnte helfen?

#1


13 Antworten ↓

Ziva
Woher kommt denn deine innere Unruhe, weißt du das?

#2


A


Hallo MeisterEder,

Starke Unruhe trotz Antidepressivas

x 3#3


Dys
Zitat von MeisterEder:
Was könnte helfen?

Was hast Du denn schon alles ausprobiert, dass nicht half?
Und wie fühlt sich Deine innere Unruhe denn an? Sind es mehr Gedanken, die Dich unruhig machen, oder gibts körperliche / organische Gründe? Wurde da mal was diagnostiziert?

Ich frage deswegen, weil sonst ja die Liste dessen was helfen könnte, unendlich sein kann und Du ja zumindest weißt, was Dir nicht geholfen hat. Das müsste dann ja auch nicht mehr durch Andere genannt werden, weil Du ja dann auch nur sagen könntest, hab ich probiert und half mir nicht, wenns so ist.

#3


MeisterEder
@Ziva kann ich leider nicht benennen.
Ich hab das schon lange in mir.
Ständig angespannter Bauch, oft hoher Puls, Panikattacken

#4


MeisterEder
@Dys
Neben den Tabletten Trimipramin 300 mg und Quetiapin 25 mg mache ich Meditation und mäßig Sport.
Nachts lassen mich meine Tabletten schlafen. Unter Tags klappt das nicht mit der inneren Unruhe

#5


MeisterEder
Es ist eine psychische Unruhe.
Körperlich ist alles in Ordnung.

#6


O
Hallo @MeisterEder!

Das tut mir leid, dass es Dir so geht.

Darunter habe ich auch sehr gelitten. Starke innere Unruhe. In der Früh am schlimmsten und abends besser.
Nach der Einnahme eines Antidepressivas (Citalopram) in der Früh wurde das erträglicher.

Inzwischen ist das lange her.
Heute geht es mir gut.

Alles Gute für Dich! 🍀

x 1 #7


MeisterEder
@ohneFunktion
Das freut mich für dich.
Ich hatte mal das Escitalopram.
Das hat mich aber noch mehr gepuscht, so dass ich es bald wieder absetzen musste.

x 1 #8


Dys
Zitat von MeisterEder:
@Dys Neben den Tabletten Trimipramin 300 mg und Quetiapin 25 mg mache ich Meditation und mäßig Sport. Nachts lassen mich meine Tabletten schlafen. Unter Tags klappt das nicht mit der inneren Unruhe

Was die Medikamente betrifft, wäre eben die Frage, ob die Dosierung angepasst werden könnte. Aber das sollte besser mit dem Arzt besprochen werden. Offensichtlich ist Deine körperliche Betätigung kein Mittel, dass gegen die Unruhe nachhaltig zu wirken scheint. Die Frage wäre also, wenn Meditieren und mäßiger Sport nicht wie gewünscht funktionieren, welche Alternativen gäbe es, die man nicht probiert hat. Etwas zu tun, oder einzunehmen, dass ja offensichtlich nicht funktioniert, wäre landläufig betrachtet eigentlich unzweckmäßig oder umgangssprachlich ausgedrückt, es ergäbe keinen Sinn.

Ich habe Menschen kennengelernt, die fanden einen Weg Unruhe dahingehend zu nutzen, etwas zu tun, bei der sie zumindest nicht hinderlich war und das eben in Aktivität mündete. Andere konnten sich gezielt beruhigen, indem sie eine Aktivität fanden, die das bewirkt hat. Es gibt halt keinen Königsweg. Aber ein Anfang kann eben sein, das zu unterlassen, was nichts bringt und dann hat man zumindest Zeit und Möglichkeit dafür, mal was neues zu probieren, was aber genau genommen auch ein aktiv werden wäre. Selbstverständlich ohne eine Garantie, dass das auch nachhaltig funktioniert, oder funktionieren muss, weil es bei Anderen der Fall wäre. Es ist auch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass wenn man das unangenehme aushält, es dann irgendwann auch von selbst verschwindet, aber dazu braucht es die entsprechende Geduld und sicher ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit. Da wäre Aktivität dann aber nicht unbedingt notwendig sondern ein Verharren erforderlich. Ablenkung kann auch mal hilfreich wirken. Wobei es ja unterschiedlich sein kann, was einem eine Ablenkung verschafft und wie lange sie anhält.

x 1 #9


MeisterEder
Medikamentös bin ich ja schon am oberen Ende der Möglichkeiten angelangt.
Nachts bin ich ja mittlerweile gut eingestellt und kann meistens gut schlafen.
Das Problem ist eher am Vormittag stark und nachmittags wirds in der Regel besser.

#10


bones
Zitat von MeisterEder:
Medikamentös bin ich ja schon am oberen Ende der Möglichkeiten angelangt. Nachts bin ich ja mittlerweile gut eingestellt und kann meistens gut ...

Was heißt an oberen Ende gelangt? Welche hast du denn bereits genommen?

Wenn es um psychische Unruhe geht, bringt Aktivitäten oder andere Beispiele wenig was. Es ist nur von kurzer Dauer. Ablenken muss ich etwas schmunzeln. Wer das schon mal erleben durfte, weiß, dass dies zwar nicht unmöglich ist, aber sehr schwierig. Auch ich kannte das in der Vergangenheit.

x 1 #11


MeisterEder
Ich nehme 300 mg Trimipramin und 25 mg Quetiapin.
Recht viel mehr geht nicht. Die Nebenwirkungen werden ja immer mehr. Da gibt es ja eine ganze Reihe.
Deshalb wird auch regelmäßig die Blutwerte oder das EKG kontrolliert.
Schwindel ist eine weitere Nebenwirkung.
Andererseits hänge ich mittlerweile an den Medis.

#12


Dys
Zitat von MeisterEder:
Ich nehme 300 mg Trimipramin und 25 mg Quetiapin. Recht viel mehr geht nicht. Die Nebenwirkungen werden ja immer mehr. Da gibt es ja eine ganze Reihe. Deshalb wird auch regelmäßig die Blutwerte oder das EKG kontrolliert. Schwindel ist eine weitere Nebenwirkung. Andererseits hänge ich mittlerweile an den Medis. ...

Naja, es gäbe auch andere Medikamente, auch welche die weniger die Organe belasten. Aber dazu können Ärzte beraten. Was verstehst Du denn darunter, dass Du an den Medis hängst? Gefallen sie Dir so gut? Oder denkst Du, es ginge nicht ohne (diese)?

Es kommt tatsächlich auch vor, dass Medikamente sogar eher das befördern können, was eigentlich mit Ihnen unterbunden werden soll. Anders als bei Medikamenten die nötig sind um den Organismus am Leben zu erhalten, sind Antidepressiva und off Label eingesetzte Neuroleptika keine solchen und können durchaus auch unnötig sein, wenn man formalgedanklich in der Lage ist, vernünftig zu handeln und keinem Placebo Effekt unterlegen ist. Und wäre das so, kann man sie auch weglassen.

Abgesehen davon, wenn nachweislich Nebenwirkungen erkannt wurden, die sich nicht nur während der Einschleichphase zeigen, würde ich persönlich mal eine weitere Einnahme dahingehend auf den Prüfstand stellen, ob dass das richtige Medikament sein könnte, oder eben nicht.

#13


A


Hallo MeisterEder,

x 4#14


MeisterEder
Ich nehme diese Medikamente schon seit längerem.
Abends helfen sie mir zum runterkommen und zum schlafen.
Tagsüber bin ich unzufrieden.
Da bin ich zu unruhig.
Natürlich bespreche ich das mit meiner Psychiaterin.
Sie sieht (noch) keinen Handlungsbedarf.

#14

Pfeil rechts




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag