Sohn leidet unter Depressionen. Wie kann ich ihn unterstützen?

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Ich stelle jetzt einfach meinen Schrieb von der Vorstellung hier noch mal ein, weil ich da schon das Wichtigste geschrieben hatte (wenn man die Forenregel nicht vorher liest )

Hallo,
ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und Mama von 3 Kindern. Davon ist eines im Dezember 2008 mit 17 Jahren in mein Herz umgezogen. Er hatte ca. 2 Jahre immer wieder starke Depressionen und auch verschiedene Ängste.
Und auch mein Ältester leidet seit 7 Jahren an Depressionen. Er ist 26 Jahre alt.
Und ihm möchte ich gerne helfen können und erhoffe mir hier so manchen Tipp.

Er musste seine Ausbildung damals abbrechen weil er zu oft gefehlt hatte. Und nun hat er die Möglichkeit, eine Ausbildung in einer betreuten Werk zu machen mit psychotherapeutischer Begleitung. Er wohnt also auch dort und kommt nur am Wochenende und in der Ferienzeit nach Hause.
Allerdings hat er in diesem Jahr 2010 auch schon mindestens 6 Wochen gefehlt, er konnte nicht hinfahren und wollte sich auch nicht hinfahren lassen. Es fehlt nicht mehr viel und auch diese Ausbildung steht auf der Kippe. Denn dem Träger ist es ja auch wichtig, dass man die Ausbildung machen kann.
Und die Therapeutin ist auch nicht das gelbe vom Ei. Er hat jetzt mal angefragt, ob er event. wechseln kann.

Er nimmt Antidepressiva - Venlafaxin 150 mg
und Psychopharmaka - Quietiapin 200 mg.
Aber richtig stabil ist er einfach nicht - und er verträgt auch nicht all zuviel. Ist recht schnell erschöpft - und auch durch die Medikamente sehr übergewichtig geworden.

Zudem ist er seit seinem 6. Lebensjahr Diabetiker Typ 1 und muss sich regelmässig Insulin spritzen und den Blutzucker messen.
Das gelingt ihm auch nur in guten Phasen besser - hängt er durch, ist auch der BZ durch den Wind.
Vielleicht kann ich hier doch Tipps bekommen wie ich besser mit ihm und seiner Krankheit umgehen kann - denn als Angehöriger eines Erwachsenen hat man ja keinen Anspruch auf Hilfe von Psychotherapeuten ect.
Danke erst mal für´s Lesen.

22.05.2010 12:10 • #1


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uniquenessy

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Ein herzliches Hallo Brave,

Ich befinde mich ungefähr im selben Alter wie dein Sohn und kann vielleicht etwas von meinem Verhältniss und Hilfe von meinen Eltern berichten..
wie ist euer Verhältniss? Erhoffst du dir Ratschläge für den täglichen Umgang? Oder wie du ihn auch, wenn er bei der Ausbildung ist, unterstützen kannst?
Sehr persönlich wäre meine Frage, ob dein Kind, welches in dein Herz gezogen ist, eine Folge der Depr. war? (Nur wenn du darauf Antworten magst)

Gruß
Uniquenessy

22.05.2010 12:24 • #2


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Hallo Uniquenessy,

danke erst mal für Deine Antwort.
Mein Jüngster Sohn ist an einer Medikamentenvergiftung verstorben infolge der Depression und der Ängste. Und so habe ich um meinen Ältesten um so mehr Sorge.

Er ist ungefähr 200 km weit weg in Ausbildung. Aber immer öfter, wenn er zu Hause ist, hat er Ängste dorthin zurückzugehen. Auch Versagensängste, weil er ja in Kl. 12 das Gymnasium abgebrochen hatte ( da dachte noch keiner an Depressionen) und danach bei der zweiten Wiederholung des 3. Lehrjahr seine Ausbildung aufhören musste weil er einfach zu oft gefehlt hat.

Ich verstehe nicht, wenn dort in der Einrichtung schon psychotherapeutische Hilfe angeboten wird, warum man da nicht auf seine Ängste eingeht und versucht für und mit ihm Lösungen zu finden damit sie ihn nicht so beeinträchtigen.

Dazu muss ich noch sagen - er ist getestet als Hoch intelligent - und seit einiger Zeit wissen wir auch das er HSP ist (High Sensitive Person).
Das alles ist nicht gerade allzu positiv zu bewerten wenn man Probleme mit Depressionen hat und gewisse Ängste darunter auch Sozialphobie.
Es fällt meinem Sohn sehr schwer, sich mitzuteilen wie es in ihm aussieht. Auch das erleichtert eine Therapie nicht gerade - nicht jeder hat dann die Geduld oder den richtigen Ton, damit mein Sohn sich öffnen kann.

Wir haben ein gutes Verhältnis - allerdings ist es nicht wünschenswert, wenn die Mutter die Person ist, mit der man mal darüber spricht. Er sollte eigentlich Freunde haben.....

Ich weiß eben nicht, wie soll ich mit ihm umgehen. Bin ich vielleicht zu weich und nachgiebig, obwohl ich ihn immer ermuntere hinzufahren oder ihm dann sogar anbiete, ihn hinzubringen. Müsste ich ihn mehr in seinem Elend allein lassen - ich möchte eben auch nicht noch einmal ein Kind verlieren. Es ist so schwer, sich richtig zu verhalten; vor allem wenn man nie Tipps von Ärzten oder Therapeuten bekommt........

Wer noch mehr oder andere Angaben braucht - einfach fragen.

22.05.2010 17:47 • #3


josie

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Hallo Brave!
Ich kann deine Ängste auf Grund deiner Erfahrung, die Du mit deinem anderen Sohn gemacht hast, sehr gut nachvollziehen.

Zitat:
Ich verstehe nicht, wenn dort in der Einrichtung schon psychotherapeutische Hilfe angeboten wird, warum man da nicht auf seine Ängste eingeht und versucht für und mit ihm Lösungen zu finden damit sie ihn nicht so beeinträchtigen.


Es stellt sich die Frage, ob dein Sohn über seine Ängste spricht, wenn nicht, kann auch keiner drauf eingehen, Da Du ihn als sensibel und ängstlich beschreibst, kann ich mir sehr gut vorstellen, daß er mit den entsprechenden Personen nicht gesprochen hat!

Zitat:
Bin ich vielleicht zu weich und nachgiebig, obwohl ich ihn immer ermuntere hinzufahren oder ihm dann sogar anbiete, ihn hinzubringen.


Es könnte sein, daß er eben garnicht von zu Hause weg will, vielleicht hat er Heimweh oder eben Angstzustände. Am besten wäre es, wenn Du ihn einfach darauf ansprichst, dann wird sich schon herausstellen, wo das Problem liegt.
Natürlich wäre es sehr schade, wenn er die Ausbildung jetzt kurz vor dem Ende wieder abbrechen müßte, aber wenn es daran liegen sollte, daß die Ausbildungsstelle zu weit wegliegt, dann müßte es evt. möglich sein, in Heimatnähe etwas zu finden.

Vielleicht könnte er zu Hause auch eine ambulante Therapie machen, um erstmal wieder Fuß zu machen. Da der Therapeut auch nicht so ganz seine ZUstimmung findet, ist sicher das nächste Problem. Zwischen Therapeut und Patient muß einfach die Chemie stimmen, sonst ist die ganze Therapie für die "Katz". In einer amb. Therapie in eurer Nähe könnte er auch Freunde finden, mit denen er die Freizeit verbringen kann
Ich hoffe, ihr findet den richtigen Weg

22.05.2010 18:05 • #4


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uniquenessy

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Hallo Brave,

vielen Dank, für deine Offenheit.
Kann mir vorstellen, dass es eine schwierige Situation ist..
Klar wäre es wünschenswert, wenn dein Sohn Freunde hätte, mit dennen er sich austauscht könnte. Aber so lange es wenigstens eine Person gibt, in diesem Falle dich, der er vertraut würde ich das erstmal so akzeptieren.
Ich leide selber an Ängsten und Depression. Meine mir nahestehenden Menschen musste immer einen Mittelweg von Zuckerbrot und Peitsche finden. Was die Ängste angeht, ist es immer wichtig, sich denn auch auszusetzen, da hat mir geholfen, dass man mich auch "gezeungen" hat, mal etwass zu tun. Allerdings nur, wenn ich wusste, dass der andere Mensch es liebevoll meint und wenn ich nicht in einer ganz schlimmen Phase war.

Hat dein Sohn schon mal stationäre KHaufenthalte oder Reha gehabt?

Viell. ist es mom nicht die richtige Situation für ihn und er bräucht erstmal ne andere Behandlung?

Gruß
Uniquenessy

23.05.2010 08:45 • #5


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Hallo Uniquenessy,
mein Sohn hatte von dem Versicherungsträger vor ca. gut 1 1/2 Jahren eine Reha um herauszufinden was in seiner Situation das Beste ist und machbar wäre.
Allerdings wusste da noch kein Mensch, dass sein jüngster Bruder ca.3 Monate später das Leben nicht mehr lebenswert fand. Davor war er auch schon 2 mal in einer Tagesklinik.
Er hat sich aber sehr die Ausbildung gewünscht und hatte in der Reha dort auch eine Supertherapeutin die es voll befürwortete. Die ersten Monate in der betreuten Ausbildung dort waren ja auch gut - nur so kurz vor Weihnachten fing es an, dass er immer wieder nicht hin konnte.(wobei sein Bruder ja 4 Tage vor Weihnachten gegangen ist - da ist mir das auf jeden Fall verständlich). Ein wichtiger Punkt in der Reha war eben auch, dass er sich etwas von seinem Elternhaus lösen sollte - und besonders von mir, da wir eine "symbiotische Beziehung" hätten. Ich habe seither mein Verhalten schon versucht zu ändern und es war ja Ok.
Hier, zu Hause, bekommt er keine Ausbildung von einem Versicherungsträger - also wäre es wirklich wünschenwert, er würde es schaffen.
Ich hoffe sehr, dass er einen anderen Therapeuten bekommt der sich mehr mit ihm und seinen Ängsten auseinandersetzt.
Es muss doch eine Möglichkeit geben, gegen diese Ängste mit der Zeit anzugehen und sie immer mehr zu besiegen.....
Gruß Brave

23.05.2010 14:40 • #6


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uniquenessy

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Hallo Brave,

scheint durchaus ne schwierige Lage zu sein und das euer Schicksal euch immer wieder einholt ist auch klar. Das wird auf jedenfall ein aufrechterhaltender Faktor sein, der immer wieder Ausschlag für schlechte Phasen gibt.
Ja, das mit der symbiotischen Beziehung zur Mutter kenne ich auch gut, es dauerte lange, einen Weg daraus zu finden..Letztendlich ist mir das wohl nur durch ein konsequentes alleine wohnen gelungen (vorher mit Patner oder WG).
Kannst du genaueres über seine Ängste sagen? Generalisiert oder spezifisch?

Gruß
Uniquenessy

23.05.2010 15:26 • #7


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Liebe Uniquenessy,
so richtig weiß ich auch nicht, was ihn alles Ängstigt. Auf jeden Fall hat er eine Sozialphobie - wurde in der Tagesklinik festgestellt und er leidet unter Versagensängsten - wobei ich nicht weiß, wo die herrühren. Er wurde nie besonders geschimpft bei schlechten Noten, naja ein Lob gabs dafür natürlich auch nicht und auch nicht unter Druck gesetzt, irgendeine höhere Schule zu besuchen. Er musste nie Nachhilfe nehmen um besser zu werden. In dieser Hinsicht hat er keinen Druck erfahren. Nur mit seinen Blutzuckerwerten und dem Essen und dem Gespritze des Insulin - das war nicht einfach. Und ich hatte dann in der Klinik beim Vorstellen immer zu hören bekommen, er hätte immer noch zu schlechte Werte. Das waren wirklich harte Zeiten.
Bei ihm wirkt sich es dann alles eben auch psychosomatisch aus - ihm geht es dann sehr schlecht körperlich, er bekommt Kopfweh usw.
Und er hatte über 1 1/2 Jahre erhöhte Temperatur von bis zu 38.3 Grad, die immer rauf und runter ging am Tag. Und von jetzt auf nachher war es weg wie es gekommen ist. Und momentan hat er auch noch einen sehr niedrigen Blutdruck mit dem höheren Wert unter 100, dafür einen Ruhepuls von 90 und mehr. Und keiner weiß, wo es her kommt. Viell. ist auch so was psychosomatisch, keine Ahnung.
Er hat so viele Baustellen, aber der Therapeutin in der Ausbildung ist nur wichtig dass er kommt - egal wie. Hilfe dazu bekommt er nicht - ist sein Eindruck.
Sie meinte vor kurzem, als er wirklich auch in einem depressiven Loch steckte, er solle doch ins Auto steigen und mal so 200 km herfahren. Das muss sie doch wissen, dass man das nicht kann.
Ach menno..........
Gruß Marion

23.05.2010 19:46 • #8


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Hallo Marion,
es ist natürlich von außen sehr schwer zu beurteilen, wie gut die Therapie vor Ort ist...
Ich habe auch solche Ängste gehabt..so nach dem Motto, wenn ich nicht viel besser besser bin als alle andere, kann man mich nicht lieb haben. Ein Perfektionismus den ich mir selbst auferlegt habe, denn man hat so etwas von mir auch nie erwartet.Im Prinzip kam das aber von Verlustängsten und mit sich selber nicht klar kommen.Möglich, dass es bei deinem Sohn ähnlich ist ...Mit sozialen Phobien kenne ich mich nun überhaupt nicht aus. Denke aber auch dafür sollte se eine schrittweise Konfrotation geben..Wie weit geht seine Phobie da?

Gruß
Uniquenessy

23.05.2010 22:31 • #9


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Hallo Uniquenessy,
ja, wie weit geht seine Phobie? Er telefoniert höchst ungern, nur im allergrößten Notfall (außer mit mir und viell. seiner Oma und Tante). Das ist ein solcher Graus für ihn - lieber schreibt er e-mail. (und er schreibt auch lieber eine Terminabsage zu seiner Therapeutin als das er telefonisch absagt!!!!)
Er geht sehr ungern wo hin wo er sich nicht auskennt und er die Leute nicht kennt. Und er beteiligt sich erst an Gesprächen wenn er sich wirklich dort wohl fühlt und die Leute einschätzen kann. (In seinem Zeugnis der ersten Klasse stand von seiner großen Eloquenz beim Reden - was ist da nur passiert!!)
Ich vermute sehr stark, dass er unschöne Erlebnisse in der Schule gemacht hatte. Mit seinem großen Wissen und seinem Interesse an Dingen, die Gleichaltrige nicht die Bohne interessiert haben hat er wahrscheinlich manche geschockt und er wurde als Streber und Allesbesserwisser verunglimpft. Und - leider weiß er wirklich vieles besser oder genauer. Und wenn man immer wieder so etwas erlebt - verstummt man mit der Zeit.

Da mein Ältester, wie alle meine 3 Söhne nach meinem Mann kommt - hat er davon zu Hause nichts erzählt sondern alles in sich reingefressen.
Ich bin jemand, ich muss mich mitteilen wenn mich was ärgert - meine Männer können das nicht - haben da leider nicht viel in der Richtung von mir mitbekommen. Und mit Mitteilen tut man sich eben leichter......
Ach ja, und meine Jungs gehen nicht gerne weg - sind lieber zu Hause - Computerspiele und Fernsehen und I-net sind die besten Freunde. Auch die 2 jetzt noch Lebenden haben untereinander nicht allzuviel gemeinsames, vom Alter sind sie ja nur 2 Jahre auseinander. Aber auch die machen nichts zusammen..... und das finde ich sehr schade.

24.05.2010 10:35 • #10


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Guten Morgen Brave,

ja, dann würde ich natürlich mit dem beginnen, was auf einer Skala von 1- 10 am "unschlimmsten" ist. Meinst du, du könntest ihn motivieren immer mal einen Anruf zu erldeigen? Angefangen mit etwas unpersönlichem...eine Betsellung oä.
Um Angst zu verlieren, müsste er immer wieder mir einer Situatin konfrontriert werden und feststellen, dass es nicht so schlimm ist, wie er sich das vorher vorstellet.

Menschen sind eben verschieden...evtl wird aus deinen Männern nie Partykönige, aber es sollte soweit sein, dass es sie in ihrem Leben nicht einschränkt.
Für jemand anderen, der lieber mit Menschen zu tun hat, ist es sehr schwer vorstellbat, dass der PC ein bessere Freund sein kann.
Versuche deinen Jungs nicht zu sehr umkrempeln zu wollen.
Die Frage ist, sind sie so mit ihrem Leben, wenig Sozialkontakten, zufrieden oder wünschen sie sich da viel mehr..

Lieben Gruß
Uniquenessy

24.05.2010 10:44 • #11


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Hallo Uniquenessy,
deshalb wäre in meinen Augen eine Verhaltenstherapie für meinen Ältesten auch sinnvoller als eine Gesprächsttherapie. Die hatte er vorher schon bei seinem Therapeuten und hat ihn nicht viel weitergebracht außer dass er jetzt weiß dass er hochintelligent ist - den Test zu machen war auf seinem Mist gewachsen. Und bei der Ausbildung hat er auch nur Gesprächstherapie.
Ich meine in seinen Denkmustern müsste sich was ändern - und auf Mama hört man da in solchen Fällen nicht so. Ist ja irgendwie auch logisch. Da muss schon jemand von außerhalb mit ihm dran arbeiten.
Mein anderer hatte auch schon 25 Stunden Therapie - mit keinen so hervorragenden Ergebnis. Er ist halt auch zurückhaltend und es reicht ihm unter Leuten beim Studium zu sein und dann daheim Ruhe, Pc und event. Lesen. (zumindest meistens)
Mein Ältester geht schon aus dem Haus, wenn es ihn stark interessiert. Z. B. in einen besonderen Laden der mir zu teuer zum einkaufen ist, oder letzthin in die Videothek - da brauchte er auch einen neuen Ausweis. Aber dazu muss er dann halt den Rappel kriegen, dann macht er das.
Ich glaube, mir hätte es gut getan schon viel früher in so ein Forum zu finden - vor allem auch als mein Jüngster mit seinen ganzen Problemen noch da war.
Muss doch mal mir die Zeit nehmen und in Deinen Thread schauen. (Bin durch den Tod meines Jüngsten schon in 3 Trauerforen - das braucht dann alles seine Zeit um zu lesen und zu schreiben )
Liebe Grüße
Brave

24.05.2010 13:20 • #12


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uniquenessy

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Hallo Brave,

also normaler Weise sollte ein Therapeut in der Lage sein zu schauen, was sein Patient braucht und ihn dann ggf.auch an einen Kollegen verweisen.
Ich mache eine Therapie bei einem Verhaltenstherapeuten und damit fahre ich sehr wohl mit meinen Ängsten gut, als auch mit meiner Depression.
Bist du mal in Therapie mit einbezogen gewesen?
Nimm dir alle Zeit, die du brachst...hier gibt es keinen Druck und Erwartungen...wir wissen alle, wie es ist ein Päckchen zu tragen..

Gruß
Uniquenessy

24.05.2010 13:51 • #13


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Hallo Uni( ich übernehme jetzt einfach das mal aus Deinem Thread, denn ich muss Deinen Namen immer kopieren und einfügen ),

hat jemand das goldene Alter von 18 Lenzen überschritten wird mit den Angehörigen nicht mehr gesprochen - hatte es schon mal mit seiner jetzigen Therapeutin probiert - wollte ja nur eine Tipp von ihr. Die hat mich voll Ablitzen lassen und wollte nur mit meinem Sohn kurz reden - in etwas so: Er solle mal sich bewegen und sofort mit dem Auto herkommen - dann würde sie am nächsten Tag mit ihm sprechen. Und er war höcht "amused", dass ich dort angerufen hatte. Das hat ihn nochmal zurückgeworfen. Nein, da bekommt man leider keinerlei Hilfestellung.
Ich darf einfach die Hoffnung nicht aufgeben......
LG Brave

24.05.2010 14:05 • #14


Elli50

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Hallo Brave,

bin ganz neu hier und wollte erst ein wenig lesen, bevor ich meine Situation schildere und bin hier "gelandet". Ich verstehe nicht so ganz, warum Du keine Möglichkeit hast mit Ärzten oder Therapeuten zu reden!? Dazu benötigst Du doch nur eine Entbindung der Schweigepflicht.
Liebe Grüße
Elli

25.05.2010 17:40 • #15


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Hallo Elli 50,
mein Sohn möchte ja nicht, dass ich mit seiner Therapeutin spreche..... Deshalb war er auch nicht so gut auf mich zu sprechen als ich den Telefonhörer an ihn weiterreichen musste anstatt dass man mir einen Tipp gibt. Auch wenn er wusste, dass sie mir nichts sagt, was im Gespräch herausgekommen ist.
Das muss ich akzeptieren.
Grüße von
Brave

25.05.2010 18:03 • #16


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uniquenessy

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Hallo Brave,

bist du eigentlich selber in Therapie?
Natürlich ist dein Sohn erwachsen uns sollte es hinbekommen selbstständig zu sein..das wollen die da sicher auch sehen, aber ein Infogespräch, wie auch du dich verhalten sollst, gerade wo ihr so ein enges Verhältniss habt und er ja auch immer noch zu Hause wohnt, wäre meiner Meinung nach schn angebracht gewesen.

Gruß
Uni

26.05.2010 08:09 • #17


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Liebe Uni,
ich selber bin in keiner Therapie. Komme so im großen und ganzen mit der Situation klar. Nur wüsste ich halt gern, wie ich ihn unterstützen kann. Wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll - nicht dass ich es viell. noch verschlimmere indem ich ihm zu viel durchlasse. Weil das könnte ja auch ausgenutzt werden - auch aus Bequemlichkeit.
Und wenn ich ihn darauf anspreche was ihm denn helfen könnte, kommt nur die Antwort - das weiß ich selber auch nicht. Will er nicht - oder kann er nicht;, wäre die Hilfe für ihn Unbequem und er müsste mehr tun als er Lust hat.?????
So viel Fragen....
LG
Brave

26.05.2010 16:18 • #18


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uniquenessy

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Hallo Brave,

was lääst du ihn den durchgehen..vielleicht kannst du mir mal ein paar Kleinigkeiten schildern. Machst du Anrfe oä für ihn?

26.05.2010 16:21 • #19


Brave

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Hallo Uni,
ja -mit dem ersten hast Du schon mal recht. Ich habe schon öfter für ihn telefoniert, aber eig.nur dann um negative Konsequenzen für ihn aus dem Weg zu räumen. Mit seiner Arbeitsstelle damals, wenn er in einen Loch war - oder als er Hartz IV Termine hatte und sie nicht wahrnehmen konnte. Meist erledigt er solche Sachen per E-mail. Ich dachte dann immer an die Konsequenzen für ihn, wenn er nicht in der Lage war (zumindest sich so gab) nicht selber absagen zu können oder einen neuen Termin zu machen. Und ich gebe viell. mit dem Aufmuntern zu schnell auf und denke, er kann es halt jetzt nicht.
Und ich hole seine Krankmeldung beim Hausarzt auf dem Nachhauseweg von der Arbeit ab. Die wird an der Anmeldung nur ausgefüllt und dann zum Unterschreiben gegeben. ER muss nicht zum Doc. rein. Der kann in dem Moment ja sowieso nicht helfen. Aber das könnte auch falsch sein - er müsste seinen Ar. dann vom Sofa erheben und selber mit dem Auto hinfahren. Wir wohnen echt auf dem Lande in einen kleinen Ort mit ca. 300 Einwohnern. Da muss man wegen jeder Kleinigkeit mit dem Auto fahren.
Ach, ich weiß auch nicht weiter.
Schönen Abend wünsch ich Dir noch.....
Brave

27.05.2010 18:28 • #20


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Hallo Brave,

kannst du unterscheiden, wann es deinem Sohn richtig dreckig geht und wann er schon in der Lage ist, etwas zu tun?
Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall vermeiden, wenn er nicht gerade ganz am Boden ist und nicht weiß, wo vorne und hinten ist, Anrufe und kleine Fahrten für ihn zu machen (Rezept holen). Auch wenn das für ihn bedeutet, dass er Konsequentezen zu spüren bekommt.

Gruß
Uni

28.05.2010 07:27 • #21


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Hallo Uni,
sollte ich wohl so machen. Nur fehlt mir manchmal die Kraft so konsequent zu sein.
Bin heute irgendwie hundemüde......
Danke, dass Du mir antwortest. Gesundheitlich scheint es Dir ja momentan auch nicht so dolle zu gehen. Da schätze ich das um so mehr.
Lieber Gruß von Brave

29.05.2010 17:16 • #22


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uniquenessy

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Hallo Brave,

mir hilft das Schreiben sehr...vor allem, wenn ich eh auf der Couch liege und nicht viel zu tun habe
Mach dir ne Erinnerungsstütze, viell ein Postit..ich denke, so hilfst du deinem Sohn am meisten..Lass ihn Stück für Stück die Verantwortung für sein Leben wieder übernehmen..Irgendwann soll er ja auch mal ein eigenen Haushalt führen. Wichtig ist, dass du ihm ein verlässlicher Zuflucht bist und das denke ich, ist ganz sicher der Fall.

Gruß
Uni

30.05.2010 08:41 • #23


Brave

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Danke Uni und NurIch,
das Problem mit meinem Sohn ist nur, wenn man ihm Druck macht blockiert er total. Das hatte schon sein früherer Therapeut herausgefunden. Liegt wohl auch mit seinem Diabetes, den er schon seit dem 6. Lebensjahr hat, zusammen.
Immer wenn der Druck zu groß wird, geht gar nichts mehr. Und das weiß eig. seine neue Therapeutin auch. Nach dem Gespräch hatte er auch total zu gemacht. Sie hat ihn ja nicht ermuntert sondern gezwungen.
Gruß Brave

31.05.2010 16:42 • #24


Sonnenblume20

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Hallo Brave,

wenn ich hier so lese, dann kann ich den Konflikt, in dem Du steckst, gut verstehen.
Du möchtest Deinem Sohn so gerne helfen, wahrscheinlich auch mit dem Hintergrund, dass Du schon einen Sohn durch diese Krankheit verloren hast!

Ich glaube, es ist eine sehr schwierige Gratwanderung: Zum einen Deinen Sohn in den Situationen zu unterstützen, wo es ihm zu schlecht geht, als dass er selbst für sich in die Verantwortung zu gehen, zum anderen aber ihm auch nicht zuviel abzunehmen, damit er merkt, dass er für sich und sein Leben selbst verantwortlich ist!

Ich möchte Dir mal kurz meine Situation schildern, obwohl ich viel älter bin als dein Sohn es ist (ich bin 44)

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und rutschte vor zwei Jahren ganz tief in die Depression.
Ich bin nicht nur ohne Partner, sondern weitestgehend auch ohne familiäre Unterstützung. Ich musste also ganz alleine für mich sorgen, es gab keinen, der mir irgendetwas abgenommen hätte.
Obwohl es mir teilweise sehr schlecht ging, musste ich trotzdem alleine immer wieder zu meiner Ärztin, um mir eine Krankmeldung oder ein Rezept zu holen. Ich schleppte mich regelrecht dorthin, aber ich wusste auch um die Konsequenezen, die ich hätte tragen müssen, hätte ich es nicht geschafft! Wenn ich teilweise tagelang nicht aus dem Haus ging, aber ich wusste, dass ich mich zum Arzt schleppen musste, um geholfen zu bekommen.

O.K., ich bin alleinerziehende Mutter und trotz der Schwere der Krankheit wusste ich, dass ich noch Verantwortung für meine beiden Kinder hatte, die mir keiner abgenommen hat. Also schaffte ich die Kurve irgendwie dann doch!
Aber ich musste alles selbst in die Wege leiten. Eine Reha, eine Psychotherapie, den Umgang mit meinem Arbeitgeber und so vieles mehr! Obwohl ich mir immer Unterstützung gewünscht habe und auch heute noch wünsche, weiß ich aber auch, dass ich vielleicht heute gar nicht so weit wäre, hätte es jemanden gegeben, der mir alles abgenommen hätte!

Zitat von Brave:
Ich habe schon öfter für ihn telefoniert, aber eig.nur dann um negative Konsequenzen für ihn aus dem Weg zu räumen. Mit seiner Arbeitsstelle damals, wenn er in einen Loch war - oder als er Hartz IV Termine hatte und sie nicht wahrnehmen konnte. Meist erledigt er solche Sachen per E-mail. Ich dachte dann immer an die Konsequenzen für ihn, wenn er nicht in der Lage war (zumindest sich so gab) nicht selber absagen zu können oder einen neuen Termin zu machen. Und ich gebe viell. mit dem Aufmuntern zu schnell auf und denke, er kann es halt jetzt nicht.
Und ich hole seine Krankmeldung beim Hausarzt auf dem Nachhauseweg von der Arbeit ab. Die wird an der Anmeldung nur ausgefüllt und dann zum Unterschreiben gegeben. ER muss nicht zum Doc. rein. Der kann in dem Moment ja sowieso nicht helfen. Aber das könnte auch falsch sein - er müsste seinen Ar. dann vom Sofa erheben und selber mit dem Auto hinfahren.

Auf die Punkte möchte ich auch gerne nochmal eingehen. Wie soll Dein Sohn lernen, was Eigenverantwortung bedeutet, wenn alle negativen Konsequenzen von Dir verhindert werden? Wenn Du ihm sogar abnimmst, sich ein Rezept zu besorgen, hinderst Du ihn vielleicht unbewusst daran, dass er lernen kann, für sich zu sorgen.
Wie irgendjemand hier schon geschrieben hat, wäre es trotzdem sinnvoll, dass er kleine Dinge selbstständig für sich erledigt.

Konsequenzen zu spüren isat nicht immer nur Strafe, sondern könnte auch ein Ansporn sein, Veänderungen herbeizuführen, damit man künftig diese Konsequenzen nicht mehr tragen muss.
Ein Weg für Dich könnte sein, ihm z.b. einen Anruf nicht mehr abzunehmen, ihn trotzdem zu motivieren, es zu tun, ihm aber auch klar die Konsequenzen vor Augen zu führen, die er tragen müsste!

Man sollte bei alldem nicht vergessen, dass er 26 Jahre alt ist und das Ziel haben sollte, alleine und selbstständig für sich sorgen zu können.

Unterstützung zu haben, ist eine wundervolle Sache, aber die Unterstützung durch Dich, sollte sich eher im Hintergrund halten, damit er den Blick frei hat, handeln zu müssen, wenn er etwas bestimmtes erreichen möchte!

Für Dich wäre es aber auch sinnvoll, dass Du Dir entweder auch therapeutische Unterstützung holst, oder Dich aber evt. nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige umschaust, wo Du persönlich auch durch den Austausch Unterstützung erhalten könntest!

Alles Gute!

31.05.2010 17:37 • #25


Brave

Brave

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Hallo Sonnenblume20,
erst mal danke für Deine Antwort.
Hast Du auch unter Panik- und Angstattacken gelitten? Die kommen ja bei meinem Sohn noch dazu. Aber ich finde es wirklich toll, dass Du es alleine geschafft hast alles wieder auf die Reihe zu bekommen.

@ All
Am Montag war mein Sohn nach langer Zeit mal wieder bei seinem Psychater hier zu Hause um sich Rat zu holen. Der hat durch das Gespräch (für das sich dieser Arzt auch wirklich Zeit genommen hat) dann auch festgestellt, dass auch eine bipolare Störung vorhanden ist. Nun wird er medikamentös anders eingestellt. - in die Klinik will er nämlich nicht also macht man es ambulant. Denn er will ja seine Ausbildung weitermachen und das finde ich wirklich gut.
Das mit dem Rezept einlösen und auch vorher die Überweisung holen habe ich ihn selber machen lassen - er hätte es schon gern abgegeben. Ich versuche jetzt schon ihn das, was er schaffen kann, selber machen zu lassen. Da hilft mir auch, wenn ich bei anderen lesen kann und mitbekomme, was gut tut und was weniger.
Ich hätte schon viel eher in ein solches Forum finden sollen - ich hätte viell. manchen Fehler nicht so gemacht.
Und eine Angehörigengruppe in der Nähe für psych. Kranke gibt es auch - Treffpunkt einmal im Monat. Das werde ich wohl auch mal angehen.......
Jetzt mal sehen, ob die Medikamente so anschlagen wie es sich der Arzt vorstellt.
Viele Grüße
Brave

02.06.2010 16:13 • #26


Sonnenblume20

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Hallo brave,

das, was Du erzählst, hörst sich gut an! Natürlich nicht die zusätzliche Diagnose, nicht falsch verstehen, aber dass Dein Sohn den Willen hat, die Ausbildung weiterzuführen, das ist ein gutes Zeichen!

Eine andere Medikamentation bringt hoffentlich auch Besserung!

Zitat von Brave:
Ich hätte schon viel eher in ein solches Forum finden sollen - ich hätte viell. manchen Fehler nicht so gemacht.

Solche Vorwürfe solltest Du Dir trotzdem nicht machen. Du wusstest es nicht anders und es bleibt nie aus, dass man Fehler macht. Ich bin auch Mutter und habe bestimmt auch schon viele Fehler gemacht!
Ich finde es aber toll, wie Du als Mutter Deinen erwachsenen Sohn unterstützt! Es ist, obwohl er Selbstständigkeit lernen sollte, bestimmt ein gutes Gefühl, immer jemanden zu haben, der hinter einem steht!

Zitat von Brave:
Hast Du auch unter Panik- und Angstattacken gelitten?

Ich hatte nie Panikattacken in dem Ausmaß, wie es die erkrankten Menschen hier schildern.
Aber ich habe grundsätzliche Ängste entwickelt, die mich von morgens bis abends begleitet haben, es jetzt teilweise auch noch tun. Deswegen ist es mir teilweise auch am liebsten, alleine zu Hause zu sein und am liebsten mich mit nichts und niemandem auseinandersetzen zu müssen!Menschen machen mir z.b. oft Angst, besonders wenn ich mich gegenüber ihnen behaupten soll oder wenn ich überhaupt neben ihnen bestehen soll!

Alles Gute weiterhin für Euch!

02.06.2010 22:03 • #27


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Hallo Brave,

finde das klingt doch sehr positiv!
Vielle. solltest du aber auf lange Sicht noch mal überlegen, ob du nicht auch eine Psychotherapie machen willst...das würde dir helfen in Bezug auf deinen Sohn nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen und ich denke, auch der Verlust deines anderen Sohens will verarbeitet werden. Es könnte ne gute Unterstützung sein.Oder?

Gruß
Uni

03.06.2010 07:38 • #28


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Erstmal danke für Eure Rückmeldungen. . . . . . Hallo Sonnenblume20,Ängste, so wie Du sie beschreibst, plagen auch meinen Großen. Und er stellt an sich hohe Ansprüche der Perfektion, die er in den meisten Fällen nicht leisten kann und das zeiht ihn dann auch wieder nach unten - oder er versucht es erst dann gar nicht. Dir wünsche ich, dass Du Deine Ängste erfolgreich bekämpfen lernst und immer öfter Sieger bist. Hallo Uni,eine Psychotherapie strebe ich im moment nicht an - ich denke, ich brauche keine. Bin in einem sehr guten Forum schon fast von Anfang an welches nur für Familienangehörige und Partner ect. ist, die jemand durch Suizid verloren haben. Das tut mir sehr gut - auch der Austausch, der da gepflegt wird. Außerdem ist es wohl sehr schwer, einen Therapeuten zu finden, der einen in dieser speziellen Sache begleiten kann. Viele sind in dem Forum die schreiben, dass der Therapeut überfordert ist oder nicht geeignet um da zu helfen. Da braucht es spezielle Traumatherapeuten mit dieser Erfahrung. Aber lieb, dass Du/Ihr mir mit diesem Vorschlag helfen wollt. Euch alles LiebeBrave

03.06.2010 18:55 • #29


Brave

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So, heute mal eine positive Nachricht.
Mein Sohn hatte heute einen Kontrolltermin bei seinem Psychiater und darf das Medikament die nächsten 3 Wochen eigenverantwortlich hochfahren und muss erst dann wieder kommen. Und danach ist er geradewegs weitergefahren zu seiner Ausbildungsstelle wo er nun bis Freitag bleibt.
Ich bin echt froh darüber.......

07.06.2010 15:40 • #30

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