Partnerin leidet unter Depressionen

hallo,

wir hatten bis vor ein paar wochen eine tolle beziehung,doch dann kamen die depressionen. wir sind eben auch ständig aufeinander gesessen weil wir beide arbeitssuchend waren. sie hat seit november wieder arbeit und ich ab 1.2.2011. da wäre schon ein problem wo ihr zu schaffen gemacht hat weniger. denoch gibt es ihrer seits große finanzielle probleme,die sie ihrem vater zu verdanken hat und selber nichts für kann.

ich bin da zuversichtlich das wir das alles schaffen,doch ihr geht es damit schlechter als ich immer gedacht habe. sie hat schuldgefühle,hasst sich selber sieht nur noch schwarz und ist einfach nur leer...ihr wird alles zuviel und sie erdrückt das alles,hat 12 kilo abgenommen in kürzerster zeit....und sie meint sie hat keine gefühle mehr auch mir gegenüber nicht was ich nicht glauben kann,ich denke das kommt auch von den depresionen. sie möchte mich wiederum nicht verlieren,sie meinte sie möchte mich wieder so lieben wie es war,und wir hatten wirklich ne super beziehung.

sie ist noch in keiner therapie,hat jedoch ende monat den ersten termin beim psychologen. ich möchte ihr so gut es geht zur seite stehen,doch es ist nicht leicht für mich...sehr schmezhaft zum teil. denoch glaube ich an sie und an uns.

kann mir bitte jemand ratschläge und tips geben,das ich mich in sie reinversetzen kann,das ich verstehen kann was in ihr vorgeht. ich möchte sie nicht verlieren,oder habe ich das schon??
ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll.

12.01.2011 12:25 • #1


Hallo maryvo,

wie du siehst habe ich deinen Eintrag hierher verschoben. Da passt er besser hin.

Hast du dir schon unsere Tipps für Angehörige durchgelesen? richtiges-falsches-verhalten-von-angehoerigen-t11543.html Das könnte dir erste Anknüpfungspunkte liefern.

Ich denke, wenn sie schon sagt, dass sie generell keine Gefühle mehr hat, hört sich das sehr nach einer Depression an. Wir können hier natürlich keine Diagnosen stellen. Da ich selber Betroffene der Depression bin, kann ich dir nur wenig Hilfe für Angehörige leisten. Ich kann nur sagen, dass es mir ähnlich ging, wie deiner Freundin.

12.01.2011 13:34 • #2


laEsmeralda
Hallo,

das ist wirklich ne schwere Situation als Partner. Dass sie sagt, sie hat keine Gefühle, das ist häufig so.. Wenn sie aber freiwillig in eine Therapie oder zum Psychologen geht, ist das an sich sehr gut. Denn es hört sich so an, als sei sie bereit etwas zu ändern. Das wird aber nicht so einfach oder schnell gehen, wie man sich das wünscht. Ich denke du brauchst jetzt sehr viel Geduld und Ruhe, wenn du helfen willst. Denn Rückschläge kommen immer wieder. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich auch weiterhin um sich selbst kümmert, denn sonst ist man bald am Ende mit seinen Kräfen. Und das würde euch beide nicht weiterbringen. Den Wunsch sie zu verstehen kann ich zwar gut verstehn, aber ich glaub das ist nicht oder kaum möglich. Man kann das Verhalten nicht mit einem selbst vergleichen. Ich denken aber nicht, dass du sie schon verloren hast, wenn sie diesen Termin gemacht hat und sich dann auch eingesteht, dass sie etwas tun sollte. Ich kann dir nur raten, dich nicht zu fragen, wie würdest du reagieren oder was würdest du meinen, wenn du dies und das tust oder sagst, denn sie denkt vermutlich ganz anders und hat bestimmt auch einfach Angst. Sie wird ja mitbekommen, dass es dir nicht gut geht und womöglich kommen auch Schuldgefühle dazu.

Ich wünsch dir alles Gute!

29.01.2011 16:26 • #3


Hallo zusammen,

ich würde gerne mal meinen Druck ablassen, die ganze Geschichte, ich hoffe das ist hier erlaubt.

Ich bin seit knapp 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen.

Einfach war es nie - Größerer Altersunterschied, bin ihr erster Freund, 50km entfernt und ihre Vergangenheit.

Wir kamen im Sommer zusammen und die ersten Dates waren schön, haben viel unternommen, viel Zeit verbracht und gelacht, erste Intimitäten.

Dann fuhr Sie in den Urlaub und ich merkte erste Stimmungsschwankungen.

Sie hatte mir erzählt, dass sie 2 Dinge aus Ihrer Vergangenheit besonders belasten.

Erst nach vielen Wochen kam heraus, dass sie sich oft freiwillig übergibt.

Sie sagt, dass es daher kommt, dass ihr Kopf so voll ist und wenn Sie gegessen hat der Druck im Kopf raus muss, sozusagen.

Dann kam viel später eine Geschichte zum Vorschein, die sie sehr belastet, da sie sehr intim ist möchte ich sie nicht genau erzählen, allerdings bereut sie etwas und fühlt sich dadurch schuldig. Sie dachte ich mache deshalb mit Ihr schluss (Die Sache war vor uns, deswegen gäbe es keinen Grund.)

Dann ist nach knapp 2 Monaten Beziehung Ihre Oma verstorben, was sie heute (4 Monate später) teilweise noch genauso krass mitnimmt.

Dann begann der Herbst und die freie Zeit, wo wir mehr Zeit miteinander verbringen konnten.
Es war sehr schön, dass wir viel Zeit miteinander verbringen konnten.

Allerdings war sie danach sehr down und hatte Ende Oktober einen Zusammenbruch, bei dem Sie mir mitteilte dass wir uns am besten nie wieder sehen usw.

Ich habe Ihr gesagt, dass ich gerne vorbeikomme und für sie da bin usw. - Nach knapp einem Tag hat sie das auch wieder bereut.

Wir waren also weiterhin zusammen.

Die nächste Zeit lief dann harmonischer, wir sahen uns sehr oft und fuhren sogar schon in den Urlaub und verbrachten Weihnachten zusammen, es war eine glückliche Zeit.

Dann habe ich mich im Urlaub (wo wir bei einem Freund waren) an Silvester aber so abgeschossen, dass ich mich nicht gut gegenüber ihr verhalten habe.

Wir hatten somit Anfang des Monats ein paar Tage Stillstand, aber sie hat mir vergeben.

Donnerstag war sie Nachmittags bis Abends bei mir, wir haben gegessen, hatten S. und es war sehr schön.

Wir wollten Samstag in eine Stadt fahren und sie wollte danach bei mir übernachten.

Freitag Abend kam sie nach Hause und war "traurig" und sagte, dass sie das Wochenende lieber für sich verbringen würde, sie hat wieder so eine Phase wie im Oktober.

Ich bin seit Freitag Abend so down, lag fast nur im Bett und zweifelte an allem. Sie sagt dass sie mich sehr liebt, aber würde verstehen wenn ich mich auch mal ne Zeit trennen wollen würde, weil es für Angehörige sicher nicht einfach ist - Das will ich aber gar nicht.

War also die letzten 3 Tage genauso down wie sie und hab Sie das auch spüren lassen - Leider

Habe mich heute entschuldigt und sie hat mir verziehen.

Allerdings weiß ich grad immer noch nicht wie es jetzt weitergeht - Ich lasse Sie in ruhe, wenn sie das will.

Habt Ihr Rat für mich?

Danke und Grüße,
Heino

20.01.2019 17:20 • #4


Hey Heino,
liest sich schwer nach Bulimie und diese Erkrankung ist des öfteren gepaart mit extravaganten Vergnügungen im zwischenmenschlichen Bereich usw weiteren Lastern wie eine sich stetig drehende Fahne im Wind also kann sich schwer entscheiden meist verursacht durch eine PTBS.
LG recovery

20.01.2019 17:50 • #5


Ich hatte auch gedacht, dass es Bulimie sein könnte, wir haben aber darüber geredet und Sie hat gesagt, dass es bei Ihr davon kommt, dass Sie Zuviel Druck hat... Sie übergibt Sich nicht aus Gründen des zu Dick fühlen o.ä.

Ich fühle mich normal - Allerdings nimmt mich sowas sehr mit.

20.01.2019 17:53 • #6




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