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Psycho-Gutachten der vergangen Jahre anfordern wie?

kassie

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Hallo. Ich will meine Psycho-Patientenakten haben, die so über die letzten Jahre angefallen sind
Bislang habe ich bei der Klinik und beim Hausarzt öfters ordnungsgemäß versucht. Die wimmeln ab oder ignorieren mich einfach.
Weiß jemand was man da machen kann. Ich bin leider in Hartz4, ohne Aussicht da raus zu kommen. Anwälte kenne ich in meiner Nähe keine.

Außerdem verweigert mir die vom Jobcenter das berufpsychologische Gutachten, wieder ohne Begründung.

09.06.2021 11:55 • #1


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Kate

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Wozu brauchst du die denn?

09.06.2021 16:38 • #2



Hallo kassie,

Psycho-Gutachten der vergangen Jahre anfordern wie?

x 3#3


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Albarracin

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12.06.2021 11:07 • x 1 #3


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Kate

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@Albarracin sie will nur einen Schlüssel für die Behindertentoilette. Ich glaube eh ganz so ernst kann man sie nicht nehmen. Ich glaube das Wort Troll passte ganz gut. Aber was weiß ich schon, ich bilde mir lediglich eine/meine Meinung
LG Kate

Ich hätte da auch mal ein paar Fragen an Dich, wenn ich sie in meinem TB stelle antwortest Du dort oder sollte ich extra (unnötigerweise) einen neuen Thread erstellen?

12.06.2021 11:11 • #4


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Albarracin

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12.06.2021 14:08 • x 1 #5


Melli67

Zitat von Albarracin:
Das Recht auf Einsichtnahme in die eigene Patientenakte auch ohne konkreten Grund hat bereits das Bundesverfassungsgericht im Rahmen seiner Urteile zu Datenschutz bzw. informationeller Selbstbestimmung etc. schon seit 1983 entwickelt.
Nachdem die Ärzteschaft aber immer wieder mit juristischen Winkelzügen wie zB dem Urheberschutz versucht hat, dies zu sabotieren, hat der Gesetzgeber schließlich reagiert und 2013 den § 630g ins BGB aufgenommen:

Danke für diesen Hinweis. Auch wenn er mir heute wohl nichts mehr bringt.

Ich habe im Jahr 2014 mehrmals meine damalige Hausärztin, welche die Ärztin war die mich in einer Tagesklinik untergebracht hatte gebeten, mir nach meiner Beendigung des Aufentahlts dort ,meine komplette Akteneinsicht zu geben (in Kopie).
Also auch den kompletten Abschlussbericht der Tagesklinik. Statdessen bekam ich nur den vorläufigen Abschlussbericht,den kompletten Bericht habe ich niemals erhalten. Die Begründung meiner damaligen Ärztin war schlichtweg ;
Die kann ich Ihnen nicht geben. Nachdem was da drinnen steht würde es Ihnen psychsich nur schlechter gehen.

Bis heute weiß ich nicht was da schlimmes drin gestanden hat.

Gruß Melli.

12.06.2021 18:23 • x 1 #6


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Albarracin

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12.06.2021 22:18 • x 1 #7


Melli67

@Albarracin

Zum einen praktiziert die Ärztin heute nicht mehr und die Praxis wurde geschlossen.
Und zum anderen hätte ich keinen Mut da hinterherzuforschen, wieder einen anstrengenden und nervenzerrenden
Weg neu einzuschlagen.

13.06.2021 17:43 • #8



Hallo kassie,

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kassie

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@Albarracin

Ich habe mich beim Hausarzt nur mündlich geäußert, bei der Klinik zig mal mündlich, schriftlich per Brief aber auch letzten noch mal per E-Mail.
Die E-Mail hat diesmal scheinbar was gebracht, nur weil ich im Betreff Anklage gegen den Herrn .... drinnen stehen hatte. Die haben dann Kontakt mit mir aufgenommen, jedoch schicken die die Akten nicht einfach zu mir oder an die Adressen, die ich erwähnte.
Das Problem ist, ich will dort nicht noch mal hin, weil ich keinen Schutz habe, der mir versichert, ich komme wieder raus.

Ich habe so eine PatVerfü - diese spezielle Patientenverfügung geholt von der Anti-Psychiatriebewegung. Aber ich habe das Gefühl, die bringt mir nichts, wenn die Ärzte dort behaupten ich sei Fremd- oder Selbstgefährdet, und die Richter oder Richterinnen die die rufen, weisen sowieso immer ein. Hast du mal positive Erfahrungen mit so einer PatVerfü gesammelt?
Oder hast du irgendeinen Tipp wie ich an die Patientenakten kommen kann, ohne dort hinzugehen? Anwalt usw. kann ich mir leider nicht leisten. Und von sich aus schicken die mir keine Kopien.

In dem Haus wo mein Hausarzt drinnen ist, gibt es noch zwei Hausärztinnen. Ich dachte ich frage die, ob die mir helfen an die Akten zu kommen. Bringt das was?

Bei dem berufpsychologischen Gutachten des Jobcenters bin ich nicht weiter gekommen. Die geben das nicht raus, weil dort Zeug drinnen steht, womit ich den Psychodok eher belasten könnte. Das ärztliche Gutachten habe ich aber mitbekommen.

Beide fallen nicht gut für mich aus. Ich soll mit Berufbegleitung arbeiten gehen. Statt Sozialgeld (Grundsicherung) zu erhalten, was angebracht wäre. Aber mein Behinderungsgrad ist aktuell auch nur bei 30 Prozent. Wenn ich den erhöhen könnte, müssten neue Gutachten her, die mich arbeitsunfähig sprechen - so der Plan. Die alten kann ich ohne Anwalt schwer angreifen oder selbst mit, hat man mir gesagt, wird es schwer. Den Psychodoks wird ziemlich viel Macht gegeben.

17.06.2021 16:30 • #9

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