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Probleme beim Absetzen von Venlafaxin

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von mila3 » 13.02.2018, 21:03

hallo,
meine frage ist ich habe venlafaxin von 150mg innerhalb von 5 wochen auf 37,5 mg reduziert da es mir ab dann sehr schlecht ging habe ich in kurzer zeit auf rat meines arztes innerhalb von 4 wochen in drei schritten wieder hochgefahren auf 150 mg. nach einiger zeit ging es mir besser aber nun spielt mein kopf völlig verrückt (druck im kopf, alles ist ganz hell, leere im kopf, antriebslosigkeit, geräuschempfindlich, usw.) dadurch das es mir schon besser ging mache ich mir grosse sorgen das ich jetzt so bleibe. hat jemand erfahrungen ?

22.03.2018 11:03 • x 1 #1


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von CeHaEn » 13.02.2018, 23:28

Hallo mila,
als es anfing wieder schlechter zu werden, hat sich da bei dir noch etwas anderes verändert? Gewohnheiten, weitere Medikamente, äußere Umstände?
Wenn ich mich richtig erinnere, können einige Symptome aber tatsächlich mit Venlafaxin zusammenhängen. Das solltest du deinem Arzt natürlich bei nächster Gelegenheit berichten.

Ich war etwa ein Jahr lang auf 150 mg/Tag, dann kurzzeitig bei 225 mg und nun habe ich das Venlafaxin in Absprache mit meinem Arzt probeweise ausgeschlichen. Die höhere Dosierung war auch bei mir eher kontraproduktiv. Ich denke nicht, dass du dir Sorgen machen musst. Deine Probleme sollten sich wieder legen, sofern es denn tatsächlich Nebenwirkungen des Venlafaxin sind.
Wie gesagt: Beobachte dich selbst und sprich mit deinem Arzt darüber.

22.03.2018 11:03 • x 1 #2


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von NIRÜ » 13.03.2018, 19:45

Hi, bin Neu hier. Meine Frage kann eine Depression wieder heilen? Ich glaube nicht, es gibt so viele Menschen die seit Jahren leiden und ich glaube in 10% der Fälle soll sie tödlich verlaufen. Die Ärzte sagen man soll Geduld haben, aber wie viele Jahre soll man sich in Geduld üben. Ich kann auch die Sätze nicht mehr hören:"Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag"! Ja, diese Tage kenne ich auch, aber die sind doch nicht mit denen zu vergleichen, die ich in der Depression habe. Jetzt werde ich wieder auf andere Medikamente eingestellt, da ich Venlafaxin nicht vertrage, bzw. unerklärliche Nebenwirkungen habe. Zurzeit nehme ich 37,5 mg, runter von 187,5 mg.
Habe durch Venlafaxin einen sehr hohen Puls, da haben sie mir einen Betablocker gegeben, diesen nehme ich noch. Muskelkrämpfe nur HWS, erhohter Muskeltonus!
Ich weiß auch nicht welches Medikament wirklich hilft, die Nebenwirkungen muss man halt abwägen. Wünsche dir alles gute

22.03.2018 11:03 • x 2 #3


Oleg07

Oleg07

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Hallo, mein Lieber. Ich leide unter Depressionen das Leben lang. Keine Pille hat mir geholfen. Das ist alles nur die Geldmacherei und die Lüge. Leider es ist so. Klar, meine eigene Meinung.
Ich rate dir auf "Netflix" die Dokumentation "Die Abhängigkeit auf das Rezept" anschauen.
Und für das Lesen:

peter-lehmann-publishing.com/buecher/neue-ad-nl.htm


Ich kann von Venlafaxin nicht loskommen. Es ist echt der Fluch!

Viel Kraft und Mut.

LG.

Oleg.

24.04.2018 10:12 • #4


Rob_1908

Hallo,
ich habe in der Uni Frankurt Venlafaxin erhalten und nehme es noch immer, ich muss sagen meine Erfahrungen mit dem Medikament sind gut.
Ich hatte zu Beginn der Behandlung hochgradige Kopfschmerzen, die mit der Überdosierung des Präparats im Zusammenhang stand.
Nach der Messung des Spiegels und der Herabsetzung der Dosis auf 187,5 mg. sind die Kopschmerzen verschwunden.Was ich nach wie vor habe sind die Muskelkrämpfe und mein bestehender Tinnitus ist lauter, aber meines Wissens nach gibt es kein Antidepressiva, das nicht Tinnitus als Nebenwirkung hat.
Ich habe jetzt begonnen die Dosis auf 150 mg. herabzusetzen, weil ich durch Venlafaxin Verdauungsprobleme habe.
Ich möchte auch nicht ganz darauf verzichten, weil meine Depression dadurch gut eingedämmt ist (leider nicht weg). Meine behandelten Ärzte haben gesagt, dass Sie eines tages ganz abheilen wird. (Die Frage ist nur wann?). Meine behandelte Psychiaterin, ist da anderer Meinung und sagte mir man muss alles machen das die Wellen der depressiven Phasen aushaltbar sind.
LG.
Rob

20.06.2018 15:28 • #5


Midas

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Venlafaxin ausschleichen

Nach über 12 Jahren habe ich beschlossen, Venlafaxin 75 abzusetzten.Nach Rücksprache mit meinem Arzt habe ich Venlafaxin 37,5 dann bis Packungsende genommen.Dann wäre alles gut, meinte er. Kein Wort über mögliche Absetzsymptome. Er hat sowieso immer gemeint, 75mg wäre "peanuts" - übersetzt: nicht ernst zu nehmen! Soviel zu meinem ex- Arzt.
Jetzt ist ist circa ein Monat her.Meine brennende Frage ist: wie lange dauern die Absetz-Symptome? Klar,es ist abhängig davon, wie lange man die Antidepressiva genommen hat.
Die Symptome sind: Erschöpfung, Reizbarkeit, Aufgeblähtes Bauch, Libido verlust. Die Liste ist eventuell wesentlich länger,nur, man weiss nicht,welche Symptome unmittelbar mit der Absetzung zusammenhängen.
Wer hat Erfahrung mit dieses Thema?

18.02.2019 08:43 • #6


snab

snab

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Erschöpfung und Reizbarkeit können so bis zu 4 Wochen andauern. Bei mir war es jedenfalls so.
Ich habe damals zu schnell die Dosis zum absetzen reduziert. Ich sage jedesmal meinem Arzt wenn ich ein Medikament wechseln oder etwas ausschleichen soll, das ich gern eine doppelt so lange Zeit haben möchte. Ausgenommen es sind sehr schwere Nebenwirkungen. Sagt der Arzt z.B. wir reduzieren in 10mg Schritten, dann sag ich: "bitte lassen Sie uns in 5mg Schritten reduzieren." Gut möglich, das du wie ich, sehr schnell auf Veränderungen von Substanzen reagierst.

Wünsche dir viel Kraft und Gelingen, diesen "Entzug" zu überstehen.

18.02.2019 12:43 • x 1 #7


Midas

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Hallo, und danke für deine Antwort. Wenn es sich nur um 4 Wochen handeln würde wäre das wirklich für mich "peanuts".
Wie lange hast du die Medikamente genommen?

18.02.2019 13:15 • #8


Forenleitung

Forenleitung

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Hallo,

Dein Beitrag ist jetzt hier. Schau Dir in diesem Zusammenhang auch dieses Thema an:

venlafaxin-absetzen-dosis-wie-verringern-t23159.html

18.02.2019 14:12 • x 1 #9


lolly78

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Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen

Hallo,

nehme seit 19 jahre venlafaxin und vor 3 monaten hatte ich eine panikatacke,
vor 1 monat wieder laut hausarzt wirken die tabletten nicht mehr
also zum facharzt der ist von 150mg auf 0mg runter und verschrieb mir10 mg escitalopram
nach 3 tagen totale zaps schüttelfrost und nur am schlafen
wieder facharzt der ging wieder auf 75 mg venlafaxin und keine escitalopram mehr
das ist 2 wochen her seit gestern schwindel flush im gesicht schüttelfrost und zaps

ist das von denn absetzerscheinungen ?aber erst nach 2 wochen ?
wer hat erfahrung?

vielen dank

19.02.2019 09:41 • #10


Axel61

Axel61

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Klar sind das Nebenwirkungen. Ist ja auch ne Achterbahnfahrt, was deine Ärzte da machen. Umstellung der Medikamente wege eine Panikattacke, oder waren es mehrere? Was macht dein Vitamin D-Spiegel? Kann ja auch ne Winter-Depression obendrauf gewesen sein. Also raus und jeden Sonnenstrahl nutzen. Schlafen ist ja aber erst mal nicht schlecht, wenn es geht. Umgekehrt ist schlimmer. Mir hilft Abends ein Rückenwärmer, wenn ich ein Kältegefühl kriege und Muskelentspannung. Was machst Du denn so neben der Medikamentierung? Sport, Bewegung oder Therapie?

19.02.2019 09:58 • #11


Luna1985

Luna1985

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Hallo Lolly,

ich rate dir dringend, zu einem Psychiater zu gehen. Allgemeinärzte kennen sich mit psychischen Leiden und deren Medikation nicht so gut aus. Von 150mg auf 0g runter ohne es ausschleichen zu lassen? Oh mein Gott! Venlafaxin muss man langsam ausschleichen lassen, wenn es bei dir überhaupt notwendig sein sollte. Kläre das bitte beim Psychiater.

Alles Gute
Luna

(Ups, hab überlesen, dass du bereits bei einem Facharzt bist, sorry. Such dir am besten einen anderen Psychiater.)

22.02.2019 10:52 • #12


Zwischenwelt

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Moin ihr Lieben.

Wenn man dieses hier liest, macht einen wütend.
Diese Ärzte handeln fahrlässig, in meinen Augen reinste Körperverletzung. Es dürfte unwiderruflich bekannt sein,
das es Absetzsymtome gibt und auch im Behandlungsleitfaden vom DGPPN seit vielen Jahren eingetragen ist.
Sollten diese selbst einmal diese Medikamente einnehmen und schnell reduzieren, aber das werden sie sicher nicht wagen.

Ich erlebe selbst diese Symtome, die sich erst nach einem halben Jahr zeigen. Auch dieses ist nicht ungewöhnlich.
Empfohlen wird 10% von der letzten Dosis in 3-4 Wochen, danach nochmal auf 5% runter auch wieder 3-4 Wochen.
Alles sehr ausführlich im Forum ADFD nachzulesen.

Aus meiner spürbaren Erfahrung. viel Geduld ist hier die Tugend. Es wird allmählich schwächer.
Machen nicht abhängig, so die Aussage meist aller Fachärzte. So gesehen im Bezug auf die aktuelle
Defination von Sucht, stimmt dieses einerseits, aber warum diese Qualen?
Das ganze psychosomatische System baute diese Substanzen ein, welches nun nicht mehr funktioniert.

Ich persönlich sehe dadurch schon eine Abhängigkeit. Wenn man die älteren Definationen von Sucht betrachtet,
wären wir abhängig.

Es ist auch unsere Aufgabe dieses Fachärzte mitzuteilen, nur so finden Veränderungen statt.

haltet durch, es wird gelingen

viel Kraft und alles erdenklich Gute
Martin

22.02.2019 11:48 • x 1 #13


Julmar

Julmar

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Hallo,
Das kenne ich ich nehme auch dieses Antidepressiva, mir ging es fast 2 Jahre gut und dann sollte ich letztes Jahr im September sie langsam ausschleichen. Ging auch bei mir schief. Ich nahm an Ende 37 MG und nun nehme ich 225 mg mir geht es auch nicht besser und ich bin nun dabei zur Hypnose zu gehen um so noch an meine Ängste ran zu kommen. Manchmal helfen die Tabletten nicht mehr, habe ich Mal gelesen. Wo bei als ich vor knapp 4 Jahren Venlafaxin genommen hatte, habe ich fast ein Jahr gebraucht bis ich mich wieder so super fühlte. Als ob nichts vwäre. Also vielleicht musst du noch warten

24.02.2019 14:24 • #14


lolly78

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Zitat von Luna1985:
Hallo Lolly,

ich rate dir dringend, zu einem Psychiater zu gehen. Allgemeinärzte kennen sich mit psychischen Leiden und deren Medikation nicht so gut aus. Von 150mg auf 0g runter ohne es ausschleichen zu lassen? Oh mein Gott! Venlafaxin muss man langsam ausschleichen lassen, wenn es bei dir überhaupt notwendig sein sollte. Kläre das bitte beim Psychiater.

Alles Gute
Luna

(Ups, hab überlesen, dass du bereits bei einem Facharzt bist, sorry. Such dir am besten einen anderen Psychiater.)

Hallo luna
Danke für die antwort
Jetzt hat er mich auf 75 mg rauf und 12,5 mg quetiapin abends gesetzt soll die wirkung verstärken

28.02.2019 06:45 • #15




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